Erfahrungsbericht über

Philips FaxJet 320

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung Philips FaxJet 320

 

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Fax ohne Faxen

5  17.10.2006

Pro:
formschön, viele Funktionen, leichtes Handling

Kontra:
teurer Tintenpatronennachkauf

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Druckqualität

Geschwindigkeit

Benutzerfreundlichkeit

Installation

Support/Service

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pekru

Über sich: bis auf weiters ciao-fern

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Erfahrungsberichte:295

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 325 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Um mein ehemaliges Faxgerät, das AF310T der Telekom, würden sich bis zum Deutschen Museum alle reißen, so alt ist es. Aber so lange es seinen Dienst tat, spielte das keine Rolle für mich. Zwar mussten regelmäßig Faxrollen besorgt werden, denn mit Normalpapier lief es nicht, was letztlich der Qualität der erzeugten Kopien nicht besonders gut tat. Plötzlich und ohne Vorwarnung jedoch entschied es selbstständig, welche Faxe, abhängig von der Art des verwendeten Papiers, versendet wurden oder eben nicht! Dabei wurde und wird das sogenannte Behördenpapier ohne Problem akzeptiert, weißes Druckerpapier jedoch nicht!
Kurz, ein neues Faxgerät musste her.


Erwartungshaltung

- es sollte mit normal Druckerpapier zu betreiben sein,
- die Installation sollte problemlos sein,
- es sollte leicht zu handhaben sein,
- außerdem nicht zu teuer
- und sofort verfügbar sein


Mein neues Faxgerät

Fündig wurde ich wie schon so oft bei Saturn Köln. Dort empfahl man mir den "FaxJet 320" der Firma Philips. Er ist dort für 89,99 Euro zu erwerben, was, wie ich feststellen konnte, ein mittlerer Preis ist. Wer ihn bei Ebay für 59,99 Euro bei Händlern findet sollte sich den Punkt Lieferumfang genau ansehen. Meistens findet sich dort, dass ohne Tintenpatrone ausgeliefert wird! Dazu kommen noch die Versandkosten und schon ist das scheinbare Schnäppchen keines mehr!

Das Aussehen zu beschreiben, erspare ich uns aufgrund des aussagekräftigen Ciao-Produktbildes. Die Seite aus dem Handbuch über die Tastenbelegungen füge ich später bei.


Lieferumfang, Anschluss und Einlegen der Tintenpatrone

Der "FaxJet 320" wird im handlichen Karton mit Tragegriff ausgeliefert. Außer dem Faxgerät selbst befand sich darin eine ausführliche Bedienungsanleitung (29 Seiten in deutscher Sprache), eine Installationshilfe, eine Tintenpatrone in Schwarz, ein Papierhalter, ein Netzkabel sowie ein Telefonkabel mit Stecker.

Da das Gerät ein "Standalone" ist, bedarf es für das Anschließen nur Verbindung mit dem Stromnetz und der Netzsteckdose (N) des Telefons entsprechend dem jeweiligen Anschluss. Da es sich um ein analoges Gerät handelt sollte man vor dem Kauf aber wissen, ob z.B. die ISDN-Anlage für solche geeignet ist. Bei meiner Telekomanlage lässt sich der "Faxjet 320" problemlos über den Splitter verbinden. Bei anderen Systemen dürfte es ähnlich sein.

Bleibt letztlich das Einsetzen der Tintenpatrone. Aufgrund der grafischen Darstellung der einzelnen Schritte in der Bedienungsanleitung ist das selbst für technische Laien kein Problem. Damit ist das Gerät nun auch für Faxempfang und Kopieren bereit!


Grundeinstellungen

Natürlich sind mit dem Absatz zuvor längst nicht alle Möglichkeiten des "FaxJets 320" ausgeschöpft. Um es optimal zu betreiben, bedarf es einiger Grundeinstellungen.
Auch hier hat sich Philips was Besonderes einfallen lassen. Drückt man nämlich zwei Mal die "i-Taste" erfolgt, vorausgesetzt zuvor wurde Papier eingelegt, ein Ausdruck, der mit kurzer Beschreibung sicher von Schritt zu Schritt führt. Im Einzelnen sind das:
- Datum und Uhrzeit
- eigene Faxnummer
- eigener Namen
- Displaysprache
- Klingeltyp und -Lautstärke

Ansonsten lassen sich gerade so wie einem Telefon, Nummern in einem "Telefonbuch" speichern und bis zu sieben davon Zielwahlnummern zuordnen.


Faxen und kopieren mit dem "FaxJet 320"

Natürlich weis hier ein jeder, wie ein Fax abgeschickt wird. Das Fax mit der Schriftseite nach vorne einlegen, eventuell eine bessere Bildqualität wählen, die Nummer wählen und auf die Starttaste drücken, das war es schon!

Hier wird das gesamte Dokument zunächst in den geräteeigenen Speicher eingelesen. Erst danach beginnt die Versendung, was, vor allem bei mehreren Seiten, zu einer viel schnelleren Übertragungsrate und damit Geldersparnis führt.
Ein Sende- oder wenn notwendig ein Fehlerbericht kann nach jedem Faxvorgang ausgedruckt werden. Diese Funktion als auch der Ausdruck eines Faxjournals lassen sich über die Menüführung nach Bedarf an- oder abstellen.

Auf Abruf mit Code senden (die Gegenseite muss den Abrufcode kennen) oder zeitversetztes Senden (z.B. das Ausnutzen von kostengünstigen Übertragungszeiten) runden das Kapitel "Faxen" hier ab.

Das Kopieren hat hier den gleichen Ablauf wie das Faxen. Natürlich wird keine Nummer gewählt sondern nur die "Copy-Taste" betätigt. Kopien in "Fine- / Fotoeinstellung" dauern zeitlich länger und belasten den Tintenvorrat mehr. Es lassen sich nur Schwarz-/Weiß-Kopien erstellen.

Einkommende Faxe werden automatisch empfangen. Allerdings, will man sie vor fremden Augen schützen, lässt sich der Faxempfang auf manuell umschalten. Danach erfolgt der Ausdruck nur noch auf besondere Aufforderung.

Fehlen Papier oder Tinte zum automatischen Ausdruck, werden bis zu 20 Seiten im faxinternen Speicher abgelegt. Eine entsprechende Anzeige im Display weist darauf hin. Sind die beschriebenen Mängel behoben, werden die Eingangsfaxe ganz normal ausgedruckt!


Tintenpatronen

Schon beim Kauf bei Saturn wies mich der Verkäufer darauf hin, dass es sich bei der beigelegten Tintenpatrone nur eine sogenannte Startpatrone handelt. Das war der Hinweis für mich, mir gleich eine entsprechende Tintenpatrone mit einzukaufen.

Das was mich bei jedem Drucker quält, ist der Preis für die Ersatztintenpatronen. Leider, und das ist ein echtes Manko, sind diese für den "Faxjet 320" ziemlich teuer. Die Preise für originale Philipspatronen liegen je nach Händler zwischen ca 49 und 35 Euro. Bei Philips selbst im Dreierpack 38,99 Euro pro Patrone. Allerdings sind darin schon die Transportkosten enthalten.

Nach jetzt zweimonatiger Nutzung, bei drei bis vier meist mehrseitigen Faxen pro Woche, schwächelt meine "Startpatrone" bisher nicht. Den günstigen Dreierpackpreis werde ich wohl nicht nutzen könne, denn dann würden mir die ungenutzten Patronen zu lange herum liegen.


Gerätepflege

Philips empfiehlt das Gerät mit einem fusselfreien Tuch, wenn nötig unter Benutzung von 96% Alkohol äußerlich zu reinigen. Dennoch habe ich festgestellt, dass mein altes Faxgerät sehr schnell einstaubte. Darunter leidet dann auch der Papiervorrat.
Dagegen empfehle ich als Tipp eine große Klarsichtplastiktüte, die man ganz über das Gerät stülpen kann. Diese beeinträchtigt nicht den einkommenden Faxverkehr und alles bleibt sauber.


Technische Daten (der Bedienungsanleitung entnommen)

Duckpapier - wie für Tintenstrahldrucker A4 80gr/m², maximal 100 Blatt
Auflösung - horizontal 8 Punkte/mm = 200 dpi, vertikal 3,85 - 7,7 Zeilen / mm
Übertragungsgeschwindigkeit - bis zu 2400bps
Datenkopression - MH, MR
Telefonbuch - 50 Nummern, Zielwahl 7 nummern
Vorlageneinzug - maximal 20 Blatt
Display - 16-stellige LCD-Anzeige - dreisprachig
Stromstannung - 220 - 240 Volt, Wechselstrom
Abmessungen (BxTxH) - 372x293x198 mm
Gewicht - 3,8 kg

Die Garantiezeit beträgt 24 Monate ab Kaufdatum!


Fazit

Mit dem "FaxJet 320" von Philips habe ich ein Gerät erstanden, das meinen Ansprüchen voll genügt. Alles was für den Sofortbetrieb benötigt wird, ist in der Grundausstattung dabei.

Vom Kaufpreis her, wie immer bei Drucken, absolut in Ordnung, ja als Hightechgerät geradezu billig. Dieser gute Eindruck wird jedoch durch die horrenden Patronenpreise leider wieder kaputt gemacht. Trotzdem, gerade in der Garantiezeit aber auch danach, rate ich zu den Originalen. Bei meiner moderaten Nutzung im privaten Bereich, halte ich die für erschwinglich.

Von der Farbgebung her handelt es sich um typische "Büroware", wobei das Gerät selbst absolut praktisch gestylt worden ist.

Das Handbuch, ganz in Deutsch, ist ausführlich und hat jede meiner Fragen beantwortet. Damit und der praktischen geräteeigenen Hilfefunktion waren die Inbetriebnahme kein Problem.

Ich empfehle den "FaxJet 320" ohne Einschränkung! Endlich ein Faxgerät ohne Faxen!

Bilder von Philips FaxJet 320
  • Philips FaxJet 320 Bild 21760481 tb
  • Philips FaxJet 320 Bild 21760484 tb
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Philips FaxJet 320 Bild 21760481 tb
Faxgerät - uralt
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
rubio2000

rubio2000

13.06.2007 19:46

Ausführlicher und informativer Bericht. Aber ein Fax für daheim brauche ich nicht. LG Marita

AndreasHeister

AndreasHeister

11.03.2007 12:00

Meiner einer hat als Ersatzgerät das brother FAX-1940N gewählt. Damit kann ich nicht nur (Farb)faxen, auch als Farbkopierer ist es einsetzbar, hat Anrufbeantworter und kann sowohl als USB-Drucker und Netzwerkdrucker eingesetzt werden. War nur wenig teurer, aber die vier großen Patronen (schwarz, cyan, magenta, gelb) sind recht preisgünstig und halten sehr lange.

enton27

enton27

16.01.2007 00:47

Ich habe zwar schon lange kein Fax mehr, weil ich der Meinung bin mit Email fast alles erreichen zu können ( klar, es gibt immer wieder mal Situationen in denen man mal ein Fax schicken könnte ) aber wenn ich eins bräuchte, wäre ich mit dem Bericht PERFEKT informiert. Da gibt's keine Frage die offen bleibt. Und deshalb ist das ganz klar ein "bh" - Bericht. Gruß, Daniel.

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