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„Pünktchen und Anton“
Original-Hörspiel zum Film von Caroline Link
Hörspielbearbeitung: Thorsten Warnecke
Gesamt-Spieldauer: ca. 64 Minuten
Sprecher:
Erzähler: Douglas Welbat
Pünktchen: Elea Geissler
Anton: May Felder
Frau Pogge: Juliane Köhler
Herr Pogge: August Zirner
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Pünktchen und Anton
Abend für Abend schleicht Pünktchen sich aus ihrem Zimmer, um mitten in Berlin ... mehr
Streichhölzer zu verkaufen. Und dass, obwohl ihre Eltern viel Geld haben und ihr jeden Wunsch erfüllen. Ganz anders geht es Anton, der kaum weiß, wo er die nächste Mahlzeit ...
Pünktchen und Anton
Abend für Abend schleicht Pünktchen sich aus ihrem Zimmer, um mitten in Berlin ... mehr
Streichhölzer zu verkaufen. Und das, obwohl ihre Eltern viel Geld haben und ihr jeden Wunsch erfüllen. Ganz anders geht es Anton, der kaum weiß, wo er die nächste Mahlzeit h...
Familie in einem großen Haus lebt ist Antons Mutter krank und bettelarm. So muß Anton Geld dazuverdienen und ist darum auch oft müde in der Schule. Da kommt Pünktche...
Pünktchen und Anton
Spannend bis zum letzten Wort und Ton - Erich-Kästner-Schätze bezaubern heute noch genauso ... mehr
wie eh und je, denn sie sind geistreich, zeitlos - und unglaublich unterhaltsam.In keiner seiner Geschichten lässt er das für ihn typische, kurze Augenzwinkern v...
Pünktchen und Anton
Pünktchen und Anton sind Freunde. Während Pünktchens Vater Fabrikdirektor ist und die ... mehr
Familie in einem großen Haus lebt, ist Antons Mutter krank und bettelarm. So muß Anton Geld dazuverdienen und ist darum auch oft müde in der Schule. Da kommt Pünktche...
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten; Preise und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
kranke Mutter zu versorgen und muß schon mit 12 Jahren neben der Schule Geld verdienen. Trotzdem sind die beiden dicke Freunde. Klar, daß Pünktchen ihm hilft: beim Ärger mit dem Lehrer, beim Kochen für die Mutter und beim Geldverdienen. Sie stibizt zu Hause Streichhölzer, die sie abends auf der Straße verkauft. Doch ausgerechnet ihre Eltern müssen sie dabei erwischen. Aber damit noch nicht genug. Denn zwischenzeitlich versucht ein Ganove, in die Villa von Pünktchens Eltern einzubrechen...
Streichhölzer zu verkaufen. Und dass, obwohl ihre Eltern viel Geld haben und ihr jeden Wunsch erfüllen. Ganz anders geht es Anton, der kaum weiß, wo er die nächste Mahlzeit hernehmen soll. Obwohl die beiden in verschiedenen Welten leben, sind sie dicke Freunde. Und das ist gut so: Denn als sich herausstellt, dass Diebe das Haus von Pünktchens Eltern ausrauben wollen, ist Anton mit Mut und Tatkraft zur Stelle! Mit Erich Kästner als Erzähler.
Sie Streichhölzer, meine Herrschaften!", ruft Pünktchen, alias Luise Pogge, wenn sie allabendlich neben einer merkwürdigen alten Frau auf der Weidendammer Brücke mitten in Berlin steht. Natürlich ohne das Wissen ihrer Eltern, Herrn und Frau Direktor Pogge, die sie ja ganz sicher in der Obhut von Fräulein Andacht glauben. Aber ist Fräulein Andacht wirklich so harmlos, wie sie tut? Als die Situation dann brenzlig wird, ist zum Glück Pünktchens Freund Anton zur Stelle. Und sie selbst ist ja schließlich auch nicht auf den Kopf gefallen!
Oscarnominierung bedacht wurde, weckte die Regisseurin Caroline Link Erwartungen beim Publikum. Erwartungen, die sie mit ihrer Verfilmung des Erich-Kästner-Klassikers Pünktchen und Anton nicht einlösen konnte. Warum? Es ist nicht die Geschichte, denn mit dieser konnte sie nichts falsch machen: Die zehnjährige Louise (Elea Geissler), auch Pünktchen genannt, stammt aus reichem Hause, ihr bester Freund Anton (Max Felder), ist arm. Pünktchen möchte Anton, dessen Mutter (Meret Becker) schwer krank ist, nun gerne in irgendeiner Form helfen. Dies ist aber nicht einfach, denn ihre Eltern halten ihr Engagement für kaum mehr als eine kindliche Spielerei. In dieser Situation muss Pünktchen feststellen, dass Anton aus armen Hause stammen mag, dort aber eine viel herzlichere, liebevollere Atmosphäre herrscht als bei ihr daheim. Der Film scheitert nun auf mehreren inszenatorischen Ebenen. Obwohl in den 90er Jahren angesiedelt, versucht Caroline Link dem Film eine Art Zeitlosigkeit zu verleihen, um die zeitlose Geschichte entsprechend zu adaptieren: Dies aber misslingt, da die lieblose Ausstattung des Filmes, die dem Charme der Dekoration eines Vorstadt-Möbelhauses entspricht, ganz einfach kein Gefühl der Zeitlosigkeit aufkommen lassen will. Mehrere Gesangsnummern sollen dem Film nun die Leichtigkeit einer Disney'schen Familienkomödie verleihen. Dies aber funktioniert nicht, da die Melodien wenig eingängig sind und die dazugehörigen Tanznummern ganz einfach als verunglückt bezeichnet werden müssen. Dies alles wäre wenig tragisch, wären die Charaktere stimmig. Sind sie aber nicht. Der Umgang der Figuren untereinander wirkt selten dramatisch. Es entwickelt sich eine unerträgliche "Wir sollten mal drüber reden"-Atmosphäre, die in das Zimmer eines Schulpsychologen gehört, auf der Leinwand jedoch deplaziert wirkt. So bleiben die Figuren Klischees, ohne Ecken und Kanten, die keine wirklichen Veränderungen durchmachen. Wer gut ist, bleibt gut, wer böse ist, bleibt böse. Und sollte sich jemand, wie Pünktchens Mutter (Juliane Köhler), doch noch charakterlich verändern, wirkt diese Veränderung unglaubwürdig und ist dramaturgisch kaum zu erklären. Das Ergebnis ist eine Ansammlung von Kompromissen; es ist ein Film, der niemanden weh tun und erst recht nicht in irgendeiner Form geistig überanstrengen soll. Wer aber keinerlei Risiken eingeht, ist am Ende zum Scheitern verurteilt. --Christian Lukas
Pünktchen und Anton (DVD)
Pünktchen hat reiche Eltern, die sie nie sieht. Anton hat eine kranke Mutter zu versorgen ... mehr
und muß schon mit 12 Jahren neben der Schule Geld verdienen. Trotzdem sind die beiden dicke Freunde. Klar, daß Pünktchen ihm hilft beim Ärger mit dem Lehrer, beim Kochen für die Mutter und beim Geldverdienen. Sie stibizt zu Hause Streichhölzer, die sie abends auf der Straße verkauft. Doch ausgerechnet ihre Eltern müssen sie dabei erwischen. Aber damit noch nicht genug. Denn zwischenzeitlich versucht ein Ganove, in die Villa von Pünktchens Eltern einzubrechen...
Oscarnominierung bedacht wurde, weckte die Regisseurin Caroline Link Erwartungen beim Publikum. Erwartungen, die sie mit ihrer Verfilmung des Erich-Kästner-Klassikers Pünktchen und Anton nicht einlösen konnte. Warum? Es ist nicht die Geschichte, denn mit dieser konnte sie nichts falsch machen: Die zehnjährige Louise (Elea Geissler), auch Pünktchen genannt, stammt aus reichem Hause, ihr bester Freund Anton (Max Felder), ist arm. Pünktchen möchte Anton, dessen Mutter (Meret Becker) schwer krank ist, nun gerne in irgendeiner Form helfen. Dies ist aber nicht einfach, denn ihre Eltern halten ihr Engagement für kaum mehr als eine kindliche Spielerei. In dieser Situation muss Pünktchen feststellen, dass Anton aus armen Hause stammen mag, dort aber eine viel herzlichere, liebevollere Atmosphäre herrscht als bei ihr daheim. Der Film scheitert nun auf mehreren inszenatorischen Ebenen. Obwohl in den 90er Jahren angesiedelt, versucht Caroline Link dem Film eine Art Zeitlosigkeit zu verleihen, um die zeitlose Geschichte entsprechend zu adaptieren: Dies aber misslingt, da die lieblose Ausstattung des Filmes, die dem Charme der Dekoration eines Vorstadt-Möbelhauses entspricht, ganz einfach kein Gefühl der Zeitlosigkeit aufkommen lassen will. Mehrere Gesangsnummern sollen dem Film nun die Leichtigkeit einer Disney'schen Familienkomödie verleihen. Dies aber funktioniert nicht, da die Melodien wenig eingängig sind und die dazugehörigen Tanznummern ganz einfach als verunglückt bezeichnet werden müssen. Dies alles wäre wenig tragisch, wären die Charaktere stimmig. Sind sie aber nicht. Der Umgang der Figuren untereinander wirkt selten dramatisch. Es entwickelt sich eine unerträgliche "Wir sollten mal drüber reden"-Atmosphäre, die in das Zimmer eines Schulpsychologen gehört, auf der Leinwand jedoch deplaziert wirkt. So bleiben die Figuren Klischees, ohne Ecken und Kanten, die keine wirklichen Veränderungen durchmachen. Wer gut ist, bleibt gut, wer böse ist, bleibt böse. Und sollte sich jemand, wie Pünktchens Mutter (Juliane Köhler), doch noch charakterlich verändern, wirkt diese Veränderung unglaubwürdig und ist dramaturgisch kaum zu erklären. Das Ergebnis ist eine Ansammlung von Kompromissen; es ist ein Film, der niemanden weh tun und erst recht nicht in irgendeiner Form geistig überanstrengen soll. Wer aber keinerlei Risiken eingeht, ist am Ende zum Scheitern verurteilt. --Christian Lukas
die Tochter eines reichen Spazierstockfabrikanten. Die beiden kommen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen: Während Pünktchens Eltern sehr reich sind, aber wenig Zeit für ihre Tochter haben, ist Anton wiederum arm wie eine Kirchenmaus, muss sich um seine kranke Mutter kümmern und für beide kochen. Doch die beiden Freunde haben einen Plan: Um für Antons Mutter einen Urlaub im Gebirge zu finanzieren, wollen sie Geld verdienen. Pünktchen stibitzt deshalb daheim Streichhölzer, die sie nachts auf der Straße verkauft. Ob das lange gut geht?
CD Pünktchen und Anton
Spannend bis zum letzten Ton: Erich-Kästner- Schätze - ... bezaubern heute noch genauso ... mehr
wie eh und je, denn sie sind geistreich, zeitlos - und unglaublich unterhaltsam.In keiner seiner Geschichten lässt er das für ihn typische, kurze Augenzwinkern vermissen.Absolut hörenswert!Ab 7 Jahren.
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten; Preise und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Erfahrungsbericht von ArnoJakobs über Pünktchen und Anton 3. September 2002
Produktbewertung des Autors:
Spannung:
durchschnittlich spannend
Pro:
tolle Geschichte für jung und alt
Kontra:
rein gar nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Heute möchte ich Euch ein Hörspiel vorstellen, dass wahrscheinlich fast jeder von Euch als Buch kennt oder den Film gesehen hat. Es ist eine Geschichte über eine wunderbare Freundschaft.
„Pünktchen und Anton“ Original-Hörspiel zum Film von Caroline Link
Hörspielbearbeitung: Thorsten Warnecke Gesamt-Spieldauer: ca. 64 Minuten
Sprecher: Erzähler: Douglas Welbat Pünktchen: Elea Geissler Anton: May Felder Frau Pogge: Juliane Köhler Herr Pogge: August Zirner Au Pair Mädchen: Sylvie Testud Haushälterin Bertha: Gudrun Okras und viele mehr...
Da es sich hier um das Original-Hörspiel zum Film handelt, d.h. es ist nicht vollkommen an das Buch von Erich Kästner angelehnt, möchte ich einige Worte zum Werdegang von Caroline Link verlieren:
Sie ist 1964 in Bad Nauheim geboren. Nach ihrer Schulzeit in München ging sie für ein Jahr nach Amerika. 1984 machte sie einige Monate ein Praktikum in den Bavaria Studios in München. Anschließend war sie als Script- und Regieassistentin bei diversen Fernseh- und Spielfilmprojekten tätig. 1986 begann sie ihr Studium an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF), Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Co-Regisseurin und auch weiterhin als Regieassistentin. Für die Bavaria schrieb sie zwei Drehbücher zu der Krimiserie „Der Fahnder“. Ihre wohl bekannteste Arbeit war die Regie zu „Jenseits der Stille“.
Zum Hörspiel:
Wie der Untertitel schon sagt, geht es um eine wunderbare Freundschaft zwischen zwei Kindern: Pünktchen und Anton. Sie sind dicke Freunde. Pünktchen, die eigentlich Luise Pogge heißt, wird als pfiffiges, selbstbewusstes und temperamentvolles Mädchen beschrieben. Anton Gast ist eher ein ruhiger und sensibler Zeitgenosse. Am liebsten würden die beiden Zehnjährigen jede freie Minute gemeinsam verbringen. Jedoch ist der familiäre Hintergrund der beiden vollkommen verschieden. Antons Leben ist nicht so sorgenfrei wie das seiner Freundin aus der Luxusvilla am Rande der Stadt. Anton lebt bei seiner Mutter in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung. Sie haben ein sehr liebevolles Verhältnis trotz ihrer finanziellen Not. Antons Mutter ist seit Wochen krank. Sie hat große Probleme mit den Bronchien. Damit sie sich richtig auskurieren kann, wäre ein Urlaub an der Nordsee das Beste. Leider fehlt ihnen dazu das Geld. Damit ihr Job in der Eisdiele nicht flöten geht, hat Anton ihren Platz dort eingenommen. Deshalb schläft er manchmal in der Schule ein und bekommt dadurch Ärger mit seinem Lehrer, den Pünktchen jedoch ausbügeln kann.
Pünktchens Familie ist finanziell sehr gut gestellt. Ihr Vater ist ein sehr bekannter Arzt, der leider viel zu viel arbeitet. Ihre Mutter ist viel in der Weltgeschichte im Namen des guten Zwecks unterwegs. Doch eigentlich tut sie das nur für sich und kümmert sich kaum um ihre Tochter. Was Pünktchen fehlt ist nicht Geld, sondern das Gefühl dass jemand für sie da ist, sich um sie kümmert. Sie hat nur Bertha, die Köchin im Haus, und Laurence, das französische Au-pair-Mädchen. Deshalb setzt Pünktchen alles daran, ihrem Freund zu helfen. Bei ihrem Vater stoßen Antons Probleme auf taube Ohren, ihrer Mutter haben die Wohltätigkeits-Veranstaltungen in Afrika und Asien den Blick für die Sorgen in nächster Umgebung verstellt. Dabei braucht Anton doch nur tausend Mark für die Reise an die Nordsee, was für die Familie Pogge nicht sonderlich viel wäre.
Als Anton erstmals in Pünktchens Haus kommt, ist er sprachlos über den sichtlichen Reichtum. Die Versuchung, etwas Wertvolles mitzunehmen, um der Not zu Hause ein Ende zu machen, ist groß. Aus Liebe zur Mutter wird er zum Dieb und löst damit eine Kette von Ereignissen aus. Anton plagt das schlechte Gewissen und er erzählt es seiner Mutter. Die bringt das teure Feuerzeug den Pogges zurück und muss sich von Pünktchens Mutter anhören, dass sie sich nicht richtig um ihren Sohn kümmert und ihn zu einem Dieb erzogen hat. Pünktchen hört das und ist sehr wütend auf ihre eigene Mutter.
Dieses Nebenereignis findet man im Buch von Erich Kästner nicht.
Dann nimmt die Geschichte ihren bekannten Fortgang: Carlos aus der Eisdiele macht sich mit diebischem Eifer an Laurence ran. Pünktchen schleicht sich abends aus dem Haus, um für Anton Geld zu verdienen. Sie singt am Stachus. Auch an dem Abend, an dem in der Eisdiele eine Geburtstagsparty steigt, ist Pünktchen am Stachus. Ihre Eltern sind in der Oper und denken, dass Laurence auf ihre Tochter aufpasst. Doch die ist bei Carlos in der Eisdiele. Auch Anton ist dort und vertritt wieder einmal seine Mutter. Er sieht, dass Carlos Laurence den Schlüssel zum Haus der Pogges stiehlt. Daraufhin warnt er die dicke Bertha vor dem Dieb Carlos und alarmiert die Polizei. Bertha kann den Einbrecher überwältigen und die Polizei nimmt ihn in Gewahrsam. Die Pogges entdecken Pünktchen am Stachus, nachdem sie einen Tipp ihrer Mitschüler bekommen haben. Als sie nach Hause kommen, hören sie die ganze Geschichte vom versuchten Einbruch und dem tatkräftigen Eingreifen von Bertha. Doch einer ist der Held des Abends, nämlich Anton. Damit hat er sich mehr als rehabilitiert.
Natürlich gibt es noch ein richtig tolles Happyend. Die Pogges und Anton mit seiner Mutter fahren gemeinsam an die Nordsee. Sie verbringen viel Zeit miteinander und freunden sich alle miteinander an.
Persönliches Fazit: Obwohl es eigentlich eine Geschichte für Kinder ist, ist sie auch für Erwachsene sehr lehrreich und auch unterhaltsam. Natürlich lässt sich an einigen Passagen nicht verkennen, dass das Hörspiel eigentlich für Kinder konzipiert ist. Allein der Hintergrund der Freundschaft eines reichen Mädchens mit einem armen Jungen, die gemeinsam durch dick und dünn gehen, weist eher auf eine Kindergeschichte hin. Wenn man jedoch bedenkt, dass die Geschichte schon sehr alt ist, so hat Caroline Link den Roman von Erich Kästner aus dem Jahr 1931 sehr schön in die heutige Zeit übertragen. Die Grundbotschaft ist dieselbe wie bei Kästner: Kinder brauchen die Zuwendung und Liebe ihrer Eltern. Das lässt sich nicht nur mit Geld bezahlen.
Ich kann das Hörspiel nur allen empfehlen, sowohl allen Kindern als auch allen Erwachsenen, insbesondere denen von Euch, die selbst Kinder haben.
Pro: gute Story, bewegend, für alle Altersklassen geeignet Kontra: nichts
...heißt, und Anton Gast geht. Pünktchen stammt aus einem reichen Elternhaus, der Vater ist Herzchirurg, die Mutter Botschafterin von Missio. Antons Mutter hingegen ist eigentlich Bedienung in einem Café, aber leider an Bronchitis erkrankt und kann deshalb nicht mehr arbeiten. Deswegen muss Anton in der Eisdiele arbeiten um ihren Arbeitsplatz zu retten. Um den beiden zu helfen, singt Pünktchen nachts heimlich am U-Bahnhof.
- Kurzbewertung
Der ... ...heute landet die alte Videokassette noch manchmal im Videorekorder und ich kenne einige, denen es genauso geht. Ohne Zweifel hat dieser Film das Prädikat "besonders wertvoll" voll und ganz verdient. Die Geschichte wird so liebevoll und teilweise auch lustig und mit viel Musik erzählt und dadurch dass das Geschehen ins Heute verlegt wird, kann man sich viel besser mit den Personen identifizieren. ...
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...Erich Kästner, der Autor dieses Kinderbuches hat einmal gesagt: Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab, wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun?
Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.
Sicher ist das eines der Gründe, warum man auch als Erwachsener die Bücher von Erich Kästner ab und zu nochmal zur Hand nehmen sollte.
Pünktchen und Anton ist eines der Klassiger des Autors.
Über das Buch: In Berlin geschehen wirklich seltsame Dinge: Auf der Weidendammer Brücke steht eines Nachts eine arme blinde Frau mit einem kleinen Mädchen, um Streichhölzer zu verkaufen - ein tapferer Junge ist schneller als alle Erwachsenen und bringt einen Verbrecher zu Fall. Aber die Geschichte ist nicht etwa blutrünstig...
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Pro: lustig, einfühlsam, geeignet für jeden, einfach wichtig, dass man die geschichte kennt Kontra: nichts
...PÜNKTCHEN UND ANTON
- DIE GESCHICHTE EINER WUNDERBAREN FREUNDSCHAFT
*** Gliederung ***
-> Einleitung
-> Story
-> Mein Eindruck vom Film und die Lehre daraus
-> Die Schauspieler
-> Fakten zum Film selbst (betreffend DVD und Video)
-> Mein Fazit
-> Einleitung
++++++++++
Ihr wisst schon, es ist Wochenende und da habe ich endlich mal Zeit einen Bericht dazulassen *freu* Heute will ich euch den Film "Pünktchen und Anton" von 1999 nahe bringen. Ich berichte allgemein über den Film und nicht speziell über das Video oder die DVD (beides gibt es natürlich zu kaufen).
Ich habe den Film zuerst im Kino gesehen mit meiner Freundin. Vorher kannte ich ehrlich gesagt die Geschichte "Pünktchen und Anton" von Erich Kästner noch nicht so richtig, ich habe glaube ich vorher nur mal ein Stück vom Buch gelesen, was ich ausgeliehen hatte...
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Pro: toller Familienfilm, gute Besetzung Kontra: ein bißchen oberflächlich
...Pünktchen und Anton, wer hat noch nicht von ihnen gehört. Ich denke für die Kinder im deutschsprachigen Raum sind die Geschichten von Erich Kästner einfach Kult. So war das jedenfalls noch zu meiner Kinderzeit, als es Nachmittags noch ins Schulkino ging und die alten schwarz-weiß Filme selbst Mitte der 80er noch breiten Anklang fanden. Wie das heute ist, weiß ich nicht so genau, ich kenne keine Kids in dem Alter persönlich.
Als nun am Samstag Abend auf Premiere die Erstvorstellung von der aktuellen Version von "Pünktchen und Anton" ins Fernsehen kam, durfte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen und ich wurde nicht enttäuscht.
Caroline Link, die Regisseurin des Films ist ein wirklich guter Clou für die ganze Familie gelungen, der auf eine unbeschwerte Art und Weise die Geschichte von Pünktchen und Anton in unsere Zeit verführt...
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