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Da der Markt an diesen "Plastik-Sofas" relativ unüberschaubar geworden ist, entschied ich mich für ein Vehicel aus dem Hause Piaggio - vermutlich weil vor über 20 Jahren mein erstes benzinschluckendes Fahrzeug ein Mofa dieses Herstellers war.
Ein "vernünftiger" Roller sollte es zudem ... Bericht lesen
Schöner Hexagon 180. Der Roller hat leider eine aufgerissene Sitzbank. Basterlfahrzeug - ohne Sachmangelhaftung. Versand innerhalb Deutschlands möglich. Finanzierung ...
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Erfahrungsbericht von sensei über Piaggio Hexagon 180 27. Juni 2000
Produktbewertung des Autors:
Fahreigenschaften:
gut
Bremsleistung, Trockenheit:
mittelmäßig
Fahrwerk:
schlecht
Komfort:
gut
Verarbeitung:
sehr gut
Zuverlässigkeit:
gut
Pro:
Preis, Ausstattung
Kontra:
Verbrauch, Verbrauch und nochmals Verbrauch
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Als frischgebackener Familienvater geht man plötzlich Kompromisse ein, von denen man vor wenigen Monaten (9 um genau zu sein) noch nicht mal geträumt hat.
So ergab es sich, daß mein gehegtes und gepflegtes (Traum-)Motorrad (siehe auch meinen Beitrag über die BMW R1100 RS) dem Bedürfnis meiner Familie nach einem gesunden und vor allem arbeitsfähigen Ernährer geopfert wurde.
Um nicht ganz auf das motorisierte Frischluftvergnügen zu verzichten, wurde mir ein Roller zugestanden - allerdings nur ein Gebrauchter.
Da der Markt an diesen "Plastik-Sofas" relativ unüberschaubar geworden ist, entschied ich mich für ein Vehicel aus dem Hause Piaggio - vermutlich weil vor über 20 Jahren mein erstes benzinschluckendes Fahrzeug ein Mofa dieses Herstellers war.
Ein "vernünftiger" Roller sollte es zudem sein, also einer mit ein paar Pferdestärken unter seiner Plastikhaut und ein wenig Komfort (sprich Windschild) sollte schon sein.
So fand ich einen gerade mal 1,5 Jahre alten Hexagon LXT 180, mit wenig Laufleistung und in sehr gutem Zustand. Der herausgehandelte Preis lies mich die Tatsache vergessen, daß es sich dabei um einen Zweitakter handelt.
Der erste Fahreindruck erfreute meinen Körper nicht gerade mit einer Endorphinausschüttung. Im Vergleich zu meiner BMW (na ja, der Vergleich hinkt ein wenig) bescheidener Abzug, bescheidene Straßenlage, schlechte Federung, miese Bremsen (die BMW hat ABS), wackelig, zittrig...
Nun nach ca. 1000 "runtergerollten" Kilometern hat sich meine Ansicht doch geändert.
Das Teil ist in der Stadt unwahrscheinlich wendig und mit den 21 PS bei (nur) 143 Kg Fahrzeuggewicht, fühlt man sich beim Ampelstart nicht untermotorisiert. Als Büromensch kann man auch im "Business-Outfit" aufsitzen ohne sich den Anzug zu "zerknittern" und in den beleuchteten (!) Kofferraum passen die üblichen Utensilien und dazu noch ein Integralhelm. Dieser Kofferraum ist natürlich auch für den Feierabendeinkauf mehr als nützlich, auch wenn ich den Sinn der integrierten 12V Steckdose noch nicht ganz begriffen habe.
Auch auf der Landstraße ist der Hexagon nicht deplaziert. Kleine enge Straßen und Kurven können richtig Spaß machen, wenn man erst einmal Verstanden hat, daß sich ein Roller anders fährt als ein Motorrad. So mag er es nicht in Kurven gelegt zu werden, man muß ein wenig einlenken - fast wie beim Auto. Motorradfahrer werden auch den Kniekontakt zur Maschine vermissen, aber ein Roller will ja auch kein "Mopped" sein.
Die kleinen Räder stören auch nicht, wenn man weiß, das Unebenheiten im Fahrbahnbelag mit einem leichten aber eigentlich harmlosen Schlenker quittiert werden. Bei Nässe sollte man entsprechend vorsichtiger - sprich langsamer unterwegs sein.
Überhaupt ist man mit dem Hexagon gerne schneller unterwegs als es die StVO zuläßt. Die 21 PS sind für 120 Sachen gut und lassen das Ding selbst auf der Autobahn nicht zum Hindernis werden. Die stufenlose Automatik reagiert mit kaum merklicher Verzögerung und beschleunigt das Teil gerade in der Stadt sehr schnell über das erlaubte Tempo - eine Tatsache die Fahrer von sportlichen Autos und richtigen Motorrädern immer wieder Staunen läßt.
Beim Bremsen sollte man sich beider Hebel bedienen und die Vorderradbremse alleine nur mit Gefühl betätigen - 11 Zoll Räder blockieren schneller als man sich auf eine Salto über das Windschild einstellen kann. Der Geradeauslauf ist dafür erstaunlich gut. "Freihändiges" Fahren ist zumindest geradeaus möglich - sollte aber nur zu Testzwecken praktiziert werden.
Die Verarbeitung ist für ein Produkt das südlich der Alpen "geschmiedet" wurde erstaunlich gut. Auch das Licht ist hervorragend - man sieht und wird gesehen, was bei Rollern, die üblicherweise im Straßenverkehr unterschätzt werden, sehr wichtig ist. Für kürzere Fahrten ist der Roller uneingeschränkt Soziustauglich. Der Fahrer selbst sitzt, nicht zuletzt dank der integrierten "Rückenlehne" ganz gut - eher wie auf einem Chopper als denn auf einer "Vespa".
Wünschenswert wären noch abschließbare Behälter für Öl und Wasser (der LXT ist wassergekühlt), da man ja nie weiß zu welchen Scherzen manche Spaßvögel fähig sind.
Einen heftigen Punkteabzug bekommt der Roller aber in Sachen Verbrauch. Je nach Fahrweise pendelt sich dieser zwischen 5,5 und 7 Litern Super (unverbleit) ein. Das fördert zwar die Kommunikation an der Tankstelle ist für ein Gefährt mit 180 ccm Hubraum aber völlig inakzeptabel und absolut nicht zeitgemäß.
Fazit: Der Hexagon ist für mich ein nahezu vollwertiger Auto-Ersatz für Stadtfahrten geworden. Er läuft und läuft und säuft... Er ist auch für eine Tour zum und um den Badesee geeignet. Technische Ausstattung, Fahrverhalten und die Verarbeitung sind o. k. zumal zweitaktende Roller gebraucht meist für wenig Geld gehandelt werden. Der Verbrauch ist allerdings viel zu hoch und der "Duft" von synthetischen Zweitaktöl ist auch nicht gerade ladylike.
Meine erfahrungen nach 5000km Hexagon 180LXT:
Rassiger Renner mit Sofa-Äußerem, der an der Ampel schon manchen GTI erschrecken konnte.
Der Verbrauch sinkt nach etwa 3500 bis 4000km auf unter 5 Liter auf 100 km. Die Maschine hat halt eine lange Einlaufzeit. Die Beschwerden über den ach so hohen Verbrauch möchte ich nicht teilen: Unter 5 Liter bei nur zwei Gasgriffstellungen (auf und zu) halte ich für vertretbar.
Leider sind nicht alle Teile sehr ... ...3500km. Da die Beläge fast nicht einsehbar sind, es sei denn man legt sich direkt vors Vorderrad, ist ein zusätzlicher Service alle 2500 km einzuplanen. Bei meiner Maschine lief die Scheibenbremse zur normalen 5000er-Inspektion bereits Eisen auf Eisen.
Der Auspuff rostet bereits sehr stark (fahre auch im Winter!) und ist bereits mit Auspufflack nachlackiert worden. Vorsicht vor allem bei der Benutzung von Felgenreinigern für die Alufelge: Ein Tropfen ...
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Der Hexagon ist ein richtiges fahrendes Sofa. Der Motor kann sich sehen lassen. Die 180 Kubik Hubraum bieten ordentlich Leistung, was sich in spitzen Beschleunigung und Topspeed äußert. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen. Der Fahrkomfort ist auch nicht von schlechten Eltern. Platz findet jeder auf dem Hexagon und einen bequemen noch dazu. Die straffe Federung schmälert dabei den Komfort keineswegs. Das Fahrverhalten ist ebenfalls mehr als perfekt. ... ...Bloß heftiges Aufstellen in Kurven nervt heftig. Aber auch die Bremsen können sich sehen lassen. Vorne gehen sie in Ordnung, nur die hintere Trommel könnte etwas kräftiger zupacken. Kurz um, der Hexagon ist das richtige für bequeme Langstreckenfahrten. Auch ein günstiger Verbrauch von knapp 3,7 Liter auf 100 Kilometer können sich sehen lassen. Also Leute, kaufen, kaufen!!! ...
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...Mein Händler ist ein Glücksgriff. Die Bremsen könnten erheblich besser sein. Am Berg (bergauf) kann man den Roller mit der Hinterradbremse nicht halten. Das Fahrwerk ist recht hart. Die Räder sind zu klein. Piaggio sollte ganz schnell den Roller überarbeiten. Nach einem Jahr kann man nur sagen: Oh Gott! ...
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...Fahre die Piaggo Super Hexagon LTX 180 nun über zwei Jahre,und sie hat mich noch nicht ein einziges mal im stich gelassen.Das sagt schon sehr viel über die Qualität der Italienerin aus.Sie ist sehr geizig mit dem Benzinverbrauch nur 4-4,5l auf 100 km Fahrtstrecke.Was in der heutigen Zeit,ja sehr wichtig ist.Als Hinterradreifen kann ich den Heidenau Reifen nur wärmstens empfehlen,er klebt regelrecht auf der Straße.Auch hier hält sich der Verschleiß in grenzen,
er hätl locker 8-8500km durch.Was auch ein sehr guter Wert ist.Nun noch das 2 Taktöl,ich habe mit dem Castrol RS 2T die besten Erfahrungen gemacht,es ist etwas teurer als die anderen 2 Taktöle.
Durch seine saubere Verbrennung und hohe Schutzfunktionen im Motor,kann das Leistungspotential des Motors voll ausgenutzt werden.Das Auslass-System wird durch eine äußerst raucharme...
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Neuester Stand (Mai '07) siehe unten...
1. Vorbemerkung:
Ich besitze den Beverly 500 jetzt seit Ende Juli 2003 und habe bereits 3900 km zurückgelegt, da ich jeden Tag 2 mal 28 km mit ihm fahre. Meine Entscheidung für den Roller war stark von einem... mehr
Die Piaggio Ape 50 ist ein Zweitakter betriebenes Dreirad.
Der ernorme Vorteil ist allerdinsg, dass dieses wenn auch kleine Auto als Roller mit 50 ccm angemeldet wird und so nur etwa 100 € Versicherung im Jahr verschlingt, keine weiteren Kosten, außer... mehr
Seit März 2001 fahre ich nun das Dickschiff X 9 125, einen Roller mit einem Wendekreis von einem Bus und einem Gewicht, das Muskeln bildet.
Diesen Roller habe ich im November 2000 zum ersten Mal bei meinem Händler gesehen - eigentlich wollte ich... mehr
Bevor ich anfange möchte ich noch anmerken, dass ich hier einen Roller beschreibe, den ich gebraucht gekauft habe. Trotzdem ist alles original und nichts entdrosselt!
Seit einigen Tagen bin ich stolzer Besitzer einer Piaggio Zip 50 mit 4-Takt... mehr