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Piloten-Pioniere der Lüfte

5  24.01.2002

Pro:
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Kontra:
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Empfehlenswert: Ja 

Details:

Einstellungschancen:

Aufstiegschancen

Verdienstmöglichkeiten:

Sozialleistungen:


SeriousPhilipp

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Mitglied seit:22.01.2002

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Vertrauende:6

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 38 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Piloten-Pioniere der Lüfte

Die Wagemutigen Draufgänger in ihren Fliegenden Kisten.
Das sind Draufgänger, wie wir sie uns vorstellen


Voraussetzungen:

Doch in der Wirklichkeit sind genau gegenteiligen Eigenschaften gefragt. Reaktionsvermögen, schnelle Entscheidungen und cool bleiben, statt Todesmut sind „Pflicht“. Jetzt sind die Helden der Lüfte nur noch ruhige, gut ausgebildete Programmierer einer immer mehr automatisierten Maschine geworden.

Ausbildung- Ausbildungsdauer:

Es gibt 3 Wege, um zu einer Lizenz zu kommen. Der einfachste Weg wäre die Flugschule. Die Anforderungen sind körperliche Gesundheit, unter 5 Dioptrien bei Brillen und ein Mindestalter von 16 Jahren bei Segelfliegern, bzw. 17 Jahre für Propellerflugzeuge. Die Ausbildung dauert 6 Monate (60 Theorie- und 35 Praxisstunden). Von den Praxisstunden werden die ersten 25 am Dopelesteuer geübt, wo man den Umgang mit dem Flugzeug erlernt. In den Übrigen 10 muss man bereits selbst schaffen. Wenn man dann noch den Multiple Choice Test besteht, ist man glücklicher Besitzer einer Privatpilotenlizenz. Man darf dann jede einmotorige Maschine mit 2 Tonnen, bzw. mit Typenschein mehrmotorrege Maschinen mit bis zu 5 Tonnen fliegen. Dieser Spaß kostet jedoch ab 4800 €. Für Nacht- oder Schlechtwetterflüge muss man einen Instrumentenflugschein zusätzlich machen, der wie der normale Schein abläuft, allerdings mit „Scheuklappen“. Um die Lizenz nicht zu verlieren, braucht man eine jährliche Erfahrung von mindestens 12,5 Stunden. Diese werden im Logbuch festgehalten und der Pilot nach seiner Erfahrung in Flugstunden bewertet. Für Auslandsflüge fehlt dann nur noch mehr ein Funkerzeugnis, für welches Englische Vorkenntnisse nicht einmal Pflicht sind. Wenn die danach anfallenden 10180 € zu viel sind, der ist beim Bundesherr besser aufgehoben. Um dort zur Lizenz zu kommen braucht man 0 Dioptrien und eine Tauglichkeitsbewertung mit mindestens 90%. Der Haken an der Sache ist, dass man sich 10 Jahre verpflichten muss, bekommt aber als Militärpilot dann leichter Jobs. Als letzter Weg bleibt die Bewerbung bei einer Flight Academy von den Fluggesellschaften. Die Chancen dort aufgenommen zu werden sind aber gering, da nur Maturanten (in Deutschland die die das Abi geschafft haben) und bevorzugt Elektronik- HTL Maturanten genommen werden. Es sind zwar 1,5 Dioptrien erlaubt, dafür werden aber Körper zwischen Im65 und IM95 vorgeschrieben. Die Ausbildung ist einer Schule sehr ähnlich und die meisten fallen in den Klassen durch. Es wird anfangs der selbe Stoff wie in einer Flugschule durchgenommen, aber alles ist auf den Berufspiloten ausgerichtet. Wenn man fertig ist, darf man meistens als Copilot in einer kleinen Maschine wie einem Learjet beginnen. Die Beurteilung und somit Befördern erfolgt wieder über die Flugerfahrung in Stunden. Als ertes wird man auf größer Maschinen versetzt und später richtiger Pilot. Als letzte Ehrung kann man zum Kapitän ernannt werden. Dieser trägt dann sogar 4 Streifen auf der Uniform.

Bei Berufspiloten:
Arbeitsbedingungen und Entlohnung:

Ein Berufspilot, darf im Gegensatz zum Privatpiloten mehr als nur Benzingeld verlangen. Die Arbeitszeiten sind nicht geregelt, aber es gibt Vorschriften, wie viel Stunden am Tag, in der Woche und im Jahr durchgeflogen werden dürfen. So werden Unfälle durch Übermüdung verhindert. Ein Pilot verdient durchschnittlich über 4000 €, was nicht so wenig ist, da er die meiste Zeit im Ausland verbringt und freie Kost und Logis erhält.

Pro und Contra:

+Man genießt hohes Ansehen durch die Passagiere und Mitmenschen
+Man sieht viel von der Welt
+Es ist ein relativer angenehmer Beruf
-Man verbringt wenig Zeit zu Hause
-Man hat keinen geregelten Urlaub, oder Freizeit
-Es gibt wenig Möglichkeiten, weg zu wechseln, wenn man nicht mehr will

Fazit:

Sehr toller Beruf wenn man den Anforderungen entspricht.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
marcellina

marcellina

04.05.2003 19:33

Hallo, eine Nachfrage muss sein: ich lese, daß Du 1987 geboren bist, also von welchen Erfahrungen schreibst Du denn? Gruß marcellina

citation

citation

28.02.2003 15:57

Sorry, aber da muß ich Jürgen voll rechtgeben. LG

juergenh77

juergenh77

14.01.2003 22:05

Sorry für das nicht hilfreich, aber ich hab das Gefühl, du weißt nicht, wovon du sprichst! Einige Kritikpunkte: 1. Sieht ein Pilot fast nichts von der Welt, weil man meist nur innerhalb Europas die Airports sieht. Die, die Langstrecke fliegen, machen in D einen Bruchteil aller aktiven Piloten aus. Weiterhin hast du meist nie mehr als 1 Tag Aufenthalt! Hotel ist natürlich frei, aber Verpfelgung nicht! Mußt selbst kaufen- bekommst allerdings vom Arbeitgeber eine Verpflegungspauschale. 2. Hast du meist nur eine Übernachtung und dann geht´s weiter, also ebenfalls nichts mit Sight- Seeing. 3. Die Einstellungschancen sind mehr z.Zt. mehr als Miserabel, oder wie erklärst du dir ca. mehr als 1000 arbeitslose Piloten? 4. Der Verdienst: Wovon träumst du denn Nachts? Du (und viele Außenstehende!) haben vällig abgehobene Vorstellungen von den Gehältern! Abgesehen von der Lufthansa kann man als Einsteiger froh sein, wenn du 2500€ brutto! verdienst! Und davon noch u.U: 60.000€ Schulden an die Bank abdrücken kannst! Es gibt zwar ein paar Airlines, die besser zahlen (eben LH, Hapag...), viele liegen aber mit 2500€ und drunter gutim rennen! Nur um mal ein paar Dinge zu nennen.

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