Das Geheimnis glücklicher Frauen!
18.06.2002 (07.07.2003)
Pro:
Wohnung sauber, glückliche Frauen
Kontra:
macht müde
Empfehlenswert:
Ja
 sandwarrior
Über sich:
Kein Kind sollte vor seinen Eltern gehen! Wir werden dich für immer lieben!
Mitglied seit:21.08.2001
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Das Geheimnis glücklicher Frauen! Ich habe es entdeckt, eines der bestgehütetenden Geheimnisse. Auf meiner Erkundungstour durch die weibliche Psyche, bin ich drauf gekommen. Ich habe mir ein paar Fragen gestellt und eines der vielen Geheimnisse der Frau geknackt.Warum wird uns seit Kindeszeiten erzählt, putzen ist Frauensache? Warum sind Nacktputzer so begehrt und gut bezahlt? Warum heißt es immer, laß mal, du kannst das nicht? Sind Kerzenschein, Kuscheln und Romantik oder Rotwein, jene Dinge welche Frauen anmachen? Nein!!! Eine geputzte, blitzblanke Wohnung, das ist das allerhöchste für eine Frau.Um das zu beweisen, habe ich einen dieser harten Selbstversuche gemacht und heimlich unsere Wohnung geputzt. Um der Sache den richtigen Reiz zu geben, habe ich am Abend vorher, bewußt ein wenig rumgesaut und einiges durcheinandergeschmissen. Der müde, vernichtende Blick, sagte mir „ Ziel erreicht“. Da war die erste Hürde, wie werde ich rechtzeitig wach um alles zu schaffen. Ich trank heimlich 2 Flaschen Wasser. Morgens 4:14 Uhr, die Blase hält. Ich schleiche mich auf Zehenspitzen raus und dichte mittels Wolldecke die Schlafzimmertür schalldicht ab. Am Abend, hatte ich schon alle benötigten Utensilien parat gestellt. Handfeger, Schippe, Besen, Wischeimer nebst Mop, Staubwedel, Läppchen und Lappen, Küchenrolle, Leiter, jedemenge Reinigungsmittel, Staubsauger und Knieschoner.Das Zimmer, was eine Frau morgens als erstes betritt, ist das Bad, das nehmen wir uns auch als erstes vor, damit es trocknen kann. Das Bad hat bei Frauen den allerhöchsten Stellenwert. Gekonnt wird nach entleeren der Blase und ausreichend spülen, die Schüssel mit WC-Reiniger eingesprüht, danach die Fliesen und Armaturen und den WC-Aussenkörper, eingebiffert( ich nehme immer Biff). Alles schön sauber abwischen, Ecken nicht vergessen und noch durchgewischt, nachdem wir den Klodeckel und den Spiegel gesäubert haben. Hier reibe ich mit dem Küchentuch noch mal schnell hinterher. Perfekt! In den WC-Reiniger kann man noch das Wasser vom Gebissreiniger tun, oder eine ganze Tablette, hilft gegen Kalkstein. Ein Wort zum Klo, hier muß ich mal an die Mitmännerschaft apellieren! Urinspritzer wegzumachen ist noch ekliger, als wenn ER mal diese unangenehme, widerliche Berührung mit dem Porzellan hat. Und sitzendpinkler sind bei Damen äußerst beliebt. Wir huschen in die Küche, während das Wasser für den Abwasch einläuft, räume ich schnell auf und wische die Schränke und die Arbeitsfläche mit meinem angefeuchteten Lappen ab. Nach dem abtrocknen, schnell noch alles weggeräumt und durchgewischt.Erste Verschnaufpause und kritisches betrachten des erreichten. Korrekturwischen und weiter. In die Stube. Mittels Staubwedel, von oben beginnend, den anhaftenden Staub entfernen, Lampe nicht vergessen. Das wichtigste sind die hochwertigen technischen Geräte, welche sowieso nicht unbedarfte Hände gehören und einer soliden gründlichen Reinigung bedürfen, hier benutze ich ein antistatisches Tuch, welches angenehm, sämtlichen Staub entfernt und für einige Zeit fernhält. Für die Schränke nehme ich Pronto, damit bin ich rasant fertig. Verflucht! Ich kann den Teppichboden nicht saugen, macht zuviel Lärm.Die Fenster, stellen eigentlich auch keine Hürde dar, hier empfiehlt der Putzwarrior Sidolin und Küchenrolle, die Rahmen machen wir gleich mit, da habe ich mit Fensterputzmitteln ein prima Ergebnis. Man sollte linksoben beginnen und dann in sich gerade, schräg zum Knauf. 6:00 Uhr, während ich die Treppe runterfege, wird das nächste Wischwasser schon heiß, ich haste schnell zum Bäcker um die Ecke um frische Brötchen zu holen. Nach dem Treppewischen, ein kurzer Blick schläft noch alles und nichts bemerkt.Der begehbare Teil der Wohnung glänzt exorbitant. Hier muß ich mal einwerfen, das eine Frau, einen Raum mit einem dazu passenden Duft assoziiert. Von mir empfohlen für das - Bad eine Mischung aus Flieder und Citrus - Küche sollte leicht nach Essig und frischen Früchten riechen - Wohnzimmer ein Duft nach frischen Blumen - Schlafzimmer ein Hauch LavendelFür alle Zimmer gilt, sie sollten sauber riechen, obwohl ich nicht weiß, was Frauen darunter verstehen. 7:49 Uhr Attention!!! Testperson betritt verschlafen das Bad. Ahnungslos unter die Dusche, endlich kann ich noch durchsaugen. Allein der erste erstaunt, anerkennende Blick hat die Mühe gelohnt. Eine saubere Wohnung! Das Gehirn sendet Glücksbotenstoffe aus und die Testperson bekommt ein strahlendes Gesicht, der kritische, ungläubige Blick durchstreift die Wohnung und findet nichts zu meckern. In diesem Moment setzt der weibliche Körper ein mir unbekanntes Hormon frei, dieses in Verbindung mit dem Glückshormon bewirkt erstaunliches. Die Erkenntnis, das die Wohnung sauber ist und man keinen Handschlag dafür machen muß, stimuliert den weiblichen Körper zur höchsten sexuellen Erregung. Nur ist man dann vom putzen zu Müde. Die Welt ist ungerecht.Fazit: Die weiblichen Testpersonen geraten in Extase vor lauter Glück. Männern, welche das bürsten der Putzfrau, als der Gipfel der Reinlichkeit vorkommt, empfehle ich mal meinen Test zu machen. Euer PutzwarriorPS: Diesen Betrag widme ich Karl Napf, dem allerersten Nacktputzer. PPS: Und hinter die dunkle Anziehungskraft von Schuhläden komme ich auch noch.
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07.11.2004 02:08
Sidolin verwende ich auch.LG
14.09.2004 17:34
Wie nett, und da hast Du wirklich gemacht? Wie bekomme ich meinen Freund bloß dazu so etwas auch mal zu machen? LG Elu
04.09.2004 15:54
Hey, sandwarrior! Wie du ja schon weist, arbeite ich im Rettungsdienst+da sehe ich nicht nur menschliches Leid und Elend sondern auch krasse Unterschiede nach dem Motto außen hui und innen ... Ein Beispiel: Piekfeine und hochteuere Gegend,Riesenvilla, Swimmingpool, 2 fette Autos im CarPort. Drinnen absolutes Chaos, stinkende Wäsche, Fäkalien überall verschmiert,etc und die Hausfrau (44) hatte einen Strick um den Hals. SCHULDEN! Andererseits: kleine Wohnung in einer ziemlichen schäbigen Gegend, Patientin, 89 Jahre, allein lebend, vom Boden kannst du essen und die Stofftaschentücher liegen gebügelt im Schrank. Also, nicht alle Frauen sind gleich, Geld verdirbt bei vielen den Charakter bzw. blockiert den Putzfimmel. Gruß Börsenfeger