Poker: Ein Hobby oder eine Sucht?

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Poker: Ein Hobby oder eine Sucht?

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Erfahrungsbericht über "Poker: Ein Hobby oder eine Sucht?"

veröffentlicht 30.07.2017 | KiVo
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Über sich :
Die Technik ist soweit, das sie Texte vorlesen kann, aber kann sie auch schon Bilder beschreiben!!!??? Ältere Texte werden auch noch auf meiner Homepage kivos-postblog.de/wordpress/ veröffentlicht.
Gut
Pro Wenn es nicht übertrieben wird, kann es ein Zeitvertreib sein
Kontra Kann süchtig machen
sehr hilfreich

"Ein Spiel der Gefühle"

Poker: Ein Hobby oder eine Sucht?

Poker: Ein Hobby oder eine Sucht?

Einleitung

Früher hatten wir noch keine Computer, so haben wir uns manche Zeit mit Spielen vertrieben, worunter auch Pokern war, doch da haben wir einfach nur, wie so schön gesagt wird, „Just for Fun“ gespielt, denn wir hatten kein Pokerspiel, sondern haben die für das Spiel gebrauchten Utensilien selbst zusammengestellt. Eigentlich war das Zusammenstellen ganz einfach, denn was gebraucht wurde, war ein normales Kartenspiel mit 32 Spielkarten und die Spielchips haben wir uns selbst aus Pappe gebastelt und mit Buntstiften bemalt.

Klar gab es früher auch schon Spielsets zu kaufen, aber die waren auch relativ teuer, dafür haben wir einfach zu wenig gepokert. Gespielt haben wir immer mit 2-4 Mitspielern, wobei 4 Spieler schon die höchste Spieleranzahl war, da es ja nur 32 Spielkarten gibt und jeder Spieler schon zu Anfang 5 Speilkarten erhält. So wurde manchmal schon der Austausch der nicht gebrauchten Karten bei 4 Mitspielern schwer, da bei der Kartenmenge eigentlich nur hätten pro Spieler 3 Karten ausgetauscht werden können, aber auch da hatten wir eine Möglichkeit, wenn einer mehr brauchte, denn dann wurden die abgelegten Karten noch einmal gemischt. Solange das Kartenspielen quasi als Zusammensein und Zeitvertreib dient, kann es noch als Hobby gezählt werden, geht es um Geld oder Ähnliches, kann es zur Sucht werden.

Welche verschiedenen Möglichkeiten gibt es heute, zu pokern?

Natürlich kann auch heute einfach zum Beispiel an Spieleabenden gepokert werden, dazu gibt es auch heute die Möglichkeit, sich ein Spielset selbst zu basteln oder sich ein Pokerset zu kaufen. Doch für viele ist es der Reiz, an Pokerrunden in entsprechenden Etablissements teilzunehmen, in denen sie Geld gewinnen können, aber auch sprichwörtlich „Haus und Hof“ verlieren können oder im Internet, wo es auch um das Gewinnen geht. Bei diese Art Glücksspiel kann das Pokern vom Hobby schnell zur Sucht werden, denn dann wird der Reiz, etwas zu gewinnen immer höher.

Natürlich gibt es auch beim Pokern verschiedene Spielvarianten, aber alle führen dazu, dass der Pokerspieler ein gutes Blatt auf der Hand hat oder gut bluffen kann, um das Spiel für sich gewinnen zu können, denn beim Pokern gibt es quasi zwei Spielvarianten, entweder der Spieler hat wirklich ein gutes Kartenblatt auf der Hand oder er schafft es die anderen Spieler zum Aufgeben zu verleiten, dabei spielt dann aber auch die Gesichtsmimik eine große Rolle.

Wann ist das Pokern ein Hobby und wann eine Sucht?

Ich finde, wenn Menschen ab und zu mal pokern, vielleicht um sich nur die Zeit zu vertreiben und ab und zu mal gewinnen, aber durch den Gewinn dann nur Chips oder Ähnliches gewinnen und diese nicht in Geld umtauschen können, dann ist und bleibt es meist ein Hobby. Doch damit es ein Hobby bleibt, ist es auch wichtig, dass der Mensch, der pokert, kein Verlangen entwickelt, immer wieder pokern und gewinnen zu müssen, denn dann kann der Weg schleichend zur Sucht übergreifend sein.

Sucht ist das Pokern für mich, wenn ein Mensch, wie bei der Spielsucht allgemein, immer wieder empfindet, beispielsweise in ein Casino oder ins Internet gehen zu müssen, um dort eine Gewinnsumme zu gewinnen.Deshalb denke ich, Spiele wie Pokern hat auch etwas mit dem Menschen selbst zu tun, ist dieser so stark, dass Pokern für ihn ein Hobby ist und bleibt, dann finde ich es nicht so schlimm ab und zu mal zu spielen, ist das Pokerspielen nicht unter Kontrolle und der Spieler will immer mehr gewinnen, dann ist es in meinen Augen schon eine Sucht.

Mein Fazit

Heute spiele ich nur noch, wenn ich abschalten will, dazu finde ich, ist das Spiel Poker nicht geeignet. Da Poker zum Glückspiel gezählt wir und gerade dann, wenn um Geld gespielt wird, auch eher aufregend ist, ist es eher für mich kontraproduktiv, dieses zu spielen. Ich selbst habe nie um Geldbeträge Spiele gespielt, weil ich der Meinung bin, wo Geld gewonnen wird, kann auch etwas verloren werden. Denn gerade, wenn es um Sucht geht, dann höre ich immer bei anderen Menschen raus, dass diese immer nur erzählen, wie viel sie gewonnen haben, aber nie, wie viel sie verloren oder eingesetzt haben. So will ich abschließend sagen, wenn das Pokerspiel im Rahmen bleibt und kein „inneres Muss“ dahinter steckt, dann ist und kann es ein Hobby bleiben, doch wenn es einem Menschen immer wieder zum Pokerspiel hinzieht, dann kann es soweit führen, dass es eine Sucht ist und auch irgendwann vielleicht auch einmal behandlungsbedürftig wird.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Sydneysider47 veröffentlicht 04.08.2017
    mein Fall wäre Poker nicht, aber du hast es sehr gut erklärt
  • Ela675 veröffentlicht 03.08.2017
    sh
  • weaver11 veröffentlicht 03.08.2017
    Ich finde deine Ansichten sehr interessant, lg
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