Eisberge sind ganz schön rutschig!
17.08.2004
Pro:
nette Gestaltung, einfach zu lernen, Training der Feinmotorik und Kraftdosierung
Kontra:
wird eher schnell langweilig
Empfehlenswert:
Ja
 abohne
Über sich:
Ja, ich bin noch hier, ... zwar nicht mehr wirklich oft, ... aber ab und zu, ... CIS ist an!
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Hallo! Nach ca. einem halben Jahr Abwesenheit melde ich mich mal wieder mit einem Spielebericht zurück. Vorstellen möchte ich heute das Spiel PLITSCH PLATSCH PINGUIN, das bei meiner Arbeit als Ergotherapeutin mehrfach zum Einsatz kommt. INHALT *** Zum Spiel PLITSCH PLATSCH PINGUIN gehören 24 Pinguine, ein Eisberg aus Kunststoff und eine Schale, auf die der Eisberg gestellt wird. Außerdem gibt’s noch eine Fahne, die man auf die Spitze des Eisberges stecken kann.SPIELVORBEREITUNG *** Um das Spiel spielen zu können muss man den Eisberg auf die Schale setzen. Hierbei muss man beachten, dass der Eisberg richtig auf der Schale sitzt, damit er sich drehen und dabei wackeln kann. Anschließend wird die rote Fahne auf den Eisberg gesteckt. Die Pinguine werden gleichmäßig an die Spieler verteilt. ZIEL DES SPIELS *** Ziel des Spiels ist es, als erstes alle seine Pinguine auf den Eisberg zu stellen, ohne dass die anderen Pinguine runterfallen.SPIELABLAUF *** Der erste Spieler beginnt. Er nimmt sich einen seiner Pinguine und versucht ihn, so auf den Eisberg zu setzen, dass er nicht wieder runterfällt. Nun ist der nächste Spieler an der Reihe. Fallen bei einem Spieler Pinguine runter, so muss er alle gestürzten Pinguine an sich nehmen und versuchen, sie in den nächsten Runden auf den wackeligen Eisberg zu setzen. SPIELENDE *** Das Spiel endet, wenn ein Spieler alle Pinguine auf den Eisberg setzen konnte.PERSONEN *** Das Spiel ist für zwei bis sechs Spieler im Alter ab 6 Jahren geeignet. BEZUGSORT *** Das Spiel PLITSCH PLATSCH PINGUIN findet man in den meisten Spielwarenläden. Der Preis beläuft sich auf rund 15 Euro.MEINE MEINUNG *** Die Aufmachung des Spiels ist recht nett gemacht. Die Pinguine sehen wirklich aus wie Pinguine und der Eisberg gleicht auch einem Eisberg. Durch den glatten Kunststoff ist der Berg auch sehr rutschig und bekommt hierdurch um so mehr Ähnlichkeit mit dem gefrorenen Berg. Dadurch dass der Eisberg auf die Schale gestellt wird, wackelt der Berg recht viel hin und her. Außerdem dreht er sich je nach Belastung auch noch ein bisschen, was die Aufgabe noch erschwert. Der Spieler muss ich ein bisschen über die Balanceverhältnisse im Klaren sein, so dass die Pinguine gleichmäßig verteilt werden. Stellt man z. B. nur Pinguine auf eine Seite, liegt der Eisberg auf der Schale auf. Sobald nun ein Pinguin auf die andere Seite gestellt wird, kann es sehr leicht passieren, dass mehrere Pinguine umfallen. Und wenn einer mal fällt, fallen häufig die anderen auch noch mit. Bei vielen Kindern ist es der Fall, dass sie die Pinguine nicht wirklich auf den Eisberg setzen, sondern ein bisschen vorher das Tier fallen lassen. Hierdurch kommt es oft zu einer so starken Erschütterung, dass viele der bereits abgestellten Pinguine umstürzen. Hier wird eben eine gute Feinmotorik in Kombination mit guter Kraftdosierung gefordert.Um den jüngeren Kindern den Spaß am Spiel zu erhalten, spielen wir häufig miteinander. Ziel ist es hierbei, zusammen möglichst viele Pinguine auf den Eisberg zu packen. Immer wieder kommt es (vermutlich) dazu, dass Pinguine ins Wasser stürzen. Hierdurch lernen die Kinder, ihr Frustrationstoleranz zu trainieren und nicht sofort aufzugeben, wenn etwas nicht so gut klappt. Vor allem ist es für die Kinder oft schön, wenn es bei mir als Erwachsenem auch nicht immer funktioniert. Die Altersangabe finde ich recht passend. Zum Teil spielen wir das Spiel auch schon mit jüngeren Kindern, z.T. mit geänderten Regeln. Für die Kleinen ist der Anreiz recht hoch, eine bestimmte Anzahl an Pinguinen auf den Berg zu setzen. Man kann die Ziele erst einmal niedrig stecken (z.B. fünf Pinguine) und dann langsam erhöhen.Wenn der Eisberg mit allen Pinguinen bepackt ist, ist kein Platz mehr für noch weitere. Hier sieht man, dass der Platz knapp kalkuliert ist und dass man bei Absetzen aller Pinguine eine gute Leistung erzielt hat. Die Dauer des Spiels ist recht knapp gehalten, genau richtig für die Kleinen. Vor allem kann man letztendlich immer wieder das Spiel abbrechen, wenn keine Zeit mehr ist. Gerade in meiner Arbeit als Ergotherapeutin nutze ich das häufig aus. Gespielt wird am Ende für ca. 5 Minuten bzw. zwischen jeder Runde, wenn ein Pinguin eingesammelt wurde.Für mich ist PLITSCH PLATSCH PINGUIN kein Spiel, das nie langweilig wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Kinder dieses Spiel sehr ausdauernd spielen, gerade weil es gegen Ende recht schwierig ist, alle Pinguine auf den Eisberg zu setzen. Alles in allem ist das Spiel ein nettes Spiel, das ich mit vier Sternen empfehlen kann.
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31.08.2004 11:02
das Spiel habe ich auch schon gespielt, ich glaub im Ravensburger Spieleland, ist echt witzig, wird aber halt auch schnell langweilig so was. Schoener Bericht!
20.08.2004 09:43
Ein schöner Bericht, jedoch sollten einige Sätze semantisch noch überarbeitet werden: "Bei vielen Kindern ist es der Fall, dass sie die Pinguine nicht wirklich auf den Eisberg setzen, sondern ein bisschen vorher das Tier fallen (lassen???)."