... Einleitung
Letzten Sommer stieß ich auf Andreas Eschbachs Buch "Quest". Kaum hatte ich den Text auf der Rückseite durchgelesen und den Preis von 12 DM gesehen und für fair befunden ging ich zur Kasse und kaufte es. Leider stellte sich dort raus, dass es keine 12 DM, sondern 12 EUR waren, ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von schalkman über Quest / Eschbach, Andreas 5. September 2002
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
hoch
Spannung:
wenig spannend
Humor:
wenig humorvoll
Aufmachung:
schön
Pro:
siehe Text
Kontra:
siehe Text
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
1. Einleitung ===============
Letzten Sommer stieß ich auf Andreas Eschbachs Buch "Quest". Kaum hatte ich den Text auf der Rückseite durchgelesen und den Preis von 12 DM gesehen und für fair befunden ging ich zur Kasse und kaufte es. Leider stellte sich dort raus, dass es keine 12 DM, sondern 12 EUR waren, also fast das doppelte, aber trotzdem: Jetzt wollte ich das Buch erst recht haben. "Quest" war mein erstes Buch von Eschbach und wer meinen letzten Bericht über "Die Haarteppichknüpfer" gelesen hat, der weiß auch, dass es nicht mein letztes war ;-). Am Preis hat sich derzeitig nichts verändert und es ist immer noch für 12 Euro im Heyne-Verlag erhältlich.
2. Autor ===============
Andreas Eschbach ist 1959 in Ulm geboren, ist verheiratet und hat einen Sohn. Er studierte Luft.- und Raumfahrttechnik in Stuttgart, wurde nach Abschluss des Studiums aber Softwareentwickler und später Berater für EDV-Firmen. Eschbach schreibt bereits seit seinem 12. Lebensjahr, 1994 erhielt er das Arno-Schmitt-Stipendiat für schriftstellerischen Nachwuchs. 1995 erscheint sein erster großer Roman, den ich hier auch vorstelle, "Die Haarteppichknüpfer" (siehe mein Bericht vom 3.9.02). Für dieses Buch erhält er den Literaturpreis des Science-Ficiton Clubs Deutschland. Im weiteren folgen die Romane "Solarstation" (1996, dazu ist auch ein Bericht geplant), "Das Jesus-Video" (1998, sein bisher bester Roman, ausgezeichnet mit drei Literaturpreisen und in der Bestsellerliste vertreten), "Kelwitts Stern" (1999), "Quest" (2001, das ich hier vorstelle), "Eine Billion Dollar" (2001), "Das Mars-Projekt" (2001) und "Perfect Copy" (2002).
3. Handlung ===============
Die Stroy von Quest spielt vor der von "Die Haarteppichknüpfer". Das schier riesige Sternenkaiserreich des galaktischen Kaisers besteht seit nun fast 250.000 Jahren, wobei es in dieser Zeit nur elf Kaiser gab, wovon aber auffällig ist, dass der letzte schon mehr Jahre regiert, als all seine Vorgänger zusammen. Trotz der enormen Größe und des hohen Alters des Kaiserreichs hält der Kaiser alles stabil zusammen und strebt weiter nach Vergrößerung seines Territoriums. Ein kleiner Verbund von Planeten allerdings will sich nicht einfach besetzten lassen, es ist das Gebiet des Herrschers mit dem Titel "Pantap" (Haarteppichknüpfer-Leser kennen ihn ja schon ;-)).
Als eines der fortschrittlichsten Raumschiffe in der Flotte des Pantap gilt der Fernerkunder Megatao, unter dem Kommando des altehrwürdigen Eftalan Quest. Doch Quest spürt die Gefahr des Kaiserreiches deutlicher als der Pantap und er spürt auch, dass sein Leben bald zu Ende geht. Daher entschließt er sich zu etwas wahnwitzigem: Er geht auf die Suche nach dem sagenumwobenen, mythischen "Planet des Lebens" (erinnert vom Grundgedanken her irgendwie an Star Trek V: Am Rande des Universums). Um diesen Planeten zu finden dringt er zuerst in eine riesige Bibliothek (oder besser gesagt ein Archiv) ein, das sogenannte Pashkanarium. Dort erhofft er sich Aufschluss über den Planet des Lebens oder zumindest Informationen zum Kontakt mit nicht-menschlichen Lebensformen zu finden (denn ausser den Menschen sind kaum Aliens im Universum bekannt).
Dass Eftalan Quest dabei nicht wirklich nach den Befehlen des Pantap handelt hält er vor der Besatzung streng geheim. Auf der Suche nach diesem sagenumwobenen Planeten trifft er auf eine der nicht-menschlichen Spezies im Universum: Die Yorsen, die ihm einen entscheidenden Hinweis auf den Planeten, der die Mitte des Universums darstellt geben, doch ist dieser Planet wirklich der Planet des Lebens? Und: Der Planet ist von einer nur schwer durchdringlichen Barriere umgeben, wie will er dort durchkommen und was will er auf dem Planet des Lebens? Was erhofft sich Quest dort zu finden? Fragen über Fragen, doch beantwortet sie selbst, indem ihr dieses Buch lest.
4. Fazit ===============
Zwar sieht es in meinem Bericht so aus, als wäre Eftalan Quest die Hauptperson des Buches, doch dies ist keineswegs so. Man kann bei Quest nicht von einer Hauptperson sprechen, denn es gibt mehrere "Helden", die alle irgendwie ein miteinander verwobenes Schicksal haben. Der junge Novitze Bailan, den man vom Pashkanarium zum Lesen der uralten Runen mitgenommen hat, der unsterbliche Smeeth, der erste Verweser (erster Offizier) Dawill oder der Kommandant selbst, Quest, alle sind Hauptpersonen und doch wieder nicht. Daraus ergibt sich eine höchstinteressante Erzählweise in dem ganzen Buch.
Auch finde ich die Gesellschaftsordnung im Buch hochinteressant. So ist die Megatao in drei Bereiche eingeteilt, der feinste, edelste und vornehmste für die "Edlen", welche die Offiziersposten besetzten, der zweite, mittlere, für die "Freien", die normale Arbeiten im Schiff verrichten und schließlich der dritte, unterste für die "Niederen", die in großen Sählen untergebracht sind und die Drecksarbeit verrichten müssen. Der Leser wird oft mit diesem Gesellschaftsbild konfrontiert und fast dazu gezwungen es zu bewerten, doch dem gegenüber steht das Kaiserreich, das hunderte, tausende oder zehntausende Planeten verwüstet und erobert hat. Der Leser gerät hier fast in Konflikt mit sich selbst? Soll man für diese Ordnung kämpfen? Ist es für die Niederen im Kaiserreich besser oder geht es allen schlechter? Ich finde darin liegt die Brisanz des Buches, nicht in der Handlung. Doch ich hoffe, ich nehme nichts allzu großes Vorweg, wenn ich sage, dass der relativ offene Schluss dem Leser dann doch irgendwie die Gewissheit auf Freiheit und Gleichheit der Besatzung der Megatao gibt...
Leider bleibt oft die offensichtliche Spannung beim Lesen aus, aber was solls, wenn sichs trotzdem irgendwie gut liest und wer mangendes Vorstellungsvermögen durch Illustrationen im Buch kompensiert wird. Zwar nicht Bestbewertung, aber ein gutes Buch, das sich nicht zur leichten Kost zählen sollte.
Pro: Interessante Ansätze... Kontra: ...die nicht zu Ende gebracht werden, viele Klischees
...Um seinem Ziel näherzukommen muss Quest zunächst ein heiliges Kloster überfallen, dass das gesammelte Wissen Gheeras beherbergt. Quest stiehlt das "Allerheiligste", sämtliche Informationen über den Kontakt zu nichtmenschlichen Lebensformen. Mit Hilfe dieser Daten gelangt die "Megatao" zu dem Planeten der Yorsen, einer uralten der Menschheit weit überlegenen Rasse, das sich mit dem Verschieben ganzer Sonnensysteme beschäftigt. Die Yorsen beobachteten ... ...seinem Zugriffsbereich. DIe Yorsen geben Quest einen Tipp und so setzt die Megtao ihre Suche fort.
Allerdings muss hier noch angemerkt werden, dass man auf dem Weg zu den Yorsen einen mekwürdigen Schiffbrüchigen aufgegabelt hat, der sich schließlich als Unsterblicher zu erkennen gibt.
Man sieht also ein umfangreiches Epos, dass sich so ziemlich aller bekannten SF-Klischees bedient. Das Buch liest sich wie der erste von mehereren Teilen. Leider ...
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Pro: Die Faszination des Grauens Kontra: das Grauen
...Handlung
Der Edle Eftalan Quest ist der Kommandant eines riesigen Raumschiffs mit annähernd 1200 Mann Besatzung. Die Megato ist einer von 2 großen Fernerkundern der Reichsflotte. Die Megato ist so konzipiert das sie jahrelang unabhängig von Basen und Raumhäfen operieren kann. Im Gegensatz zu ihrem Schwesternschiff ist sie mit einer hochkarätigen wissenschaftlichen Abteilung zur Planetenerkundung ausgerüstet.
Quest, der einzige Überlebende, ... ...Quest verkündet seinen Offizieren, allesamt Edle des Reiches, die Freien und Niederen haben kein Recht auf Information, die Befehle des großen Phantap. Die Megato soll den legendären Planeten des Ursprungs finden auf dem ( fast ) alles Leben im Universum seinen Ursprung hat. Der Phantap, so erklärt Quest seiner überraschten Mannschaft, erwartet von dieser Mission entscheidende Erkenntnisse für seinen Kampf gegen die Bedrohung aus der Nachbargalaxis. ...
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Pro: Unterhaltung ohne Hirnabschaltung Kontra: Man muß anscheinend den Schreibstil mögen
...-STORY-
Die geschichte von Quest spielt in ferner Zukunft (naja, wahrscheinlich tut sie das… es gibt auch genug Andeutungen dass sie irgendwann anders spielen könnte). Die Menschheit hat sich auf zahllosen Welten in diversen Galaxien breitgemacht und dabei eine fast genau so große Vielfalt fremder Spezies entdeckt.
Allerdings weiß der Durchschnittsmensch davon herzlich wenig, denn wie das so ist wenn mal jemand eine ferne Reise antritt bleibt ... ...sich der erfahrene Kommandant Eftalan Quest daran, einem Mythos auf den Grund zu gehen. Es ist nämlich schon lange erwiesen, das alle Lebensformen im Universum unbestreitbar miteinander verwandt sein müssen. Und jedes Volk hat seine eigenen Legenden, die sich um den Planeten ranken, auf dem alles Leben seinen Anfang nahm.
Diesen Planeten zu finden hat sich Quest zum Ziel gesetzt. Allerdings sind bereits viele an dieser Mission gescheitert und niemand ...
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Pro: der Autor kann schreiben Kontra: leider zeigt er es hier nicht
...fehlte mir das.
Eftalan Quest ist der schwerkranke Kommandant des Raumschiffes MEGATAO und befindet sich auf der Suche nach dem legendären „Planeten des Ursprungs“.
Bailan ist Novize am Pashkanarium, einer Art Universalbibliothek der Menschheitsgeschichte. Dawill ist Erster Verweser der MEGATAO und somit direkt Quest unterstellt. Er überfällt das Pashkanarium in Quests Auftrag und nimmt Dokumente sowie Bailan mit.
Smeeth ist ein geheimnisvoller ... ...und schließlich von der MEGATAO aufgenommen wird.
Schon diese Ausgangssituation, falls man sie so nennen kann, zeigt, dass wenig Ansatzmöglichkeiten zu einer spannungsreichen und gelungenen Story vorhanden sind. Die Truppe wird sich auf die Suche nach dem Planeten des Ursprungs machen, zwischendurch auf das eine oder andere Problem stoßen, mit inneren Konflikten kämpfen, fremden Lebensformen und Planeten begegnen und irgendwann wird Quest, der bereits ...
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Pro: unterhaltsam, schön illustriert, humorvoll, sinnlich Kontra: wenig spannend, wenig "Äkschn"
...dem Befehl von Kommandant Eftalan Quest steht. Angeblich handelt er auf Befehl des Pantaps, doch wie sich später zum Entsetzen der Offiziere herausstellt, unternimmt er all dies und noch viel mehr auf eigene Rechnung. Sein geheimes Ziel: Gott in den Hintern zu treten - das sagt er natürlich keinem. Außerdem scheint er vor der Invasion der Flotte des Sternenkaisers zu fliehen, die seine Heimatwelt Toyokan zerstört hat - um vielleicht eine Superwaffe ... ...dem "Planeten des Ursprungs" erhalten Quest und seine Offiziere, die "Edlen", Hinweise von Superwesen, den Yorsen. Unterwegs zur nächsten Welt sammelt die MEGATAO ein gestrandetes Kleinraumschiff auf, das neun Tote und nur einen Lebenden enthält: Smeeth. Er ist so eine Art geheimnisvoller Übermensch. Von den auf Standesunterschiede bedachten Edeln wird Smeeth aufgrund seiner republikanischen Ansichten schief angesehen, doch er hat ein paar gute Hinweise ...
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Pro: sehr spannend, informativ, interessant Kontra: ich konnte nichts feststellen
...Roman "Der Haarteppichknüpfer".
1996 erscheint als zweiter Roman "Solarstation", der den Kurd-Laßwitz-Preis erhält.
1998 erscheint der Thriller "Das Jesus Video", der im Jahr darauf insgesamt 3 literarische Preise gewinnt und in der Taschenbuchausgabe 2000 zum Bestseller wird.
1999 erscheint der Roman "Kelwitts Stern".
2001 erscheint der Roman ?Quest? und als letztes Buch veröffentlichte AndreasEschbach in 2001 den Roman ?Eine Billion Dollar?.
Quellen: amazon.de/AndreasEschbach.de
Das Buch
Erschienen im Bastei-Lübbe-Verlag, hat 651 Seiten, die ISBN-Nummer 3-404-14294-2 und kostet zurzeit 8,95 ?....
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Pro: Phantasievoll, nettes "Märchen für Erwachsene" Kontra: Starker Abklatsch von "E.T." und "Nr. 5 lebt"
...Eschbach wurde 1959 in Ulm geboren und lebt in Stuttgart. Er ist gelernter Luft- und Raumfahrttechniker. Er schreibt angeblich schon seit seinem zwölften Lebensjahr und bekam im Sommer 1994 ein Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung *für schriftstellerisch hochbegabten Nachwuchs*.
Bevor er sich entgültig zum Schreiben entschloss, leitete er ein Softwareunternehmen. Unter anderem sind folgende Romane von diesem Autor erschienen: *Eine Billion Dollar*, *Die Haarteppichknüpfer*, *Quest*, *Solarstation*, *Das Jesus Video* und *Das Marsprojekt*.
AndreasEschbach veranstaltet auch Lesungen. U.a. tritt er am 13. August in Bad Münder, am 4. September in Aue und am 5. September in Erfurt auf. Weiter Termine findet ihr auf seiner Homepage unter www.andreaseschbach.de
Fazit
++++
Auch wenn dieser Bericht jetzt manchen zu kurz erscheinen mag...
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Pro: spannende, beklemmende Vision, gut recherchiert Kontra: Sprache ist Bestseller-tauglich
...Dingen. Diese Dinge werden von jedem von uns gebraucht. Doch dabei wissen wir, dass die Ressourcen irgendwann erschöpft sind. Nur weiß keiner genau wann und trotz dieses Gedankens an ein Ende des Öls schränken wir unseren Verbrauch nicht ein.
Was allerdings im Fall des Falles passieren kann, welche globalen Auswirkungen der so genannte Peak Oil hat, wenn das globale Ölfördermaximum nicht nur erreicht, sondern auch überschritten ist, beschreibt Bestseller-Autor AndreasEschbach in seinem beklemmenden Roman "Ausgebrannt" und schafft eine Zukunft fern der heutigen globalen Weltwirtschaft.
PEAK OIL
Markus Westermann ist kurz davor, richtig Karriere zu machen. Er arbeitet in den USA für eine Firma, die nicht nur Steuersoftware entwickelt, sondern auch weltweit vertreibt. Dafür muss er die Übersetzungen ins Deutsche arrangieren...
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sehr hilfreich 24.01.2009
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