... An diesem Tag wurde dann „Public Enemy No. 1 – Todestrieb“ gezeigt, der zweite Film eines Zweitteilers. Von dem ersten Film „Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt“ habe ich erst im Nachhinein erfahren und ihn bisher auch noch nicht gesehen. Dennoch konnte ich auch ohne Vorwissen den zweiten Film ... Bericht lesen
Mesrine (Vincent Cassel) der französischen Armee den Rücken und reist nach Frankreich zurück. Kein Gesetz, keine Autorität, nichts soll ihn künftig bremsen. Als Handlanger des Pariser Unterweltbosses Guido (Gerard Depardieu) macht sich der junge Mann schnell einen Namen als ebenso charismatischer wie eiskalter Typ. Nach seinem ersten Mord taucht er zunächst in Spanien unter. Als er zurückkehrt, heiratet Mesrine die Spanierin Sofia (Elena Anaya). Obwohl sie drei Kinder miteinander haben, hält es Sofia nicht lange mit ihm aus. Mesrine macht als Verbrecher unbeirrt weiter, mit der verwegenen Jeanne Schneider (Cecile de France) an seiner Seite und immer tollkühneren Coups. Bald ist Frankreich ein zu heißes Pflaster. Mesrine und Jeanne setzen sich nach Kanada ab - und geraten dort in die Hände der Staatsgewalt. Die Haftbedingungen sind erbarmungslos, doch Mesrine schlägt zurück...FSK: ab 16 JahreSprache: Deutsch, FranzösischUntertitel: DeutschRegie: Jean-François Richet; Mit Vincent Cassel, Cécile de France, Gérard Depardieu u. a.
längst eine Legende. Die Grande Nation hält den Atem an. Die Medien haben ihn "Staatsfeind Nr. 1" getauft. Lustvoll berichten sie von immer tollkühneren Raubzügen und Ausbrüchen aus angeblich hundertprozentig sicheren Gefängnissen, von regelrecht dreisten Spielen mit der Staatsgewalt und der Justiz, denen er nichts als Verachtung entgegenbringt. Im aufgeladenen Klima der Siebzigerjahre sieht sich Mesrine zunehmend als politisch Verfolgter und seine kaltblütigen Verbrechen als Weckruf für die gesamte Gesellschaft. Mit seinem Kompagnon Besse und seiner Geliebten Sylvia foppt Mesrine die Behörden und zieht eine Spur der Zerstörung durch Frankreich. Obwohl er immer öfter brenzligen Situationen im letzten Augenblick entkommt, ahnt der Staatsfeind Nr. 1 nicht, dass sich die Schlinge um seinen Hals langsam immer mehr zusammenzieht. Gnade hat er nicht zu erwarten.
FranzösischUntertitel: DeutschRegie: Richet, Jean Francois; Mit Vincent Cassel, Ludivine Sagnier, Mathieu Amalric u. a.1973. Nach seinen Eskapaden in Frankreich und Kanada ist Jacques Mesrine (Vincent Cassel) in seiner Heimat längst eine Legende. Die Grande Nation hält den Atem an. Die Medien haben ihn \"Staatsfeind Nr. 1\"" getauft. Lustvoll berichten sie von immer tollkühneren Raubzügen und Ausbrüchen aus angeblich hundertprozentig sicheren Gefängnissen, von regelrecht dreisten Spielen mit der Staatsgewalt und der Justiz, denen er nichts als Verachtung entgegenbringt. Im aufgeladenen Klima der Siebzigerjahre sieht sich Mesrine zunehmend als politisch Verfolgter und seine kaltblütigen Verbrechen als Weckruf für die gesamte Gesellschaft. Mit seinem Kompagnon Besse (Mathieu Almaric) und seiner Geliebten Sylvia (Ludvine Sagnier) foppt Mesrine die Behörden und zieht eine Spur der Zerstörung durch Frankreich. Obwohl er immer öfter brenzligen Situationen im letzten Augenblick entkommt, ahnt der Staatsfeind Nr. 1 nicht, dass sich die Schlinge um seinen Hals langsam immer mehr zusammenzieht. Gnade hat er nicht zu erwarten."
Mesrine der französischen Armee den Rücken und reist nach Frankreich zurück. Kein Gesetz, keine Autorität, nichts soll ihn künftig bremsen. Als Handlanger des Pariser Unterweltbosses Guido macht sich der junge Mann schnell einen Namen als ebenso charismatischer wie eiskalter Typ. Nach seinem ersten Mord taucht er zunächst in Spanien unter. Als er zurückkehrt, heiratet Mesrine die Spanierin Sofia. Obwohl sie drei Kinder miteinander haben, hält es Sofia nicht lange mit ihm aus. Mesrine macht als Verbrecher unbeirrt weiter, mit der verwegenen Jeanne Schneider an seiner Seite und immer tollkühneren Coups. Bald ist Frankreich ein zu heißes Pflaster. Mesrine und Jeanne setzen sich nach Kanada ab - und geraten dort in die Hände der Staatsgewalt. Die Haftbedingungen sind erbarmungslos, doch Mesrine schlägt zurück...
Trab, bis er 1979 auf offener Strasse von einem Trupp Polizisten ohne Vorwarnung zur Strecke gebracht wurde. Dies ist seine Geschichte... 1959. Angewidert von der sinnlosen Gewalt gegen Unschuldige im Algerienkrieg kehrt Jacques Mesrine (Vincent Cassel) der französischen Armee den Rücken und reist nach Frankreich zurück. Kein Gesetz, keine Autorität, nichts soll ihn künftig bremsen. Als Handlanger des Pariser Unterweltbosses Guido (Gerard Depardieu) macht sich der junge Mann schnell einen Namen als ebenso charismatischer wie eiskalter Typ. Nach seinem ersten Mord taucht er zunächst in Spanien unter. Als er zurückkehrt, heiratet Mesrine die Spanierin Sofia (Elena Anaya). Obwohl sie drei Kinder miteinander haben, hält es Sofia nicht lange mit ihm aus. Mesrine macht als Verbrecher unbeirrt weiter, mit der verwegenen Jeanne Schneider (Cecile de France) an seiner Seite und immer tollkühneren Coups. Bald ist Frankreich ein zu heisses Pflaster. Mesrine und Jeanne setzen sich nach Kanada ab - und geraten dort in die Hände der Staatsgewalt. Die Haftbedingungen sind erbarmungslos, doch Mesrine schlägt zurück...
arabischen Häftling zu foltern. Zum ersten Mal in seinem Leben spürt er, was es heißt, Macht auszuüben. Das Gefühl gefällt ihm. Zurück in Frankreich beginnt er eine kriminelle Karriere. Mit der Schrotflinte in der Hand drängt er nach oben, wo Guido, der lokale Pate, sitzt und die Strippen zieht. Mesrine trifft die hübsche und wie er höchst skrupellose Jeanne, gemeinsam gehen die beiden erfolgreich auf Bankraubtour, von Paris bis nach Montréal. Jean-François Richet gelingt ein packendes, filmisch vorzüglich gestaltetes Psychogramm des französischen Staatsfeinds Nummer eins. Im ersten Teil des zweiteiligen Biopics findet ein hervorragend aufspielender Vincent Cassel als Protagonist in Gérard Depardieu einen ebenbürtigen Antagonisten. Man fühlt sich an französische Krimi-Meisterwerke von José Giovanni, Robert Enrico oder Henri Verneuil erinnert, was klare Strukturen und die präzisen Charakterzeichnungen angeht. Kino vom Feinsten, das sich mit Hollwood jederzeit messen kann.
FranzösischUntertitel: DeutschRegie: Richet, Jean Francois; Mit Vincent Cassel, Cécile de France, Gérard Depardieu u. a.1959. Angewidert von der sinnlosen Gewalt gegen Unschuldige im Algerienkrieg kehrt Jacques Mesrine (Vincent Cassel) der französischen Armee den Rücken und reist nach Frankreich zurück. Kein Gesetz, keine Autorität, nichts soll ihn künftig bremsen. Als Handlanger des Pariser Unterweltbosses Guido (Gerard Depardieu) macht sich der junge Mann schnell einen Namen als ebenso charismatischer wie eiskalter Typ. Nach seinem ersten Mord taucht er zunächst in Spanien unter. Als er zurückkehrt, heiratet Mesrine die Spanierin Sofia (Elena Anaya). Obwohl sie drei Kinder miteinander haben, hält es Sofia nicht lange mit ihm aus. Mesrine macht als Verbrecher unbeirrt weiter, mit der verwegenen Jeanne Schneider (Cecile de France) an seiner Seite und immer tollkühneren Coups. Bald ist Frankreich ein zu heißes Pflaster. Mesrine und Jeanne setzen sich nach Kanada ab - und geraten dort in die Hände der Staatsgewalt. Die Haftbedingungen sind erbarmungslos, doch Mesrine schlägt zurück...
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Erfahrungsbericht von XxAnGeLxX über Public Enemy No. 1 Todestrieb 17.05.2009
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Schauspieler Vincent Cassel, nach einer wahren Begebenheit, interessant und spannend
Kontra:
Nicht ganz mein Genre
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Ich liebe Filme. Daher gehe ich auch gerne ins Kino, auch wenn ich mal nicht weiß, was mich erwartet. So geht es einem nämlich, wenn man für 4,50 Euro die Sneak Preview im Cinemaxx Hannover-Raschplatz besucht. Am 28.4. haben es zwei Freundinnen von mir und ich mal wieder gewagt: Wir sind in die Sneak gegangen und wussten nicht, welchen Film wir in den nächsten 1-3 Stunden sehen werden. Einzig und allein die Tatsache, dass es ein ganz neuer, bis dahin noch nicht veröffentlichter Film der nächsten Zeit ist, war uns bekannt. Aber überraschen lassen kann man sich ja auch mal und manchmal sieht man dann sogar einen Film, der gut ist und den man sonst vielleicht nicht geguckt hätte. An diesem Tag wurde dann „Public Enemy No. 1 – Todestrieb“ gezeigt, der zweite Film eines Zweitteilers. Von dem ersten Film „Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt“ habe ich erst im Nachhinein erfahren und ihn bisher auch noch nicht gesehen. Dennoch konnte ich auch ohne Vorwissen den zweiten Film komplett verstehen. Alle weiteren Informationen über den ersten Film habe ich dann nach dem Kinoabend aus Interesse im Internet nachgelesen. Obwohl der Kinostart von „Public Enemy No. 1 – Todestrieb“ erst für den 21. Mai vorgesehen ist und somit noch nicht jeder in den Genuss kam, den zweiten Teil sehen zu können, möchte ich heute davon berichten.
PUBLIC ENEMY NO. 1 – TODESTRIEB
Originaltitel: Mesrine: L'ennemi public n° 1 Regie: Jean-Francois Richet Länge: 133 Min. FSK: 16 Kinostart: 21.05.2009
Story
Im ersten Teil „Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt“ geht es um das Leben des Gewaltverbrechers Jacques Mesrine bis zum Jahre 1972. Im Dienste des Soldaten in Algerien soll Jacques Mesrine eine Frau erschießen. Geprägt von diesem Ereignis kehrt er nach Frankreich zurück. Überzeugt davon im kriminellen Gewerbe gut zu verdienen, beginnt er mit Kumpels Häuser auszurauben. Seine Kriminalität bringt ihn bald ins Gefängnis, doch zuvor lernte er noch eine Frau, ihre Name war Sophie, kennen, heiratet sie und zeugt 3 Kinder. Ein Versuch, nach dem Gefängnisaufenthalt ehrliche Arbeit nachzugehen, scheitert. Seine Frau lässt ihn mit den Kindern allein, er lernt Jeanne lennen und beginnt mit ihr zusammen weitere Überfälle durchzuziehen. Die zwei flüchten nach Quebec, doch nach einer Entführung wird Jacques Mesrine gefasst und kommt in ein Hochsicherheitsgefängnis in Kanada. Doch zusammen mit seinem Freund Jean-Paul Mercier gelingt ihm wieder ein Ausbruch.
Der zweite Teil „Public Enemy No. 1 – Todestrieb“ befasst sich nun mit dem Leben Mesrines in den Jahren 1973 bis 1979. Im Jahre 1973 kehrt er nach Frankreich zurück, wo er weiterhin Banken überfällt. Er wird gefasst und zu 20 Jahren verurteilt, nimmt bei der Gerichtsverhandlung aber den Richter als Geißel und kann wieder fliehen. Nach weiteren Banküberfällen wird er ein paar Monate später in seiner Wohnung gefasst, kommt ins Gefängnis und schreibt dort seine Autobiographie „L´Instinct de Mort“ (deutsch: Der Todestrieb), worin er sich zu mehreren Verbrechen bekennt. Ein weiterer Skandal folgt, denn zusammen mit einem Komplizen gelingt ihm wieder der Ausbruch aus dem Gefängnis. Er führt sein Leben weiter mit Verbrechen und Interviews über die Hintergründe, die seiner Meinung nach politischer Herkunft sind. Er entwickelt einen Drang dazu, offen über seine Taten zu sprechen, in den Zeitungen Frankreichs zu erscheinen. Er möchte eine Art „Volksheld“ sein und ist immer mehr daran interessiert in den Medien „gut“ dazustehen. Als ihm ein Artikel über sich nicht gefällt, ist er kurz davor den betreffenden Journalisten zu ermorden. Er entführt einen Millionär, erpresst Millionen, und wird damit zum Staatsfeind Nr. 1, doch gefasst wird er nie. Erst im Jahre 1979, genauer am 2. November, gelingt es der Polizei Mesrine ausfindig zu machen. Sie verfolgen die Spur des Gesuchten von seiner Wohnung aus und töten ihn mit 19 Schüssen mehrerer Polizisten aus einem Lastwagen heraus, der an einer Ampel vor dem BMW Mesrines steht. Mesrine stirbt am Steuer seines Wagens in Begleitung seiner Verlobten Sylvie.
Hintergrund dieser Story ist das Leben des Jacques René Mesrine, der im Dezember 1936 geboren und im November 1979, wie bereits erwähnt, verstorben ist. Es handelt sich also um einen Film, der nach einer wahren Begebenheit verfilmt wurde. Die ersten beiden Sätze über Mesrine auf wikipedia.de lauten: „Aufgrund der Morde und seiner Gewalttätigkeit war Mesrine bis zu seinem Tod in Frankreich Staatsfeind Nummer 1 (ennemi public n° 1). In der Öffentlichkeit war er aufgrund seiner Fähigkeit, mittels Verkleidung unerkannt zu bleiben, auch als Mann mit den tausend Masken bekannt und wurde als moderner Robin Hood stilisiert.“ Liest man weiter, so stellt man fest, dass fast alle Stationen seines Lebens verfilmt wurden und dem Regisseur Jean-Francois Richet so viel geboten wurde, dass er daraus sogar einen Zweitteiler machen konnte.
Kritik
Zunächst sei erwähnt, dass ich gerne Filme sehe, die nach wahren Begebenheiten verfilmt wurden. So auch hier. Für mich spielt es eine große Rolle, dass ein Gewaltverbrecher gezeigt wird, der wirklich gelebt und seine Verbrechen so wie im Film gezeigt tatsächlich durchgeführt hat. Das finde ich zugleich spannend und faszinierend. Wie bereits geschrieben, habe ich mich nach dem Kinoabend im Internet über Mesrine schlau gelesen und festgestellt, dass der Film in allen Details wiedergegeben wurde, die an dem Leben des Verbrechers interessant waren und was ihm zum Staatsfeind Nr. 1 gemacht hat. Es ist zugleich eine Chronik als auch ein (Gangster-)Thriller, so dass dem Zuschauer einiges an Spannung geboten wurde. Für mich wurden die wichtigsten und aufsehenerregendsten Taten seines Lebens gezeigt, einige zwar nur angerissen, aber insgesamt hat das Gezeigte ausgereicht um das Leben des Mesrines zu verstehen.
Der Film zeigt viele schnelle Szenenwechsel auf, die Kameraführung ist oft hektisch, erinnerte mich einmal sogar an „Blair Witch Project“, die Musik war zwischenzeitlich sehr laut, manchmal sogar unpassend. Man bekommt das Gefühl, dass der Film schnell „vorwärts“ kommen will, viel in kurzer Zeit zeigen möchte. Meinen Geschmack hat diese Machart zwar nicht getroffen, aber dennoch lege ich da nicht allzu viel Gewicht rein. Doch trotz alledem hat der Film eine gewisse Länge, es ist ja sogar ein Zweiteiler. So schnell der Film in einem Lebensabschnitt Mesrines ist, so langsam geht es im Leben Mesrines aber auch voran. Ich möchte damit sagen, dass ich es verstehen kann, wenn der Film manchmal als langweilig empfunden wird. So hat man in der ersten halben Stunde z.B. das Gefühl, dass immer wieder das selbe passiert: Bankraub, Festnahme, Flucht, Bankraub, Festnahme, Gefängnis, Flucht... Es ist widersprüchlich, einerseits hat der Film ein gewisses Tempo, andererseits aber auch nicht. Es ist schwer zu beschreiben und sicherlich auch Geschmackssache.
Was man ganz klar hervorheben muss, ist die schauspielerische Leistung von Vincent Cassel. Er hat den Gewaltverbrecher glaubhaft gespielt, das kann man nicht anders sagen. Die Persönlichkeit Mesrins ist sehr interessant: Mit einer fast ruhigen Art überfällt er Banken, ihm gelingt mehrmals der Ausbruch aus dem Gefängnis, er will sich zur Schau stellen, gibt Interviews und es ist ihm egal, was seine Freunde von ihm denken. Er empfindet es als sehr wichtig, gekannt zu werden. Er lebt sein Leben, so wie er es will und so wie er es für richtig hält. Sogar Menschen, die er liebt, ordnet er seinen Verbrechen unter und dennoch hat er einen gewissen Charme. Doch als er sich verletzt fühlt, weil ihm ein Artikel über sich nicht zusagt, foltert er den für den Artikel verantwortlichen Journalisten kaltblütig, bleibt alles andere als ruhig. Vincent Cassel hat all diese unterschiedlichen Facetten des Charakters Mesrine unglaublich gut verkörpert. Diesen Schauspieler kann man an dieser Stelle nur loben. Aber auch die anderen haben überzeugt. Zwar ist mir kein zweiter so positiv aufgefallen wie Cassel, aber dennoch kann ich auch hier nichts negatives berichten. Um noch ein paar bei Namen zu nennen: Mathieu Amalric spielt den Ausbrecher François Besse, Ludivine Sagnier ist als Mesrines Geliebte Sylvie zu sehen.
Was man bisher zwar nicht gedacht hätte, was aber der Fall war: Man hatte sogar manchmal Grund zu lachen. Ich erinnere mich da noch an die Entführung des Millionärs. Der Charakter des alten Mannes, ja allein schon seine ruhige Art mit der er auf Mesrines Drohung reagiert, war einfach nur witzig. Aber genauso wie humorvolle Szenen gezeigt werden, so sieht man auch brutale Szenen wie die Folterung des Journalisten. Das ging schon so weit, dass ich weggucken musste. Auch die Schlussszene (die man übrigens schon am Anfang des Filmes sieht, die ich in dem Moment aber nicht zuordnen konnte) ist brutal, aber auch der Höhepunkt des Filmes. Ich wäre an Stelle der Polizisten ja wahnsinnig geworden, dass Mesrine es immer wieder schafft zu flüchten, sich der Öffentlichkeit präsentiert, sozusagen stolz auf seine Verbrechen gegen die Politik des Landes ist, aber nicht zu fassen zu sein scheint. Dass der Polizei kein anderer Ausweg bleibt als den Gesuchten zu erschießen, soll schon etwas heißen. Der Zuschauer entwickelt fast Sympathien für Mesrine, ist aber andererseits auch auf der Seite der Polizei. Ich hab da auch in einen Zwiespalt gesteckt.
Bei einigen Szenen fragt man sich natürlich auch, ob das bewusst für den Film inszeniert wurde oder tatsächlich so stattgefunden hat. So zum Beispiel eine Szene, in der die Polizei Mesrine in seiner Wohnung festnimmt. Bevor dieser aber die Tür freiwillig öffnet, stellt er Anforderungen an die Polizei, die fast unglaubwürdig sind. So möchte er beispielsweise noch 20 Minuten Zeit haben um noch ein paar Dinge zu erledigen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die Polizei da mitspielen würde. Im Film haben sie es getan. Vielleicht diente das aber auch nur als Unterhaltung.
FAZIT
Eine Jagd der Polizei nach einem Schwerverbrecher, der tatsächlich gelebt hat. Das allein fand ich schon sehr interessant. Auch sonst war der Film unterhaltend und spannend, ich muss andererseits aber auch zugeben, dass ich ihn mir vermutlich nicht angesehen hätte, wenn er nicht in der Sneak gezeigt worden wäre. Die schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers Vincent Cassel war fabelhaft, daran kann ich gar nichts bemängeln. Ich fand den Film gut, zwar nicht herausragend gut, aber ich war schon positiv überrascht. Zudem habe ich wieder etwas dazugelernt, denn von Mesrine habe ich zuvor nie etwas gehört (das muss ich zugeben). 4 Sterne und eine eingeschränkte Empfehlung.
Liebe Grüße,
XxAnGeLxX
WICHTIG, für die schnellen Leser: Ja, der Film ist noch nicht draußen. Wie in meiner Einleitung erwähnt, habe ich den Film in der Sneak Preview gesehen. Wer es nicht glaubt, dem kann ich ein Foto meiner Eintrittskarte sowie einen passenden Forumsbeitrag der Cinemaxx-Seite (der belegt, dass dieser Film am 28.4. ausgestrahlt wurde) zeigen.
Pro: Einmal mehr Vincent Cassel Kontra: Kleine Story-Schwächen und Längen
...Et voilá - part deux de l’ennemi public n° 1. Nach dem beeindruckenden und waghalsigen ersten Teil, der über seine gesamte Länge von 114 Minuten zu fesseln vermochte, kommt nun die Fortsetzung, die die letzten sechs Jahre im Leben Jacques Mesrines, dem St ...
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Todestrieb, der 2. Teil nach Mordinstinkt, beide in einem Kino und wenn man sich nicht auskennt, was macht man da? Ja genau man sieht sich den 2. Teil an, und ich muss sagen der 1. Wird sofort nachgeholt, ja ein Wahnsinn was ich da in 127 Minuten erlebt h ...
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Pro: Optik Kontra: Charaktere, keine Spannung, kaum Action, etwas verwirrend
...-Ein Quantum Trost" oder "Public Enemy No. 1 - Todestrieb" zu sehen.
Gilles Lellouche spielte auch in "So ist Paris" oder "Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt" mit.
Jean-Paul Rouve spielte auch in "Asterix & Obelix: Mission Kleopatra" sowie "Die Schatzinsel (2007)" mit.
Regie:
Luc Besson führte auch bei "Léon-Der Profi" oder "Das fünfte Element" Regie.
Meinung:
Der Film kann nicht wirklich überzeugen. Schon am Anfang werden innerhalb kürzester Zeit mehrere Charaktere vorgestellt, was doch etwas zuviel ist, werden diese doch schnell gezeigt, anstatt sich Zeit zu nehmen. Von der Story her ist man sich auch nicht sicher, worauf der Film hinaus will, weiß man doch nicht genau, was denn jetzt nun die Hauptstory ist, der Flugsaurier Part oder die Mumiengeschichte. Zudem sind einige Charaktere doch etwas überflüssig, wie Adeles...
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...Auswahl an Sets und Kostümen, einen sehr netten Charme verleiht.
Den größten Charme-Angriff startet nichtsdestotrotz Bessons Neuentdeckung Louise Bourgoin (?Das Mädchen aus Monaco?, ?Der kleine Nick?), welche ihre Rolle zwischen weiblichen Indiana Jones und erotischer Femme fatale Aura anlegt. Eine Mischung mit welchem dieses schlichtweg bezaubernde Wesen nicht zuletzt beim männlichen Publikum verzücken dürfte. Ein weiterer Höhepunkt aus darstellerischer Sicht hätte eigentlich auch von Mathieu Amalric (?James Bond 007: Ein Quantum Trost?, ?Public Enemy No. 1 ? Todestrieb?) ausgehen müssen, welcher einmal mehr als antagonistischer Gegenpol gecastet wurde, jedoch kaum Screentime gewährt bekommen hat. Ein Umstand, der auch durch das Ende des Filmes auf ein bald folgendes Sequel schließen lässt, in welchem Amalric dann mit großer Sicherheit mehr...
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...Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich Filme wahrgenommen werden. Der eine (ich) kommt unzufrieden und latent genervt aus dem Kino, weil er mit der Umsetzung nicht zufrieden war, der andere (mit dem ich im Kino war) fand die Umsetzung konsequent, nachvollziehbar und stimmig. Und genau deshalb werde ich nun ausnahmsweise mal sowohl die eine als auch die andere Meinung zu "Home" publizieren. Welche Euch dann stimmiger erscheint, müsst Ihr selbst entscheiden. Zuerst einmal jedoch die meinungsunabhängigen Fakten:
Marthe (Isabelle Huppert, "Madame Bovary"), Michel (Olivier Gourmet, "Public Enemy No. 1 ? Todestrieb") und ihre drei Kinder (die volljährige Judith, die pubertierende Marion und der kleine Julien) wohnen an einem seit 10 Jahren nicht in Betrieb genommenen Streckenabschnitt der Autobahn. Es ist das einzige...
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