Pretender

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There is no place like home

5  02.08.2000

Pro:
Jarod und Miss Parker

Kontra:
.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Kultstatus:

Action:

Spannung

Romantik:

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Skye

Über sich: Es gibt etwas in mir Ich weiß nicht, was das ist Aber ich weiß, es ist in mir Ich kenne es nicht...

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Vertrauende:8

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 4 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

....und jarod, der tragische Held dieser Serie, weiß das, denn das ist alles was er sucht. Nachdem er aus dem "Center" geflohen ist, daß fast dreizig Jahre seine vermeintliche Heimat war, sucht er nur eins: nämlich seine Familie.
Man kann nicht gerade behaupten, daß er dafür konventionelle Wege beschreite, aber Jarod ist auch nicht gerade ein Durchschnittstyp. Im Gegenteil, er ist etwas ganz besonderes, und zwar ein Pretender, hyperintelligenter junger mann, der alles sein kann was er will.
Da er im "Center" gefangen war und man sich dort skrupellos seiner Fähigkeiten bediente, entdeckt er auf seiner Flucht vor seinen Peingern die Welt neu, wie ein kleines Kind. Den jugendlichen Charme, den er sich dabei bewahrt, ist einfach umwerfend. Für den Zuschauer erschließt sich auch nocheinmal eine neue Welt, wenn man beginnt, sie durh Jarods Augen zu sehen. Er zeigt uns, was im Leben wirklich zählt und er zeigt es den anderen, so unter anderem seiner ärgsten Verfolgerin Miss Parker, die irgendwann eigentlich gar nicht mehr genau weiß, weshalb sie ihn eigentlich zurück bringen soll, es aber aus einem falschen Pflichtgefühl ihrem Vater gegenüber (der schon eher in die Chefetage des Centers gehört) weiterhin tut.

Nun, Jarod kann alles und jeder sein, und er ist alles und jeder, meist um jemandem zu helfen, dem ein unrecht widerfuhr. Mal ist er ein Autodieb, dann ein Herzchirurg, dann ein Rennfahrer oder ein Psychologe oder FBI-Agent. In jeder Rolle ist er mehr als überzeugend, obwohl er eigentlich nicht wirklich lügt. Er gibt sich selbst in jedem neuen Job die besten Refferenzen und wenn man ihn fragt, wie lange er dabei ist, meint er, es wären erst zwei Tage, oder so.
Nebenbei hat er immer noch ein paar Überraschungen für Miss Parker auf Lager, die er in Bewegung halten will, der er aber auch Aufschluß über ihre eigene, vom Center stark beeinflußte Vergangenheit geben will.

Jarod ist absolut liebenswert, und sein Darsteller Michael T. Weiss ist sehr einfühlsam und überzeugend.
Und man kann sagen was man will, aber man kann Miss Parker einfach nicht böse sein, dafür ist sie viel zu herrlich.

Wie auch immer, wir sollten Jaords gutem Beispielt folgen, soweit es in unseren Möglichkeiten liegt, und zuhören, wenn er etwas sagt. Denn auch, wenn er ein erwachsener Mann ist betrachtet er die Welt mit den Augen eines Kindes, oft mit denen eines verletzten Kindes. Und wir wissen ja, daß Kindermund Weisheit kundtut.

PS: Nur schade, daß die vierte Staffel, die letzte sein wird...

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Last_BoyScout

Last_BoyScout

26.08.2000 12:20

Genau! Pretender ist wirklich klasse!

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