Piriform CCleaner

Erfahrungsbericht über

Piriform CCleaner

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Festplatten aufräumen leicht gemacht !!!

5  14.10.2011

Pro:
Säubert die Festplatte schnell und zuvelässig von überflüssigem Datenmüll, leicht zu bedienen

Kontra:
Anfänger sollten nur den Cleaner benutzen .

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Benutzerfreundlichkeit

Stabilität:

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Miraculix1967

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Erfahrungsbericht Piriform CCleaner

Einleitung:

Jeder Computer-Besitzer kennt das Problem: Man speichert Dateien hier, löscht Dateien da, surft im Internet hier und löscht seine Surfspuren da. So wird das System mit der Zeit immer langsamer. Und da heißt es dann aufzuräumen, um den PC wieder flott zu machen. Ein wirksames Tool, das ich seit einiger Zeit dafür einsetze, stelle ich euch in meinem heutigen Bericht vor: Piriform CCleaner.

1. Das Produkt

Es handelt sich um eine PC-Optimierungs-Software für das Betriebssystem Windows, die im Kern dabei helfen soll, überflüssigen Datenmüll von der Festplatte zu entfernen. Außerdem hat sie noch ein paar Extra-Schmankerl zu bieten, z. B. nach Fehlern in der Windows-Registrierdatenbank zu suchen und diese zu beheben. Auch der Schnellzugriff auf einige interessante Windows-Funktionen ist mit Hilfe dieses Programms möglich.
2. Der Anbieter

Allzu viel habe ich über den Anbieter nicht herausfinden können: Ja, noch nicht einmal, wo die Firma sitzt, war in Erfahrung zu bringen: Lediglich, dass die Piriform Ltd. Büros in London, New York und Osteuropa besitzt, hieß es auf der Homepage. Die Firma bezeichnet sich selbst als führenden Hersteller von PC-Optimierungssoftware, die über 750 Millionen Mal in 195 Ländern der Erde installiert ist. Zu den bekannten Programmen gehören Defraggler, Recuva, Speccy und eben auch CCleaner.

Homepage: www.Piriform.com (englisch)

Dazu gibt es noch eine inoffizielle deutsche Fanseite von CCleaner, wo es die Software ebenfalls zum Download gibt:

www.ccleaner.de
3. Verfügbarkeit und Preis

Das Programm ist kostenlos und wird auf zahlreichen Internetseiten zum Download angeboten. Die Eingabe von CCleaner in eine Suchmaschine führt sehr schnell zum Erfolg. Die aktuelle Programmversion ist übrigens die Version 3.11.1550 (Stand: 14.10.2011).

Es gibt CCleaner übrigens auch in einer portablen Version für den USB-Stick: Man kann das Programm dann direkt vom Stick starten und auf diese Weise also auch andere Rechner aufräumen, ohne das Programm
Bilder von Piriform CCleaner
  • Piriform CCleaner CCleaner Bild 1
  • Piriform CCleaner CCleaner Bild 2
  • Piriform CCleaner CCleaner Bild 3
  • Piriform CCleaner CCleaner Bild 4
Piriform CCleaner CCleaner Bild 1
CCleaner: Das Haupt-Programm-Fenster.
dort installieren zu müssen.
4. Eigene Erfahrungen

CCleaner ist ganz leicht zu installieren und zu bedienen, wie ihr nun sehen werdet.

4.1. Download, Installation und der erste Programmstart

Nachdem dem Download erhielt ich eine Datei namens ccsetup311_slim.exe (2,45 MB groß) und startete diese per Doppelklick. Ich folgte einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm und hatte nach wenigen Minuten das Programm komplett installiert auf meiner Festplatte. Beansprucht wurden an Speicherplatz auf der Festplatte ganze 4,07 MB – das ist sehr wenig für heutige Verhältnisse.

Nach dem Ende der Installation bot mir das Programm an, die Software direkt zu starten. Also machte ich dies und erlebte eine erste Überraschung, denn folgendes Fenster poppte nämlich auf: Intelligenter Cookie Scan. Was bedeutete das? Nun, das Dialog-Fenster erklärte es mir direkt: Es würden Login-Daten für Webseiten wie z. B. gmx.de usw. erhalten bleiben, hieß es.

Na prima! Dann blieben mir also meine gespeicherten Passwörter erhalten, und ich konnte mich auch bei der nächsten Sitzung problemlos auf meinen Lieblings-Internetseiten einloggen. Na, das nenne ich doch wirklich mal ein intelligentes Programm – bravo!

Danach ging sofort das Haupt-Programmfenster auf. Folgende vier Symbole wurden mir am linken Rand angezeigt:

* Cleaner: Das Hauptmodul zum Aufräumen der Festplatte

* Registry: Ein Modul zum Scannen der Registry nach fehlerhaften Einträgen und bei Bedarf Beseitigung gefundener Fehler

* Extras: Hier waren ein paar Extra-Programme vorhanden, wobei die ersten drei (Programme deinstallieren, Autostart und Systemwiederherstellung) nichts anderes waren als ein Schnellzugriff auf die gleichnamigen Windows-Funktionen. Der Vorteil: Man brauchte sich nicht umständlich über die Systemsteuerung dorthin durchzuklicken. Lediglich das letzte Modul, der Festplatten Wiper, bezeichnete ein Tool zum sicheren Löschen des freien Festplattenspeichers.

* Einstellungen: Hier konnte man das Programm entsprechend seinen Bedürfnissen einstellen.

4.2. Das erste Aufräumen des PCs

Da ich ja ein wenig Ordnung auf meiner Festplatte schaffen wollte, klickte ich sogleich das oberste Symbol Cleaner an, das einen Besen zeigte. Danach wählte ich die Schaltfläche Analysieren. Jetzt wurde die Analyse in Form eines Festplatten-Scans gestartet, und nach wenigen Minuten wurde mir das Ergebnis angezeigt: Wie lange die Analyse gedauert hatte, welche Programme gescannt wurden, und wie viele Dateien mit wie viel Speicherplatz gelöscht werden konnten. Das waren bei mir meist zwischen 70 und 150 MB, das meiste davon im Cache des Internet-Browsers nach einer Online-Sitzung. Jetzt brauchte ich nur noch die Schaltfläche Starte CCleaner zu klicken, und schon kehrte das Programm mit eisernem Besen (daher auch das Programmsymbol) und löschte rigoros alle Dateien. Immerhin: Es wurde zuvor noch ein Warnhinweis angezeigt, dass die Dateien permanent vom PC gelöscht würden. Diesen musste man mit OK bestätigen, konnte hier aber noch abbrechen, wenn man sich nicht sicher war. Ich war mir sicher und – schwups! – wurden alle überflüssigen Dateien gelöscht! Toll war wiederum auch, dass CCleaner nach Abschluss der Reinigung noch einmal anzeigte, wie lange es gedauert hatte, und wie viele MB an Daten gelöscht worden waren. Also einfacher konnte es von der Bedienung her gar nicht sein, fand ich.

4.3. Weitere Programm-Features

4.3.1. Scannen und Bereinigen der Registrierdatenbank (Schaltfläche Registry)

Das zweite interessante Modul – wenngleich auch nur als Zusatz gedacht – war das Symbol Registry. Hier konnte ich die Registrierdatenbank von Windows auf Fehler hin überprüfen. Das konnten zum Beispiel Einträge und Verknüpfungen längst de-installierter Programme sein, die die Registry nur unnötig aufblähten. Hierzu wählte ich die Schaltfläche Nach Fehlern suchen, und sofort wurde ein Scan der Registry gestartet. Nach kurzer Zeit – meist weniger als 60 Sekunden – wurden mir alle gefundenen Fehler angezeigt, und ich konnte nun wählen: Entweder beließ ich es bei der Voreinstellung, wo alles ausgewählt war, oder ich konnte einzelne Dateien durch Deaktivieren des jeweiligen Häkchens davon ausnehmen, wenn ich mir nicht sicher war. Hatte ich meine Entscheidung getroffen – meistens wählte ich alles aus – klickte ich auf Fehler beheben. Auch hier baute das Programm einen Sicherheitshinweis ein: Denn ich wurde gefragt, ob ich die Änderungen in der Registry sichern wollte. Als erfahrener Anwender habe ich das meistens nicht gemacht. Wer sich nicht sicher ist, der sollte aber unbedingt eine Sicherungskopie machen.

An dieser Stelle möchte ich eine Warnung aussprechen: Das Löschen von Einträgen in der Registry kann unter Umständen dazu führen, dass das System instabil wird und eventuell gar nicht mehr startet. Zumindest für ersteres sind die Sicherungen dann gedacht: Mit ihnen kann man bei Instabilität und - so das System noch bootet – per Mausklick den vorherigen Zustand der Registry wiederherstellen. Der Einsatz dieses Tools ist also mit Vorsicht zu genießen!

Hatte ich die Schaltfläche Fehler beheben geklickt und mit OK bestätigt, konnte ich jetzt wahlweise die Fehler einzeln beheben lassen oder alle auf einmal. Die für mich beste Wahl war dann der Klick auf Alle beheben – und schon war die Registry von unnötigen Einträgen befreit. Wer sich übrigens nicht sicher ist, was da im Einzelnen passiert, der sollte die Schaltfläche Beheben wählen: Hier wird zu jedem Einzelschritt kurz erklärt, warum der Eintrag überflüssig ist und was empfohlen wird. Für nicht so versierte Anwender – finde ich – ist das eine tolle Sache.
4.3.2. Schaltfläche Extras

Hinter dieser Schaltfläche verbergen sich im Prinzip drei Funktionen von Windows, die sich normalerweise auch über die Systemsteuerung mit ein paar Klicks erreichen lassen:

* Programme deinstallieren

* Autostart

* Systemwiederherstellung


Die Erklärung dieser Programmpunkte vernachlässige ich an dieser Stelle, da sie den meistens Windows-Nutzern ohnehin bekannt sind. Lediglich die vierte Schaltfläche Festplatten Wiper bedarf einer kurzen Erläuterung:

Wenn man seine Festplatte verkaufen oder an jemand anderen weitergeben will und verhindern möchte, dass derjenige zuvor darauf befindliche und gelöschte Daten wiederherstellen und unbefugt nutzen möchte, der nutzt in der Regel ein Programm zum sicheren Löschen und Überschreiben alter Daten. Und genau dies bewirkt der Festplatten Wiper nämlich. Dabei kann der Anwender unter verschiedenen Löschmethoden wählen, wobei die sicherste nach Gutmann unter Umständen mehrere Stunden lang dauern kann, abhängig von der Größe der Festplatte.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ich einmal 494 GB einer freien Festplatten-Partition auf diese Weise sicher gelöscht habe. Das hat bei mir allerdings fast zwei Stunden gedauert. Und das, obwohl ich mit Einfaches Überschreiben die kürzeste Variante gewählt hatte (bis zu 35-maliges Überschreiben ist bei vier Varianten hier möglich). Mein Rat daher an euch: Wenn ihr nicht unbedingt eure Festplatte verkaufen oder verschenken wollt – dann lasst es! Der Zeitaufwand dafür ist einfach zu groß!

4.4. Anpassen des Programms an eigene Bedürfnisse

Mit der Schaltfläche Einstellungen kann man CCleaner an seine eigenen Bedürfnisse anpassen. Aber auch hier zeigt sich bei den Voreinstellungen, dass das Programm „intelligent“ ist (bzw. seine Programmierer): Startet man diese Schaltfläche, gelangt man auf die gleichnamige oberste von fünf Schaltflächen. Dort ist mit einem Häkchen markiert: Automatisches Reinigen beim Bootvorgang. Ich finde das einfach genial, denn so wird jedes Mal, wenn der PC hochfährt, überflüssiger Datenmüll, z. B. der Cache des Internet-Browsers aus der letzten Online-Sitzung oder auch temporäre Dateien aus der Installation eines Programms, sofort gelöscht. Wer das nicht haben will, der kann den entsprechenden Haken einfach per Mausklick abwählen. Ich selber habe das – wen wundert’s – natürlich belassen.

Was ich allerdings geändert habe, und dahin geht auch meine Empfehlung an euch: Bei der Schaltfläche Erweitert habe ich die Option Schließt das Programm nach jeder Reinigung ausgewählt. Was für mich insbesondere bei der Reinigung nach dem Booten ganz praktisch war: Ich konnte das Programmsymbol nach dem Booten – einen roten Ring – nur ganz kurz unten rechts in der Taskleiste sehen. War die Reinigung beendet, verschwand es ganz einfach, und der Müll war sozusagen „weggekehrt“.

5. Abschließendes Fazit

CCleaner ist ein sehr gutes Programm zum Aufräumen der Festplatte: Nicht nur der Papierkorb kann geleert werden, sondern auch überflüssige Dateileichen und Surfspuren aus dem Internet kann es sehr gut entfernen, auf Wunsch sogar nach jedem Neustart des Rechners. Dazu ist es kinderleicht zu bedienen.

Von mir gibt es zwar keine Kaufempfehlung, denn das Programm ist ja kostenlos, aber eine klare Empfehlung als solche sehr wohl, und deswegen gebe ich auch die volle Punktzahl von fünf Sternen dafür!

In diesem Sinne verabschiede ich mich für heute, nicht ohne alle Ciao-Mitglieder und alle Gäste von draußen ganz herzlich zu grüßen:-)!

Euer „oller“ Druide Miraculix1967 aus dem gallischen Dorf:-)

Düsseldorf, den 14. Oktober 2011

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Cuchulainn1981

Cuchulainn1981

27.10.2011 12:45

Ich weiß gar nicht, wie oft ich dieses Programm in den letzten Wochen Bekannten und Freunden empfohlen habe ;)

Cerafina

Cerafina

27.10.2011 06:30

Die versprochene Nachlieferung ist da...LG

ciao2002

ciao2002

25.10.2011 13:34

Habe ich erst heute morgen wieder drüber laufen lassen. LG, Daniela

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