Pioneer DVR 106

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Pioneer DVR 106

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Er brennt und brennt und brennt...

5 24. Jun 2004

Pro:
sehr guter Brenner zu einem günstigen Preis

Kontra:
maximal 16x CD, 4x DVD Brennen

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Geschwindigkeit:

Verarbeitung:

Zuverlässigkeit:

Installation:

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Esemaugir

Über sich: Das 9. Semester hat grad begonnen. Damit gehts so langsam wieder in die Vollen...

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 97 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet


Wer kennt das nicht: Die Festplatte ist mal wieder randvoll mit allen möglichen Daten und mittlerweile reicht selbst das Löschen unnötiger Daten nicht mehr aus ,um weiteren Platz zu schaffen. Man hat einfach so viele Daten angesammelt, die man gern behalten möchte, sei es das PC-Fotoalbum, die Musiksammlung oder sonstige persönliche Daten, nur leider hat man dafür keinen platz mehr. Kurzum, es muss ein CD-Brenner her.
Aber wir leben mittlerweile im 21.Jahrhundert, die DVD wurde erfunden und siehe da, auf ihr könnte man noch weitaus mehr Daten speichern als auf einer CD, hinzu kommt die höchstwahrscheinlich viel längere Lebensdauer der DVD. Also warum nicht gleich einen DVD Brenner anschaffen? Dazu möchte ich Euch heute den Pioneer DVR 106 D vorstellen.


Das Produkt:
===========
Vertrieben wird der Brenner einmal direkt von Pioneer, als auch von Aldi bzw. Medion, bei Aldi logischerweise nur im Sonderangebot. Es handelt sich um ein internes Gerät, welches in jeden 5 1/4 Zoll Normalschacht passt und fast alle gängigen CD- und DVD-Formate liest und beschreibt. Dazu gehören CD-R, CD-RW, DVD-R, DVD+R, DVD-RW und DVD+RW. Lediglich die weniger weit verbreitet DVD-RAM kann nicht verarbeitet werden. Die Schreib- bzw. Lesegeschwindigkeiten sind folgende:
- 16x CD-R
-10x CD-RW
- 4x DVD-R
- 4x DVD+R
- 2x DVD-RW
- 2,4x DVD+RW
- Lesen: 32x CD, 12x DVD

Als Systemvoraussetzungen sind auf der Verpackung folgende angegeben:
-PC/AT kompatibler Computer mit einem freien 5 ¼ Zoll Einschub (Standard)
- Pentium III ab 500 MHz
- Windows 2000/XP
- mindestens 150 MB freier Festplattenspeicher
- 128 MB RAM
- IDE Schnittstelle (ATAPI)
Wobei ich selbst noch Windows 98 SE habe, so dass ich die Einschränkungen des Betriebssystems nicht ganz nachvollziehen kann.

Dem Komplettpaket von Aldi lag neben einem DVD-Rohling und dem Montagezubehör auch ein Softwarepaket bei. Darin enthalten sind WIN DVD Copy, Recorder, Creator und Master. Die Programme sind sicher ganz nützlich, ich bevorzuge jedoch Nero- Burning Rom, der Brenner dürfte jedoch auch mit jeder anderen Brennsoftware funktionieren.
Rein optisch muss ich sagen, dass die Vorderfront des Brenners sehr gut aussieht. Die schnörkellose, weiße Oberfläche mit der dezenten Aufschrift Medion passt sich sehr gut in jede Computerform ein.


Der Einbau:
==========
Einmal gekauft geht es an den Einbau des Gerätes, was im Grunde genommen relativ einfach ist, schon weil alle dazu benötigten Teile mitgeliefert werden. Zuerst das Gehäuse des PCs aufschrauben, den Brenner in einen leeren Schacht schieben oder ein altes Gerät herausnehmen und festschrauben. Danach das IDE Kabel am Gerät und auf dem Motherboard anschließen, die Stromversorgung nicht vergessen und gegebenenfalls den Jumper richtig setzen, falls weitere Laufwerke an derselben Schnittstelle hängen (das aber auf keinen Fall vergessen, sonst funktioniert das Laufwerk nicht). Schon kann man das PC Gehäuse wieder schließen und den Computer anschalten.
Die Installation des Laufwerks ist in der Regel problemlos, Windows weist dem Laufwerk automatisch einen freien Buchstaben zu, über den der Brenner ab sofort zu erreichen ist. Sollte es dennoch Probleme geben ist das benutzerfreundliche Handbuch sowie das Internet recht hilfreich.


Handhabung:
===========
Nach erfolgter Installation des Brenners kann es endlich losgehen mit der Brennerei. Jetzt steht man erst mal vor der Frage welche Software man benutzt. Die beigelegte erfüllt sicherlich ihren Zweck, so dass man diese für erste Gehversuche problemlos nutzen kann, aber für etwas erfahrene Anwender, die nicht nur einmal im halben Jahr etwas verewigen möchten, würde ich Nero empfehlen, da die Funktionen dort wesentlich besser sind.

Als nächstes stellt sich die Frage nach der richtigen DVD. Dies hängt im wesentlichen davon ab, welchen Zweck sie erfüllen soll. Einmal muss man sich überlegen, ob man Daten dauerhaft sichern möchte oder nur für kurze Zeit zwischenspeichern. Dem Pioneer Brenner ist es zunächst egal, welches DVD- Format man benutzt, außer DVD RAM, wie oben schon erwähnt. Bei den DVD + oder – R kann man nicht viel falsch machen, beide Formate sind fast überall lesbar. Lediglich bei den RW’s ist eine kurze vorherige Überlegung nicht verkehrt. Es gibt nämlich durchaus DVD- Laufwerke die nur einen der beiden Typen, also plus oder minus, wiedergeben können. Möchte man seine DVD auf einem anderen Laufwerk einlesen, ist es gut zu wissen, welche Formate dort lesbar sind. Da die DVD RW’s noch verhältnismäßig teuer sind würde ich dazu raten, sich vorher genau zu überlegen, welcher Typ der beste für den jeweiligen Zweck ist.
Weiterhin beschreibt der Brenner meines Wissens nach nur 4,7 GB Rohlinge, was aber kein größeres Problem darstellt, da die 9 GB Exemplare doch noch extrem teuer sind bzw. ohnehin im Handel nur sehr selten zu finden.

Jetzt geht es aber wirklich ans Brennen. Dazu einfach das Medium mittels Druck auf den Knopf auf der Vorderseite des Brenners einlegen, Brennsoftware starten und schon geht’s los. Der Brenner besitzt 2 MB Datenpuffer, sowie eine Buffer-Technologie um Schreibfehler zu vermeiden. Das Brennen selbst verlief bei mir bisher in allen Fällen und mit sämtlichen Formaten vollkommen problemlos, ich hatte noch keinen Verlust einer CD oder DVD aufgrund eines eindeutigen Brennfehlers zu beklagen. Die vom Hersteller angegebenen Geschwindigkeiten stimmen mit den tatsächlich erreichten soweit überein. Lediglich das Medium kann die Maximalgeschwindigkeit begrenzen, denn nicht alle CDs oder DVDs sind mit der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit des Brenners zu beschreiben.


Fazit:
====
Wer einen guten und zugleich kostengünstigen DVD Brenner sucht ist mit dem Pioneer DVR 106 bestens bedient. Zu einem fairen Preis von zuletzt circa 110 Euro bekommt man ein sehr zuverlässiges Allround Talent. Sämtliche Formate, mit Ausnahme der DVD RAM, werden beschrieben. Einziges Manko ist die nur 16-fache Schreibgeschwindigkeit für CD-R, sowie die maximal 4-fache für DVD, was aber im alltägliche Gebrauch kaum auffällt, wenn man nicht gerade täglich Hunderte CD und DVD brennen möchte. Das Gerät selbst passt sich vom Aussehen her sehr gut in jeden PC ein, die Lüftergeräusche beim Lesen wie beim Schreiben halten sich in Grenzen.
Als Medien kann man getrost die Billigvarianten von Aldi und Co. benutzen. Lesen und Brennen kann man diese nahezu überall, lediglich bei längerer Lagerung einer DVD oder CD würde ich auf teurere Markenprodukte zurückgreifen, da die Haltbarkeit dort vermutlich wesentlich besser ist.
Insgesamt bin ich mit dem Gerät vollkommen zufrieden und kann es ruhigen Gewissens jedem weiterempfehlen.


Esemaugir 2004
 
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
pigletti

pigletti

19.07.2004 23:52

Hach ja, ein DVD-Brenner steht auch noch ganz oben auf meiner Wunschliste. Wird realistisch aber erst gekauft, wenn auch der Computer neu gekauft wird. Und das dauert bei mir leider noch ein Jahr. Schöner Bericht! Gruß, pigletti.

Klaus73

Klaus73

14.07.2004 23:08

Habe auch einen DVD-Brenner von Sony, leider einen der ersten was max. 2,4x DVD´s brennt. Dafür aber auch alle Formate. Mich verwirrt beim Rohlinge kaufen das mit den Formaten eh immer ein wenig...welches Format ist das beste bzw. das gängigste? Grüßle, Klaus

moeran999

moeran999

01.07.2004 11:20

Pioneer baut generell gute Sachen, find ich :-)

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