Dieses Rezept wurde von 47 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Immer wieder fragt man sich, was könnte man denn, vorallem wenn sich Gäste angesagt haben, wieder mal zur Abwechslung auf den Tisch bringen? Es soll gut schmecken, möglichst wenig Kalorien haben und wenn es geht, nicht zu viel Zeit zur Zubereitung benötigen. Genau dazu fiel mir vor Kurzem ein Rezept in die Hand. Ich habe es ausprobiert und für "sehr gut" befunden.
* Für 4 Portionen werden folgende Zutaten benötigt:
4 Scheiben (ca. 160 g) helles Graubrot 375 g Tomaten 3 EL Öl, Salz, Pfeffer 100 g Lauchzwiebeln 250 g Champignons 500 g Putenschnitzel 1/8 l klare Hühnerbouillon (Instant) 125 g Schlagsahne 2 EL heller Soßenbinder 100 - 125 g geriebener Goudakäse
* Und nun zur Zubereitung:
Als erstes wird das Brot getoastet. Nebenbei habe ich die Tomaten klein geschnitten und in 1 Esslöffel heißem Öl in ca. 1 bis 2 Minuten gebraten (dabei nicht vergessen mit Salz und Pfeffer zu würzen); anschließend werden die Tomatenwürfel warm gestellt.
Als nächstes sind die Lauchzwiebeln in Ringe, die Champignons in Scheiben und die Schnitzel in Streifen zu schneiden. Das Fleisch habe ich in den restlichen 2 Esslöffeln Öl angebraten, dabei nach und nach die Champignons und die Lauchzwiebeln zugefügt und mitgebraten. Alles zusammen habe ich wieder mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Nach einer kurzen Bratzeit habe ich das Ganze mit Brühe und Sahne abgelöscht, kurz aufkochen lassen und mit Soßenbinder gebunden.
Anschließend habe ich auf den getoasteten Brotscheiben die warmgehaltenen Tomatenwürfel verteilt und darüber die gebundene Putenfleisch-Champignon-Zwiebel-Mischung. Zum Schluss bestreute ich alles noch mit dem geriebenen Goudakäse.
Diese "Schlemmerschnitten" mussten jetzt nur noch ca. 5 Minuten im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 250 °C / Umluft: 225 °C) überbacken werden - fertig.
Für die Zubereitung habe ich ungefähr ca. 30 Minuten benötigt, eine Zeit, die ich als ziemlich kurz empfand. Jede Portion hat übrigens ca. 510 kcal (= 2140 KJ).
Da ich mir beim anschließenden Kosten zu wenig Zeit gelassen habe, verbrannte ich mir gehörig den Gaumen. Den habe ich mir dann mit einem schönen Radler gekühlt, das hervorragend zur Schlemmerschnitte passte. Nachdem alles ein bisschen abgekühlt war, haben sich dessen ungeachtet meine Gäste und ich die Schlemmerschnitten schmecken lassen. Wenn man in lustiger Runde zusammensitzt, kommen diese sicher auch mal zu späterer Stunde (dann evtl. vorher schon zubereiten) sehr gut an. Uns allen hat es jedenfalls geschmeckt.
Ich wünsche euch also viel Spaß beim Ausprobieren und "Guten Appetit"
22.07.2003 13:43
werd ich die nächsten Tage mal ausprobieren! Liest sich echt lecker! LG
15.07.2003 13:59
oh, das hört sich ja lecker an...
25.01.2003 16:21
Guter Tipp..werde ich doch direkt mal nachkochen :) LG Karolina