Ich bekam die Möglichkeit den Philips AquaTouch AT750 im Rahmen eines trnd-Projekts ausführlich zu testen.
Der AquaTouch AT750 ist ein Elektrorasierer, der sowohl für die Trockenrasur, als auch für die Nassrasur mit Rasierschaum oder Gel geeignet ist.
Ersteindruck
Beim Auspacken des Produktkartons, der teilweise aus Recycling-Material besteht, fiel mir als erstes das Netzteil auf, da meine vorhandenen Philishaves nur über das übliche Rasiererkabel verfügten.
Im Karton befindet sich der AquaTouch AT750, ein Reinigungspinsel, das Netzteil, eine Abdeckkappe für den Scherkopf, eine Kurzanleitung und das Garantieheft.
Das Gerät kommt im 2-Farblook, blau/schwarz und teilweise mit Klavierlack-Optik. Der AquaTouch ist länger und schmaler als meine vorhandenen Philishaves HS980 und HS990 und liegt damit gut in der Hand. Er ist auch deutlich leichter als die älteren Vorgänger. Das mag vor allem am genutzten LiIon-Akku liegen, der es auch problemlos ermöglicht, mal zwischendurch den Akku nachzuladen, ohne das der Akku Schaden durch einen Memory-Effekt bekommt.
Die Ladezeit mit 8h erschien mir auf den ersten Blick auch zu lang, da die beiden älteren Vorgängern dies in 1h schafften, aber aus dem eben genannten Grund, sehe ich das nicht mehr so problematisch. Die Nutzzeit beträgt etwa 40 Minuten.
Ich musste das Gerät erst nach knapp 30 Tagen aufladen und das bei einer täglicher Nutzung von 1-3 Minuten.
Während des Ladevorgangs ist der Rasierer leider nicht nutzbar, aber das hat vermutlich Sicherheitsgründe. Da der Rasierer wasserdicht ist und eben auch unter der Dusche verwendet werden kann, soll somit eine Nutzung mit angestecktem Netzteil unterbunden werden.
Leider summt das Ladegerät während der Nutzung, das mag im Badezimmer nicht störend sein, aber auf Reisen, wenn das Gerät auf dem Nachttisch geladen wird, kann es schon etwas nerven.
Die Rasur
Die
Trockenrasur ist im Vergleich zu meinen alten Philishaves besser, das liegt vor allem an den beweglichen Scherköpfen, die sich dadurch besser an die Gesichtskonturen anpassen. Das Laufgeräusch empfinde ich ebenfalls etwas leiser und angenehmer.
Leider fehlt dem AquaTouch AT750 ein Barttrimmmer, diesen gibt es erst beim AT890. Wer aber keinen Bart und Koteletten pflegen muss, kommt vermutlich aber auch ohne Bartrimmer aus.Die
Nassrasur gestaltet sich weniger aufwändig als man denkt. Wie auch bei der manuellen Nassrasur trägt man Rasierschaum oder Gel auf, dann befeuchtet man die Scherköpfe des AquaTouch unter fließend warmen/heißen Wasser und fängt mit kreisenden Bewegungen an zu rasieren. Zwischendurch wird immer wieder überschüssiger Schaum am Rasierer unter Wasser abgespült.
Nach dem man fertig ist, kann der Scherkopfhalter mit einem Knopfdruck aufgeklappt werden und unter fließendem Wasser gespült werden.
Fazit
Ich war sehr überrascht vom guten Ergebnis der Nassrasur, sie geht leicht und schneller von der Hand als mit einem manuellen Rasierer. Da ich einerseits schon lange trocken rasiere und auch zwischendurch mal die manuelle Variante nutzte, hatte ich mit Hautirritationen keine großen Probleme.
Die gesamte Handhabung des AquaTouch ist kinderleicht, auch die grobe Reinigung geht sehr fix. Für die Feinreinigung, die man hin und wieder machen sollte, ist nur wenig Geschick nötig. Die Köpfe können mit einem Dreh aus dem Halter entnommen werden und mit dem beigelegten Pinsel gesäubert werden.
Der AquaTouch ist ein günstiger Einstieg in die Eletrorasur mit der Möglichkeit für eine schnelle Nassrasur.
Bilder von Philips AT 750 AQUA Touch
05.01.2012 12:58
Ich hab mir gestern den PT715/16 Power Touch gekauft. Ist auch genial ;)
05.01.2012 12:33
Wußte gar nicht, dass man mit einem Elektrorasierer nass rasieren kann. Aber da kann ich gleich bei meinem Nassrasierer bleiben, das funktioniert genauso gut. :-) Gruß Achim
05.01.2012 12:03
Top ! Endlich mal ein vernünftiger Bericht von einem Tester. lg Jürgen