Predator

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Mit "Predator" möchte ich Euch heute einen Film vorstellen, von dem sicherlich jeder zumindest schon gehört hat. Kein Wunder, handelt es sich hierbei doch um einen der kompromisslosesten Actionfilme der 80er und zugleich eines der Highlights der Action-Ikone Arnold Schwarzenegger. Was diesen ... Bericht lesen





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Terminator Vs. Predator
Erfahrungsbericht von Realjackass über Predator
29.08.2006


Produktbewertung des Autors:   

Humor wenig humorvoll 
Spannung ziemlich spannend 
Anspruch eher nicht 
Action: sehr viel 
Romantik: null 

Pro: Ein Feuerwerk an Action, Gewalt und Spannung, ein überragender Arnold Schwarzenegger
Kontra: -

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Mit "Predator" möchte ich Euch heute einen Film vorstellen, von dem sicherlich jeder zumindest schon gehört hat. Kein Wunder, handelt es sich hierbei doch um einen der kompromisslosesten Actionfilme der 80er und zugleich eines der Highlights der Action-Ikone Arnold Schwarzenegger. Was diesen Film so besonders macht, steht in meinem nun folgenden Bericht.


++++++++
+STORY+
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Major Alan 'Dutch' Schaeffer (Arnold Schwarzenegger) wird von seinem ehemaligen Vietnam-Kumpel Major George Dillon (Carl Weathers) gebeten, seine perfekt ausgebildete Elitetruppe in den südamerikanischen Dschungel zu begleiten, um dort einige US-Soldaten aus der Hand von Guerillakämpfern zu befreien und diesen den Garaus zu machen. Schaeffer sagt natürlich zu und schon kurz darauf ist die Truppe mit einem Helikopter auf dem Weg in den Dschungel. Nach ihrer Ankunft erwartet sie ein entsetzliches Bild. In einem Helikopterwrack findet die Truppe um Major Schaeffer einige gehäutete und entsetzlich zugerichtete Green-Beret's. Dennoch wird der Auftrag wie geplant ausgeführt und das Guerilla-Nest mit brutaler Konsequenz ausgehoben.

Als es zu ungeplanten Zwischenfällen kommt, wird Schaeffer klar, dass Dillon ihm etwas verschwiegen hat. Ihm und seiner Truppe bleibt jedoch nicht viel Zeit, darüber nachzudenken, da plötzlich einer nach dem anderen einen grausamen Tod findet. Ein Feind scheint durch den Dschungel zu schleichen, der die Männer bestialisch abschlachtet. Nach einigen kurzen Feindkontakten wird klar, dass es die Spezialeinheit hier nicht mit einem menschlichen Gegenspieler, sondern mit einem Alienartigen Wesen, einem perfekten Jäger zu tun hat. Es tötet aus Lust und Passion, verfügt über eine Unsichtbarkeitstechnik und eine Wärmebildfunktion, wodurch es den Männern weit überlegen ist. Als immer mehr von Schaeffer's Leuten hingerichtet werden, steht er dem Wesen irgendwann allein gegenüber...


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+DATEN ZUM FILM+
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Originaltitel: Predator
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1987
Laufzeit: ca. 102 Min.
Freigabe: SPIO/JK

Regie: John McTiernan
Buch: Jim Thomas, John Thomas
Produzent: John Davis, Lawrence Gordon, Joel Silver
Kamera: Donald McAlpine
Schnitt: Mark Helfrich, John F. Link
Originalmusik: Alan Silvestri
Casting: Jackie Burch

Darsteller:
Arnold Schwarzenegger.....Major Alan 'Dutch' Schaeffer
Carl Weathers.....Major George Dillon
Elpidia Carrillo.....Anna
Bill Duke.....Sergeant 'Mac' Eliot
Jesse Ventura.....Blain
Sonny Landham.....Billy
Richard Chaves.....Poncho Ramirez
R.G. Armstrong.....Major General Phillips
uvm.


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+BEZUGSMÖGLICHKEITEN+
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20th Century Fox' Veröffentlichungsstrategie des Streifens zeigt wieder einmal schön auf, dass es einem derartigen Majorlabel meist nicht genügt, einen namenhaften Film einfach zu vermarkten. Nein, es müssen gleich drei, vier oder noch mehr Releases her um auch richtig abzusahnen. Wer an "Predator" Interesse hat, muss sich zwischen fünf Fassungen entscheiden, die glücklicherweise alle uncut sind:
-Der normalen Edition, beinahe ohne Extras.
- Einer Special Edition mit wesentlich mehr Bonus, allerdings einem, wie ich finde, nicht halb so gut aussehenden Cover.
-Einem sogenannten "Battle Pack", in dem die Filme "Predator" 1 & 2, sowie der Actioner "Phantom Kommando" enthalten sind.
- Zudem sind die beiden "Predator" Filme noch in einer normalen DVD-Box, wie in einem Digipack erschienen.

Alle Veröffentlichungen sind indiziert. Wer sich bei der Auswahl noch beschränkt fühlt, der sollte bis zum 4. September warten, dann nämlich erscheint die sogenannte "Century³ Cinedition" des Films.


+++++++
+KRITIK+
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Actionspezialist John McTiernan, von dem auch derartige Kracher wie "Stirb langsam", "Last Action Hero" oder "Der 13. Krieger" stammen, schuf mit "Predator" einen perfekten 80er Jahre Actionfilm, der jedoch auch heute noch absolut modern wirkt und den man sich immer wieder ansehen kann. Was wir hier haben ist ein adrenalingeladener, kurzweiliger Spaß aus einer Zeit, in der Action noch Action war und nicht unbedingt mit einer guten Story kombininert werden musste. Man nehme einfach eine handvoll cooler Muskelberge, gibt ihnen Waffen, mit denen man den halben Dschungel in Schutt und Asche legen kann und lässt sie gegen einen übermächtigen Feind antreten. Natürlich ist die Handlung dabei minimal, doch der Unterhaltungswert befindet sich auf einem derart hohen Level, wie man es heute, trotz wesentlich höheren Budgets, nur selten findet.

Der Grund, warum der Streifen so funktioniert, wie er es letztendlich tut, ist die Arbeit McTiernan's. Der Gute beherrscht sein Handwerk bis ins Detail und weiß, wie man ein Actionfeuerwerk abbrennt, ohne Langeweile durch ein schnell sattgesehenes Publikum entstehen zu lassen. Lobenswert dabei die Tatsache, dass der Film quasi in drei Teile untergliedert ist. Der erste erinnert dabei an einen beliebigen Vietnam-Actioner und zeigt eine Top-Einheit, die in den Dschungel geschickt wird, die Muskeln spielen lassen und coole Sprüche klopfen darf, während nebenbei ein ganzes Guerillacamp ausgehoben wird. Dies ist eindeutig der actionreichste Part des Films, es wird, wie man auf gut Deutsch sagt, die Scheiße in die Luft gejagt bis zum gehtnichtmehr. Ballereien, Explosionen und viele Stunts erfreuen das Herz eines jeden Actionfans, bis das imposante Schauspiel plötzlich beendet ist und der Film andere Wege einschlägt. Nun rückt der Predator ins Geschehen und eliminiert nach und nach einen nach dem anderen. In diesem Teil hat "Predator" klare Horrorfilm-Tendenzen. Es wird nach dem 10-kleine-Negerlein Prinzip ziemlich brutal geschlachtet, so dass die Indizierung niemanden verblüffen sollte. Den eigentlichen Killer, den Predator, bekommt man erst nach und nach zu sehen, so dass man zuerst gar nicht weiß, gegen was die Truppe um Major Dutch eigentlich kämpft.

Sind erstmal alle anderen tot und nur noch Arnie am Leben, kommt es zu einem fast 30 minütigen Showdown, in dem sich der Muskelmann einen packenden Kampf mit dem überlegenen Alien liefern darf. Ich will nicht zu viel verraten, aber zum Ende hin haut John McTiernan nochmal richtig auf den Putz und erreicht insbesondere neue Dimensionen der Spannung. Stetig wechselnd sieht man den Kampf erst aus der Wärmebildsicht des Predators, dann anschließend wieder aus der des einstigen Terminator's, wodurch ein Gefühl des Mittendrinseins entsteht und einen der Streifen bis zum Ende hin nicht mehr los lässt.

Obwohl Filme heutzutage natürlich weiter entwickelt sind, wünsche ich mir, wenn ich mir "Predator" ansehe, immer wieder die guten, alten 80er zurück. "Predator" schafft es, obwohl er pausenlos Action bietet, nicht stumpf zu wirken. Die Situation der Soldaten wirkt aussichtslos und beklemmend, der Tod könnte überall im dichten Dschungel lauern, man wird von einem unsichtbaren, bis an die Zähne bewaffneten Wesen gejagt. Die Figuren handeln meist nachvollziehbar und authentisch, was auch daran liegen könnte, dass die Darsteller vor den Dreharbeiten ein Training mit einer echten Spezialeinheit absolvieren mussten. Dadurch agieren sie vor der Kamera professionell wirkend und genau so, wie man sich eine derartige Truppe vorstellen würde.

Nicht nur Action, sondern auch Gewalt wird übermäßig geboten. Der Predator schlachtet seine Opfer regelrecht ab und lässt das Blut des Öfteren kräftig spritzen. Gehäutete Leichen, ausgerissene Gliedmaßen, blutige Einschüsse gibt es zahlreich zu begutachten. "Predator" erhält gerade durch seine Kompromisslosigkeit eine glaubwürdige Atmosphäre, die einem totale Aussichtslosigkeit vermittelt. Die Effekte sehen zudem allesamt super aus, da gibt es garnichts auszusetzen.

Die Schauspieler wurden richtig gecastet. Ich kann nicht sagen, ob die freigelegten Muskeln der Akteure, oder ihre Waffen dicker waren, aber zumindest bei Arnold Schwarzenegger tippe ich auf Ersteres. Im Jahr 1988 befand sich der heutige Gouverneur von Kalifornien noch in einer spitzenmäßigen Verfassung und zeigte sich in "Predator" so cool wie selten zuvor. Er war bei den Dreharbeiten vermutlich genau in seinem Element, als er mit einer mächtigen Waffe bestückt und mit knapper Kleidung, die natürlich seine Oberarme freilegt, durchs Unterholz stapfen durfte. Ich mochte Schwarzenegger schon immer und "Predator" verdeutlicht auch genau warum. Er ist einfach DER Actionheld schlechthin, dagegen können B-Kollegen wie Dolph Lundgren oder Chuck Norris einstecken.
An Arnie's Seite finden sich ebenfalls durchaus maskuline und daher glaubwürdige Akteure wie Carl Weathers oder Jesse Ventura. Ihnen allen nimmt man ihre Rollen gut ab.


++++++
+FAZIT+
++++++

"Predator" ist gutes, altes Actionkino, dass auch heute noch Top aussieht und auch nach zehnmaligen Ansehen noch bestens unterhält. Eine sprücheklopfende, Zigarre rauchende und übermäßig gut bewaffnete Spezialeinheit jagt den halben südamerikanischen Dschungel in die Luft und wird anschließend von einem übermächtigen Jäger abgeschlachtet. Mehr Handlung braucht John McTiernan nicht, um ein Feuerwerk an Action und Gewalt entfesseln zu können. Wenn es irgendwo da draußen wirklich noch unglückliche Existenzen gibt, die noch nicht in den Genuß dieses Films gekommen sind, sollten sie dem schnellstmöglich Abhilfe schaffen!

9 von 10 Punkten und eine Empfehlung!

Mfg
Realjackass   

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