1940: Hitlers Armeen überrennen Europa und Nordafrika, die Zukunft und das Überleben Englands stehen auf dem Spiel. Der britische Premierminister Winston Churchill setzt alles auf... mehr
Erfahrungsbericht von 1701D über Protector / Thomas Gifford 27.12.2000
Produktbewertung des Autors:
Unterhaltungswert
hoch
Spannung
sehr spannend
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Pro:
gut geschriebenes Epos über Liebe und Freundschaft
Kontra:
Klappentext geht am Thema fast völlig vorbei
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Über die Feiertage habe ich "Protector" von Gifford zu Ende gelesen. Erwartungsvoll habe ich im August diesen Jahres mit dem lesen begonnen, erwartete eigentlich, dass ich das Buch recht schnell durchbekomme, doch der Schreibstil des Autors ist gewöhnungsbedürftig, so dass man sich manchmal quälen muss. Doch alles der Reihe nach:
Glaubt man dem Klappentext, geht es um ein Attentat auf den "Wüstenfuchs" Erwin Rommel. Rodger Godwin, bekannter amerikanischer Nachrichtenreporter und sein Freund Max Hood, lebende britische Kriegslegende, werden gemeinsam auf dieses Himmelfahrtskommando geschickt. Dazwischen steht Priscilla "Cilla" Hood, Hoods Frau und Godwins Geliebte... soweit zum Klappentext.... Nun, eigentlich erwartet man auf den 750 Seiten denn auch diese Thematik mit einer gewissen Rahmenhandlung, doch weit gefehlt... sicher geht es nebenbei um Rommel und die Mission, doch die ist nur schmückendes Beiwerk. Gifford schafft vielmehr ein Epos, in dem Godwin den Hauptprotagonisten gibt. Im Grunde wird sein Leben skizziert, von Mitte der 20er Jahre, bis hin zum Jahre 1944. Gifford bleibt jedoch nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern teilt seinen Roman in 5 Kapitel auf, die so wild durcheinander geworfen sind, dass es dem Leser manchmal schon recht schwerfällt noch mitzukommen. Interessant, wie Gifford die Kapitel unterteilt hat... So iist beispielsweise der letzte Teil mit "England; Herbst 1942" überschrieben, deckt aber tatsächlich die Jahre 1942-44 ab.
Giffords Schreibstil setzt sich von der üblichen Masse der Autoren ab, wobei ich das nicht negativ und auch nicht positiv bewerten möchte, es ist einfach anders. Er schreibt recht viel belangloses in seinen Roman, immer vorausgesetzt, man hat das Buch tatsächlich wegen der Mission gekauft, die einem im Klappentext versprochen wird. Liest man das Buch, so kann man feststellen, dass es schon bemerkenswert ist, wie gut Gifford es geschafft hat, den Text so niederzuschrteiben, dass man meint, es würde tatsächlich gesprochen. Die Dialoge beginnen beim kern, um dann in völlig belanglosem Zeug ihre Fortsetzung zu finden und enden dann wieder beim Kern, der für das Buch relevanten Punkte. Doch was ist heir relevant? Diese Frage stellte ich mir mehrfach, bis ich nach etwa der Hälfte des Buches begriff (da war die Mission bereits gescheitert), dass man es wohl doch eher als Liebesroman zu verstehen hat.
Hat man das erkannt, ist also von der ursprünglichen Erwartungshaltung abgekehrt, entwickelt sich ein erstaunlich gutes, spannendes und - wegen der vielen Wendungen - auch packendes Buch. Die letzten 400 Seiten lassen sich an einem Stück lesen, weil Gifford es versteht seine Charakter so vielschichtig auszustatten, dass man immer neue Züge erkennen kann. Das packende Finale lässt dann auch keine Wünsche offen und auch hier wendet sich das Blatt mehrfach.
Als Fazit kann man sagen, dass Gifford ein gutes Buch gelungen ist, welches jedoch den Ansprüchen eines historischen Thrillers nicht gerecht wird, denn dafür spielte die Mission Protector doch eine zu geringe Rolle. Ein interessantes Buch deshalb, weil die Charakter eben so vielschichtig sind und Gifford den Zeitraum von fast 20 Jahren abdeckt. Zu kritisieren bleibt lediglich, dass seine Hauptfigur nur einmal eingangs ausführlich beschrieben wird, auf seine äußerlichen Veränderungen jedoch ansonsten recht wenig bis gar nicht eingegangen wird. Wer allerdings aufgrund des Klappentextes auf dieses Buch neugierig ist, wird enttäuscht werden.
weitere Erfahrungsberichte
Schade um das Geld Bewertung für Protector / Thomas Giffordvon
Nordferkel
Pro: Leider nichts Kontra: Mir war es zu langweilig, andere mögen es sicherlich
Das neue Werk vonThomas Gifford ist echt enttäuschend.
Ich habe auch seine beiden Vorläufer gelesen, die beide sehr gut waren und spannend geschrieben waren.
Sein neues Werk ist aber zum Gähnen langweilig, zumndest in meinen Augen.
Kurz zur Handlung.. ...
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Pro: das zweite Kapitel erlaubt Einblicke in das Paris der zwanziger Jahre Kontra: zäh wie ein drei Wochen alter Hubba-Bubba-Kaugummi
Thomas Giffords zweiter Roman, der übrigens auch erst nach den Erfolgen von "Assassini" und "Gomorrha" in Deutschland verlegt wurde, verfügt eigentlich über alle Voraussetzungen zum Erfolg: Nachrichtendienstler, ein fehlgeschlagenes Kommandounternehmen, t ...
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Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
04.12.2000
Krieg und Liebe Bewertung für Protector / Thomas Giffordvon
Blacklady
Pro: Gut inszenierter historischer Beziehungsthriller Kontra: zu wenig sachlich
NAchdem ich das Buch ertsmals gelesen hatte, war ich wirklich überrashct, daß ein Autor seinen Schreibstil so verändern kann, später war ich dann nur noch beeinduckt.
Mitte des Zweiten Weltkrieges: Hitlers Armeen dränegn immer wieter vor und es sieht nic ...
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Pro: Spannung, fesselnde Schreibweise Kontra: auch dieses Buch hat ein Ende
Der enorme Umfang von 783 Seiten des neuesten Bestsellers von Thomas Gifford schreckt vielleicht auf den ersten Blick ab. Hat man aber erst seine Nase in dieses Buch gesteckt und die ersten Zeilen gelesen, kann man gar nicht mehr aufhören.
Die Geschich ...
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Pro: Gute Verbindung von Zeitgeschichte und Erdachtem Kontra:
"Protector" spielt in der Zeit des zweiten Weltkriegs und handelt vom Plan des englischen Premiers Winston Churchill, den Deutschen Generalfeldmarschall Erwin Rommel zu ermorden. Damit will Churchill 1940 eine Wende im nordafrikanischen Krieg herbei führe ...
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Pro: Spannung, Spannung, Spannung Kontra: trotz des großen Umfangs viel zu schnell zu Ende
..."Komplott" ist ein wieder mal gelungener spannender Thriller von Thomas Gifford.
Wieder einmal schreckt der Umfang des Romans von 382 Seiten den Leser im ersten Moment ab; ab nur im ersten Moment! Das Buch ist dermaßen spannend, daß man es in einem Rutsch verschlingt.
Das Buch handelt von Mord, Selbstjustiz, Verrat, Haß, Liebe, Leidenschaft. Also alles, was einen guten Thriller ausmacht. Der Leser identifiziert sich recht schnell mit dem Helden der Geschichte und erlebt durch ihn die Gefühle von Freundschaft, Verwirrung, Liebe, betrogen werden und Desillusion.
Eine mitfühlende Geschichte, die einen jetzt schon auf den nächsten Knüller von Thomas Gifford warten läßt.
Genauso empfehlenswert sind auch folgende Bücher von Thomas Gifford:
"Assassini", "Gomorrha" und "Protector". Wenn Gifford so weitermacht, wird Stephen King bald...
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Pro: sehr gut geschrieben, spannend und historisch korrekt Kontra: diesem Roman verdanken wir die Veröffentlichung seiner langweiligen Frühwerke
...Diejenigen Leser, die sich durch "Komplott" und "Protector" gequält haben, lernen bei "Assassini" einen ganz anderen Thomas Gifford kennen. Denn während der Autor die ersten beiden Bücher scheinbar dazu benutzt hat, um sich sein Trauma von Dreiecksbeziehungen und willenstarken, selbstbewussten Frauen von der Seele zu schreiben, handelt es sich bei "Assassini" um einen straighten Thriller, an dem es nichts auszusetzen gibt.
Die Story dreht sich um einen sportlichen Anwalt, dessen Schwester während ihrer Arbeit als Vatikan-Nonne ermodert wurde. Der einzige Anhaltspunkt ist ein uraltes Foto auf dem vier Männer abgebildet sind. Also macht sich Ben Driskoll auf den Weg nach Rom, um hier auf eine Verschwörung ungeahnter Ausmaße zu treffen. Im Mittelpunkt steht eine vom Heiligen Stuhl ins Leben gerufene Truppe ultrakonservativer Katholiken...
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Pro: einfach geschrieben Kontra: die Story wird immer konfuser und unglaubwürdiger
...Nachdem seine beiden ersten Werke "Komplott" und "Protector" vor allem durch die Langatmigkeit auf sich aufmerksam machten, präsentierte Thomas Gifford mit "Assassini" einen überraschend lesenswerteren, dynamischen Thriller. Ein echter Aufwärtstrend. Doch sein hierzulande aktuellster Schmöker "Gomorrha" zeigt leider wieder in die andere Richtung.
Diesmal geht Gifford ganz neue Wege, da er an den beiden Hauptdarstellern von "Assassini" festhält und das inzwischen zu Eheleuten mutierte Team aus Anwalt und Ex-Nonne ins Rennen schickt, um den Mord an dem ebenfalls aus dem letzten Buch bekannten Freund Drew Summerhayes aufzuklären.
Je tiefer Ben Driskoll gräbt, um so mehr schmutzige Wäsche wird ans Tageslicht befördert. Alles hat den Anschein, dass der Mord politisch motiviert war und mit der Antipathie zwischen dem demokratischen...
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