Quigg Brotbackautomat

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Quigg Brotbackautomat

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Prostataleiden? Da kann Kürbiskernbrot helfen!

5  28.03.2006

Pro:
Preisleistungsverhältnis TOP, einfache Handhabung, Brote gelingen immer

Kontra:
nüscht

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Iza145

Über sich:

Mitglied seit:18.12.2000

Erfahrungsberichte:90

Vertrauende:19

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 122 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nun soll sich dieser Bericht nicht ausschließlich an die Betroffenen richten, die vielleicht schon unter Prostataproblemen leiden, oder Angst davor haben irgendwann davon betroffen zu sein, sondern vielmehr meine Erfahrungen mit einem genialen Küchengerät wiedergeben, nämlich einem sehr preiswerten und dennoch höchst effektiven Brotbackautomaten aus dem Hause Quigg, Modell BB 1500.05

Erstanden haben wir dieses Gerät vor ca. 4 Monaten bei Aldi-Nord zum sagenhaft günstigen Preis von 39,95€, wobei man das Gerät heute z.B. bei Ebay kaufen oder ersteigern kann, jedoch meistens etwas teurer.

Wozu wird ein Brotbackautomat überhaupt benötigt, wo es doch an jeder Ecke mehr oder weniger frisches und günstiges Brot in allen nur erdenklichen Rezepturen zu kaufen gibt?

Nun, wir haben uns aus mehreren Gründen für die Anschaffung eines Brotbackautomaten entschieden:

1. Preisgünstig über sehr hochwertige Backwaren verfügen zu können
2. Unabhängig von der Lieferfähigkeit unseres Bäckers zu sein (wenn Kürbiskernbrot ausverkauft, Pech gehabt)
3. Auch sonntags und besonders an zusammenhängenden Feiertagen über frisches Brot verfügen zu können
4. Und vor allem, hier weiß ich endlich was ich esse, da ich die Zutaten ja selbst zusammengestellt habe.

Zu 1
Wenn ich bei unserem Bäcker ein 750g schweres Kürbiskernbrot kaufen möchte, lege ich ca. 2,00€ auf den Tresen, wenn ich es selber mache zahle ich unter Verwendung einer günstigen Backmischung ca. 0,50€ und unter Verwendung von selbst zusammengestellten Zutaten ca. 1,00€ (jeweils wurden ca. 0,20€ Energiekosten berücksichtigt)

Warum fertige Brotbackmischungen oftmals preiswerter zu haben sind, als hochwertige Mehlsorten (Type 1050, Type 950 usw.) hat uns anfangs sehr irritiert, aber nach ausgiebigen Backversuchen ist es eigentlich klar geworden. Nur wo gutes Mehl reinkommt, kommt auch hochwertiges und vor allem leckeres Brot raus.


Zu 2
Wenn man so wie wir in einer sehr ländlichen Gegend wohnt, nicht unbedingt mit den Hühnern aus den Federn kriecht und keine große Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten frequentieren kann, dann hat man eben oft das Nachsehen, weil die leckeren Brotsorten bereits ausverkauft sind, wenn man endlich um kurz vor 12 im Konsum eintrifft.

Zu 3
Das Problem kennen sicherlich alle, das ein freitags gekauftes Brot eben sonntags nicht mehr die pralle Frische aufweist, die man aber unbedingt beim sonntäglichen Frühstück genießen möchte.

Zu 4
Vertrauen ist gut, aber selber machen ist eben oft einfach besser. Will sagen, da heute fast alle Bäckereien (auch und insbesondere viele der vermeintlichen ehrlichen kleinen Handwerksbetriebe) ihre Backwaren vorwiegend aus fertigen Backmischungen herstellen, schmeckt eben alles gleich, bzw. gleich fade, egal ob ich es in Bayern kaufe, oder in Mac-Pom. Was in diesen Backmischungen noch alles so an kleinen chemischen Leckereien (Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln usw.) enthalten ist, möchte ich eigentlich gar nicht wirklich so genau wissen. Meistens backen wir unser Brot aus selbst zusammengestellten Zutaten nach Rezepten, die es überall im Internet zum nachlesen gibt und einfach auf die eigenen geschmacklichen Vorlieben abgewandelt werden können.


Handhabung dieses Brotbackautomaten

Hier sei einmal beispielhaft die Zubereitung eines Brotes aus einer fertigen Backmischung beschrieben, womit jeder Neuling auf diesem Gebiet beginnen sollte, um sogleich ein Erfolgserlebnis zu erleben.

Zum backen eines normalen Brotes mit ca. 750g Gewicht geht man wie folgt vor.

Betriebsbereites Gerät mit lauwarmem Wasser befüllen (Die genaue Menge entnehmen Sie bitte der Anweisung, die auf jeder Brotbackmischung angegeben ist, meistens sind es 320 - 340ml, was mittels des im Zubehör enthaltenen Messbechers ganz einfach abzumessen ist. Danach gibt man 500g der Backmischung hinzu und schließt den Deckel des Gerätes. Jetzt muss man nur noch im Menü des Brotbackautomaten die richtige Brotgröße auswählen -hier 750g- und den gewünschten Bräunungsgrad, wobei die Standarteinstellung "mittel" meistens die richtige ist. Nun wird durch einen einzigen Knopfdruck der Vorgang gestartet und nach ca. 3 Stunden zeigt ein unüberhörbarer Piepton an, dass nun ein fertiges Brot aus dem Brotbackautomaten entnommen werden kann. Dies geschieht ganz einfach dadurch, dass die eigentliche Backform an einem eigens vorhandenen Bügel mit leichtem Zug aus der Verankerung gelöst wird und kopfüber umgestülpt wird. Manchmal ist es erforderlich, die Backform leicht auf die Arbeitsplatte aufzuklopfen, um das fertige Brot aus der Backform zu lösen. Nun werden mittels eines im Lieferumfang enthaltenen Hackens die Knethacken herausgezogen, und nach ca. 60 Minuten Abkühlphase ist das Brot zum Verzehr bereit.

Die einzelnen Arbeitsschritte, rühren, kneten, gehen, nochmals kneten und ruhen und natürlich das anschließende ausbacken, die der Brotbackautomat vollkommen automatisch durchführt sind natürlich recht komplex und ich erspare mir eine genau detaillierte Beschreibung. Fakt ist, es gelingt immer, wobei der Hausbäcker nur drei wichtige Details wirklich beachten und beherzigen muss:

1. Das Wasser muss ziemlich exakt abgemessen werden und muss lauwarm sein
2. Beim gehen des Teiges sollte man nicht zu oft den Deckel öffnen, um den Gehvorgang nicht negativ zu beeinflussen.
3. Die Backform und die Knethaken müssen natürlich penibel sauber sein und dürfen auch keinesfalls noch Spülmittelanhaftungen aufweisen.

Der gesamte Arbeitsaufwand beträgt bei einem solchen Brot aus einer Backmischung incl. Reinigung des Gerätes höchstens 5 Minuten und dank des eingebauten Timers mit einer Zeitvorwahl von bis zu 13 Stunden kann ich den Brotbackautomaten sogar schon abends mit den Zutaten befüllen um morgens pünktlich zum Frühstück durch den Duft eines frisches Brotes geweckt zu werden. Allerdings kommt es hierbei manchmal zu Qualitätseinbußen hinsichtlich der Lockerheit des Brotes, weil scheinbar schon ein gewisser Reaktionsprozess der Hefe einsetzt, ohne dass die Zutaten ausreichend miteinander vermischt wurden.

Zum Thema Sauberkeit, bzw. Reinigung

Die Backform und die Knethaken sind bei diesem Gerät Teflon beschichtet und lassen sich ganz einfach mit einem feuchten Lappen reinigen, wobei noch nicht einmal der Einsatz von Spülmittel erforderlich ist. Die Gehäuseoberfläche lässt sich ebenfalls mit einem feuchten Lappen einfach reinigen, zumal der Hersteller bei diesem Gerät auf Ecken und Kanten, in denen sich gerne Schmutz festsetzt, verzichtet hat.

Ausstattung

Dieser Brotbackautomat verfügt über 11 Verschiedene Standardprogramme, wie alle Geräte im Preissegment bis ca. 75,00€ und kann neben den gängigen verschiedenen Brotsorten, wie Graubrote mit/aus Sauerteig und Brote aus Backmischungen oder selbst kreierten Rezepten auch zum kochen von Marmelade verwendet werden, was wir aber noch nie ausprobiert haben. Im täglichen Einsatz bei uns kommen lediglich zwei Programme, nämlich "normal" und "Weißbrot" zum Einsatz, was bisher immer tadellos geklappt hat.

Auf eine ausführliche Wiedergabe der Bedienungsanleitung, die übrigens sehr verständlich, gut strukturiert und über allerlei hilfreiche Tipps verfügt, verzichte ich nun mal, um hier nicht den Rahmen des üblichen zu sprengen.

Wer an den genauen technischen Daten interessiert ist, klicke bitte auf den oben von Ciao angeboten Link, oder lese noch den ein oder anderen lesenswerten Bericht in dieser Kategorie.


Fazit

Zum guten Schluss fehlt hier nun nur noch ein Fazit, dass denkbar positiv ausfällt. Auch wenn wir nicht unbedingt zu den Freunden von Billiggeräten zählen, so zeigen wir uns von diesem Gerät, das sich mit seinem Preis von 39,95€ an der unteren Grenze des Möglichen bewegen dürfte ausgesprochen zufrieden und würden es jederzeit wieder tun.

Um noch kurz den Kreis zur Überschrift zu schließen, der Regelmäßige Verzehr von Kürbiskernen, ob nun im Salat oder eben in den besagten Broten, soll sich sehr positiv auf eine bereits geschwächte Prostata auswirken, was aber zu gegebener Zeit in einem weiteren Bericht Berücksichtigung finden wird, wenn der Urologe meines Mannes Anlass zur Freude verkündet.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit Iza145 im März 06


Bilder von Quigg Brotbackautomat
Quigg Brotbackautomat Bild 9113238 tb
mit offener Motorhaube
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Heinrike

Heinrike

31.08.2007 18:05

Ich glaube ich schaffe mir auch bald so ein Gerät an, super Bericht. Gruß Heinrike

rosalina

rosalina

28.06.2007 10:21

Meinen Backautomaten würde ich auch nie mehr hergeben. LG Rosi

was_meint_marie

was_meint_marie

23.06.2007 10:18

Ein gelungener Bericht, ausführlich, informativ und hilfreich. LG von Marie

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