Erfahrungsbericht über

Philips Airfryer HD 9220

Gesamtbewertung (64): Gesamtbewertung Philips Airfryer HD 9220

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Achtung, heiß und ... gar nicht fettig.

5  05.07.2012

Pro:
Vielseitigkeit, schnell, fettarm, energiesparend, leckere Ergebnisse, leicht zu bedienen .  .  .

Kontra:
Unhandliches Format, Garkorbgröße verlangt Flexibilität, teuer .

Empfehlenswert: Ja 

ceridwen66

Über sich: Wäsche ist erledigt, Zeit immer noch Mangelware - neuer Bericht muss warten :-(

Mitglied seit:30.01.2009

Erfahrungsberichte:120

Produktvideos:4

Vertrauende:79

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 146 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

Liebe Freunde und Leser,

bei diesem meinem neuen Bericht stecke ich ein bisschen in der Zwickmühle. Durch das Insiderprojekt, in dessen Rahmen ich den Airfryer ebenfalls testen darf, sind hier schon etliche Berichte veröffentlicht worden. Wenn dann mal 27 Berichte (interessanterweise auf vier Produkte im Katalog verteilt, die aber immer das gleiche darstellen – CIAO ist da mit seinen Erstberichtsmöglichkeiten sehr großzügig gewesen *g*) bereits unterwegs sind, ist fast alles gesagt und ich muss eigentlich nicht auch noch meinen Senf dazu abgeben. Unter wie in so einem Fall von CIAO-Anfängern geposteten Hilfreich-Berichten gibt es auch schon eine Menge wirklich toller Texte über dieses Gerät.

Dennoch möchte ich meine Meinung hier noch loswerden: zum Einen bin ich total begeistert vom Airfryer, so dass ich mir das Lob nicht verkneifen kann, zum Anderen denke ich, dass ich noch ein oder zwei andersartige Aspekte in meinem Bericht zur Beurteilung einfließen lassen kann. Also lege ich mal los.

EIN HEISSES EI

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Für alle, die noch keinen der zahlreichen Berichtsvorgänger gelesen hat, möchte ich kurz auf das Design und die Funktionsweise des Airfryer eingehen (alle anderen dürfen dieses Kapitel scrollen *g*) Wie ein oben abgeflachtes, großes Ei, so sieht er aus. Der Airfryer ist in der Tat ein riesiges Trumm (sagt man außerhalb von Bayern und B-W eigentlich auch so?). Vor allem die Höhe von 31,5 cm macht es schwierig, ihn in einem normalen Küchenschrank zu verstauen (B x H x T: 287 x 315 x 384 mm). Man muss sich also gut überlegen, wo man in seiner Küche einen Platz dafür findet, am besten ist es, man kann ihn irgendwo auf der Arbeitsfläche dauerhaft stehen lassen. Bei mir war zum Glück so ein Plätzchen gegeben.

Das Design ist nicht unansehnlich, ich habe den Airfryer in Weiß mit lavendelfarbenem Griff, Timerrad, Temperaturwahlrad und Decke. Es gibt ihn auch noch in Schwarz und in Weiß mit Grau. Alles schön und reine Geschmackssache.

Mit dem Griff vorne zieht man eine Art Schublade heraus, in die der Garkorb mit Gitterboden eingeklinkt ist. Das Temperaturwahlrad oben, mit dem man zwischen 80 und 200 Grad einstellen kann ist leicht und exakt zu bedienen. Der Timer, vorne ebenfalls leicht einzustellen, stellt eine minutengenaue Zeitwahl bis zu dreißig Minuten zur Verfügung. Von der Grundbedienung her ist alles also ausgesprochen simpel: Temperatur einstellen, Airfryer vorheizen (ca. 3 Minuten) Gargut rein in den Korb (ohne Vorheizen 3 Minuten zur Kochzeit dazugeben), Timer läuft rückwärts bis es „Pling“ macht, Airfryer ist aus und Essen ist fertig. Nur bei manchen Speisen wie Pommes muss man bei der halben Garzeit den Korb kurz heraus nehmen und das Gargut etwas durcheinander schütteln. Ansonsten muss man kein bisschen aufpassen, ob etwas anbrennt, wenden, dabei bleiben… das finde ich sehr angenehm.

So einfach, wie der Airfryer zu bedienen ist, so kurz ist die


BEDIENUNGSANLEITUNG – HOT OR FLOP?

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Nach den üblichen Warnhinweisen (wenn man mal Ü40 ist, seit 25 Jahren kocht und nicht ganz doof ist, muss man die nicht mehr lesen, dann weiß man Bescheid) und der Erklärung, dass man das Verpackungsmaterial entfernen sollte, kommt die eigentliche Anleitung auf zwei Seiten. Die hätte ich im Prinzip auch nicht gebraucht, aber ich habe sie überflogen, um keinen falschen Fehler zu machen. Für Kochanfänger ist alles ausreichend erklärt. Sogar das große Problem wird gelöst, was zu tun ist, wenn das Gargut nach Ende der eingestellten Zeit nicht fertig ist: „…schieben Sie die Pfanne einfach zurück in das Gerät und stellen Sie die Zeitschaltuhr auf ein paar zusätzliche Minuten ein.“ Ach nee? *g*

Was auch für mich interessant ist, ist die zweiseitige Liste, welche Produkte man bei welcher Temperatur wie lange airfryen muss. Die hätte für meinen Geschmack ruhig noch ein wenig länger und ausführlicher sein dürfen, denn vieles, was ich ausprobieren wollte, ist nicht in dieser Liste enthalten. Da hilft dann nur die eigene Erfahrung beim Kochen, Intuition und Ausprobieren.

Eine genaue Anweisung, wie man bei hausgemachten Pommes aus frischen Kartoffeln vorgehen soll, fand ich sehr hilfreich, die „Fehlerbehebungsliste“ ganz zum Schluss habe ich noch nicht zu Rate ziehen müssen.

NICHT NUR HEISS, SONDERN AUCH MULTI

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„Ich
Bilder von Philips Airfryer HD 9220
  • Philips Airfryer HD 9220 Mein Airfryer-Dinner Ceridwen66 - Philips HD 9220
  • Philips Airfryer HD 9220 Airfryer - Philips HD 9220 VIVA Airfryer
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  • Philips Airfryer HD 9220 Airfryer Cevap Tint - Philips HD 9220 VIVA Airfrye
Philips Airfryer HD 9220 Mein Airfryer-Dinner Ceridwen66 - Philips HD 9220
Mein Airfryer-Dinner :-)
mache viel in der Fritteuse, weil es fettfreier und damit gesünder ist und auch nicht so stinken soll, nehme ich jetzt den Airfryer und alles wird und schmeckt ganz gleich.“ – wer von solchen Annahmen ausgeht, wird beim Testen des Airfryers sicher enttäuscht werden. Das Gerät nennt sich zwar Heißluftfritteuse, aber eine Fritteuse ist in meinen Augen eben doch etwas anderes. Philips nennt den Airfryer übrigens im zweiten Atemzug „Multicooker“ und diese Bezeichnung trifft in meinen Augen sehr viel besser zu.

Um nun herauszufinden, welche Gerichte man darin machen kann und ob diese besser, schlechter oder genauso gut wie aus einer Fritteuse schmecken, habe ich in den letzten Wochen so einiges ausprobiert.

Backofenpommes, küchenfertige Cevapcici (ich habe da gerne die von Bofrost im Haus, die ich seither in der Pfanne gebraten habe), Tintenfischringe werden superlecker und kross. Gerade bei den Pommes muss ich sagen, dass mir die aus dem Backofen einfach nicht schmecken, die sind mir zu trocken. Aus dem Airfryer heraus bemerke ich dagegen praktisch keinen Unterschied zu frittierten.

Die Tintenfischringe und die Cevapcici habe ich beim ersten Mal gleichzeitig gemacht. Für den Garkorb gibt es nämlich eine Trennscheibe, die man mittig einschieben kann. Ich war skeptisch, ob sich der Geschmack der verschiedenen Lebensmittel nicht trotzdem vermischt, weil der Korb ja unten quasi offen ist. Das ist aber überhaupt nicht der Fall. Ich brauche die Scheibe kaum, aber wenn sich jemand schnell man eine komplette Mahlzeit zum Beispiel aus Pommes und Chicken Nuggets für eine Person machen will, ist damit gut bedient.

Bei genau nach Anleitung aus frischen Kartoffeln gemachten Pommes musste ich Abstriche machen, diese sind zwar auch lecker, außen aber nicht so kross gelungen. Ein zweiter Versuch mit einer anderen Kartoffelsorte und etwas längerer Garzeit brachte zwar knusprigere Ergebnisse, allerdings nur solange die Pommes noch ganz heiß waren. Als sie etwas abkühlten, verloren sie auch schnell an Biss. Hier kann der Airfryer in meinen Augen die Fritteuse nicht ersetzen, aber da ich auch früher kaum frische Pommes gemacht habe, ist das für mich kein großes Manko.

Ein weiteres Gericht, das mich nicht hundertprozentig zufrieden gestellt hat, waren Fischstäbchen. Diese klebten stark am Gitter des Gareinsatzes fest und zerbrachen beim Herausnehmen. Geschmacklich waren sie einwandfrei und die Panade auch knusprig, aber das Auge isst ja mit. Nun, man kann nicht immer nur jubeln und da ich kein großer Fan von Fischstäbchen bin, hat mir das kein Trauma verursacht.

Ein Ratatouille aus dem im Lieferumfang enthaltenen Rezeptheft war ein Traum, ohne Wenden und ohne dass ich dabei bleiben musste gab es Gemüse al dente mit vollem Geschmack. Das werde ich öfter machen, dabei muss ich aber ein bisschen tricksen, wenn ich es nicht nur schnell mal für mich alleine zubereiten will: eine Garkorb-Portion reicht leider nicht ganz für uns alle Fünf aus, daher mache ich das Ratatouille in zwei Durchgängen, gebe es in eine Auflaufform und überbacke es mit etwas Schafskäse nochmal kurz im Ofen. Wen das Rezept für diese Köstlichkeit interessiert, hier ist es:

Drei Paprikaschoten, eine kleine Zucchini und 1 - 2 Zwiebeln würfeln. Das Gemüse mit 1 gewürfelten Knoblauchzehe, 3 TL Kräuter der Provence, Salz und Pfeffer abschmecken, 2 EL Olivenöl unterrühren. Portionsweise im Airfryer (Back- oder Aluform) bei 200 Grad ca. 15 Minuten garen, in eine Auflaufform füllen. Schafskäsewürfel darüber streuen, im Ofen überbacken.

Ich liebe Kartoffelgratin und nachdem dafür auch ein Rezept im Buch zu finden ist, musste ich das natürlich ausprobieren. Dieses habe ich in einer Alugrillschale zubereitet, in der einmal Nudeln vom Pizzaservice drin waren und die ich ausgespült und aufbewahrt hatte. Hier das Rezept:

400 Gramm mehlige Kartoffeln schälen und in feine Scheiben hobeln. 50ml Sahne und 50ml Milch mit Pfeffer, etwas Salz und Muskat vermischen, die Scheiben darin wenden und in eine passende Form (ich habe eine Alugrillschale verwendet) geben. In den Garkorb stellen, diesen in den aufgeheizten Airfryer geben (200 Grad), 12 Minuten backen. Nach 12 Minuten geriebenen Käse (Gouda, Edamer) darüber streuen und weitere 12 Minuten backen.

Mit feinen Schinkenscheiben oder Räucherlachs schmeckt das Gratin einfach genial, die halbe Form habe ich mir einverleibt, den Rest schnappte sich mein Sohn und meinte, das könne ich ruhig mal in größerer Menge machen.

Nach so vielen Tests wurde ich immer neugieriger und experimentierfreudiger und probierte aus, ob man auch TK-Pfannengerichte im Airfryer zubereiten kann. Meine Jungs haben zweimal die Woche Mittagsschule und essen an diesen Tagen beim Opa, weil ich die Heimfahrt mit dem Bus nicht lohnt. Für so einen Tag habe ich mir ein Nasi Goreng von Frosta besorgt und warf die Hälfte davon in die Airfryer-Backform, die ich mir mittlerweile zugelegt hatte. Tatsächlich wurde es von der Konsistenz her perfekt. Geschmeckt hat es mir trotzdem nicht, wofür aber die Würzung und nicht der Airfryer schuld ist (das war definitiv mein letzter Ausflug in die Welt der Fertiggerichte, ich hab´s damit einfach nicht).

Bisher hatte ich lauter Gerichte und Beilagen zubereitet, bei denen man sich auch vorstellen konnte, dass sie ohne viel Fett gut gelingen könnten. Nun wagte ich mich an etwas, das sich nicht von ungefähr „Fettgebackenes“ nennt: Berliner!

In diesem Fall war das nicht nur der erste Berliner-Backversuch im Airfryer, sondern mein erster überhaupt, ich suchte mir also aus einem Backbuch ein Rezept dazu heraus und machte vorsichtshalber mal nur die Hälfte davon:

_Hefeteig aus 250g Weizenmehl, 1TL Trockenhefe, 15g Zucker, 1/2 Päckchen Vanillinzucker, einer Prise Salz, 2 Eiern, 60ml lauwarmer Milch und 100g zerlassener und abgekühlter Butter kneten. Den Teig gehen lassen und dann 6 kleine Bällchen formen.
Die Bällchen in eine Aluform oder die Backform setzen (bitte etwas Anstand lassen, 3 Stück pro Backgang ist ideal, 4 etwas knapp) und bei 200 Grad ca. 5 - 8 Minuten backen. Anschließend mit Marmelade füllen oder einfacher (so hab ich´s gemacht) mit einem Klecks Marmelade auf dem Teller anrichten._

Da die Berliner außen nicht fettig werden, kann man sie nicht gut in Zucker oder Puderzucker wenden, der bleibt nicht haften. Das brauche ich aber auch nicht unbedingt und ansonsten habe ich selten so gute Berliner gegessen, der Teig innen wurde wunderbar luftig, umhüllt von einem dünnen, knusprigen Rand außen. Noch ein Vorteil: ich bekam absolut kein Sodbrennen wie sonst bei Berlinern. Meine Jungs haben sich allerdings beklagt, weil ich für jedes Familienmitglied plus den Opa nur ein so leckeres Teilchen gebacken hatte.

HEISS DISKUTIERTER KRITIKPUNKT

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bei vielen Testern ist der kleine Garkorb. Viele von meinen Mittestern geben an, dass er vielleicht gerade mal groß genug für 1-2 Personen und damit absolut nicht familientauglich ist. Ich gebe zu, ich war zuerst auch ein wenig erschrocken, wie winzig der aussieht, aber dennoch muss ich diesen Stimmen widersprechen. Was die Pommes betrifft, reicht eine Füllung für eine erste Portion für jeden von uns fünf Familienmitgliedern aus. Wir schlingen nicht, wir essen gemütlich und unterhalten uns dabei auch, während die erste Portion verputzt wird, brutzelt die zweite bereits im Airfryer vor sich hin und ist genau richtig fertig, wenn Nachschlag verlangt wird. Auch eine Ladung Cevapcici reicht locker für uns alle aus. Bei anderen Gerichten muss man eben etwas flexibel und einfallsreich sein, wie zum Beispiel bei dem oben beschriebenen Ratatouille.

Wer von euch Pubertierlinge und knapp-erwachsene Jungs zu seinem Haushalt zählen kann, der wird mich verstehen, wenn ich sage: die fressen einem manchmal die Haare vom Kopf. Familientauglich bedeutet nicht nur, dass der Airfryer immer für mehrere Leute in Betrieb genommen wird. Wenn meine Jungs zum Beispiel beim Opa bereits eine warme Mahlzeit hatten, koche ich nicht mehr, denn ich persönlich brauche nicht unbedingt täglich warmes Essen. 14 bis 18-Jährige dagegen könnten dreimal am Tag warm essen und so kommt es durchaus vor, dass sich einer noch eine Ladung Pommes oder Kroketten in den Airfryer schmeißt. Kürzlich hatten wir gerade mal vor ca. zwei Stunden gegessen, da kommt der ältere Zwilling daher und meint er habe noch/wieder Hunger – ruck zuck packte er sich zwei TK-Minibaguettes in den Airfryer und schneller und energiesparender als im Backofen waren diese fertig und das Kind zufrieden.

Dieses Jahr fahren wir zum ersten Mal nur zu Viert in den Urlaub, einer der Zwillinge wollte nicht mehr mit in den Familienurlaub. Ich vertraue meinem Sohn und mache mir keine Sorgen, wenn er alleine zuhause bleibt – allerdings hat er die dumme Angewohnheit, manchmal zu vergessen, den Herd auszuschalten, wenn er sich was gekocht hat. Ich mache mir da nun keine Gedanken mehr, denn er hat mir schon angekündigt, sich aus dem Airfryer zu verköstigen – „das geht schneller und einfacher und macht nicht so viel Dreck zum Spülen und Wegputzen“ – und da läuft die Zeitschaltuhr ja rückwärts und aus ist das Teil.

Noch kurz zur Backform, über die auch manche Tester enttäuscht sind: ja, sie ist noch eine Spur kleiner, weil man sie in den Gitter-Garkorb stellt und sie da ja reinpassen muss. Da sie aber einen ziemlich hohen Rand hat, passt an Gemüse zum Beispiel trotzdem doch so einiges rein. Zum Kuchenbacken werde ich sie allerdings weniger verwenden, da haben dann tatsächlich nur zwei Leute was davon. Meine Einschätzung dazu: kann man sich dazu kaufen, muss man nicht, ich finde sie aber praktisch, vor allem auch weil sie die Vielseitigkeit des Airfryers erhöht. Ich möchte sie nicht missen.

Mein Urteil zu diesem Thema: ich halte den Airfryer durchaus für familientauglich und, so oft wie er auch nach dem anfänglichen Test-Enthusiasmus mittlerweile ganz normal in unsere Kochgewohnheiten eingebunden wird, auch für dauerhaft alltagstauglich.

HEISS UND DRECKIG

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Man hat so ein Gerät, man kocht und dann muss man es wieder sauber machen. Wenn hier ein Kochgerät extreme Umstände macht, hat es bei mir schon versch… ähhh… ausgedient. Nicht so der Airfryer: da die entscheidenden Teile (Einsatz, Garkorb und Backform), die verschmutzt werden, in der Spülmaschine zu reinigen sind, ist das überhaupt kein Problem. Die Schublade selber kann man je nach dem, was man zubereitet hat auch schnell mal mit einem Küchentuch auswischen, da man ja kein oder höchstens 1 Esslöffel Fett braucht. Durch die Antihaftbeschichtung klebt auch in der Backform nichts fest und sie ist sehr leicht zu reinigen.

Ein einziges Mal (ich glaube, es war bei den Fischstäbchen, aber nagelt mich da nicht fest) waren Reste im Gitter stärker festgebacken. Ich habe den noch warmen Garkorb dann einfach in den Einsatz gestellt, zum Einweichen Wasser eingefüllt und das Ganze eine Weile stehen lassen. Anschließend habe ich das Gitter mit der Spülbürste ein wenig abgerieben und zur Endreinigung wieder die Spülmaschine verwendet – alles sauber!

Außen wische ich den Airfryer nur kurz mit einem feuchten Lappen ab, genauso wie hin und wieder die obere Innenseite des Garraums, wo die Heizspiralen sitzen. Ein großer Vorteil des Multicookers im Gegensatz zur normalen Fritteuse ist ja, dass es beim Kochen nicht so extrem nach Fett stinkt (es reicht einfach nur nach leckerem Essen wie sonst beim Kochen auch). Mittlerweile habe ich schon Aussagen anderer weniger Tester gelesen, dass es irgendwann doch nach Fett stinkt, wenn man den Airfryer oft benutzt. Das kann ich trotz sehr häufigen Einsatzes absolut nicht bestätigen.

Zur Haltbarkeit kann man natürlich noch nicht so viel sagen nach wenigen Wochen. Was mir (und auch anderen Testern wohl) aufgefallen ist, dass an der rechten Oberkante des Einsatzes ein paar leichte Kratzer aufgetreten sind. Da diese sich nicht in dem Bereich befinden, in dem man kocht, stören sie nicht. Ich nehme an, sie entstehen beim Reinschieben, irgendetwas streift da wohl. Eine Antwort zu dieser Frage auf der Insiderplattform habe wir bisher leider noch nicht bekommen.


HEISSE KONKURRENZ

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Eine gute Freundin von mir besitzt eine Heißluftfritteuse einer anderen Marke, nämlich die Actifry von Tefal. Sie ist total begeistert davon und als ich vom Airfryer erzählte, war natürlich klar, dass wir die beiden Geräte vergleichen müssen. Von der Garmethode her funktionieren sie genau gleich, von der Menge her bekommt man ungefähr gleich viel hinein und auch das Ergebnis zum Beispiel bei Pommes lässt bei beiden keine Wünsche offen. Die Tefal-Fritteuse hat den Vorteil, dass sie vom Format her leichter in der Küche und auch in einem Schrank unterzubringen ist, weil sie sehr viel flacher ist. Auch muss man bei ihr Pommes nicht zwischendurch schütteln, da sie über eine Art Rührsystem verfügt – ein Rührarm hält das Gargut ständig in Bewegung und treibt es im Kreis herum. Das ist einerseits praktisch, hat andererseits aber auch den Nachteil, dass man so manches, das nicht bewegt werden muss, darin nicht zubereiten kann. Backen ist zum Beispiel überhaupt nicht möglich, aus Kartoffelgratin würde keine überbackene Fläche, sondern ein rühreiähnliches Gebilde.

Letztendlich würde ich aus diesem Grund, hätte ich noch keines der beiden Geräte und würde mir eines anschaffen wollen, den Airfryer der Tefal-Heißluftfritteuse vorziehen, er ist einfach vielseitiger einzusetzen. Preislich schenken sich die Geräte nichts.

Die Preise im Netz für den Airfryer bewegen sich zwischen 134 und 290 Euro (vergleichen lohnt sich also enorm)

GUT DURCHGEGART

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ist dieser Bericht nun mit Sicherheit und ich schau zu, dass ich zum Schluss komme. Ein paar letzte technische Daten noch: Betriebsanzeige (grün, ein weiteres Licht leuchtet orange während der Aufheizphase und dann ebenfalls grün), Anti-Rutsch-Füße, Kabelaufwickelung, Kabel 1m, Gewicht: 8.7 kg, 1425 W.

Weitere Daten auf der Philips-Webseite http://www.philips-shop.de/store/catalog/kochen/airfryer/viva-collection-fettarme-fritteuse-multicooker-weiss/productdetail/HD9220_40_DE_SHOPPUB/DE/de?active_tab=specifications#productDetailtabs.

Wer nun tatsächlich bis hier her durchgehalten hat, bekommt von mir zur Stärkung eine Portion Pommes ;-)

Liebe Grüße
Eure Kerry


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
lassie222

lassie222

15.06.2013 08:24

Klasse Bericht! LG lassie222

Ofenmaus

Ofenmaus

23.03.2013 12:35

bh :)

Karry2000de

Karry2000de

11.02.2013 22:40

bh

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