Erfahrungsbericht über "Pina Colada (Cocktail)"

veröffentlicht 22.07.2008 | pinkgirl
Mitglied seit : 30.11.-0001
Erfahrungsberichte : 109
Vertrauende : 0
Über sich :
Sehr gut
Pro Geschmack, Preis, Zubereitungszeit
Kontra wüsste ich jetzt nichts
sehr hilfreich
Aufwand:
Aussehen:
Geruch:
Geschmack:
Wirkungsgrad:

"ein karibischer Traum"

Pina Colada - mit frischer Ananas

Geschichte des Pina Colada:

Den ersten Hinweis auf einen Cocktail, der Pina Colada genannt wurde, gab es am 16.04.1950 in der New York Times.

Eine andere Behauptung ist, dass der Cocktail 1954 in Puerto Rico bei der Eröffnung des Caribe Hiltin erfunden wurde.

Die Pina colada ist der gekannteste Cocktail in der Karibik.


Zutaten:
150 Gramm Ananasfruchtfleisch (frische Ananas)
2 cl Zitronensaft
4 cl Kokosmilch
2 cl Sahne
6 cl weißer Rum

Zubereitung (für einen Cocktail)

Als erster nehmt ihr das Ananasfruchtfleisch und schneidet es in grobe Würfel. Dann gebt ihr die Würfel in einen elektrischen Mixer. Dann das Zitronensaft, die Kokosmilch, die Sahne, den Rum und etwas crushed ice dazugeben. Nun muss alles ca 30 Sekunden gut gemixt werden.

Nachdem ihr mit dem mixen fertig seit könnt ihr den Cocktail in ein Cocktailglas geben und das Glas dekorieren. Anbieten würde sich frische Ananas oder eine Orangenscheibe.


Varianten:
Falls ihr keine Ananas da habt, könnt ihr den Pina Colada auch mit 6cl Ananassaft herstellen anstatt die frische Ananas zu nehmen. Dann die Zutaten in einen Shaker geben, Eiswürfel dazugeben und ca 30 Sekunden schütteln. Dann den Inhalt durch ein (Bar-)Sieb in ein Glas abgießen, crushed ice dazugeben und den Cocktail nach belieben garnieren.

Eine andere Variante (für diejenigen, die den Pina Colada zu cremig finden) ist, dass ihr einfach die Sahne weglasst. Der Cocktail ist auch so schon recht cremig.

Die Alkoholfreie Variante (Baby Colada) könnt ihr einfach machen, indem ihr anstatt des Rums etwas mehr Ananassaft nehmt.


Geschmack / Aussehen:
Der Cocktail hat eine weiße, leicht gelbliche cremige Optik. Er schmeckt recht süß. Der Geschmack wird von der Ananas dominiert. Aber auch den Kokosgeschmack kann man gut erkennen. Durch die Sahne und der Ananas wird der Cocktail recht süß und cremig. Den Rum schmeckt man durch die Fruchtsüße kaum heraus.

Kosten:
Die Zutaten bekommt ihr normalerweise alle im Discounter nebenan. Den Rum bekommt ihr für ca 5,50 Euro, die Kokosmilch für ca 80 Cent, die Sahne für ca. 35 Cent. Die Ananas ist auch schon gut (z.B. fertig in Scheiben - frisch von Marktkauf) für 2 Euro zu kaufen. Bei dem Zitronensaft weiß ich das nicht genau, es wird aber auch nicht so viel sein.


Weißer Rum - woher kommt er:
Als Grundstoff für die Rumerzeugung dient Melasse. Das Ergebnis (weiß oder braun) hängt davon ab, welche Herstellungsverfahren und welche Lagerung angewandt wurden. Auch beeinflusst das den Geschmack und den Alkoholgehalt.


Cocktails shaken - aber richtig:
Ihr nehmt den unteren Teil eures Shakers und füllt ihn mit 4 bis 6 Eiswürfel. Für 2 Cocktails bitte nur 3 bis 4 Eiswürfel verwenden.

Dann füllt ihr die verwendeten Zutaten der reihe nach in den Shaker. Wichtig ist, dass ihr den Shaker nicht ganz füllt, damit sich die Zutaten gut verbinden können.

Auch ist wichtig, dass ihr das Glasteil des Shakers fest auf das Metallteil steckt (sonst gibt's ne Schweinerei…). Den Drink 20 bis 30 Sekunden lang gut schütteln.

Zum Schluss nur noch den Cocktail durch ein Barsieb in ein passendes Glas schütten und genießen.


Ice crushen:
Falls ihr keinen Ice Crusher habt (was denke ich bei den meisten der Fall ist) nehmt einfach ein sauberes Küchentuch, packt die Eiswürfel darein und haut mit einem Fleischwolf drauf los. Man kann auch ein Hammer nehmen oder draußen im Garten auf den Boden schlagen…


Infos zu den Verwendeten Materialen:
Shaker:
Hier hat man die Auswahl zwischen dem Boston Shaker, der ein extra Barsieb benötigt, der dafür aber ein Glasteil zum aufsetzen hat, welches man auch als Rührglas verwenden kann oder einem "normalen" Shaker. Der normale Shaker hat bereits ein Sieb integriert, Sollte man aber Cocktails machen, die gerührt werden, braucht man noch ein Rührglas extra. Ein Rührglas ist ein hohes Glas mit Ausgießschnabel.

Messbecher:
Besonders wichtig bei Cocktail mixen ist das genaue abmessen. Dafür gibt es Messbecher, die normalerweise 2 cl fassen (manche auch zusätzlich 3 cl).

Cocktailgläser:
Es gibt verschiedene Cocktailgläser. Normale Form oder fantasievoll. Die kleinen Gläser fassen ca 15 cl und die großen ca 30 cl. Fruchtcocktails werden aber (fast) immer in den großen Gläsern serviert.

Fazit:
Der Cocktail ist schnell und einfach Zubereitet. Er ist ein Einsteigercocktail. Auch der Preis für die Zutaten ist recht in Ordnung. Der Cocktail ist recht beliebt und kommt bei fast jedem gut an.

Über eine Bewertung würde ich mich sehr freuen.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • speedey06 veröffentlicht 10.03.2009
    Sowas mag ich auch mal wieder trinken *sabber*
  • NobsiV veröffentlicht 21.10.2008
    Hey ein paar Bilder von dir ... Pina Colada trinkend hätte mich für ein BH sofort überredet ;) ... sehr gut geschrieben... klingt lecker! *winK*
  • knthonhofer veröffentlicht 13.09.2008
    Nicht mein Fall, ist mir zu süß ... LG Natalie
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Produktdaten : Pina Colada (Cocktail)

Produktbeschreibung des Herstellers

Ciao

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