Platy (Xiphophorus maculatus)

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Platy (Xiphophorus maculatus)

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Der Anfängerfisch

5  22.04.2011

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Kontra:
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templerthomas

Über sich: Nordkorea - eine Diktatur die weitaus brutaler ist als viele denken, Bericht dazu ist online

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Vorwort:
In meinem größten Aquarium pflege ich Antennenwelse, Guppys, Fadenfische, Panzerwelse, Schmucksalmler, Sternflecksalmler, Silber Mollys, Rote von Rio und Schwertträger. Zuvor habe ich statt den Schwertträgern Platys gehalten die jetzt in ein kleineres Becken weichen mussten.
Aus einem einfachen Grund- Schwertträger und Platys vermischen sich und heraus kommen sehr uninteressante Mischlinge.

Dies vorab als Warnung für alle die beide Arten in einem Aquarium halten möchten.
Dennoch gehören die Platys zu meinen Lieblingen und ich möchte sie hier beschreiben

Allgemeine Infos.
Name: Xiphophorus maculatus
Vorkommen: Süden von Mexiko und Norden von Belize, in hartem Wasser
pH-Wert: 7,0 - 8,0
Wasserhärte: 8 - 30° dGH, damit sind sie recht hart im Nehmen
Beckenposition: obere und mittlere Wasserschichten, schwimmen aber auch mal für Futtertabletten nach unten
Verhalten: friedlich
Aquarientyp: Gesellschaftsbecken, Artbecken
Temperatur: 20 - 28° C
Größe: ca. 5 bis 6 cm
Beckenlänge: ab 50 cm
Besatz: ideal: 2 Männchen / 5 Weibchen, vermehren sich dann recht rasch
Futter: alle Flockenfutterarten, Lebendfutter, gefriergetrocknetes Futter

Art:
Der Platy gehört wie die ebenfalls beliebten Guppys, Mollys oder Schwertträger zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen.
Nicht zu verwechseln mit dem Papageienplaty (Xiphophorus variatus).
Platys sind sehr variabel, dadurch gibt es sehr viele Zuchtformen, die Formen und Farbenvielfalt ist gigantisch.


Fortpflanzung:
Die Männchen und Weibchen sind sehr einfach voneinander zu unterscheiden, die Männchen sind weitaus kleiner, die Weibchen werden deutlich grösser.
Die Fortpflanzung ist recht interessant. Die Jungen kommen lebendig zur Welt.

Es gibt hier die Möglichkeit die schwangeren Weibchen in ein seperates Laichbecken zu überführen, in einen Laichkasten zu setzen oder einfach mit einer dickeren Oberflächenpflanzenschicht einen natürlichen Schutz zu bieten.
Ich habe die letzteren zwei Methoden ausprobiert und mit beiden bei allen Lebendgebärenden sehr viele Jungtiere erzielen können.
Danach habe ich viele Jungfische verschenkt oder beim Händler gegen Futter, andere Fische etc. eingetauscht.

WICHTIG - nochmals: niemals Schwertträger mit Platys zusammenhalten. Diese beiden Arten mischen sich! Diese Nachkommen kann man dann nicht mehr verkaufen bzw. sie sind recht unattraktiv.

Kauf:
Ich empfehle Nachzuchten von Privat, bei den lebendgebärenden Zahnkarpfen (Guppy, Schwertträger, Platy) kommen viele Fische aus Tschechien oder Südostasien. Diese Tiere sind aufgrund von "Chemiekeulenhaltung" sehr empfindlich und sterben oft gleich nach der Ankunft im eigenen Aquarium. Diese Probleme hat man mit Nachzuchttieren von anderen Aquarianern nicht.

Verhalten:
sehr friedlich. Es gibt keine anderen Fische denen der Platy was zuleide tut.

Fazit: sehr empfehlenswert
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Sydneysider47

Sydneysider47

22.04.2011 22:18

Der gefällt mir auch. Viele Grüße!

Oberlisbler

Oberlisbler

22.04.2011 18:38

Ist zwar schon lange her, dass ich mich mit Fischen beschäftigt habe. Aber an die Platys und ähnliche Zeitgenossen kann ich mich noch erinnern. Nicht selten dienten ihre Jungen wieder als Futterfisch für andere ... LG Günter

AnnaHaeberle

AnnaHaeberle

22.04.2011 07:10

Die hatten wir auch schon.

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