Ein zuverlässiger Brennmeister!
25. Jan 2004
(12. Dez 2006)
Pro:
stabil, zuverlässig, Medienvielfalt .
Kontra:
für manche vielleicht die Schreibgeschwindigeit von 4x .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Geschwindigkeit:
Verarbeitung:
Zuverlässigkeit:
Installation:
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 DocDoom
Über sich:
Fotograf mit Herz und Seele.
Mitglied seit:31.07.2002
Erfahrungsberichte:171
Vertrauende:103
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Heute berichte ich über meine Erfahrungen mit dem Pioneer DVR-106 DVD-Brenner, dieser ist Teil meines neuen Computers. Ich habe das Gerät durch Beziehungen für 75 Euro bekommen, aktueller Ladenpreis liegt bei ca. 109 Euro. Den selben Brenner gibt es auch noch als Retail Version, die Bezeichnung lautet dann DVR-A06. Sind aber vom Lieferumfang abgesehen exakt die selben Geräte. Dieser Bericht ist wie immer in meinem eigenen Stil verfasst und ermöglicht so das leichte vergleichen dieses Produktes mit anderen Produkten die ich zuvor einmal besessen und über die ich geschrieben habe. Mein Computersystem
****************** Cybercom BX-03BB Gehäuse mit Schalldämmung NB-Super-Silent-Golden Series Netzteil 420 Watt Asus P4C800 Deluxe Mainboard Intel Pentium 4 - 2,8 Ghz Thermalright SLK-900-U CPU Kühler 2 x Kingston HyperX DIMM 256 MB DDR400 Ram Grafikkarte Asus V9520 Home Theatre mit ZM80C-HP Heatpipe Seagate ST3120022A Festplatte Sony DDU1621 DVD-Rom Pioneer DVR-106 DVD-Brenner SoundBlaster Audigy 2 Soundkarte HP psc1110 Multifunktionsgerät Logitech Deluxe Access Keyboard Logitech Pilot Wheel Mouse Optical Sony SDM-S81 TFT Monitor
Technische Daten: *************** Gerät: Pioneer DVR-106 DVD-Brenner (Speicherkapazität 4,7 GB)
Geschwindigkeit: 4x Schreibgeschwindigkeit DVD-R (5,54MB/s) 2x Schreibgeschwindigkeit DVD-RW (2,77MB/s) 4x Schreibgeschwindigkeit +R (5,54MB/s) 2,4X Schreibgeschwindigkeit +RW (3,240MB/s) 16x Schreibgeschwindigkeit CD-R (2,46 MB/s) 10x Schreibgeschwindigkeit CD-RW (1.5MB/s) 12x Lesegeschwindigkeit DVD (16,62 MB/s) 32x Lesegeschwindigkeit CD (4,92 MB/s) Beschreibbare Medien/Formate: DVD-R (4,7 GB General), DVD-RW, +R, +RW CD-R, CD-RW
Abspielbare Medien/Formate: DVD-ROM (einschichtig & doppelschichtig), DVD-R (alle Typen), DVD-RW, CD-ROM Mode1, CD-ROM XA Mode2 (form 1, form 2), CD-TEXT Photo CD (Single und Multiple session) CD-DA, CD-Extra CD-R CD-RW (unterstützt AM2) Zugriffszeit DVD: 140 ms
Zugriffszeit CD 130 ms Schnittstelle: ATAPI (ATA/ATAPI-5 & MCC3, SFFCINF 8090 Ver.5.11)
Datenpuffer: 2048 kb Sicherheit: DVD/CD Buffer Under-Run Schutz
Einbauposition: horizontal und vertikal Betriebsspannung:
+5 V 1.10A Max +12 V 1.65A Max
Stromverbrauch: Maximum 25,3 Watt Technische Freigaben: UL,CSA,TÜV, CB Report, FIMKO, FCC Class B, FDA, CE Marking, C-Tick, CISPR-22B, Korean EMC, Taiwan EMC
Abmessungen (B x H x T): 148 x 42,3 x 198 mm Nettogewicht: 1100 Gramm
Besondere Eigenschaften ******************** Quelle:http://www.pioneer.de/de/company.jsp?category=company/news/23-05-2003/dvra06
Neue Precision Recording Technology Der DVR-A06 ist mit einer Technologie ausgestattet, die eine verbesserte Schreibsicherheit bei der Verwendung verschiedener, bereits mehrfach überschriebener RW-Medien ermöglicht. Der Qualitätsverlust von RW-Medien durch mehrmaliges Beschreiben wird hierdurch vermieden. Der DVR-106 sorgt deshalb sogar bei Medien, die häufig wiederbeschrieben werden, für stabiles Schreiben; auch bei fehlerhaften DVD`s treten keine Schreibfehler auf. Verglichen mit den Vorgängermodellen bietet der Pioneer DVR-106 eine ungefähr 10-mal bessere DVD-RW Brennleistung. Liquid Crystal Tilt verhindert Fehler beim Aufnehmen oder Abspielen, die durch unterschiedliche Krümmung oder Stärke der DVDs entstehen können. Die Technologie basiert auf der Liquid-Crystal-Fehlerkorrektur, die von Pioneer bei seinen Automobilelektronik-Produkten erfolgreich eingesetzt wurde. Das Brennergebnis ist selbst dann noch präzise, wenn die Brennseite der DVD eine Krümmung aufweist.
Smart Laser Driver Technology verbessert die Signalpräzision beim Brennen. Der Recording Circuit, der normalerweise Teil des Substrats ist, wurde in den optischen Pick-up integriert. Dynamic Resonance Absorber (DRA) reduziert die Vibrationen, die entstehen, wenn Disks mit hoher Geschwindigkeit rotieren.
Formate ******* Quelle: http://www.tomshardware.de/storage/20030325/6-dvd-brenner-02.html
Es gibt auf der einen Seite den Hersteller Pioneer, der konform zum DVD-Forum die DVD-RW entwickelt hat. Auf der anderen Seite finden wir die DVD+RW, in der sich HP, Philips, Ricoh, Sony, Thomson und Yamaha zusammengeschlossen haben. Offiziell geben sie an, ein neues Format entwickelt zu haben, weil mit DVD-RW die Videospeicherung nicht leicht zu handhaben ist. Bei den DVD-R und DVD+R, also einmal beschreibbaren Medien, sind die Unterschiede eher gering. Die Verwendung ist exakt die gleiche. Man muss bei den DVD-R aber trotzdem acht geben. Es gibt zwei Standards für die Rohlinge. Der erste wird als DVD-R "General" bezeichnet. Der zweite mit Namen DVD-R "Authoring" ist für die Master für Video- oder Daten-DVDs gemacht. Normalerweise sind die letztgenannten Medien nicht auf dem freien Markt erhältlich. Bei DVD-RW und DVD+RW wird die Sache schwieriger. Bei DVD-RW ähnelt die Technik derjenigen von CD-RW. Bei DVD+RW sollte die Aufnahme von Videos insbesondere für Stand-alone-Geräte erleichtern. Darum wurde eine Technik namens Lossless Linking (lückenloses Verknüpfen) eingebaut. Mit dem DVD+RW Video-Format können Videos mit variabler Datenrate enkodiert werden. Da das Schreiben mit konstanter Datenrate viel Platz in Anspruch nimmt, muss es häufig unterbrochen und wieder aufgenommen werden. Damit würden normalerweise Lücken beim Anfügen neuer Daten entstehen, wodurch die Scheibe zu reinen Abspielgeräten wie zum Beispiel DVD-Playern inkompatibel würde. Bei der DVD+RW kann man neue Daten lückenlos anhängen, also den Schreibvorgang unterbrechen und wieder aufnehmen, ohne dass die Verbindung verloren geht. Dadurch ist dieses Format sehr effizient und für Random Access Write und für Videoanwendungen geeignet. Darüber hinaus erlaubt es die Lossless-Linking-Technik, jeden einzelnen 32-KB-Block durch einen neuen Block zu ersetzen, ohne dass die Kompatibilität verloren geht.
Für Lossless Linking muss jeder Datenblock an der exakten Position und präzise geschrieben werden. Dafür wird der Laser durch eine gewundene Datenspur geführt, die dafür sorgt, dass der Schreibvorgang an exakt der Position wieder aufgenommen wird, wo er abgebrochen wurde. Der Schreibimpuls, der aus dieser Steuerung resultiert, ist absolut genau. Zugleich werden die Adressinformationen in dieser gewundenen Rille gespeichert, indem stellenweise das Zeichen in der Datenspur invertiert wird. Für jeden Block gibt es vier Adressen, es handelt sich daher um ein Format mit zuverlässigen Adressen und mit großen Spielräumen. Abgesehen von einigen technischen Unterschieden, die dafür sorgen, dass man DVD+RW nicht in einem DVD-RW Brenner oder umgekehrt benutzen kann, ist das gebrannte Medium (DVD-RW oder DVD+RW) bei der Wiedergabe kompatibel zu DVD-Playern, Stand-alone-Playern, DVD-RW- und DVD+RW-Brennern. Inzwischen sind die meisten Stand-alone-DVD-Player zu DVD-RW und DVD+RW, aber auch zu DVD-R und DVD+R kompatibel.
Praxistest ******** Die Laufgeräusche des Brenners sind mit jedem Medium beim Schreiben angenehm leise und es entstehen kaum Vibrationen. Beim Lesen wird es natürlich etwas lauter, aber nicht übermäßig und auch nicht nervend.
Vor dem Testen habe ich eine neue Firmware von der Herstellerseite aufgespielt (Version 1.07), damit werden einige Rohlinge die bis jetzt nicht unterstützt worden sind auch vom Pioneer Brenner erkannt. Die Medien folgender Hersteller habe ich getestet und bei allen gab es keinerlei Probleme: DVD-R: Intenso, Emtec, Bulkpaq, Princo DVD-RW: Intenso DVD+R: Platinum, Verbatim DVD+RW: PrimeOn, Platinum CD-R: Verbatim, Sony, Plextor
Schreibgeschwindigkeit: Ich habe mehrere DVD`s bis zum Limit gefüllt beschrieben und die Zeit die der Brenner mit maximaler Geschwindigkeit benötigt gemessen: DVD-R 4x = 15,4 min DVD-RW 2x = 30,9 min DVD+R 4x = 15,1 min DVD+RW 2.4x = 25,9 CD-R 16x = 5,4 min Lesegeschwindigkeit: Beim Rippen einer DVD kam das Laufwerk auf eine durchschnittliche reale Lesegeschwindigkeit von 12,8x. Dies ist ein überaus guter Wert mit dem ich absolut zufrieden bin. Mein letzter Brenner (NEC 1300a) kam hier "nur" auf 9,6x. Beim Anlegen eines Images einer CD-R kam das Laufwerk auf eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 28,3x, was wiederum ein ausgezeichnetes Ergebnis ist. Hier war der alte Brenner mit 35,4x allerdings deutlich schneller.
Fehlerkorrektur: Ich habe einige CD`s die total verkratzt sind, so dass die allerwenigsten Laufwerke diese noch lesen können. Der Pioneer Brenner hingegen liest diese fast alle. Nur bei einer Audio CD brachte er nach ca. 80% (Außenbereich der CD) unbehebbare Lesefehler. Er kommt sogar auf eine durchschnittliche Lesegeschwindigkeit von 6,2x (alter Brenner 8,3x) bei diesen Medien. Das ist meiner Meinung nach ein gutes Ergebnis. Audio CD`s mit Key2Audio Kopierschutz werden auch einwandfrei ausgelesen, sowie 96 Subchannel Daten im Datenbereich auch. Safedisk und Securom bereiten dem Gerät ebenfalls keine Schwierigkeiten. Zugriffszeit: Die Zugriffszeit habe ich mit SiSoft Sandra gemessen, diese beträgt im Innenbereich eines Mediums zwischen 144ms und 167ms und im Außenbereich eines Mediums 181-198ms. Dies sind zwar keine Spitzenergebnisse, aber immer noch sehr respektabel. Man darf nicht vergessen das es sich um einen Brenner handelt und nicht um ein auf Lesen optimiertes Gerät wie ein CD-Rom oder DVD-Rom.
Softwarekompatibilität: Folgende Programme haben den Brenner einwandfrei erkannt und die Medien erfolgreich beschrieben: Blind Write, Clone CD, Record Now DX und Nero Burnig Rom. Ich brenne viel mit Nero 6 und dies funktioniert vorzüglich. Blind Write und Clone CD sind lediglich zum auslesen schwieriger Medien und auch nur dann wenn mein Sony DVD diese nicht lesen kann. Fertig gebrannte Medien: Egal ob ich eine DVD-R für meine X-Box, eine DVD+R mit einem DVD Film für meinen DVD-Player oder eine CD-R mit SVCD oder Musik Daten brenne, keines meiner Geräte (Sony DVD-Player, Sony Autoradio, Sony DVD-Rom) das die Medien abspielt hat auch nur die geringsten Probleme mit diesen. Weder Lesefehler noch Tonprobleme oder sonstiges. Funktioniert alles tadellos selbst mit den "billigen" Bulkpaq Medien.
Fazit **** Der Pioneer DVR-106 ist ein rundum sehr gutes Gerät. Er hat nur eine minimal schlechtere Fehlerkorrektur als mein alter NEC 1300a Brenner. Dafür ist das Rippen von DVD`s deutlich schneller als beim NEC. Bei allen anderen gemessenen Werten sind die Unterschiede so minimal das es eigentlich keiner Erwähnung bedarf. Ich werde dem Brenner auch keinen negativen Punkt für seine maximale Schreibgeschwindigkeit von 4x anrechnen. Sicher gibt es schon Geräte die Medien mit 8x beschreiben, aber die benötigten Medien sind rar gesät und noch sehr teuer. Außerdem weiß man ja beim Kauf das man sich einen 4x Brenner zulegt und die Schreibgeschwindigkeit ist meiner Meinung nach zudem absolut ausreichend. Von mir gibt es fünf Sterne und eine Empfehlung für einen soliden Brenner.
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04.02.2004 21:03
I fell in love with PLEXTOR ...........
03.02.2004 02:43
Was viele nicht wissen den Pioneer DVR-106 gibts auch noch unter anderem Namen. Der Medion DVD-Brenner, den es im Januar gab ist eigentlich ein Pioneer. Erkennt man gleich nach dem Einbau, da Medion zu faul war, in die Firmware ihren Namen zu schreiben, sodass der Brenner automatisch als Pioneer erkannt wird :D
28.01.2004 10:22
Hallo, bei welchen Medien hat er denn bei der alten Firmware Probleme gemacht? Gruß, Jürgen