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Jörg Juretzka, Prickel
Prickel ist ein bißchen langsam und kriegt selten einen ganzen Satz auf die Reihe. Sein Freund Det ist schlauer und nimmt ihn nach einer Kneipentour mit zu Nina. Dann ist Nina tot, und Prickel steht mit einem blutigen Messer in der brennenden Wohnung. Det hat sich verabschiedet. Der»Schlächter von Bottrop« wird in die Irrenanstalt eingeliefert. Die schönste aller Anwältinnen Mülheims und vielleicht sogar des ganzen Reviers beauftragt den schäbigsten aller Privatdetektive, den dauerverkaterten Ex-Knacki und Ex-Junkie Kristof Kryszinski. Er soll nach Entlastungsmaterial für Prickel suchen. Entsprechend hemdsärmlig sind seine Methoden. Zwischen Frühschoppen mit Autoschraubern, Lunch-Joints mit Computer-Fantasy-Freaks und Schlummertrunks mit Motorrad-Polizistinnen reitet er mit getunten Schüsseln durch das Stadtgestrüpp zwischen Mülheim und Ratingen. Eine unausrottbare Allergie gegen Knäste aller Art läßt in ihm einen aberwitzigen Befreiungsplan für Prickel reifen...
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30.11.2004 18:41
Wie - "wenig humorvoll"? Das Buch ist voll witzig!