Philips cBright XG2 Impact

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Philips cBright XG2 Impact

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There is no business like show business

5  02.03.2003

Pro:
Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis

Kontra:
Treiber für die Maussteuerung

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Bildqualität

Bedienung

Ausstattung

Zuverlässigkeit

Installation

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k_jacobi

Über sich: In den letzten 12 Monaten habe ich 3 Computermäuse verschlissen, vielleicht sollte ich mal was darüb...

Mitglied seit:26.12.1999

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 86 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

OK, ich kann nicht singen und nicht tanzen. Doch ich habe eine klare, deutliche Stimme, so dass ich auch ohne Mikrofon von einem größeren Auditorium verstanden werden kann. Aber die Leute wollen ja nicht nur was hören sondern was sehen, und dazu brauche ich dann doch technische Hilfsmittel: mein Notebook und einen Beamer.

Beamer? Kennt Word2000 noch nicht, und fragt, ob ich nicht lieber „Beamter“ schreiben möchte. NEIN! Beamer oder Datenprojektoren haben den alten Overheadprojektor inzwischen weitgehend abgelöst. Schaue ich mir die technische Entwicklung dieser Geräte während der letzten 5 bis 8 Jahre an, so möchte ich meinen, dass Notebooks dagegen schon vor 8 Jahren ihre jetzige Form erreicht haben, und es nur noch Verbesserungen im Detail gab.

Noch Mitte der neunziger Jahren waren Beamer schwere Geräte, fast so groß wie das Gehäuse eines Desktop Computers. Die Tragetasche, die mitgeliefert wurde, war dabei noch viel voluminöser, sollte sie doch auch Platz für diverse Kabelagen liefern. Aber wichtig ist das, was vorne rauskommt. Eine Auflösung von 600x800 Punkten - ok, das war damals Notebookstandard. Die Lichtstärke? Vorhang zu, wenn ihr was sehen wollt.

Innerhalb der letzten 3 Jahre hatte ich zweimal das Vergnügen, für Auslandsprojekte Datenprojektoren zu beschaffen. Die Vorgaben: möglichst gutes Preis/Leistungsverhältnis (dabei im Rahmen des Budgets bleibend), einfache Bedienung, kompakte, leichte Bauart, ordentliche Auflösung und Lichtstärke. Dass es hier nicht um Geräte für den privaten Videoabend geht, ist wohl klar. Aber es brauchte auch kein Spitzengerät zu sein: Ein Beamer, der für einen Vorlesungssaal mit 150 Sitzplätzen geeignet ist, kostete zumindest vor 3 Jahren noch doppelt so viel wie ein Gerät, dass für einen Vortrag vor 30 oder 40 Personen ausreicht.

Vor 3 Jahren war es ein Philips "Hopper 10" für 6500 DM, der die Bedingungen am besten erfüllte - und jetzt ein Philips "XG2 Impact +" für 3000 Euro. Dabei hat das jetzt gekaufte Gerät eine viel höhere Auflösung (1024x768 gegenüber 800x600 ) und mehr als die doppelten Lichtstärke (1800 Lumen gegenüber 700 Lumen) - entspricht also wohl etwa dem, was vor 3 Jahren als Spitzengerät ca. 15000 DM gekostet hätte. Beide Geräte hatte ich jeweils bei der Firma Holder (www.projektor-beamer.de) gekauft. Dieser Händler, der z.B. über www.preistrend.de nicht zu finden ist, verbindet beste Preise mit gutem Service. Der XG2, den ich bei Holder bestellte, wurde mir übrigens direkt von Philips in Eindhofen nach hause geliefert.

Der Videoanschluss ist bei beiden Geräten ähnlich, nämlich über ein VGA-Kabel am analogen Monitorausgang. Für den Fall, dass man seine Präsentation nicht von einem Notebook sondern einem normalen PC aus laufen lässt, kann man einen weiteren Monitor an den Videoausgang des Beamers anschließen. Beide Beamer erlauben den Eingang einer um eine Stufe höheren Standardauflösung, beim XG2 also 1280 x 1024. Das Bild wird dann allerdings gerendert, damit werden Texte etwas unscharf.

Texte? Aber ja doch! Ich benutze den Datenprojektor nicht nur, um Powerpoint Präsentationen abzufahren, sondern auch für Projektplanungsdiskussionen (da ist Excel ganz praktisch) oder auch für Programmierungsschulungen (jeweils auf Englisch, da sind die Worte kürzer).

Während einige dieser Anwendungen die Benutzung einer Tastatur erfordern, lässt sich vieles per Maus erledigen. Der alte Hopper hatte einen Funktrackball mit einer Reichweite von 7 Metern. Ein Logitechprodukt, die Sorte, die man nicht auf einer festen Oberfläche sondern in der Hand hält. Ich habe es nur selten geschafft, mit einem Trackball mein Ziel zu finden. Vermutlich war ich nicht der einzige, jedenfalls wird das neue Zeigegerät beim XG2 mit kleinen Cursortasten bedient. Das ist sicher, aber dauert sehr lange, eine Beschleunigungsfunktion (so wie bei normalen Mäusen) habe ich nicht finden können.

Im Zweifelsfalle kann man auch den eingebauten Laserpointer auf die Leinwand richten und so zeigen, was was man für wichtig hält. Um am Beamer selber Einstellungen zu machen, kann man entweder die Funktionen des Zeigegeräts verwenden, oder aber am Beamer selbst rumfummeln. Fokus und Bildgröße gehen über Stellringe an der Optik, alles andere über Menütasten. Und was kann man alles einstellen? Das, was eine normaler Monitor auch bietet (diverse Ausrichtungen, Helligkeit, Farbtemperatur) sowie die "Keystone"-Korrektur. Keystone? Um das Projektionsbild auf die richtige Höhe zu bringen, kann man über Rändelschrauben kleine Beinchen ausfahren. Dann steht der Projektor etwas schräg, das Bild ist eine Ecke höher - und nicht mehr rechteckig sondern trapezförmig. Mit der Keystone-Korrektur erzeugt man wieder ein perfektes Bild. Ich kann mioch nicht erinnern, dass es diese vilfältigen Möglichkeiten beim Hopper gab.

Das sind natürlich nur die wichtigsten Einstellmöglichkeiten beim XG2, es gibt noch etliche weitere, einschließlich spiegelbildlicher Projektion (für die Rückwandprojektion). Wichtiger aber ist die Frage: wie gut ist denn das Bild? Nun, was die Vorführung von Filmen betrifft: bedeutend besser als alles was ich bisher bei sehr viel teureren Großfernsehern sah. Nur der Ton ist etwas schlapp, den eingebauten Lautsprecher kann man vergessen.

Und die Leuchtstärke? Die nimmt bei zunehmender Entfernung (und entsprechend größerem Bild) natürlich ab. Die Leinwand, die mir zur Verfügung stand, hatte nur eine Diagonale von knapp 3 Metern, damit waren wir nur im mittleren Bereich. Die empfohlene Bilddiagonale geht bis 6,4 m, dann ist ein Abstand von 10 m möglich. Auf jedem Fall war bei unserem Abstand von etwa 6 m selbst bei offenen Vorhängen und vollem Deckenlicht das Bild sehr gut zu erkennen. Bei mir zu hause (ich hatte nur eine kleine, obendrein metallic-beschichtete Diaprojektionswand) blendete das Bild sogar unangenehm; in solchem Fall ist es dann wirklich angebracht, die Helligkeit runter zu regeln. Die 200W starke Lampe soll eine Lebensdauer von 2000 Stunden haben - und anders als eine normale Glühbirne in dieser Zeit weder Farbe noch Helligkeit verändern. Ist dann das Lebensalter erreicht, kostet der Ersatz allerdings 450 Euro! Die Laufzeiten sowohl vom Beamer als auch von der Lampe lassen sich übrigens abrufen - wichtig, wenn man das Gerät einmal verleiht, oder auch zum just-in-time Ersatz der Lampe.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
DRichartz

DRichartz

06.04.2003 20:00

Mittlerweile sind die Geräte ja sogar für DVD-Liebhaber "erschwinglich". Zumindest, wenn man bedenkt, dass auch ein sehr guter Fernseher schnell mal 2000-3000€ kosten kann. Hätte mir auch schon einen zugelegt - doch ein Fernseher ist im Unterhalt einfach preiswerter. 450€ für eine Ersatzbirne sind ganz schön viel, zumahl es noch viel teurere gibt! :-( Naja, aber für Präsentationen vor vielen Leuten, sind die Geräte ideal. Haben bei uns in der Firma auch einige Beamer, aber die gehören mir leider nicht... :-)

jolinden

jolinden

21.03.2003 09:31

es werde Licht, kann auch als Heimsolarium verwendet werden?

CyberQueeny

CyberQueeny

03.03.2003 19:27

Muss ich mir mal merken..Dir noch nen schönen Abend.CQ

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