Pur Konzert-Tickets

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Dreißig Jahre stehen PUR nun schon auf den Bühnen und haben sich im Laufe ihrer Karriere neben sensationellen Alben- und Single-Erfolgen auch den Ruf einer hervorragenden Live-Band...
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Immer wieder PUR !!!
Konzertbericht von GensiNrw über Pur Konzert-Tickets
21.07.2010


Konzertbewertung des Autors:   


Pro: Band, Stimmung, Konzertlänge .  .  .  .
Kontra: Kartenverwicklungen, Verpflegung ziemlich teuer .  .  .  .  .  .  .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Konzertbericht

Hallo liebe Ciao-Gemeinde !

In meinem heutigen Bericht möchte ich von einem Konzerterlebnis berichten, welches ich am vergangenen Sonntag (18.07.2010 ) erleben durfte.

Viele in meinem Umkreis wissen es vielleicht, daß ich total auf PUR abfahre. Ich weiß, es gibt auch sehr viele Leute die sagen, PUR ist doch bescheuert, die Musik doof, oder man könne damit nichts anfangen, aber im Endeffekt können sie dann auch alle Lieder mitträllern. Ich hatte sogar einmal das Glück, daß ich Eintrittskarten für das PUR Klassisch-Konzert auf Schalke gewonnen hatte, was auch ein mega großes Ereignis für mich war.

Vor Monaten nun, überraschte mich meine Schwester mit zwei Eintrittskarten für das PUR Open-Air-Konzert in Hannover. Ich war total aus dem Häuschen, das kann ich Euch sagen. Nun ging das Warten los, und schon Tage vorher, hab ich mich kräftig auf dieses Konzert eingestimmt und jeden Tag jede PUR-CD laufen gehabt, die sich in meinem Besitz befindet.


PUR Open-Air-Konzert Hannover


Für jemanden der keine Ahnung hat, wer PUR ist nur ein paar ganz kleine Details. Pur ist eine deutsche Pop-Band aus Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg), die 1975 unter dem Namen "Crusade" gegründet wurde. In der Zeit von 1980 bis 1985 wurde die Band komplettiert und es wurde zweimal der Name der Band geändert. Erst wurde sie in "Opus" umbenannt, konnte so allerdings nicht gerade Erfolge feiern. Als dann die österreichische Band "Opus" ihren Hit "Life is life", der ein riesiger Erfolg wurde, veröffentlichte, benannten sie sich in "Pur" um, und so fing der Erfolg erst richtig an.
Sänger Hartmut Engler schreibt überwiegend die Songs selber, natürlich mit Hilfe seiner Bandkollegen. In seinen Songs geht es über zwischenmenschliche, private oder gesellschaftliche Themen, die auch sehr zum Nachdenken und Umdenken auffordern.


KONZERT-BERICHT


Nun war es endlich soweit, der Sonntag war gekommen. Schon morgens war ich so aufgeregt, wie es bei mir immer vor Konzerten ist, daß ich es kaum erwarten konnte, daß es endlich losging. Das Konzert fand auf der Gilde Parkbühne in Hannover statt. Da ich ja nicht allzu weit weg wohne, in Seelze, einem Vorort von Hannover, mußten wir zwar nicht ganz so zeitig losfahren, taten es aber trotzdem, weil wir mit dem Auto fahren wollten und nicht mit der Bahn. Einlaß sollte um 18.30 Uhr sein und da so ein schönes Wetter war, kombinierten wir dies mit ein wenig Spazierengehen rund um die Konzertstätte. Wir waren schon um kurz nach 15 Uhr dort und bekamen auch gleich einen Parkplatz fast genau vor der Parkbühne und praktisch - im Schatten.
Bereits vorm Eingang tummelten sich ganz hartgesottene Fans, damit sie sich auch die besten Plätze sichern konnten. Ich muß schon sagen, so eine bin ich jetzt aber nicht, ich muß nicht unbedingt genau vor der Bühne stehen, mir reicht es auch, wenn ich am Rand stehen oder weiter hinten, die Stimmung kommt auch dorthin.
Als meine Schwester die Karten, für den Preis von 39,05 Euro pro Karte, gekauft hatte, sagten man ihr gleich, daß es freie Platzwahl gäbe aber keine Sitzplätze vorhanden sein. Das war für meine Schwester doch schon ein kleines Handicap, da sie mit ihrem verstauchten Knöchel nicht so lange stehen kann. Wir beschlossen einfach, uns dort ein kleines Plätzchen zu suchen, wo sie ab und zu auch man den Fuß etwas hochlegen könnte.
Bereits um 18 Uhr wurden die Tore geöffnet und das leichte Gedrängel ging los. Schon als wir reinkamen sahen wir, daß dort doch glatt eine Sitzplatz-Tribüne aufgebaut war und so fragten wir die junge Dame von der Security, die dort an der Treppe stand, ob wir uns denn auch dorthin setzen dürften. Sie sagte Ja, wir bekamen einen Stempel auf den Arm gedrückt, damit die Tribüne nicht allzu voll werden sollte und suchten uns einen schönen Platz aus. Meine Schwester war natürlich überglücklich, so konnte sie ihren Fuß doch hochlegen. Allerdings währte die Freude nicht lange, denn plötzlich kamen diverse Ordner auf die Tribüne und wollten alle Karten sehen. Es gab doch tatsächlich Tribünen-Karten, die im Nachhinein noch verkauft wurden. Viele um uns rum, als auch wir selber, waren natürlich stocksauer, denn die Tribünenkarten kosteten genauso viel wie meine Schwester für Stehplatzkarten bezahlt hatte. Da war die Stimmung erstmal ganz schön im Keller. So mußten wir uns dann erstmal einen anderen Platz suchen, was zu diesem Zeitpunkt am äußeren Rand natürlich schon zu vergessen war, da sich dort überall schon Leute nierdergelassen hatten. Meine Schwester hatte dann auch den Mund voll und entschied, es würde sie schon nicht umbringen, wenn wir uns etwas weiter vorne hinstellen würden. Gesagt, getan, und wir bekamen einen relativ guten Platz.
Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Es gab Buden mit Getränken (Bier, Cola, Fanta, Wasser etc. für 4,50 Euro zzgl. 2 Euro Becherpfand), sowie 0,2 Prosecco mit Erdbeeren für 3 Euro. Auch Fressbuden gab es natürlich, die aber auch nicht weniger teurer waren. Bratwurst und Pommes für jeweils 2,50 Euro, Brezeln für 3 Euro oder Grillspiesse. Da weiß ich leider den Preis nicht, weil dieser Stand am entgegengesetzten Ende war und ich keine Lust hatte bei der Hitze hin und her zu laufen. Für den kleinen Geldbeutel war dies jedenfalls nicht und man verkniff sich doch so einiges.

Um Punkt 19 Uhr betraten dann die Vorgruppe "Luxuslärm" die Bühne und versuchten Hannover zu rocken. Naja, bei manchen schien es funktioniert zu haben, sie gingen in der Musik richtig auf, aber ich kannte von ihnen gerademal das Lied "Unsterblich" und das wars bei mir auch schon. Luxuslärm spielte ca. 10-12 Lieder und verließen nach ca. 45 Minuten dann die Bühne.

Auf der Bühne begann dann ein wenig hektisches Treiben, so mußten doch die Sachen von Luxuslärm alle runter und die von Pur alle drauf. Es war eigentlich mal ganz interessant dies mit anzusehen und ließ einen doch auch manchmal schon den Kopf schütteln, wieviel Kabelsalat auf der gesamten Bühne verteilt lag. Als es dann zum Ende des Aufbaus hin ging, wurde sogar die Crew gefeiert, was den Crew-Mitgliedern auch mal ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.

Pünktlich um 20 Uhr hob sich die Stimmung, denn nun betraten einer nach dem anderen von Pur die Bühne und es wurde gleich der erste Hit "Irgendwo" geschmettert. Es folgten zahlreiche Songs vom aktuellen Album "Wünsche", wie "Wiedersehen", über "Gesund", "Geliebt" oder "Die Beste" (ein Duett mit Luxuslärm-Sängerin Jini), bis hin zu guten alten Klassikern wie "Prinzessin", "Funkelperlenaugen", "Seiltänzertraum". Dann sorgte Hartmut Engler noch für einen grandiosen Auftritt, in dem er Hannovers Liebling Lena mit ihrem Hit "Satellite" nachsang, was beim Publikum auch sehr gut ankam. Nach dieser kleinen Parodie ging es aber dann mit ihren Hits gnadenlos weiter. So folgten noch Hits wie: "Wenn sie diesen Tango hört", "Abenteuerland", "Freunde", "Wünsche" und "Ich lieb dich". Nach diesem Lied verließ die Band zum ersten Mal die Bühne, wurde aber fluchs mit Sprechchören wie "Oh, wie ist das schön....." auf die Bühne zurück geholt. Es folgte ein Mix von ca. 6 Minuten in dem die Refrains von 6 Liedern angestimmt wurden. Das Publikum ging natürlich auch dort mit und feierte. Nach diesem Mix gab es noch "Hab mich wiedermal an dir betrunken" und die Band verließ erneut die Bühne. Meiner Schwester, mir und den weiteren Fans war das natürlich noch immer nicht genug, so wurde doch zum Beispiel einer ihrer größten Hits "Ein graues Haar" überhaupt nicht gesungen. Im Publikum wurde dann auch genau dieser Song angestimmt und so lange gesungen, bis die Band wieder zurück auf die Bühne kam. Doch auch dann wurde nicht aufgehört zu singen und die Band war regelrecht sprachlos, fragte dann noch, ob sie denn mitsingen dürften, was natürlich frenetisch gefeiert wurde. Dann wurde eben dieser Song in einer megalangen Version gesungen. Es folgte noch der Hit-Refrain von dem Stones-Hit "Sadisfaction" und "Der geschenkte Tag", bis dann das Konzert entgültig mit "Wiedersehen" beendet wurde. Auch wenn noch weitere Zugaben gefordert wurden, kam die Band nach über 2 Stunden nicht mehr zurück auf die Bühne und das Konzert war vorbei.


FAZIT

So war ich doch anfangs ziemlich skeptisch, als ich durch die Tore ging, weil sowohl der Platz als auch die Bühne nicht sonderlich groß waren, so mußte ich doch hinterher sagen, daß es auch mal schön war bei einem Konzert in einem kleineren Kreis dabei zu sein. So kannte ich ja nur mal die Pur-Konzerte die ich auf Schalke und in Kiel mitgemacht hatte und diese waren natürlich eine komplett andere Größenordnung.
Dieses Hickhack mit der Tribüne hatte mich anfangs auch schon sehr genervt, aber hinterher war alles komplett vergessen. Nachdem Luxuslärm die Bühne verlassen hatten, verließen auch viele Fans, die nur wegen denen gekommen waren, ihre Plätze vor der Bühne und kamen auch nicht wieder, so rutschten meine Schwester und ich natürlich auch weiter nach vorne und stand so ca. in der 6 Reihe.
Geärgert hat es uns mit den Ticketpreisen zwar schon sehr, weil diese eben genauso teuer waren wie die Tribünenkarten hinterher, aber ändern hätten wir dann nur etwas daran können, wenn wir uns beschwert hätten und ob wir dann auch dort hätten etwas erreichen können, das schien noch in Frage gestellt zu sein.
Am Anfang war die Stimmung noch recht verhalten, lockerte sich dann aber im Laufe des Konzerts und war zum Schluß auf ihrem absoluten Höhepunkt. Was auch zeigen soll, daß es nicht immer auf die Masse an Fans ankommt, sondern eben auf die Stimmung an sich.
Geschockt war ich schon von den Preisen für das leibliche Wohl, so war man doch schon alleine nach zwei Bechern zu Trinken einen 10er los und sowas finde ich recht teuer. So konnte ich die vor mir sehr gut verstehen, die einen Rucksack voll mit Trinkpäckchen dabei hatten. Hätte ich auch am Anfang gewußt, daß man sich eine Flasche zu Trinken mitnehmen durfte, wenn man den Verschluß abdreht und draußen läßt, dann hätte ich es auch getan, denn soviel wie man singt, so trocken wird einem auch dann die Kehle.
Einen kleinen negativen Aspekt gab es aber doch, denn der Bass dröhnte so laut aus den Boxen, daß man zeitweise kaum ein Ton verstehen konnte und nur ein lautes Brummen zu hören war. Das sollte der Stimmung aber auch keinen Abbruch tun.

Alles in Allem bin ich wirklich positiv begeistert von diesem Open-Air-Konzert, weil ich so etwas noch nie mitgemacht hatte und kann jedem nur empfehlen, so eine Chance zu nutzen - es lohnt sich. Ich selber versuche nun über Ebay an Karten für weitere Open Air Konzerte von Pur zu kommen, weil ich das einfach nochmal erleben möchte. Auch wenn viele sagen, nee, ich bin gar kein Pur-Fan, kann ich nur sagen, das man das auch gar nicht sein muß. Die Stimmung einfach zu erleben, wenn viele Texte einfach nur von den Fans gesungen werden und die Band sprachlos auf der Bühne steht ist ein Highlight für sich - sowas muß man mal erlebt haben.

Ich hoffe, ich konnte Euch meine Eindrücke von diesem Konzert etwas näherbringen und mal einen kleinen Anstoß geben, es einfach mal auszuprobieren, ihr werdet begeistert sein.

So möchte ich mich nun für Eure Lesungen, Bewertungen und ggfl. Kommentare bedanken.

Lieben Gruß,

Eure Nina.
   

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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970
Das Abschlußkonzert in Kiel
Bewertung für Pur - Konzertberichte von  kowalski6

Pro: tolle Stimmung, viele Überraschungen auf der Bühne, gute Akustik
Kontra: keine

...und ich kann nur jedem empfehlen, bei PUR einmal das Abschlusskonzert einer Tournee zu besuchen. Es ist sehr viel auf der Bühne zu entdecken, die man bei einem normalen PUR-Konzert eher kaum zu sehen bekommt. Zusammen mit dem Konzert von PUR und von Tom Albrecht hat es fast vier Stunden gedauert und dies bei einem Preis von etwa 35 Euro. Ich habe das PUR-Konzert in Kiel zwar von Sitzplätzen aus erlebt, aber durch die Großleinwand auf der Bühne konnte ich auch sehr gut die Vorkommnisse auf der Bühne verfolgen. Zu bestimmten Songs waren auch besondere Film-Einspielungen zu sehen, was ich sehr gut gelungen empfand. Vor allem beim Song "Walzer für Dich" fand ich die Bilder sehr passend und ich möchte den Verantwortlichen hier auch noch einmal danken. Der Preis -------------- Der Preis für ein Ticket für das PUR-Konzert kostete etwa 35 Euro... Bericht lesen

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hilfreich
01.01.1970
Ooooooooooh, wie ist das schöööön ....
Bewertung für Pur - Konzertberichte von  stefbl

Pro: super Stimmung, klasse Musikmischung, Party
Kontra: ---

...? und wer Schwaben kennt, der weiß, dass das schon ein sehr hohes Lob ist ... Auf jeden Fall habe ich ihn nach einer halben Stunde zum ersten Mal beim zarten Mitklatschen beobachtet, später sogar beim Mitsingen! Und ganz zum Schluss vom Konzert hatte er sogar die Arme in der Luft! Damit hätte ich vorher nie gerechnet. Auf jeden Fall ist für mich die Sache klar: Das Pur-Konzert am 20.11. in der Olympiahalle München hat mir so gut gefallen ? dass ich heute, am 21.11. gleich noch einmal hingehen werde ? wieder in München, wieder in der Olympiahalle. O.K., ich habe Freikarten bekommen ? aber auch ohne die würde ein zweiter Konzert-Besuch mit Sicherheit nicht langweilig. Wer Pur mag, dem kann ich nur auf der ganzen Linie empfehlen, schleunigst noch zu versuchen, einige der begehrten Tickets zu ergattern ? denn die ?Was ist passiert?-Tour dauert... Bericht lesen

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hilfreich
01.01.1970


Pur - Konzertberichte

Weitere Informationen von Eventim

Dreißig Jahre stehen PUR nun schon auf den Bühnen und haben sich im Laufe ihrer Karriere neben sensationellen Alben- und Single-Erfolgen auch den Ruf einer hervorragenden Live-Band und eine bereits als legendär geltende Fan-Gemeinde erspielt. Für das Live-Jubiläum 2011 haben sich PUR etwas ganz besonderes überlegt: eine umfangreiche Akustik-Tour, auf der die Gruppe aus Bietigheim-Bissingen nicht nur die großen, sondern auch viele kleinere Städte mit ihren Konzerten besuchen wird - ganz nah zu den Fans geht es also. Erstmals werden alle Konzerte der Tour komplett bestuhlt sein, denn die Band möchte einen intimen Rahmen für eine musikalische Zeitreise durch dreißig Jahre PUR-Geschichte schaffen.

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Haupteigenschaften

Category: Rock & Pop