Philips DVDR 980

Erfahrungsbericht über

Philips DVDR 980

Gesamtbewertung (5): Gesamtbewertung Philips DVDR 980

 

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Filme die der Laser schreibt...

4 10. Apr 2004

Pro:
Verarbeitung, Display, Anschlüsse, Kompatibilität, Updatefähig

Kontra:
Kein Digitaleingang

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Bildqualität:

Bedienung:

Ausstattung:

Verarbeitung:

Zuverlässigkeit:

Bedienungsanleitung:

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amitom

Über sich: Noch immer Schreibunlust..... ne ganz liebe Userin hat mir den 999 und 1000sten BH gebracht :))...Ji...

Mitglied seit:13.03.2004

Erfahrungsberichte:33

Vertrauende:93

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 129 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo Liebe Leser- und Testgemeinde, heute möchte ich über diesen Philips DVD Rekorder berichten und wünsche viel Kurzweil beim lesen.

Meine DVD Sammelleidenschaft hatte 1999 begonnen, bis dahin hatte ich ein stattliches Filmarchiv auf VHS zusammengetragen.
Mir ging es auch damals schon darum auf VHS eine möglichst gute Bild- und Tonqualität zu erreichen.
Also hatte ich mir recht „Gute“ Videorekorder gekauft (Blaupunkt baute sehr gute HiFi Videorekorder die übrigens baugleich mit Panasonic waren).
Die Steigerung auf SUPER-VHS habe ich nicht vollzogen da es nichts? an bespielten Kassetten mit der höheren S-VHS Auflösung gab.

S-VHS war also nie wirklich in engerer Wahl, denn die Digitaltechnik stand im VHS Bereich in den Startlöchern, genannt „D-VHS“ (erste Geräte 1999). Diese Variante weckte mein Interesse. Aber etwas störte mich… die Kassetten. Die Aufzeichnungsqualität war sehr gut, aber das Aufzeichnungsmedium und die Mechanik waren doch nicht mehr Stand der Technik.
Also wieder abwarten.
DVD Rekorder gibt es seit Herbst 2001, aber die Preise sind sehr hoch (2000 €) und die Technik noch in den Kinderschuhen.
Und nun das Jahr 2003 sollte die Änderung bringen, jetzt ist es soweit dass ich das VHS Magnetband vollends ablösen werde.
Da die DVD Rekorder nun im Preis deutlich unter 700 € fallen (bis 449 € Stand April 2003) und die Hardware des Mpeg2 Codierens auch verbessert worden ist, war der Zeitpunkt da, das „letzte Analoge“ Gerät in der Video-Audio Anlage auszutauschen, tschüss VHS und Kassette.

Philips DVDR 980

Die Auswahl:

Nach mehreren Informationen aus dem Internet und Testberichten ging es in den Media Markt, Saturn, Lerche und Pro Markt.
Der Pro Markt hatte eine gute Auswahl an DVD Rekordern wie Sony, Pioneer, Panasonic sowie drei Philips Modelle.
DVDR 980 Auslaufmodell heruntergesetzt auf 500 € (vormals 1300 €)
DVD-R 70 Neuestes Modell 499 € (ohne DV-Eingang)
DVD-R 75 Neuestes Modell 599 € (mit DV-Eingang)

Nach näherem Betrachten der Geräte stellte ich fest, dass der DVDR 980 besser verarbeitet war und einen Optischen Digitalausgang hatte. Zudem waren alle Cinchanschlüsse vergoldet.
Dies konnten

Bilder von Philips DVDR 980
  • Philips DVDR 980 Bild 12156 tb
  • Philips DVDR 980 Bild 12163 tb
  • Philips DVDR 980 Bild 12167 tb
Philips DVDR 980 Bild 12156 tb
Display
die zwei neuesten Modelle nicht vorweisen „Sparmassnahmen“.
Nach erkunden der Bedienungsanleitungen (hat mir der Berater besorgt da er nicht alle meine Fragen beantworten konnte), stellte sich noch heraus, dass die neuen Geräte nicht mehr kompatibel zu DVD-R und DVD-RW waren, zumindest laut Anleitung nicht! Dann könnte es Probleme mit gebrannten DVD-R geben (im schlimmsten Fall laufen sie gar nicht).
Das Vorgängermodell DVDR 980 im Angebot aber Protzt in der Kompatibilität mit allen Formaten wie DVD+R/RW, DVD Video, DVD-R/RW, CD, CD-R/RW, VCD, SVCD.
So war die Wahl getroffen. Der DVDR 980 ist zwar höher und schwerer als die neuen Modelle, konnte aber alles vorweisen auf das es mir angekommen ist.

Der Rekorder:

Den Lieferumfang darf man als üppig bezeichnen:

- DVD Rekorder
- Fernbedienung mit Batterien
- 2 adriges Netzkabel
- SCART Kabel
- S-Video Kabel
- Antennenkabel
- Audio (Cinchkabel)
- Videokabel (CVBS)
- 1 DVD+RW
- 6 DVD+R
- Bedienungsanleitung
- Garantiekarte

Wie man schon am Zubehör erkennt zeichnet der DVDR 980 auf DVD+R/RW auf.

Gut verarbeitet kommt der dezente Schönling daher.
Die Frontseite ist sehr aufgeräumt und erstrahlt in einem schönen Silber, nur die wichtigsten Bedienelemente sind darauf untergebracht wie On/Off, Monitor, Record, Play, Stop, Channel, Open/Close, Record Volume, Record Vol. Manuell/Auto.
Die Schubladenmechanik ist mittig unter dem Display angebracht.
Das Display ist Erstklassig, guter Kontrast, große Buchstaben und Zahlen mit darunter liegender Balkengrafik, die anzeigt wie lange der Film noch läuft, wie viel Minuten Aufnahme noch anstehen, wie viele Tracks eine CD hat und welcher läuft, ein schönes hin und her bei CD/DVD einlesen usw.
Anschlussfreudig ist der Rekorder auch, da wären auf der Rückseite 2 Vollbeschaltete SCART Anschlüsse (jeweils als Ein- und Ausgang nutzbar was bei den meisten „günstigen“ DVD Rekordern nicht so ist), CVBS Ein-/Ausgang, S-Video Ein-/Ausgang, Audio Ein-/Ausgang, Digital Optisch/Koaxial Ausgang und Natürlich Antennen Ein- Ausgang.
Auf der Vorderseite gibt’s noch hinter einer Blende S-Video, CVBS und Audio Eingänge.

Der Recorder hat auf der Rückseite einen Lüfter eingebaut der beim Betrieb unhörbar mitläuft und die „Innereien“ immer kühl hält.

Die Praxis:

Das Erste Einrichten darf man als sehr einfach beschreiben.
Antenne den Kabelanschluss angesteckt, Scartkabel in den Fernseher, Netzstecker in die Dose, Einschalten.
Nun läuft ein Konfigurationsprogramm ab, das sämtliche Sender sucht, abspeichert und hilfreich bei DVD- Uhr- und Datumseinstellungen ist.

Die Sender die eine Senderkennung haben zeigt er gleich richtig an (also ARD, ZDF, Sat1 usw.). Die Kennung dürften ca. 70% aller Deutschen Sender haben. Alle anderen kann man manuell benennen.
Natürlich kann man die Reihenfolge der Sender auch nachträglich anpassen.

Verfügt das Fernsehgerät über EasyLink, Cinema Link, NexTView Link, Smartlink, Q-Link oder MegaLogic dann werden diese Senderreihenfolgen vom Fernseher übernommen, können aber nicht mehr manuell geändert werden.

Übrigens ist die Menüführung einfach und logisch, so manche nützliche Anpassung an z.b. Nachtmodus (Display dunkler oder gar aus), oder Kindersicherung und viele weitere Einstellungsmöglichkeiten sind nach ein bisschen „rumspielen“ recht einfach zu finden.

Also wird nun die mitgelieferte DVD+RW eingelegt und eine Testaufnahme gemacht.

Die Aufnahmemodi waren beim Kauf 4 Qualitätsstufen (später mehr bei Firmware)

HQ = 1 Stunde mit 9,72 Mbit/sek. und 720x576 Pixels
SP = 2 Stunden mit 5,07 Mbit/sek. und 720x576 Pixels
LP = 3 Stunden mit 3,38 Mbit/sek. und 360x576 Pixels
EP = 4 Stunden mit 2,54 Mbit/sek. und 360x576 Pixels

Meine Einstellung war SP, also 2 Stunden pro Rohling. Dann „Aufnahme“. Das Ergebnis hat überzeugt, sehr gute Qualität die auf DVD Niveau liegt.
3 Stunden Modus ist in ungefähr S-VHS Qualität.
4 Stunden sollte man nur für Aufnahmen verwenden die wieder gelöscht werden.
Die Bedienungsanleitung „behauptet“ bei EP (4 Stunden) über VHS Qualität zu liegen, aber man sieht schon „weiche Raster“ und bei schnellen Bewegungen auch mal Artefakte.

Verschiedene Möglichkeiten hat man um eine Aufnahme zu tätigen.
1. Direktaufnahme
2. Show View Programmierung
3. Manuelle Programmierung

Bei der Direktaufnahme vergleicht der Rekorder das Fernsehprogramm mit dem Rekorderprogramm und stellt den richtigen Sender bei Aufnahmenstart ein.

Show View wird sehr einfach über einen Zahlencode eingegeben (der in verschiedenen Programmzeitschriften und auch bei manchem Videotext angegeben wird).
So ist mit dieser einen Nummer Monat, Tag, Programm, Startzeit und Endzeit programmiert.
Allerdings muss bei Show View eine bestimmte Senderreihenfolge im Rekorder vorgegeben werden.

Manuelle Programmierung ist das bekannte Programmieren indem man alle Daten eben Manuell eingibt (selbstverständlich auch mit VPS).

Jede Aufnahme bekommt ein kleines Bildchen im Menü der DVD mit Information über Datum, Zeit, Sender, Laufzeit und wenn vorhanden auch Titel der Sendung, sehr übersichtlich und komfortabel.

Aber Vorsicht! , wenn man sich eine Aufnahme nicht ganz anschaut, wird der Rekorder die nächste Aufnahme an diesem letzten Punkt beginnen (wie bei einem Videoband), es sei denn man benutzt SAVE RECORD (ca.2 Sekunden langes drücken der Record Taste), in diesem Fall bleiben alle Aufnahmen auf der DVD erhalten.

Die Restaufnahmekapazität wird zu jederzeit im DVD Menü angezeigt.

Ebenso möglich ist es in verschiedenen Modi (also HQ, SP, LP, EP) auf einen DVD Rohling aufzunehmen.

Aufnahmen kann man übrigens auch auf dem Rohling zurechtstutzen und somit unwichtiges wegschnippeln.

Die Firmware:

Eine Angenehme Überraschung war, dass man den Rekorder „Updaten“ kann.
So können immer noch Verbesserungen einfliesen, auch nach Jahren.

Ich habe im März 2004 ein Firmwareupdate gemacht, dazu muss man auf der Philips Seite nach dem Modell suchen, gefunden, heruntergeladen, entpackt.
Nun wird eine CD erstellt (R oder RW ist egal) im Dateisystem CD Rom ISO Level 2, Mode 2/XA, ISO 9660, Single Session und mit niedriger Geschwindigkeit Brennen (8 Fach Funktioniert).
Die so erstellte „Update-Disk“ wird dem Rekorder als „Futter“ in die Schublade gelegt, dann kommt der Schriftzug „DOWNLOAD“ im Display und die „Frischekur“ beginnt.
Der Vorgang dauert so ca.10-15 Minuten, dann wird die CD ausgeworfen.

Und siehe da, der Rekorder wurde um 2 Aufnahmemodi erweitert.
Es gesellen sich noch SP+ und EP+ hinzu.
Somit habe ich jetzt 6 Modi die lauten:

HQ = 1 Stunde
SP = 2 Stunden
SP+ = 2,5 Stunden
LP = 3 Stunden
EP = 4 Stunden
EP+ = 6 Stunden

Gute Sache, jetzt kann man auch 6 Stunden aufnehmen allerdings ist die Qualität so wie schon beschrieben, EP und EP+ nur für Aufnahmen die man einmal anschaut und wieder löschen möchte.

Die Fernbedienung:

Ebenso wie das Gerät ist die Fernbedienung in schönem Silber mit grauen, Anthrazit und blauen Köpfen je nach Funktion.
Man hat die Möglichkeit auch sein Fernsehgerät mit fernzubedienen wenn der richtige Herstellercode aus der Liste der Bedienungsanleitung eingegeben wird.
Alle wichtigen Funktionen des Fernsehgerätes können nun bedient werden.

Die Kompatibilität:

Dieser Rekorder spielt einfach alles ab!! Egal ob eine überbrannte SVCD oder ein „miserabler“ DVD-R Rohling der billigst Sorte ist, das ist dem Philips teil vollkommen wurscht.
Wo andere DVD Player ruckeln, eine „Blöckchensammlung“ aufzeigen, stehen bleiben oder gar komplett den Zeigedienst verweigern, da spielt der „Lasergott“ weiter als ob nichts wäre.

Ebenso Kompatibel stellt er seine Aufnahmen her, werden die DVD´s Finalisiert geht’s auf vermutlich jedem DVD Player der für +RW´s gekennzeichnet ist.


Das Fazit:

Ein Sehr guter DVD Rekorder der trotz seinem alter so manch neuem Rekorder was vormacht.
Sauber verarbeitet, viele Anschlüsse, sehr Kompatibel und Updatefähig.
Dieser DVD Rekorder kommt außerdem in meine „Coole Liste“ der Superabspieler, da er wirklich vor keinem Rohling respekt hat und alles abspielt was er bekommt.
Da hat Philips saubere Arbeit geleistet.
Hätte der Laserartist noch einen Digitalen Eingang wären es 5 Sterne geworden.
Aber 4 Megasterne sind´s auf jeden Fall.
 
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
templerthomas

templerthomas

13.11.2009 15:44

mittlerweile hast du freilich sicher nen neuen

marti22

marti22

04.11.2009 15:49

du da steht so eine komische Zahl *kicher*.... wickel mal schnell den bh drüber *bh da geb* ;-) LG Tina

immomaus65

immomaus65

01.11.2009 20:03

Wieder mal ein gelungener, informativer Bericht! LG immomaus65

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