... Die Auswahl hatte ich da zwischen Chemie, Biologie und Physik. Mathe ist ja ohnehin Pflicht. Chemie scheidet aus, denn damit konnte ich noch nie viel anfangen („Hä? Wieso verbinden die sich? Was wird dann daraus? Und wieso ist das jetzt negativ? Ich kapier gar nichts mehr!“), blieben also ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von marenmoon über Physik GK 18.09.2001
Produktbewertung des Autors:
Arbeitsaufwand:
arbeitsintensiv
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:
schwer
Prüfungsanforderungen:
hoch
Pro:
wenn man sich dafür interessiert, lernt man richtig was und hat vielleicht sogar Spaß (?)
Kontra:
wenn man sich nicht dafür interessiert, hat man ein Problem
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Da man sich ja bekanntlich auch in der Oberstufe nicht vor den Naturwisschenschaften drücken kann, stellt sich mir letztes Schuljahr, Anfang der Jahrgangsstufe 11 die Frage, in welcher ich wohl eine Chance habe, noch einigermaßen etwas zu verstehen. Die Auswahl hatte ich da zwischen Chemie, Biologie und Physik. Mathe ist ja ohnehin Pflicht. Chemie scheidet aus, denn damit konnte ich noch nie viel anfangen („Hä? Wieso verbinden die sich? Was wird dann daraus? Und wieso ist das jetzt negativ? Ich kapier gar nichts mehr!“), blieben also Bio und Physik. Ich hab dann aus Verzweiflung gleich beide gewählt, denn so, dachte ich mir, konnte ich dann nach der 11 das schlechtere abwählen und mich auf eins konzentrieren, was ich dann vielleicht sogar mit ins Abitur nehmen wollte (das DACHTE ich zumindest damals!)
Am 1. September 2000 fuhr ich erstmal für drei Monate nach Frankreich, Schüleraustausch. Natürlich hatte ich mir vorgenommen, besonders in den Naturwissenschaften, am Ball zu bleiben und mich demetsprechend zu informieren. Wie das dann so ist, man hat hier was zu tun und dort und schließlich auch noch die Hausaufgaben der französischen Schule zu machen...naja, ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, wovon die Rede war, als ich im Dezember wieder in meinem Physikkurs saß. Meine Freundin hatte mich zwar die ganze Zeit mit Zetteln und Arbeitsblättern versorgt, die ich aber ohne ihre Hilfe auch nicht vestanden habe. Naja. Hier erstmal die Themenübersicht für die 11.1:
1. Geradlinig gleichförmige Bewegung 2. Trägheitssatz 3. Untersuchung realer Vorgänge (Anfahren und Bremsen mit dem Rad, Produktion von Weg-Zeit-Diagrammen, Interpretation und Berechnung von a (mittlere Beschleunigung) 4. Gleichmäßig beschleunigte Bewegung 5. Grundgesetze der Mechanik
Soweit, so gut, dachte ich mir. Bis zu Punkt 2 hatte ich es in Frankreich immerhin auch geschafft *sei stolz*.
- - Physikstunden à la Maren - -
Physikraum. Kurs trudelt langsam ein, erste Reihe links ist besetzt mit den Cracks des Kurses, erste Reihe rechts mit meiner Freundin und mir (das genaue Gegenteil). Herr M. betritt den Raum und setzt sich gutgelaunt auf sein Pult. Schülerin M. wird hinter ihrem Tisch immer kleiner, weil sie ihre Hausaufgaben wieder einmal nicht konnte.
Herr M.(mit seiner mitreißenden Art): „Abhocken! Guten Morgen!“ Kurs (mehr oder weniger motiviert): „Mooargen“. Herr M.: „Na, dann wolln wir mal!“ Schülerin M. wird immer kleiner. Herr M: „So, vergleichen wir doch mal die Hausaufgaben. Hat sie jemand geratzt?“ M. überlegt noch, ob sie es zugibt, als sich Herr M. schon auf den Weg durch den Raum macht, um sich bei jedem die Lösungsansätze anzuschauen. M. nervös zu ihrer Freundin C.: „Scheiße, hast du das?“ C: „Naja....nicht so wirlich.“ M. und C. klagen sich gemeinsam ihr leid, bis schließlich Herr M. bei ihnen angekommen ist. Herr M.: „Und, Maren, Christina? Wie siehst bei euch aus?“ Beide: „Äh naja....“ C. zeigt ihren kläglichen Ansatz, M. macht deutlich, dass die Aufgabe ihre geistigen Fähigkeiten übersteigt. Herr M. zeigt sich einsichtig, notiert sich nur ihren Namen und verzichtet gnädigerweise auf einen Eintrag ins Kursheft.
Nachdem Herr M. wieder hinter seinem Pult angekommen ist, beginnt die Phase der Stunde, vor der sich Schülerin M. jede Stunde aufs Neue fürchtet: Die Stundenwiederholung. Lehrer ruft einen Schüler auf, Schüler wiederholt den Stoff der letzen Stunde und beantwortet Fragen. Ich weiß nicht, warum es mein Lehrer so gut mit mir meinte, aber er hat mich kein einziges Mal drangenommen! Ich bin im heute noch dankbar dafür...
Nachdem die Hausaufgaben besprochen wurden (Schülerin M. versteht in den meisten Fällen immer noch nicht mehr als vorher) geht der eigentlich Unterricht los. Herr M. erarbeitet mit dem Kurs den Begriff Kinetische Energie, genauer gesagt mit der 1. Reihe links, die wieder einmal die 1. Reihe rechts in großes Erstaunen versetzt. Kein Wunder, denn Schülerin M. und C. beschäftigen sich mit so interessanten Fragen, wie der Planung des Wochenendes und dem Aussehen von Schülerin A., die heute wieder einen ihrer markant schönen Haarreifen trägt. Leider werden sie jäh aus ihrer Welt gerissen, als Herr M. diktiert:„Kinetische Energie Doppelpunkt Ein Körper wird aus der Ruhe beschleunigt Komma die Beschleunigungsarbeit ist die kinetische Energie, die der Körper anschließend hat. W gleich F mal s gleich m mal a mal s. Kapiert?“ Blick in M.s Augen. M. nickt freundlich lächelnd, aber nur, um sich kurze Zeit später bei C. zu erkundigen, was Kinetische Energie sei.
Lehrer M. fährt in seinem Unterricht fort. Schülerinnen C. und M. haben mittlerweile beschlossen, Samstag abend auf eine Scheunenparty zu gehen und überlegen nun, wie sie dort hinkommen und wen sie noch mitnehmen. Schülerin A. mit dem markanten Haarreifen meldet sich und macht so der Männerreihe links vorne Konkurrenz. M. und C. enthalten sich jeglichen Kommentars.
Es klingelt. Herr M.. „Was? Es bimmelt schon? Moment, ich muss euch noch nen Job geben.“ Leises Stöhnen geht durch den Raum. M. und C. haben als einzige schon Jacken an und ihre Stühle hochgestellt, werden jedoch durch die ausdrückliche Aufforderung Herrn M.s, sich doch bitte die Hausaufgaben zu notieren, zurückgehalten. Anstandshalber kritzeln sie sich die Seitenzahlen ins Heft und verschwinden dann fröhlich aus dem Raum. Draußen: „Was haben wir eigentlich heute gemacht?“ „Äh.....“
- - Physik allgemein - -
Ich habe drei Monate verpasst und das ganze nie wieder aufgeholt. Neben Physik war das nur noch in Bio der Fall, dort hat es mich aber nicht so schlimm tangiert wie in Physik. Es gab wirklich Stunden, in denen ich, auch wenn ich aufgepasst habe (und das kam durchaus auch vor!!!), gar nichts verstanden habe. Die Hausaufgaben konnte ich eher selten, ließ sie mir meistens eine Stunde vorher in Pädagogik von jemand anderes erklären. Ich kann wirklich nur jeder und jedem empfehlen, der nicht so ein Crack in Naturwissenschaften ist, sich wirklich reinzuhängen. Ich habe es nicht getan und Physik nach der 11 abgewählt. Der Stoff ist meiner Meinung nach schon recht umfangreich und nicht leicht zu verstehen. Die Einschätzung ist natürlich subjektiv, aber ich bin damit wirklich nicht klargekommen. Dass ich am Ende eine drei auf dem Zeugnis hatte, verdanke ich meinem äußerst gutmütigen Lehrer. Er hat sich wirklich immer bemüht, mir alles zu erklären und auch gemerkt, dass ich nicht wirklich mitkam, nachdem ich in Frankreich gewesen war. So kam es dann auch, dass ich nie die Stundenwiederholung machen musste und er sich schon immer richtig gefreut hat, wenn ich mich gemeldet habe. Er war wirklich um mich bemüht, aber irgendwann habe ich dann auch mehr oder weniger aufgegeben. Ich wusste, dass ich das Fach sowieso abwählen konnte und hab mich deswegen auch nicht wirklich reingehängt.
- - Fazit - -
Ich kann für mich persönlich nur sagen, dass Physik wohl nicht das richtige Fach für mich war. Vielleicht hätte ich alles besser kapiert, wenn ich nicht drei Monate in Frankreich gewesen wäre. Wie gesagt, ich kann nur jedem raten, sich von Anfang an reinzuhängen und zu lernen. Sonst hat man hinterher, so wie ich, gar keinen Plan mehr und muss seine Physikstunden damit verbringen, Partyplanung zu machen...*g*
Pro: Interessant, man lernt viel, viel mit Mathe zu tun (*gg*)... auf meinen Kurs bezogen: Guter Lehrer, gute Noten ;-) Kontra: Wenn man sich nicht für Physik (+ Mathe) interessiert, ist das nichts (zu mathematisch, zu theoretisch, zu schwierig)...
Liebe Leserinnen, liebe Leser!!
Ich besuche zur Zeit die 12. Klasse der gymnasialen Oberstufe und möchte im Jahre 2004 mein Abitur machen (und hoffentlich schaffen). Je nach Bundesland muss man hier entweder 2 oder 3 Leistungskurse, ein paar Pflicht- ...
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Jaja...das Abi ist bald vorbei, es fehlt nur noch eine Prüfung und im Moment habe ich nicht so ganz die Geduld zum Lernen. Da kann man ja einigen unentschlossenen 10.klässlern bei der Kurswahl etwas weiter helfen.
1. Wieso Physik?
2. Der Lehrstoff ...
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· WARNHINWEIS: Dieser Computer zieht die gesamte Materie des Universums mit einer Kraft an, die dem Produkt der Massen proportional ist und mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt
Hallo zusammen zu einem weiteren Bericht zu "Grundkurse der ...
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Pro: wenig lernen Kontra: zu theoretisch, zu mathematisch, unwichtig
Vor ein paar Monaten, als ich mich noch in der Geborgenheit der Sekundarstufe des Gymnasiums befand und noch nicht wirklich wusste, was mich in diesem Olymp namens Oberstufe erwarten würde, wurde ich dazu aufgefordert, auf einem scheußlichem grauen Zettel ...
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Pro: abwechslungsreich Kontra: stark wechselnde Anspruchniveaus
...Na,ja wie soll ich anfangen. Also Physik und Ich das war immer irgendwie eine kleine Hassliebe. Ich stand ja vor 2 jahren vor der Wahl.Entweder Bio oder Physik.
Lügen will ich ja auch nicht,also als Wahl kann man es auch nicht wirklich beschreiben, denn ...
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Pro: Mathematische Kenntnisse helfen bei anderen Fächern Kontra: Hohes Anforderungniveau, man muss ständig am Ball bleiben
...Bei mir stellte sich ca. vor einem die Frage,welche Leistungskurse ich denn nun wählen soll.Da mein erster LK ja feststand mit Chemie, überlegte ich nun,welcher mein zweiter werden sollte. Ich schwankte da hauptsächlich zwischen 2 Fächern und zwar Deutsch und Mathe .In meinem Bundesland kann man seine LK`s frei wählen und muss nicht Mathe oder Deutsch nehmen.
Es stellten sich bei mir daraufhin auch 2 Fragen und zwar wusste ich,dass ich in Deutsch wohl bessere Punktwerte bekommen würde,allerdings war mir auch klar,dass mir Mathe LK im Chemie LK sehr weiterhelfen würde genau wie im Physik GK.Da ich wusste,dass der Chemieleistungskurs kein Zuckerschlecken werde würde und ich im Deutsch-LK wohl mit Vorträgen, & vielen Büchern zum lesen zu rechnen hatte, entschied ich mich im Endeffekt dann doch für den Mathe-LK....
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Pro: Physik ist interessant Kontra: Mathe ist im Studium weit wichtiger
...den Chemie Grundkurs bis in die 13. ).
Ein Freund von mir ist heute Dr.rer.nat. (Doktor der Physik), er war mit mir im Mathe Lk und hatte nur Physik Gk, das soll hier den letzten Zweifler überzeugen.
FAZIT: ich hoffe, damit den künftigen Studenten die Entscheidung etwas erleichtert zu haben!...
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Pro: Interessant, Anschaulich Kontra: mathematisch und physikalisch anspruchsvoll
...In Bayern besteht die Möglichkeit, in der 13ten Klasse Astronomie statt Physik zu belegen und darin dann auch Abitur zu schreiben. Der Stoff umfasst einen Einblick in alle Bereiche der Astronomie, vom Planetensystem über unsere Sonne, der Geschichte des Universums, dem Lebensweg eines Sternes bis zu weit entfernten Galaxien und Quasaren. Im Vordergrund stehen hierbei jedoch Berechnungen, die Sicherlich nicht einfacher als im Physik GK sind, meiner Meinung nach jedoch oft anschaulicher. Besonders interesant ist dieses Fach für Physik LK´er, denn sie können dieses Fach in der 13 Klasse auch belegen, jedoch kein Abitur darin schreiben. Für einen halbwegs guten Ph-Lk´er dürfte es kein Problem sein in Astro gute Noten zu erzielen. Wenn man in Physik jedoch nie gut war, wird man auch in Astro auf keinen grünen Zweig kommen....
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