Profi Painter Farbstreichgerät

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Prämierter Erfahrungsbericht

Ich mal mal. =)

5  22.06.2003 (15.07.2003)

Pro:
Einfach, günstig, relativ saubere Sache .

Kontra:
Macht sich auch nicht von selbst, kantige Griffe .

Empfehlenswert: Ja 

rikki.fee

Über sich:

Mitglied seit:04.09.2002

Erfahrungsberichte:227

Vertrauende:80

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 188 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo ihr Lieben...

Nach einer verrückten Woche, die ich im Zwiegespräch mit meinen Theoriebögen verbrachte, was natürlich am Mittwoch dann die erwarteten Früchte trug; einem Zahn der mir Donnerstag trotz Betäubung unter horrenden Schmerzen "amputiert" wurde; einer Freundin die mal eben einen kleinen Jungen zur Welt brachte, kam meine liebe Mama auf die glorreiche Idee, so ganz spontan: "Mir streische am Wochenend die Wonnung!" Öhm. Ja. Meine Wunde blutete auch gar nit mehr, da konnt' ich ja wieder schindern. *lach* Nach dem Farben kaufen, was Krampf genug war, denn meine Mutter bestand auf eintöniges, langweiliges weiß und ich musste sie unter Androhung von Liebesentzug umstimmen, hatten wir alles Nötige, unter anderem auch grüne und gelbe Abtönfarben nesbt der weißen Wandfarbe, um loszulegen. Auch Farbrollen waren gekauft, die ihren Weg nächste Woche zurück in den Baumarkt antreten werden, denn wir haben was besseres...
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DEN PROFI PAINTER!
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Gekauft haben wir den im Weltbild-Katalog (Bestellnummer: 519 594), auf Empfehlung meines lieben Onkels, der damit schon gute Erfahrungen gemacht hatte. (www.weltbild.de oder auch über den Shoppingchannel, da ist er aber glaub ich teurer). Ich war natürlich dennoch skeptisch, aber ich sollte bald belehrt werden. Der Preis für das Profipaintersystem belief sich vor kurzem noch auf 24,95 €, dann kostete es 17,95 € und mittlerweile ist es schon für nur 12,95 € zu haben. Ein supergünstiger Preis, der aber durch den ständigen Fallin meinen Augen einen falschen Eindruck erweckt.

Die 3 extra zu bestellenden Ersatzpads (unbedingt zu empfehlen, wer Wände farbig streicht, denn Farbe lässt sich IMMER blöd auswaschen, ob aus Rollen oder dem Streichsystem, ganz gleich) kosten 5,95 €. Durch den kleinen, winkligen „Painter“ lassen sich prima Ecken und kleine Winkel streichen und ermöglichen auch hier gleichmäßiges Auftragen!

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Lieferumfang
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 große und kleine Farbwanne
 zwei Plastikrollen (eigentlich 4 halbe) zum Farbe auftragen
 Farbkissen in drei verschiedenen Größen
 die 3 „Griffe“, auf welche die Schaumstoffkissen dann aufgedrückt werden.
 und eine Halterung, für einen Stiel, wenn man keine Lust hat auf die Leiter zu steigen.

--> All dies befindet sich in einem länglichen Karton, der in grün gehalten und mit roter Schrfit verziert ist.

Sinn und Zweck dieses Streichsystems soll es sein, Farbe zu sparen und weniger zu kleckern, außerdem soll sich die Farbe supergleichmäßig und hauchdünn auftragen lassen. Ob das stimmt? Ich hab’s getestet.

Nachdem ich die Plastikkästen getrennt habe (sie waren zusammengeklebt) bastelte ich die jeweils vier halben Rollen zu 2 ganzen zusammen und setzte sie in die Kästen ein. Das geht ganz einfach und funktioniert auch ohne Gebrauchsanleitung, die hier dennoch beigefügt ist.

Die „Kissen“ für die einzelnen Griffe sind eigentlich supersimpel, eine Art Schwamm befindet sich auf einem Plastikquadrat, dass man auf die Griffe klemmt. Ruck zuck hat man sein Malerwerkzeug fertig.

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Anwendungshinweise
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Hat man nun die Rollen in den Kästen für die Farbe befestigt, nimmt man sich einfach seinen Farbeimer, und füllt die Kästen ca. bis zur Hälfte, so dass die Rolle immer gut durch die Farbe geht. Den Schwamm rollt man dann quasi über die Rolle und so hat man gleichmäßig Farbe auf dem Schwamm. Dann kann der Spaß beginnen.

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Rikki tut tatsächlich ackern
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Ich bin wirklich kein Fan von sowas, ich mach lieber sauber, aber meine Schwiegermutter, die mir solche Qualitäten, wie ich sie hier an den Tag legte, völlig entsagt, hätte wohl ihren Augen nicht getraut. Denn die farbige Wand, die ich meiner Mutter im Baumarkt vorm Farbregal aufschwatzte, wurde im Nu Wirklichkeit. Man beginnt zu streichen, das kann unten sein, man kann auch in der Mitte anfangen. Ganz egal wo, Hauptsache, man lässt nichts aus -- > Die Wand war wirklich ganz fix wunderschön sonnengelb. Ich habe zweimal gestrichen, also quasi einmal Grundierung und einmal drüber. Es ist wirklich super gleichmäßig geworden und viel Farbe habe ich auch nicht verbraucht. Dazu musste ich meinen kleinen Kasten (15 x 15 cm) mit der Rolle nur 4 mal halb füllen. Und wer jetzt sagt, bäh, zweimal streichen? Ich bin sicher, einmal hätte auch gereicht, ich wollte nur auf Nummer sicher gehen. Fakt ist, dass es total schnell geht, eine Wand zu streichen. Es bedarf auch kaum einer körperlichen Anstrengung. Ich habe ungefähr eine dreiviertel Stunde für beide Durchgänge gebraucht und das tolle Ergebnis war fast sofort sichtbar, denn dadurch, dass die Farbe so dünn wie möglich aufgetragen wird, trocknet das ganze auch schön schnell und man kann sein Werk bald bewundern.

Kleckse sind auf der Plane minimal zu erkennen gewesen, vielleicht 10 Stück, und diese auch nur klein. Matthias, mein Freund, der sich die Decke vorgenommen hatte, murrte ein leises: „Ja is ganz cool das Zeug“. Er ist Sternzeichen Steinbock, wer Steinböcke kennt, dürfte wissen, dass dies ein Begeisterungsausbruch seinesgleichen war. =) Also erhält der Profipainter auch von ihm ein sehr gut.

Durch die klaren Abgrenzungen kann man Ecken und Kanten ohne Abkleben sehr gut gerade streichen, ganz ohne Übermalen. Auch braucht man seine unruhige Hand nicht zu fürchten. Anders als eine Farbrolle sind die „Painter“ so leicht, dass eine Überanstrengung der Kraft nicht auftritt und so braucht man bei Abgrenzungen auch keine Zittern befürchten.

Das einzig wirklich negative, was ich hier zu bemerken weiß ist, dass die Griffe an sich besser abgerundet sein könnten, denn momentan sind es noch pure „Quader“, dass heißt, man stelle sich bitte einen Legobaustein in der Hand vor, mit dem man die Wand streicht. Das ist nicht ganz so angenehm, aber nichts womit man nicht leben könnte.

Der Rest der Wohnung wird sich ebenso leicht und mit viel Spaß streichen lassen, im Moment sind lediglich Flur und Schlafzimmer geschafft. Das Wohnzimmer und die Küche sind noch dran und ich freu mich schon so, dass ich mein Zimmer, was eigentlich als „streich- und renovierungsfreie Zone“ deklariert war, doch noch streichen will. Unglaublich aber wahr. Dieses Produkt ist mit seiner Wirkung einfach 5 Sterne wert, der Preis rechtfertigt zudem noch einen imaginären 6. Rikki Stern. Es erleichtert die lästige Malerarbeit ungemein, ist sauber, günstig und sparsam. Ich kauf mir gleich noch 2 solche Dinger, irgendwann zieh ich hier ja auch mal aus und dann wird’s Rikki sein, die all das Streichen übernimmt.=)


Schönen Sonntag noch, ich geh jetzt das Baby besuchen. Eure Rikki

P.S. Bei Fragen bitte ich um einen Kommentar, ich beantworte natürlich gerne. Sollte euch an dem Bericht etwas fehlen, bitte auch um einen Kommentar. Vielen Dank und liebe Grüße.

WAHNSINN! EIN BRILLI!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
mayandra

mayandra

22.01.2004 20:58

hallo rikki, wirklich informativer bericht und glückwunsch zum brilli. ich hab den painter bei weltbild leider nicht mehr gefunden, aber ist ja auch schon ein paar donnerstage alt dein bericht :) ich werd mal woanders danach stöbern. ***liebe grüsse m.

zena

zena

22.01.2004 19:01

so. nachdem ich jetzt ungefähr die hälfte aller ciao-berichte zu dem ding gelesen habe... was soll's... ich probier's! dein bericht hat mich endgültig überzeugt! und wenn's nicht klappt schrei ich nach dir! ;o) lg zena

tibeterin

tibeterin

13.08.2003 09:51

Glückwunsch zum Diamenten. Ich habe auch so ein Gerät und kann alles nur bestätigen was du geschrieben hast. Ich habe sogar schon mal ein Zimmer damit gestrichen ohne vorher die Möbel heraus zu räumen. Ruck Zuck als mein Mann abends kam war alles strahlend weiß. Rrima Sache !! Leider habe ich noch sehr viel Geld dafür bezahlt, aber so ist das nun mal.

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