Was haben die 76ers,Schalke + Hollywood gemeinsam?
21.06.2001
Pro:
Ein Team mit Herz und Seele
Kontra:
Psychisch noch nicht auf der Höhe der Medien
Empfehlenswert:
Ja
 3P
Über sich:
Ciao zusammen! Ich heisse Pier Paolo (3P) bin Heidelberger, Politologe, 32 Jahre alt und verheiratet...
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Nun, wer die Finalserie in der NBA verfolgt hat, oder vielleicht auch schon die Playoffs verfolgt hat, der wird sich in diesem Moment schon einmal seine Gedanken machen und schon verstehen worauf ich hinaus möchte. Zwei Dinge möchte ich bei dieser Meinung voranstellen: 1. Ich finde Shaq und Kobe von den L.A. Lakers als Einzelspieler einfach Klasse 2. Ich versuche (obwohl ich natürlich meine Lieblingsmannschaften habe im Fussball und in der NBA) trotzdem das Ganze etwas objektiver aufzurollen.Den 76ers ist nämlich meiner Meinung nach in der Finalserie genau das passiert, was den Schalkern im Bundesligaendspurt passiert ist: Geistige Leere. Noch nie zuvor wurde für mich in so kurzem Anstand in zwei verschiedenen (Team-)Sportarten deutlich, wie entscheidend die mentale Stärke für Erfolg und Misserfolg sein kann. Nun werden einige von Euch sagen, dass das selbstverständlich ist was ich sage (trivial) aber ich denke schon, dass die letzten Jahre im Sprot einen Umschwung gebracht haben:Die 76ers haben eine gute Saison gespielt und kamen in die Playoffs. So weit so gut. Als man dann im Conference Finale über sieben Spiele gehen musste (d.h. das letztmögliche Spiel wurde das entscheidende Spiel, wer in das NBA Finale einzieht) war der Punkt der höchsten Verausgabung erreicht. Man gewann das Spiel und zog damit in das NBA Finale ein, doch die Spieler wie Iverson, Mutombo und Snow wurden nun vor eines der grössten Probleme gestellt: Die Medien und die Inszenierungen (die eben an Hollywood erinnern). Was ich damit meine, ist das die 'Experten' (im deutschen Fussball, aber auch in der NBA) immer schnell dabei sind, durch ihre Berichterstattung und ihren Tonus, die Stimmung und die Motivation der Spieler zu beeinflussen. Eine grosse und entscheidende Rolle kommt hierbei den Trainern zu (Ottmar Hitzfeld bei den Bayern, Huub Stevens bei Schalke und Phil Jackson bei den L.A. Lakers zum Beispiel) Sie sind es nämlich, die im Wechselspiel mit den Medien das Umfeld günstig für die eigene Mannschaft stimmen (Hochstapeln, Tiefstapeln, so wei es die Taktik erfordert) und somit wird durch die 'Aura' die sich um ein Sportereignis bildet, dessen Verlauf meiner Meinung nach entscheidend beeinflusst.Was dies im konkreten Fall der 76ers bedeutet möchte ich so erklären: Als die 76ers zu Beginn der Finalserie das erste Spiel in L.A. gewonnen haben, war das alles nur Schuld der 'eingersoteten' L.A. lakers Spieler, die zu lange pausiert hatten (Die L.A. LAkers hatten bis dahin aller ihre Playoff Spiele gewonnen und somit das Finale in der kürzestmöcglichen Zeit erreicht) Keiner redete jedoch von einer exzellenten Leistung der 76ers (nur wenige, jdeenfalls) und das setzte sich dann natürlich fort. Ich finde, wenn man es objektive betrachet, haben die 76ers durchweg über die Playoffs (auch in der verlorenen Finalserie) das bessere, komplettere Basketball gezeigt. Durch eine ausgegelichene Bilanz in der Defense (Blocks und Rebounds von Mutombo) und in der Offense (Punkte von der Bank, aber auch Iverson mit seiner Treffsicherheit)All dies war aber dann vorbei, als man gegen 'die Lakers' spielte (dessen Publikum so ruhig ist, das man meinen könnte, man geht nur zum Basketballspiel, um gesehen zu werden) und genau diese Mannschaft ohne Herz, schafft es nun doch, die Spiele für sich zu entscheiden denn wie beim Duell der Bayern aus München gegen Schalke gelingt es einem Team wie den 76ers in einer Serie wie der vergangenen nur dann, zu gewinnen, wenn der Psychokrieg 'drumherum' gewonnen wird oder.... wenn das NBA Finale (die 7 Spiele Serie) in Hollywood inszeniert wird, dennnach den Regeln von Hollywood hätten die 76ers um Iverson und Mutombo, zu Beginn der Saison noch als fast Nobodys gestartet... NBA Champions 2001 werden MÜSSEN. Ich hoffe, meine Ausführungen waren nicht zu fade und belastend, aber nach der Enttäuschung (den Enttäuschungen Schalke-Bayern, Lakers.76ers) musste ich meine Meinung über die neuen Erfolgsfaktoren im Profisport loswerden.Ciao 3P
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03.09.2001 22:48
Jaaaa! Dirk Nowitzki for three! Deutschland spielt gerade gegen Griechenland...und wehe die packen das nicht...
29.07.2001 16:58
Ich glaube nicht, dass man Fußball mit Basketball vergleichen kann. Und auf der anderen Seite habe ich keine Ahung von Fußball nur von BASKETBALL und deswegen, nützt Leuten wie mir die von Fußball keine Ahnung haben dieser Text wenig.
22.06.2001 00:59
Zwar nicht ganz so wie ich mir einen Teamberciht vorstelle, aber doch besser als vieles was sich hier so rumtreibt. 19081980