Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Imagepflege |
| Kontra: |
langweilig, vergebliche Mühe, |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Jeder, der mich ein wenig kennt, wird sich fragen, wieso ausgerechnet ich mir anmaße, einen Bericht übers Putzen zu schreiben.
Aber auch ich finde hin und wieder einen Grund, mich an die mühevolle undankbare Arbeit zu machen. Dabei achte ich jedoch stets darauf, mit wenig Aufwand viel zu erreichen.
Warum putze ich überhaupt?
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Es gibt nur ein paar Gründe, die mich zum Putzen animieren können.
a: Hoher Besuch hat sich angekündigt (die Erbtante, die Schwiegermutter oder gar das Christkind)
b: Ich bin gestolpert; und zwar über den Dreck neben dem übervollen Mülleimer.
c: In der Küche macht sich Verwesungsgeruch breit
d: Es ist mir nicht gelungen das Putzen auf ein anderes Familienmitglied abzuwälzen
Was brauche Ich?
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1.Die Motivation ist das allerwichtigste. Die oben angeführten Gründe reichen oft nicht aus, deshalb verspreche ich mir selbst eine Belohnung für die Arbeit.
2.An Utensilien reichen ein Staubsauger, ein Eimer Wasser, ein Putzlappen, eine Sprühflasche Glasreiniger, ein Müllsack und eine Rolle Haushaltspapier.
3.Viel Zeit, damit auch die Pausen nicht zu kurz kommen
Wie gehe ich vor?
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Am Zeit sparendsten ist es für mich, mich Zimmer für Zimmer durchzukämpfen. Angefangen wird je nach Putzanlaß. Wenn die Schwiegermutter kommt, ist es ratsam, mit dem Badezimmer anzufangen. Denn sie ist Spezialistin für Ecken und spiegelt sich gern in den Kacheln. Deshalb erkläre ich jetzt mal Raum für Raum, wie man schnell fertig wird. Die Reihenfolge ist dabei variabel.
1. Das Badezimmer
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Dem groben Dreck rückt man zuallererst mit dem Staubsauger zu Leibe. Haare im Putzwasser sind nämlich recht unappetittlich.
Im Badezimmer muß vor allem die Optik stimmen, denn glänzende Kacheln und blitzende Armaturen gaukeln ein hygienisches Umfeld vor. Deshalb schnell die Fliesen und Wasserhähne mit Glasreiniger einsprühen, mit Haushaltspapier nachpolieren, und alles glänzt. Anschließend den Boden feucht aufwischen und im Bad ist alles ok. Wer seine Mitbewohner nicht richtig erzogen hat, sollte nun noch einen schnellen Blick ins WC werfen. Hier muß evtl. eine Bürstung erfolgen. Nach 15 minütiger Arbeit kann man sich nun getrost die erste Pause gönnen.
2. Die Küche
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Auch in der Küche ist der optische Eindruck das Wichtigste. Aber besonderes Mißfallen kann auch ein klebriger Fußboden erregen. Deshalb gilt auch hier: Zuerst den groben Dreck zusammenfegen oder saugen. Anschließend die Küchenschränke mit Glasreiniger besprühen und mit einem alten Lappen nachreiben. Das Auswaschen der Schränke von innen kann man getrost auf einen späteren Zeitpunkt verlegen. Irgendwann hat man sicher genug Zeit und Lust dazu. Dann noch schnell alles, was herumsteht in der Spülmaschine verstecken und den Boden einmal feucht aufwischen. Fertig!
In dieser optisch sauberen Küche kann man sich nun mit einer Tasse Kaffee belohnen.
3.Das Wohnzimmer
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Wichtig ist hier, dass erst mal alles verschwindet, was die Familienmitglieder so liegen lassen haben. Hierfür eignet sich ein großer Müllsack, falls nicht genug Schubladen im Schrank vorhanden sind.
Im Wohnzimmer ist der Staubsauger besonders wichtig. Ich sauge zuerst mal die Polster mit der Polsterdüse ab. Hier sollte man besonders gründlich agieren, wenn Kleinkinder oder Hunde zum Haushalt gehören. Mit dem Bürstenaufsatz kann man auch prima die anderen Möbel absaugen. Das ist nicht so mühsam, wie das Staubputzen mit Lappen. Der Vorteil ist, dass der Staub nicht nur aufgewirbelt wird, sondern im Staubsaugerbeutel verschwindet.
Anschließend werden die Teppiche gründlich gesaugt. Auch der übrige Fußboden wird abgesaugt und nur zu besonderen Anlässen (Weihnachten) feucht gewischt.
Wer besonderen Wert auf Atmosphäre legt, kann nun noch ein Sträußchen Blumen auf den Tisch stellen und Schwiegermutter kann kommen.....
Kinderzimmer
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Hier kommt es darauf an, wie alt das Kind ist. Bei einem Teenager muss man leider mehr Aufwand betreiben, als in einem Zimmer eines Kleinkinds.
a) kleineres Kind
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Kinder bis zu etwa 10 Jahren können ihr Zimmer meist noch selbstständig aufräumen. Die Mutter kann sich also auf ein gelegentliches Saugen und Abstauben beschränken. Diese Arbeit ist in 10 Min. erledigt.
b) Teenager
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Der Teenager verliert nach und nach die Fähigkeit Ordnung zu halten. Gerüchten zufolge kann er erst richtig durchatmen, wenn sich in seinem Zimmer ein penetranter Geruch nach alten Socken und Essensresten breit macht. Solche Zimmer sollte man nur dann betreten, wenn der Bewohner bzw. die Bewohnerin auf Klassenfahrt ist. Dann ist es ratsam, erst einmal gründlich zu lüften, denn ältere Personen könnten hier Atemnot bekommen. Da der Teenager nicht im Haus ist, kann man nun auch alles, was auf dem Fußboden liegt entsorgen(hier kommt wieder der Müllsack zum Einsatz). Anschließend genügt oberflächliches Saugen, weil der Teenager nach der Heimkehr das Zimmer in kürzester Zeit wieder in den gewohnten Zustand gebracht hat.
Was sonst noch so anfällt
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Fensterputzen
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Fenster sollte man nur vom Fachmann putzen lassen. Hier ist die Unfallgefahr doch zu groß. Wer die Kosten scheut, sollte möglichst nicht allzuoft dieser gefahrvollen Aufgabe nachgehen. Es reicht, wenn man die Scheiben ab und zu mit Glasreiniger und klarem Wasser bearbeitet. Bald regnet es ohnehin wieder.
Fazit
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Putzen ist eine anstrengende Arbeit, die man sich so weit es möglich ist , erleichtern sollte. Wer es sich leisten kann, sollte unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Für alle anderen gilt: Nehmt die Hausarbeit nicht so ernst. Ich hoffe, ihr nehmt auch meinen Bericht nicht allzu ernst und danke fürs Lesen.
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Alles muss sauber sein!
Das ist das Glaubensbekenntnis schlechthin.
Es wird geputzt und geschrubbt was das Zeug hält.
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sehr hilfreich
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Bewertung für Putzen - Tipps & Tricks von
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sehr hilfreich
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