Die Radeon X1600-Familie bietet dank der Ultra-Threaded 3D-Architektur und der Avivo -Video- und Anzeigetechnologie superbe digitale Unterhaltung und 3D-Grafiken. Die Radeon X1600... mehr
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Erfahrungsbericht von duderally über PowerColor X1600 PRO 28.03.2008
Produktbewertung des Autors:
3D-Beschleunigung:
schnell
Installation
gut
Kompatibilität:
gut
Pro:
gute Leistung auch bei neueren Spielen
Kontra:
lauter und minderwertiger Lüfter, defekt nach einem Jahr
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich habe mir vor einiger Zeit einen neuen PC zusammengestellt und einige alte Teile ausrangiert. Zu den ausrangierten Teilen gehört auch meine alte Grafikkarte, eine Radeon X1600Pro von PowerColor, um die es in diesem Testbericht gehen soll.
Kaufentscheidung
Zugelegt habe ich mir die Grafikkarte Mitte 2006 und habe 120 Euro bezahlt. Ich wollte damals eine Grafikkarte, mit der aktuellere Spiele gut spielbar sein würden. Trotzdem wollte ich kein Vermögen ausgeben und die X1600 Pro von PowerColor lag im guten Mittelfeld, was Preis und Leistung anging. Eigentlich wollte ich einen anderen Hersteller wählen, als PowerColor aber habe mich dann vom günstigen Preis überzeugen lassen, dem mir vorher unbekannten Hersteller eine Chance zu geben.
Der Hersteller
Es handelt sich bei PowerColor um einen 1997 von TUL Corporation gegründeten Grafikkartenhersteller. Die Firma sieht sich selbst unter den führenden Grafikkartenanbietern und stuft ihre Produkte als zuverlässig, leistungstark und kostengünstig ein. PowerColor vertreibt ausschließlich ATI-Grafikkarten und wer sich genauer über die angebotenen Produkte informieren möchte, kann dies auf der unter www.powercolor.com erreichbaren Webseite tun.
technische Details und Lieferumfang
Die Grafikkarte hat einen ATI Radeon X1600 Grafikprozessor mit einer Taktfrequenz von 500MHz. Sie verfügt über 256MB GDDR2 Grafikspeicher. Bei dem schon etwas älteren Modell handelt es sich um eine AGP-Grafikkarte, die AGP 8x unterstützt. Es werden OpenGL und DirectX 9.0 unterstützt. Außerdem verfügt die Grafikkarte sowohl über einen DVI-Ausgang als auch einen VGA Ausgang und S-Video-Out. Damit kann man maximal 2 Bildschirme anschließen. Außerdem unterstützt die Grafikkarte die Avivo Technologie und die ATI CrossFire-Technologie. Um Lieferumfang enthalten sind neben der Grafikkarte
APG-DVI-Adapter
TreiberCD
Installationsanleitung
Auf Beigaben wie Spiele oder ähnliches wurde verzichtet, was mich damals für den Preis auch nicht verwundert hat.
Installation
Zunächst entfernte ich meine alten Grafikkartentreiber und baute dann anschließend meine alte Grafikkarte aus, was übrigens eine ATI Radeon 9600 Pro war. Der Einbau der neuen Grafikkarte ging sehr leicht. Der Lüfter ist recht klein, man muss also nicht überdurchschnittlich viel Platz einplanen. Neben einem Mainboard welches Platz für eine AGP-Karte bietet braucht man noch einen freien 12V Stecker am Netzteil, denn die Karte verfügt über einen eigenen Stromanschluss. Hat man den Einbau erledigt, folgt die Installation der Treiber. Unter Windows XP stellt dies keinerlei Probleme dar. Entweder man verwendet die mitgelieferten Treiber von ATI oder zieht sich wahlweise alternative Treiber aus dem Netz. Beides funktionierte bei mir auf Anhieb. Unter Linux hatte ich, da es sich um eine ATI-Grafikkarte handelt, ziemliche Schwierigkeiten und auf Anhieb klappte nix. Dafür kann aber die Karte nichts. ==> [5/5 Sterne]
Der Lüfter
Von gesondertem Interesse ist beim Grafikkartenkauf neben den technischen Details natürlich der Lüfter, insofern es sich um eine aktiv gekühlte Grafikkarte handelt. Mit dem Lüfter war ich gleich von Anfang an nicht wirklich zufrieden. Er erschien mir etwas zu klein und ich traute ihm keine ausreichende Kühlwirkung zu. Auch von der Lautstärke her ist der Lüfter nicht gerade einer von der leisen Sorte, die Grafikkarte war dann letztendlich trotz der geringen Größe des Lüfters die lauteste Geräuschquelle. Bei längeren Spielsitzungen wurde die Grafikkarte ziemlich heiß, so daß mir manchmal sogar der PC abschmierte. Der Lüfter ist für mich zwar der einzige, jedoch dafür sehr großer Kritikpunkt.
Letztendlich war es dann auch der Lüfter, der nach einem Jahr den Geist aufgab. Die Karte gab eines Tages merkwürdige Geräusche von sich, der Lüfter scharrte und surrte und war dann plötzlich still. Wenig später musste ich dann feststellen, daß sich der Plastiklüfter verformt hatte und sich deswegen nicht mehr drehte. Das Problem ließ sich von mir nicht beheben und da ich noch Garantie auf die Karte hatte, ging sie zurück zum Hersteller und wurde "repariert". Eigentlich hatte ich gehofft, einen neuen und vor allem besseren Lüfter aufgesetzt zu bekommen, ich bekam jedoch einen gleich gebauten Lüfter und zusätzlich hatten sie einen wärmeleitenden Aufkleber auf der Rückseite der Karte platziert. ==> [1/5 Sterne]
Alltagstest
Mal abgesehen vom Lüfter und des damit verbundenen Geräuschpegels war ich mit der Grafikkarte recht zufrieden. Ich hatte damals einen AMD Athlon 3000+ und 1GB RAM und damit kann man sich an die meisten Spiele heranwagen. Spiele wie Anno 1701, Die Gilde 2, Oblivion oder Spellforce 2 konnte ich in mittelmäßiger und meistens auch guter Grafikqualität angenehm spielen. Von den höchsten Grafikeinstellungen sollte man mit der Karte bei neueren Spielen jedoch die Finger lassen, da der Spielspaß unter dem Ruckeln dann doch schon sehr leidet. Wer jedoch auch mit einer guten Grafik zufrieden ist, kann auch heute noch an der etwas älteren Karte Freude haben, und das auch neueren Spielen.
Auch im alltäglichen Betrieb war ich mit der Leistung der Grafikkarte zufrieden. Ich denke, für Office-Anwendungen und die Wiedergabe von DVDs sind auch Modelle mit weniger Leistung durchaus ausreichend. Ich konnte jedenfalls zu meiner Vorgängergrafikkarte, einer Radeon 9600, hinsichtlich dieses Aspekts keinerlei Unterschiede feststellen.
Der Lüfter ist wie bereits erwähnt ziemlich laut, und wer sich daran sehr stört, sollte lieber nach einer anderen Grafikkarte Ausschau halten. Mich hat der Geräuschpegel immer gestört und ich bin froh, daß ich mittlerweile eine neue und viel leisere Grafikkarte habe.
Die Stabilität eines Systems hängt natürlich von sehr vielen Faktoren ab und so kann die selbe Grafikkarte in dem einen System sehr stabil laufen und in einem anderen dauerhaft Probleme verursachen. Ich hatte bei Spielen öfter mal Systemabstürze oder ein eingefrorenes Bild, an anderen Tagen lief alles einwandfrei. Mein Freund hingegen, der mittlerweile die Grafikkarte in Benutzung hat, kann von keinerlei Problemen berichten.
==> [4/5 Sterne]
Preis / Leisung
2006 kostete die Grafikkarte ca. 120 Euro was damals für die gebotene Leisung ein angemessener Preis war. PowerColor war einer der Hersteller mit dem günstigsten Preis. Natürlich kann man die Grafikkarte mit dem damals dafür bezahlten Preis nicht mit aktuellen Modellen vergleichen. Jetzt haben wir 2008 und für eine Grafikkarte mit vergleichbarer Leistung bezahlt man mittlerweile wohl nur noch ca. 60 Euro. Ich beurteile hier das damalige Preis-Leistungsverhältnis und bin mit diesem sehr zufrieden. Womit ich allerdings nicht zufrieden bin, ist die Qualität des verbauten Lüfters, dafür muss ich leider einen Stern abziehen, denn so viel preiswerter als andere Grafikkarten war die von PowerColor nun auch nicht. ==> [4/5 Sterne]
Fazit
Meine Meinung zu der Grafikkarte ist zwiegespalten. Von der Leisung der Grafikkarte her bin ich sehr zufrieden. Auch neuere Spiele mit höheren Grafikanforderungen lassen sich mit der Grafikkarte angenehm spielen. Hat man also einen älteren PC, braucht eine AGP-Grafikkarte und möchte trotzdem eine brauchbare Leisung, kann man über die Anschaffung der Grafikkarte nachdenken. Ich würde dann jedoch auf jeden Fall einen anderen Hersteller empfehlen als PowerColor. Abgesehen von einigen Systemabstürzen, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob die Grafikkarte allein daran die Schuld trägt, hat mich am meisten der Lüfter gestört. Schon die Lautstärke war sehr unangenehm, aber die Krönung war, als das Ding dann nach einem Jahr auch noch kaputt ging. Da zahle ich das nächste mal lieber ein paar Euro mehr und habe dann vielleicht einen besseren Lüfter. Positiv kann ich aber trotz allem erwähnen, daß seit der Reparatur kein erneuter Defekt auftrat. Meine Empfehlung: ATI Radeon X1600 für ältere Computer ja, aber nicht von PowerColor. ==> [3/5 Sterne]Vielen Dank für's Lesen und Bewerten. Über Kommentare zu meinem Bericht würde ich mich sehr freuen.
...Wie einige von euch vielleicht bereits wissen, habe ich mir vor einer Weile einen neuen PC gegönnt, dazu gehört natürlich auch eine neue Grafikkarte. Meine alte Grafikkarte war eine Radeon X1600Pro von PowerColor, die mir, wie ich auch in meinem Testbericht über die Grafikkarte beschrieb, vor allem wegen ihres Lüfters nicht so richtig zusagte.
Mal abgesehen davon, daß ich für meinen neuen PC eh eine PCIe-Grafikkarte vorgesehen hatte und meine alte eine AGP-Grafikkarte war, wollte ich mit meinem neuen PC natürlich auch eine kleine Leistungssteigerung verzeichnen können.
Kaufentscheidung
Ich begab mich auf die Suche nach einer PCIe-Grafikkarte und hatte dabei im Hinterkopf, nicht mehr als 100 Euro ausgeben zu wollen. In der Vergangenheit hatte ich eigentlich immer Grafikkarten mit einem ATI-Chip vorgezogen aber diesmal sollte...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Billig Kontra: Firma recht unbekannt, Spielemagazine testen (bis jetzt) Grafikkarten des Herstellers nicht
...Die PowerColor GF2 Pro bringt für ihren Preis erstaunlich hohe Leistung. Auf meinem PC (Athlon XP 1600+, 512 MB SD-RAM, PowerColor GF2 Pro) läuft selbst Dungeon Siege mit 1024x768 und alle Grafikoptionen hochgeschraubt flüssig! Als ich noch meine GF2 Mx (von ASUS) hatte ruckelte selbst Counter-Strike manchmal (bei Raucheffekten) mit der selben PC-Konfiguration. Die ?140 haben sich allemal gelohnt! Aber jetzt zu den Details:
1. Allgemeine Infos
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Kaufpreis: ~?140
Technische Daten: Nvidia GF2 GTS Pro Chip getaktet mit 200 Mhz, 64 MB DDR (5ns), T&L Einheit, AGP 2x/4x
Softwareausstattung: Diese variiert von Zeit zu Zeit und kommt auf den Anbieter an; mal ist ein aktuelles Spiel dabei, mal ein paar wichtige Tools für den HeimPC Nutzer (Norton AntiVir 2001, usw.)
2. Hardware...
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