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Postbank Krimi, wie Postbank-Mitarbeiter Kunden schädigen und wie

1  14.10.2009

Pro:
keine positiven Eigenschaften

Kontra:
siehe mein Bericht, ich kann nur warnen !

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Service

Fachliche Beratung:

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luck9759

Über sich:

Mitglied seit:23.02.2008

Erfahrungsberichte:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 22 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wenn die Postbank Geld eines Kunden, das diesem eindeutig zusteht, nicht auszahlt, dann handelt die Bank kriminell?
Nun, es kann Aneignung fremden Eigentums sein,
es kann unrechtmäßige Bereicherung sein,
es kann unrechtmäßige Vorteilsnahme sein,
es kann rechtswidrige Erlangung von Vermögenswerten sein.
Das alles sind nach dem StGB strafbare Handlungen und sie wären somit kriminell.
Auch DER VERSUCH ist strafbar, weil kriminell!

Was ist passiert?
Im Herbst 2008 wurde ich mit einem sehr hohen Geldbetrag Kunde der Postbank Finanzberatung AG in Düsseldorf. Da ich keine Rente bekomme und nur von meinen Ersparnissen lebe, wollte ich zuerst solide und festverzinsliche Anlagen. Natürlich empfahl der Berater - wie in jeder Bank - die eigenen Anlagen. Das war im Anfang auch akzeptabel. Als ich im Frühjahr 2009 den sich sehr erholenden asiatischen Markt beobachtete, wollte ich einen Teil der Anlage umschichten. Der Kundenberater der Postbank, den ich immer in der Filiale aufsuchte und der oft einen unkonzentrierten und nervös meine Unterlagen suchenden Eindruck machte, war offensichtlich Diskussionen mit kenntnisreichen Kunden nicht gewohnt und beharrte auf SEINEN Vorstellungen. In einer Mail vom 28.5.09 erklärte er, nicht mehr bereit zu sein, "kostenlos für Sie zu arbeiten. Was halten Sie von einem Beratungshonorar auf Stundenbasis oder einer Pauschale." War der Mann nur geldgierig oder bekloppt? Eine solche Regelung gibt es in Deutschland bei keiner einzigen Bank, die Gebühren und Ausgabeaufschläge nimmt! Schlagartig wurde die Zusammenarbeit mit diesem "Berater" beendet. Sein Ersatzmann aber zeichnete sich nicht durch Geldgier aus, sondern befand sich tagelang im Tiefschlaf:

- am 29.5.09 wurde nach einem telefonischen und einem anschließenden schriftlichen Auftrag ein Sparvertrag gekündigt mit der Anweisung, den Betrag sofort nach Eingang auf meinem Depot-Konto an eine andere Bank zur Fond-Anlage zu einem (noch) günstigen Kurs zu überweisen.

- Das Geld befand sich danach tagelang auf meinem Depot-Konto der Postbank, wurde nicht überwiesen und konnte erst fast eine Woche später zu einem höheren Kurs angelegt werden. Die Überweisung wurde einfach verpennt. Ruhe sanft, Postbank (oder heisst es Postkrank?).

- Ich stellte der Postbank den Differenzbetrag (Kursdifferenz) von € 1286,04 in Rechnung.

- Die Postkrank antwortete mir und gab die Fehler zu. Sie wollten mir € 348,- überweisen.

- Ich frage, wie sich der Betrag denn errechnen würde und zweifelte zuerst an meinen, dann an den mathematischen Fähigkeiten der Postkrank.

- "Der Betrag setzt sich zusammen aus den banküblichen drei Arbeitstagen für den Überweisungsweg und der Differenz des Kaufkurses." Aber da kam ich eben auf einen ganz anderen Betrag!!!

- Es folgten wiederholte Anfragen meinerseits nach der Berechnungsgrundlage der € 348,- und relativ gleich lautenden Antworten der Postkrank.

- Am 30.6.09 schrieb ich endlich: "Da Sie offenbar entweder nicht in der Lage sind, mir das Zustandekommen des Differenzbetrages von € 348,- so zu erklären, dass ich Minuent und Subtrahent erkennen kann, oder Sie nicht über die geistige Potenz verfügen, das zu tun, betrachte ich die Korrespondenz als beendet und übergebe die Angelegenheit der Anwaltskanzlei."

- Der Anwalt schrieb und die Postkrank zahlte am 17.8.09 exakt meinen geforderten Betrag und die Kosten des Anwalts. Na also! Aber erst wurde versucht, den Kunden zu bescheissen.

- Am 4.9.09 berechnete ich der Postkrank für die verspätete Zahlung Zinsen in Höhe von € 6,84, die ebenfalls sehr zügig bezahlt wurden. Dabei ging es mir natürlich nicht um diesen lächerlichen Betrag, sondern darum, die Leute zu ärgern.

FAZIT:
- MEIDE BANKEN, DEREN SERVICE DEN BESCHISS AN KUNDEN EINSCHLIESST.
- LEISTE MASSIVEN WIDERSTAND, WENN RECHT ZU UNRECHT VERBOGEN WERDEN SOLL.
- WEHRE DICH GEGEN MITARBEITER / INNEN BIS AN DIE GRENZE DER VERBALEN BELEIDIGUNG. DAS KANN ZUR FOLGE HABEN, DASS SIE IRGENDWANN KEINEN BOCK MEHR AUF SOLCHE AUSEINANDERSETZUNGEN HABEN UND DEN SCHEISS SEIN LASSEN.
- MACHE KRIMINELLE MACHENSCHAFTEN PUBLIK. DIE WIRKUNG SOLL MAN NICHT UNTERSCHÄTZEN.

Alle Fakten und Unterlagen kann man bei mir als Dateien einsehen. Ich unterzeichne hier mit meinem vollen Namen, damit jeder weiss: Der ist sich auch gegen Konzerne seiner Sache sicher. Die haben nämlich aus PR-Gründen keine Lust auf medienwirksame, gerichtliche Auseinandersetzungen.

Manfred Spies, Düsseldorf

PS.: natürlich sind seit Monaten alle Konten und Kontakte bei der Postkrank beendet.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Lucie0107

Lucie0107

16.10.2009 21:50

Offensichtlich helfen in diesem Fall nur Anwälte. Postkrank werde ich mir merken,lol

Queen500

Queen500

15.10.2009 18:55

das war immer schon ein komischer Verein!

badenpower60

badenpower60

15.10.2009 11:33

ein mehr als interessanter Erfahrungsbericht und klingt ja eher nicht so seriös... habe allerdings bei der Postbank keinen einzigen Cent, von daher... Finde ich übrigens mehr als unverschämt, was das "Beratungshonorar" betrifft, ganz zu schweigen von der verspäteten Überweisung...

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