Ohne Umschweife losstarten mit meinen Erfahrungen zum Porsche 912, das geht nur, wenn klar gestellt ist, dass es hier nicht um den Porsche 914 geht.
Der wurde ja auch VW-Porsche genannt und hatte eine eigene Karosserie.
Wir sprechen hier über den 912, der von 1965 bis 1969 gebaut wurde und ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Im-Namen-des-Herrn über Porsche 912 26.09.2002
Fahrzeugbewertung des Autors:
Pro:
Einen historischen Porsche fahren für kleines Geld
Kontra:
Es ist kein 911 und wird auch bei Vollgas keiner .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Fahrbericht
Ohne Umschweife losstarten mit meinen Erfahrungen zum Porsche 912, das geht nur, wenn klar gestellt ist, dass es hier nicht um den Porsche 914 geht. Der wurde ja auch VW-Porsche genannt und hatte eine eigene Karosserie. Wir sprechen hier über den 912, der von 1965 bis 1969 gebaut wurde und die Karosse des 911 quasi mit benutzte.
DETAILS Mit 90 PS und 1,6 Liter Vielzylinder ist der 912 mit dem Motor ausgerüstet, der im 356 bis 1965 seinen Dienst tat. Etwas verbessert was Langlebigkeit und Durchzugskraft angeht, wurde er in die Karosse des 911 eingebaut. Im Grunde ist sonst keine Unterscheidung zum 911 zu verzeichnen, die hier erwähnt werden müsste. Es gab ja schon immer "Einsteigermodelle" bei den verschiedensten Herstellern. Ich selbst darf seit einigen Jahren einen 912 als Re-Import aus den USA fahren, der als Sommerauto dient.
SEHEN Hier brilliert der 912 aus vollen Zügen. Als optischer Repräsentant der 911er Anfänge wird das Fahrzeug immer gerne überall neugierig angeschaut. Mit den Chromleisten und den häufig montierten Fuchsfelgen ist ein Sonnentag die Umgebung, die einen den kleinen Motor vergessen lässt.
FAHREN Aber beim Starten des Motors kommt dann die Erinnerung daran, dass wir einen 4-Zylinder an Bord haben. Von manchen Besitzern als VW-Bus-Klang verulkt, ist die Motorleistung nicht das, was einem die Hülle verspricht. Das Fahrwerk und die Bremsen sind traumhaft. Hier finde ich wieder den Porsche. Und wenn der Wagen nicht beschleunigt werden soll, dann fühlt man sich auch so. Durch den tieferen Grenzbereich, verglichen mit modernen Fahrzeugen, kommt schon auf einer schön geschwungenen Landstrasse ein tolles Feeling auf. Will man überholen, dann ist die Drehzahl entweder sehr hoch und es tut einem der Motor leid, oder man fährt einen Gang höher und braucht einen längeren Überholweg. OK, wir fahren einen Wagen, der über 32 Jahre alt ist. Nur, das vergisst man leicht.Weil...
AUSSTATTUNG Weil die Ausstattung so modern bzw. so lange aktuell blieb bei Porsche, vergisst man das Alter des Wagens beim Drinnsitzen häufig. Mit einem Baujahr 1969 sind die fünf Instrumente alle an Ihrem Platz. Einzig die Heizung ist noch mittels Hebel neben der Handbremse bedient. Die anderen Regler sitzen alle in der Instrumententafel.
TECHNIK Prinzip Starfighter: "Es gibt immer etwas zu tun", das aber in kleinem Umfang. Hier ist der Vorteil des kleinen Motors, denn er ist eher in VW-Käfer-Manier zu pflegen. Allerdings sollte man Ersatzteile nicht nur bei Porsche-Zentren, sondern auch in Oldtimer-Zeitschriften nachfragen. Da ist es häufig billiger. Die Vergaser und deren Einstellung bereiten immer wieder etwas Kummer. Porsche hat es hier sehr gut gemeint mit der Vergasergrösse. Entsprechend übel ist es, wenn sich langsam etwas verstellt oder wenn etwas verstopft. Dann ist ganz schnell das ganze Fahrzeug lahmgelegt, weil nichts mehr geht. Fahrwerk, Getriebe und die restlichen Komponenten sind sehr dankbar. Hier sind - wenn überhaupt da - Probleme schnell gelöst, die man dann auch langfristig als behoben sehen kann.
ROST UND CO Hier kann der 912 schon viel Gutes tun. Ab Werk mit Rostvorsorge geschützt, ist das Fahrzeug auch leicht in gutem Zustand zu halten. Das setzt aber voraus, dass keine Unfälle oder Umbauten an der Karosse ihre Spuren hinterlassen haben. Dennoch sind die Bleche viel besser und kostengünstiger zu ersetzen, als zum Beispiel beim Vorgängermodell 356. Eine gute Möglichkeit an Rostarme Autos heran zu kommen scheint immer noch der Californien-Re-Impoprt zu sein. Ich habe selbst damit gute Erfahrungen gemacht, weil häufig nur Gummidichtungen und Bedienteile leiden und weniger das Blech.
RESÜMEE Ich habe einen 912 gewählt, weil ich günstig und einfach einen historischen Porsche fahren wollte. Der kleine Motor reicht zum Cruisen und ist dankbar. Mit spätem Baujahr gibt es sonst keinerlei Unterschiede zum 911, der wesentlich mehr Wartung pro 5000km verlangt.
Pro: Fahrspaß pur, exclusives Design, wirtschaftlich im Fahrbetrieb (geringer Verbrauch, H-Kennzeichen), extrem sportliche Aerodynamik und geringes Gewicht Kontra: Wird leider nicht mehr gebaut, Vergaser, enger Inneraum, ohne Kofferraum
...Porsche 911/912, 914 und 356 Fahrer. :-)
Nachwort:
Auf Preise kann ich leider nicht eingehen, da sie je nach Zustand der heute noch extistierenden Fahrzeuge extrem schwanken. Die Unterhaltskosten sind mit H-Kennzeichen und durch den niedrigen Verbrauch wirtschaftlich. Weil der größte Bestand der GTs aber aus getunten Fahrzeugen besteht, kann der Unterhalt teuer werden, denn nur mit original Zubehörteilen aus seiner Bauzeit wird das H-Kennzeichen bei Umbauten gewährt.
Literatur und Infos gibt es im Internet heute massig. Interessierte Fans werden beim googeln mit Sicherheit mehr als zufriedengestellt.
Ansonsten einfach fragen, das kostet auch nix. ;-)
Nachtrag von aktuellen Erfahrungen mit dem GT (06/2002 bis 09/2005):
Sitzkomfort:
Mit meinen 186cm Körperlänge berühre ich den ständig den Innenhimmel, für gegelte Haare, wie...
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Pro: günstige Art, einen klassischen 911 zu fahren Kontra: keine Fahrleistungen wie man sie von einem 911 erwartet
...nicht umsonst habe ich den Titel als Frage formuliert: der 911 T und das, was er mitbringt ist genau zu bewerten.
ABER DER REIHE NACH:
Der 911 T für "Touring" kam Ende der Sechziger Jahre auf den Markt. Man hatte bei Porsche mit dem Problem zu kämpfen, dass die Kundschaft - vor allem im Hauptmarkt USA - arg an den gestiegenen Preisen der Fahrzeuge herummäkelten. Nachdem der 912 als Vierzylinder-Version im Elferkleid 1969 eingestellt wurde, wollte man eine günstige Alternative liefern. Daher wurde der 911 als T ins Programm genommen, um die Kunden zu bedienen, die sowieso nicht maximale Leistung wollten und sich an Form und Technik des 911 erfreuten.
HEUTE ist der 911 T ein Oldtimer, der den Klang und die Form des 911 in Urform vermittelt.
Ich selbst fuhr einen 911 T von 1972. Mit 140 PS und mechanischer Benzineinspritzung...
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