Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Preis, Stabilität |
| Kontra: |
ANleitung |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Bei der Einrichtung eines Kellers, vor allem beim fehlendem Stauraum unter Dach, kommt es auf die Lagerfläche an: Es muss viel reinpassen, viel verschwinden, aber auch leicht wieder bei der Hand sein.
Verschiedene Möglichkeiten sind denkbar, zwei davon wurden von mir gleich aussortiert: Mit billigen Baumarktregalen (9,90 Euro das Stück) habe ich mich bisher mehrfach prächtig „unterhalten“ und war mehr mit dem Festdübeln der schwankenden Masse befasst als dem Einräumen.
Das Anbringen von Regalleisten mit frei variablen Trägerlängen habe ich jetzt zwei Mal hinter mir und war mir ehrlich gesagt zu nervig. Zwar rührt sich diese Variante nie wieder auch nur einen Hauch von der Wand, die Böden sind belastbar bis dorthinaus, da man die Einlegeplatten in fast allen Stärken bekommt, aber eben: Was Einfaches sollte es sein, ein Regalquickie eben.
Nun, was Quickies eben so an sich haben, so ganz mit dem wirklich Großen können sie sich nicht messen.
Und so mag auch der Hinweis bei dem von www.office-discount.de vertriebenen Regalsatz „Profi Regal“ zu verstehen gewesen sein, dass der Aufbau ganz ohne Werkzeug möglich sei.
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Die Bauanleitung – Charles Darwin 2007
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Grundsätzlich scheint die Bauanleitung recht einfach und verständlich – auf den ersten Blick. Denn die aufgedruckte Schrift selektiert die Nutzer des Steckregalnutzers in Adleraugen und in solche, die Freunde haben müssen mit Adleraugen.
Bei dem vielen Weiß auf dem Papier wäre eine größere Schrift mehr als möglich gewesen.
Ärgerlich und nicht mitgedacht.
Trotzdem vermittelt diese Anleitung recht genau, wie welches Teil wohin mit was verbunden werden muss.
Erfreulich und fast gelungen.
Fast gelungen nur deshalb, weil die Hauptträger dieses Regales aus zwei Steckleisten bestehen, die jeweils 90cm lang sind. Da beide die gleiche Form haben und direkt aufeinander stehen, die Standfläche aufgrund des nur 3 Millimeter dicken Metalls recht gering sind, werden diese durch ein Verbindungsstück miteinander verbunden. Nur wie genau, ist der Anleitung nicht zu entnehmen. Da muss ausprobiert werden und nach einigem hin und her ist klar, dass die Verbindungsstücke innen in die Steckleisten gesetzt werden müssen.
Tipp für den Verfasser der Anleitung: Das geht deutlich besser!
Da hilft auch nicht ein beigelegtes Fotoblatt, auf dem diese Details nicht zu erkennen ist. Deutlich wird nur: Der gute Mann auf den Abbildungen HAT Werkzeug!!
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Der Zusammenbau
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Was GERING an vielleicht fehlender Lesefertigkeit mitbringt das ersetzt er durch makellosen Einsatzwillen. Was auch nicht ganz so schwer ist, denn es handelt sich wohlgemerkt um ein Steckregal. Die senkrechten Steckleisten werden durch jeweils zwei Querträger und zwei Längsträger verbunden, letztere nochmals durch eine Querstange stabilisiert, fertig.
Das erste Regal brauchte 10 Minuten (ich musste das eigentlich nicht benötigte Werkzeug holen), die nächsten drei je fünf Minuten. Schneller ging wirklich nicht.
Was benötigt man für das werkzeugfreie Regal denn nun an Werkzeug?
1) Nun ein Hammer ist notwendig um die einzelnen Elemente festzuklopfen, wobei auf jeden Fall ein Stück Holz zwischen Regal und Hammerschlag gelegt werden sollte, denn sonst gibt es Beulen im Regal.
2) Einen kleinen Schlitzschraubendreher o.ä., um die hauchdünnen Laschen der Querstange, die zwischen die Längsträger gesetzt werden, umzuklappen. Der bildlich der Anleitung entnehmende Vorschlag klappt nicht ganz so gut und wenn, dann nur bei einer Längsstange.
Technische Details
Abmessungen: Höhe/Breite/Tiefe in cm = 180/90/45
Traglast je Boden: 175 Kg
5 Böden werden je Paket mitgeliefert
Die Regalböden lassen sich in 3,8cm – Abständen nach oben oder unten versetzen.
Preis: 39,00 Euro
Bezug: http://www.office-discount.de Suchbegriff: Steckregal
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Der Stolz des Kellers als Fazit
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Es gibt Menschen, die sind für das filigrane Handtieren geboren worden. Das war bei meiner Zeugung scheinbar gar nicht so bedacht worden. Ich kann`s mit Hämmern und anderem Grobwerkzeug recht gut und rede mich bei anderen Dingen immer mit angeborenen zu kurzen und nicht ganz so schmalen Fingern heraus.
Diese Ausrede benötigt man bei dem Regalsystem freilich nicht. Ein erster verwirrter Blick in die Flut von Metallleisten beim Auspacken des Regalpakets ist die einzige Unsicherheit, die sich selbst ein Grobschlosser leisten muss.
Trotz einer nicht ganz so überzeugenden Anleitung stellt das Aufbauen des Regales nach dem ersten Durchspielen der Handgriffe keine großen Ansprüche an den Technikverstand von Frau oder Mann.
Der Preis des Regals mag mit derzeit 39,00 Euro über den Handwerksdiscounter liegen, nur eben erhält man ein Regal, dass keinen Designpreis gewinnen wird, aber durch aus durch seinen stabilen Stand und die Regallast, die es vergnusen kann, überzeugt.
Das Aussehen des Regals ist freilich bieder: Der Korpus ist verzinkt, die Einlegeböden bestehen aus 1 cm dicken Pressspanplatten, was den Aufstellort auf Räume beschränkt, den der besuch nicht zu sehen bekommt, so dem Keller.
Zum anderen lässt sich das Regal auch umwandeln in eine 90 cm hohe Tischfläche, indem die obere Regalhälfte als zweites niedrigeres Regal aufgestellt wird. Das ergibt eine Tischfläche von 180 cm, mit 90cm Höhe allerdings recht niedrig.
Michael