Profi Painter Farbstreichgerät

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Profi Painter Farbstreichgerät

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Prämierter Erfahrungsbericht

*** Das ultimative Streichset ***

4  15.12.2003 (18.04.2006)

Pro:
Hält was die Werbung verspricht .  Dieses Streich - Set eignet sich ideal zum Streichen von Wänden und Decken  -  ohne Abkleben oder Ausräumen von Möbeln und Teppichen !  Kein Spritzen, keine Farbe auf Gesicht, Händen oder Kleidung !

Kontra:
Schlechte Konstruktion der Teleskopstangenhalterung .

Empfehlenswert: Ja 

DerVulkanierSpock

Über sich: 09.07.2011: Bei mir gibt es (Zeitmangel) vorläufig eher selten neue Berichte. Ich habe inzwischen ei...

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*** EINLEITUNG ***
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Experimentierfreudig wie ich bin, habe ich meinen letzten Umzug dazu genutzt, mir den ProfiPainter zu zu legen um meine Wände zu streichen. Normalerweise sollte man die Werbung aus TV und Radio weniger Glauben schenken, aber in diesem Fall, bin ich doch gut beraten worden.

*** LIEFERUMFANG ***
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Das komplette Set kostet in der TV-Werbung von diversen Shoppingkanälen um die Euro 39,95. Um so größer war meine Freude, als ich den ProfiPainter für sagenhafte Euro 9,95 bei OBI liegen sah (der Echte übrigens und kein billiger Blender).

In dem länglichen Paket waren folgende Utensilien enthalten:

- 1 große Farbwanne für wasserlöslichen Farben.
- 1 kleine Farbwanne mit Rolle für Dispersionsfarben (Öle und Lacke).
- 1 Einsatz für die Verlängerung bzw. eine Teleskopstange.
- 3 Farbkissen (1 großes, 1 mittleres, 1 kleines).

Alle Teile aus Kunststoff und Mikrofaser.

Eine Gebrauchsanweisung in dem Sinne war nicht enthalten, denn es waren deutliche Fotos mit Beschreibung auf der Außenseite der Verpackung abgedruckt. Zwar ist der Einsatz des ProfiPainters wirklich kinderleicht, aber einen Faltzettel mit Gebrauchsanweisung wäre doch nett gewesen - der Karton landet ja nun irgendwann doch beim Altpapier.

* TIPP:
Es lohnt sich, um vor den Kauf die Verpackung bzw. die Versiegelung zu kontrollieren. In meinem Fall stellte ich bereits im Laden fest, dass viele Kartons geöffnet worden waren und man die große Farbkissen entfernt hatte. Die Kissen kosten im Set Euro 5,99, wenn man sie nachkaufen will.

*** ARBEITSEINSATZ ***
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Zwar wirbt der ProfiPainter damit, dass man weder Möbel noch Teppich abdecken braucht, aber das Risiko wollte ich nun doch nicht laufen und habe meinen Laminatboden doch erst komplett abgedeckt.

Vor dass man anfangen kann zu streichen, sollte man die Farbkissen vorbereiten. Man nimmt ein Kissen in der Hand und reibt mit der Anderen ein paar Mal kräftig über die Streichfläche, um so lose Haare und Fussel aus dem Streichkissen zu entfernen. Danach kann man übergehen zum nächsten Schritt - das Vorbereiten der Farbe.

Hier sollte man etwas Zeit mitbringen, denn es braucht ein wenig um die richtige Verdünnung zu finden. Mit dem ProfiPainter kann man wesentlich sparsamer mit der Farbe umgehen und in meinem Fall konnte ich die Wandfarbe mit bis zu 30% Wasser verdünnen und trotzdem noch mit einem hochdeckendem Ergebnis strahlen. Vorteil hierbei ist, dass man immer nur die Menge an Farbe in der Farbwanne abmischt, die man gerade braucht und die restliche Farbe unverdünnt im Eimer/Gebinde bleiben kann. Zum Abmischen habe ich ein kleines Eimerchen benutzt und dann die fertige Verdünnung in der Farbwanne gegeben. Danach noch die Rolle eingesetzt, was sehr einfach geht, und schon kann man loslegen.

Natürlich sollte man zuerst mit der Decke anfangen, vor allem wenn man danach auch noch die Wände streichen will. Mit Malercrepe habe ich zuerst die Kanten abgeklebt und dann den ProfiPainter zusammengebaut. Das große Kissen lässt sich sehr einfach in die Halterung einrasten. Die Halterung für die Teleskopstange ist nicht ganz so leicht anzubringen. Sowohl Halterung für das Farbkissen als auch die Halterung für die Stange sind beide nicht gekennzeichnet. Leider passt die Stangenhalterung auch auf mehrere Arten in der Farbhalterung und so braucht man doch etwas Zeit um die richtige Anbringung heraus zu finden. Vorteilig ist allerdings der 45°-Winkel worin man die Stange in der Halterung anbringen kann. Dies stellte sich als enorme Erleichterung bei der Arbeit heraus, da ich jetzt vor mir aus arbeiten konnte, statt über mir, wie es bei einem Farbroller normal üblich ist. Die Schultermuskeln werden es einem danken, wenn man den ProfiPainter einsetzt.

Auf der Packung steht genau wie man die Kissen einsetzen soll, aber es wird auch erwähnt, man solle keinen zu großen Druck auf das Farbkissen ausüben, da man sonst die Mikrofaser zerstört. Dementsprechend vorgewarnt ging ich natürlich sehr vorsichtig zu Werke und war nicht sonderlich zufrieden. Wenn man die Wände und die Decke nur streicheln darf, kommt man ja auch nicht sonderlich schnell voran, oder? Nach einigem hin und her, stellte ich zwei Dinge fest: A. die Farbmischung war immer noch zu dick. B. Die Kissen können doch einiges aushalten und sind nicht aus Zucker.

Nachdem ich nun die Farbe noch ein weiteres Mal verdünnt hatte, machte ich mich erneut an der Arbeit. Man soll vorsichtig umgehen mit den Kissen das stimmt. Den gleichen Kraftaufwand wie beim Rollen soll und kann man vermeiden. Man stelle sich vor, man würde mit einer Spülbürste über einen Teller reiben ohne Kraftaufwand. So in etwa, kann man auf die Farbkissen drücken.

Die Kissen nehmen die Farbe auf, indem man sie auf der Rolle in der Farbwanne legt und diese dann 2x vor- und rückwärts bewegt (als würde man bügeln). Diese Farbmenge reicht, jede nach Farbe und Verdünnung aus für eine Fläche von etwa 1 m². Die Farbe in der Farbwanne wird übrigens immer wieder automatisch umgerührt, wenn man mit dem Farbkissen darüber geht um neue Farbe auf zu nehmen. Die mitgeleiferte Rolle passt sowohl in der Großen, als auch in der kleinen Farbwanne.

Die Arbeit ging jetzt sehr schnell voran und innerhalb weniger Minuten hatte ich schon die halbe Decke perfekt und ohne zu kleckern gestrichen. Ecken und Kanten waren perfekt wie noch nie und meine Schultermuskeln wurden nicht überbeansprucht. Ich konnte sogar ohne Leiter arbeiten. Welch Wundergerät, dachte ich noch, aber da passierte dann auch schon das Malheur. Die Halterung mit der Stange löste sich aus der Farbhalterung und die klatschte mit voller Wucht auf den, Gott sei Dank, abgedeckten Laminatboden. Dies sollte sich als das größte Manko dieses Farbsystems herausstellen. Die Halterung für die Stange rastet nicht fest genug ein und löst sich regelmäßig aus der Farbhalterung. Allerdings kann man vieles ohne Leiter machen und so kann man auf die Stangenhalterung verzichten, aber glücklich konzipiert ist sie nicht.

*** SONSTIGE ARBEITSGÄNGE ***
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Natürlich wollen die Kanten um Türen und Fenster auch ordentlich gestrichen werden. Hierzu sollte man die Farbe in der kleinen Farbwanne abmischen und je nach benötigten Breite, das mittlere oder das kleine Farbkissen auf der entsprechenden Halterung montieren. Innerhalb weniger Arbeitsgänge kann man so perfekt um Fenster und Türen herum streichen und auch an den Fußleisten entlang kann man perfekt und schnell arbeiten, ohne dass man danach die Fußleisten wieder sauber kratzen muss. Tatsächlich stellte sich heraus, dass man wirklich auf ein Großteil der Abdeckungen verzichten kann. Man kleckert keine Farbe und die Kissen spritzen nicht, wenn man die Farbe aufträgt. Nachdem ich mich an das System gewohnt hatte, reichte eine alte Zeitung unter der Farbwanne aus, für den Fall dass mal einen Tropfen daneben geht beim Abmischen.

Zum ProfiPainter kann man noch eine dreieckige Halterung dazu kaufen. Diese lässt sich gut einsetzen in den Ecken. Diese hatte ich aber nicht unbedingt nötig, denn mit dem kleinen Kissen lassen sich die Ecken genau so kinderleicht streichen.

Insgesamt habe ich für ein Zimmer mit einer Größe von 40 m² (6 Wandabschnitte + Decke) gut 1½ Stunde gebraucht. In dieser Zeit sind auch die Vorbereitungen, die ersten "Gehversuche", das Abmischen der Farbe und das Reinigen der Kissen enthalten. Als ich am nächsten Tag, das Zimmer ein zweites Mal gestrichen habe brauchte ich nur noch 40 Minuten. Das Ergebnis war einfach perfekt und wesentlich besser, als wenn ich mit einem Farbroller gearbeitet hätte. Keine Streifen oder Nasen, keine versauten Fußleisten und Türen, keinen Muskelkater und keine Flecken auf den Laminatboden. Perfekt.

*** REINIGUNG ***
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Reinigen lassen sich die Teile extrem leicht. Wenn man die Kissen mit normaler Wandfarbe benutzt hat, kann man sich ganz einfach unter warmen Wasser sauber spülen. Auch die Wannen und die Rolle lassen sich mit Wasser sehr einfach reinigen. Wer Lacke oder Öle verwendet hat, sollte zuerst die Kissen und Wannen mit einem handelsüblichen Farblöser reinigen und danach die Kissen mit warmen Wasser und Spülmittel reinigen. Allerdings sollte man auch bei der Reinigung vorsichtig sein und nicht zu fest rubbeln.

Da ich mein Zimmer an zwei Tagen gestrichen habe, hatte ich alle Utensilien einfach über Nacht in einem Eimer mit Wasser abgestellt. Auch dies ist kein Problem, allerdings sollte man die Kissen danach erst gut ausschütteln um überflüssiges Wasser zu entfernen.

*** TIPPS ***
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Auf der Verpackung wurde noch ein kleiner Tipp erwähnt, den ich auch ausprobiert habe und zwar kann man die Kissen auch benutzen um Möbel ein zu ölen. Da ich gerade ein Teil neuer Möbel habe, alle in hellem Buche, wollten die alle erst mal gepflegt werden. Durch den ProfiPainter und die praktische Rolle in der Wanne hat man nie zuviel Farbe (in diesem Fall Möbelöl) auf dem Kissen und so waren meine Möbel schnell poliert ohne viel Reiben oder viel Aufwand. Dies hat dann auch funktioniert beim Auftragen des Pflegemittels auf meinem Laminatboden - keine Streifen, nirgends zu viel oder zu wenig Politur und das innerhalb von wenigen Minuten.

*** ABSCHLIESSEND ***
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Der ProfiPainter bekäme von mir die Note "sehr gut", wenn da nicht die unglückliche Konstruktion der Teleskopstangenhalterung wäre. Zwar kann man damit arbeite, aber man muss ständig darauf achten, dass sich das Farbkissen nicht löst und runterfällt. Hier sollte man sich etwas einfallen lassen.

Ansonsten lässt sich der ProfiPainter wirklich gut einsetzen und bekommt von mir eine klare Empfehlung.

* Alle Vorteile auf einem Blick:

- Man spart sehr viel Zeit (bis zu 40%).
- Man spart Farbe (bis zu 35%).
- Man schont seine Muskeln.
- Verkleiden von Möbeln, Abdecken von Fußböden und Abkleben von Fenster, Türen und Fußleisten überflüssig.
- Lässt sich sehr gut reinigen.
- Liegt sehr gut in der Hand.
- Streicht perfekt mit hochdeckendem Resultat.
- Große Flächen lassen sich in ein Bruchteil der Zeit, im Vergleich zu der Arbeit mit einem Farbroller, anstreichen.
- Die , schaumstoffähnliche, Kissen lassen sich immer wieder verwenden und halten recht lange.
- Das Anstreichen von Möbel, Fensterrahmen und Heizkörper geht einfach und schnell.

* Alle Nachteile auf einem Blick:

- Die Halterung für die Teleskopstange rastet nicht fest ein in der Halterung des Farbkissens und löst sich während der Arbeit.
- Keine Herstellerhinweise auf der Verpackung im Fall v. Reklamationen.

© Ilonka Liska, 15.12.03 für www.ciao.de und www.yopi.de

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
butterfliege123

butterfliege123

06.07.2009 23:48

Danke für den Bericht, werde morgen bei Obi nach dem Teil schauen und versuchen meine orange Wand wieder weis zu bekommen ;-) Hoffe, das deckt dann so gut, wie die in der Werbung immer sagen ;-) LG Angie

capsi2

capsi2

19.08.2006 18:17

Ist ein toller Bericht sag ich nur,lg

Almstaad

Almstaad

11.05.2006 19:52

leider verfehlt ! es fehlen bilder zur dokumentation der ( virtuellen !?) Renovierung.... lg arne

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