*** Kleine Ergänzung vom 26.03.02 am Ende ***
Wir sind, durch meine Arbeit bei einem großen Deutschen Konzern mehr oder weniger dazu genötigt worden, mir und meiner Familie (damals nur meine Frau)eine neue Wohnung zu suchen.
Das war 1995. Als sich dann an unserem neuen Wohnort die Möglichkeit ergab, einen Bauplatz zu bekommen, haben wir nicht lange gezögert und wir, mittlerweile 3 Personen, haben sofort zugegriffen.
Dieser Bauplatz war nicht von der Gemeinde, sondern einem privaten Eigentümer, sodaß keine Bebauungsfristen, wie sonst üblich festgelegt waren.
Dies kam uns gerade recht, da wir eigentlich noch nicht ans Bauen dachten.
Wir haben dann irgendwann beschlossen, unsere Familie noch um ein weiteres Mitglied aufzustocken und da die Zinssituation auf dem Kapitalmarkt am Ende des Jahres 1998 so günstig war wie noch nie, haben wir die Planung für den Bau eines Einfamilienhauses in Angriff genommen.
Zu den Pannen und Mißgeschicken, die einem Bei dem Bau eines Hauses passieren können, werde ich wahrscheinlich irgendwann an anderer Stelle noch etwas kundtun.
Nachdem ich bei meiner Hausbank und sämtlichen ortsansässigen Filialbanken Termine gemacht, und diese auch wahrgenommen hatte, mußte ich feststellen, dass man als Kunde von den Kreditinstituten doch meißt so weit über den Tisch gezogen wird, wie es denn nur geht.
Wenn man sich nicht selbst informiert und über die Details selbst Bescheid weiß, ist man, nach den Erfahrungen die ich gemacht habe, verraten und verkauft.
So wollte mir z. B. eine der großen Deutschen Banken einen Kredit verkaufen, die monatliche Belastung sollte bei damals etwa 800,-- DM liegen.
Es wurde mir allerdings nicht gesagt, dass unser zweites Kind, welches noch in der Planungsphase begriffen war voll eingerechnet war. Desweiteren wurde kein Wort darüber verloren, dass die staatliche Förderung nach 8 Jahren ausläuft und man dann diesen Betrag zusätzlich aufbringen muß.
Eine Finanzierung für ein Haus läuft nun mal in der Regel über mindestens 20 Jahre und da hat man dann eine Weile Spaß mit der Bank.
Aber endlich zum Thema.
Nach den niederschmetternden Erfahrungen habe ich mich an meinen PC gesetzt. Da ich noch einen Artikel aus der Zeitschift Finanztest im Kopf hatte, bin ich auch ziemlich schnell beim Angebot der Quelle Bausparkasse gelandet.
Nach verschiedenen Online-Vergleichen hat mich schließlich das Angebot der Quelle überzeugt. Nicht nur das das Angebot von den Zinsen her am günstigsten war, auch der Online Service und der Kontakt mit den Telefon-Sachbearbeitern hat mich rund herum überzeugt.
Man hatte jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner.
Der Vertragsabschluß wurde online abgewickelt, die Verträge dann per Post versandt und unterzeichnet.
Alle Vertragsbestandteile waren hinlänglich erklärt, in den wenigen Fällen in denen es der Nachfrage bedurfte, bekam ich umgehend Antworten von den Mitarbeitern der Quelle Bausparkasse.
Was mich aber im Endeffekt, außer der günstigsten Zinsen überzeugt hat, war ein festgelegter Zahlungsplan von der ersten bis zur letzten Rate.
Meine Finanzierung läuft über 26 Jahre und ich habe von Anfang bis Ende der Laufzeit eine feste Rate. Diese wurde mir von der Quelle berechnet und bleibt über die gesammte Laufzeit gleich.
Da hat man die nötige Planungssicherheit.
Ein weiterer Vorteil bei dem von mir gewählten Modell des vorfinanzierten Bausparvertrages ist die Möglichkeit, nach Zuteilung, Sondertilgungen in unbegrenzter Höhe zu leisten, ohne das diese gleich mehrere Hundert Mark (oder jetzt Euro) kosten, wie bei anderen Banken, wenn sie nicht vertraglich vereinbart sind.
Weiter kommt dazu, das mich die Quelle Bausparkasse auf mögliche Förderungen durch den Staat bzw. das Bundesland hingewiesen hat, was bei den Geschäftsbanken leider während des Beratungstermins vergessen wurde.
Während der Bauphase unseres Hauses wurden dann alle anfallenden Rechnungen von mir an die Bausparkasse übersandt, von dort aus wurden sie direkt beglichen und an mich zurück geschickt.
Nach jeder Kontobewegung erhielt ich einen detailierten Auszug mit allen nötigen Angaben.
Einen Punkt habe ich noch vergessen. Die Quelle Bausparkasse verzichtet während des ersten halben Jahres nach Bereitstellung des Kapitals auf die sogenannten Bereitstellungszinsen, die von den meißten Banken sofort erhoben werden, wenn das Kapital nich direkt nach der Bereitstellung Verwendung findet.
Auch dieser Betrag ist bei Summen, die im Hausbau leicht zusammen kommen nicht zu unterschätzen.
Mittlerweile bietet Quelle auch die Kontoführung per Internet an, so ist man immer über seine Daten auf dem aktuellen Stand.
Weitere Infos gibt´s direkt unter www.quelle-bausparkasse.de
Falls also jemand von Euch irgendwann seine Planungen in dieser Richtung aufnimmt, schaut mal bei der Quelle vorbei, es zahlt sich wirklich aus.
Viele Grüße aus dem Hessenland
Starfieldplayer
Ergänzung
Nachdem ich diesen Bericht in Ciao! veröffentlicht habe, hat mich eine sehr nette Dame vom Quelle-Kundenservice angepostet, und mich gefragt, ob ich bereit wäre den Artikel im quelleeigenen Meinungsforum auf der Homepage der Quelle-Bausparkasse zu veröffentlichen. Hab ich natürlich promt gemacht, denn von positiven Erfahrungen sollen ja möglichst viele Leute profitieren. Daraufhin habe ich schon einige Mails von Quelle-Kunden bekommen, denen ich hoffentlich mit meinen Antworten weiterhelfen konnte. Und..... Ich habe von Quelle ein Paket bekommen in dem tolle T-Shirts für die ganze Familie drin waren. Schöner Zug finde ich, oder.
Nochmals Danke an die Quelle - Bausparkasse für den Service meiner Baufinanzierung und natülich auch für die Shirts.
15.05.2002 14:33
Daß Du mit Deiner Quelle-Bausparkasse zufrieden bist, ist schön. So ganz ist mir allerdings nicht klar, ob die Zinskonditionen für die gesamte Dauer der Ansparphase des Bausparvertrages garantiert wurde. Wenn die Vertragssumme dem kompletten Finanzierungsbedarf entspricht, hast Du eine relativ lange Ansparzeit, in der Du Dein angespartes Kapital mit niedrigem Zinssatz verzinst bekommst, aber immer für den Gesamtbetrag Darlehenszinsen zahlen mußt. Da kann ein Hypothekendarlehen oftmals wesentlich günstiger sein, da hier durch die Annuität nur die Restschuld verzinst wird. Dennoch halte auch ich Bausparvertrag mit bis zu 1/3 der Gesamtkosten des Objektes für ok. Die Variationsmöglichkeiten sind bei den einzelnen Bausparkassen durchaus unterschiedlich. Meine Erfahrungen beziehn sich auf BHW u. LBS. Lb. Gruß:..Betterwise...
05.04.2002 15:38
Sehr guter Bericht von Dir. Wir haben ebenfalls vor 2 Jahren gebaut. Mit unserer Bausparkasse (bei uns Victoria) haben wir alledings eher schlechte Erfahrungen gemacht. Unser Bausparvertag lief bereits 7 Jahre, trotzdem konnten wir keine wirklich genaue Ausssage über einen Zuteilungsterminerhalten . Die Zuteilung ist von vielen Faktoren (Bewertungszahl, …usw.) abhängig, schlecht für die Planung. Mit Abschlußgebühren, Kontoführungsgebühren, Zuteilungsgebühren wären wir, bei der ohnhin günstigen Zinslage, schlechter gefahren als mit einem normalen Baukredit. Als endlich der Zuteilungstermin feststand forderte die Bausparkasse zur Darlehensauszahlung noch Sicherheiten (Kreditsumme 15000 DM !!!!). Grundschuldeintrage hätten nocheimal Kosten verursacht. Naja usw. ich glaube ich fasse das ganze mal in einem eigenen Bericht zusammen. Gruß Mazener
05.04.2002 03:01
garnicht gewusst, dass quelle auch eine bausparkasse hat/ist. Dachte, das wäre nur Versandhandel...