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Eigentlich wollte ich meinen Eltern „Wer Wird Millionär schenken“, aber das Brettspiel ist überall ausverkauft. Ein Spielwarenladeninhaber schlug mir das „Quiz des 20. Jahrhunderts“ vor. Ein wirklich guter Kauf, kann ich nach nur einem Spiel sagen. Man kommt mit Glück, wissen und Strategie ins Ziel.
Wenn man die Spielregeln endlich kapiert hat, kann das Rätseln beginnen. Aber am besten versucht man die Spielregeln während des Spiels zu verstehen.
Bei dem Spiel geht es darum Fragen aus dem 20. Jahrhundert zu beantworten. Es gibt 6 Kategorien: 1. Politik und Geschichte 2. Gesellschaft und Unterhaltung 3. Natur, Wissenschaft und Technik 4. Kultur 5. Film und Fernsehen 6. Sport und Freizeit
Zu jeder Kategorie gibt es insgesamt 200 Quizkarten, also 1200 insgesamt. Auf jeder Karte sind 5 Fragen mit drei Antwortmöglichkeiten. Das Spielbrett ist ein Q mit 101 Feldern, jedes Feld steht für ein Jahr.
Ich will hier jetzt nur auf die wichtigsten Spielregeln eingehen. Normalerweise zieht man eine Karte und gibt sie demjenigen, der vorlesen soll. Wenn man meint die Antwort zu wissen, kann man gleich antworten. Ist die Antwort richtig rückt man zwei Felder (Jahre) vorwärts. Man kann natürlich auch sich die drei Antwortmöglichkeiten geben lassen und dann raten. Ist die Antwort richtig, kann man ein Feld vorrücken. In jedem Fall bekommt man die Karte ausgehändigt. Sieger ist, wer als erstes im Jahr 2000 angelangt ist und jeweils eine Karte aus einem Wissensgebiet hat.
Das hört sich jetzt sehr langwierig an, aber es gibt da ja noch etwas. Jetzt kommt die Strategie. Jeder bekommt nämlich noch Jetons (3, 5 und 10), die er setzen kann. Man kann zum Beispiel sich sagen, ich bin so schlau und kenne bestimmt die Antwort und setzte darum 10 Jetons. Wenn die Frage sofort richtig beantwortet wird, gelangt man somit 20 Felder nach vorne, bei abwarten der Antwortmöglichkeiten 10 Felder. Die Jetons müssen von der derzeitigen Jahreszahl aus auf die Jahreszahl gesetzt werden, die man meint durch die richtige Beantwortung zu erreichen.
Dadurch verkürzt sich natürlich das Spiel. Es gibt auch noch andere interessante Felder im Spiel, die ich jetzt aber nicht weiter erläutere.
Auf jeden Fall macht es tierisch Spaß. Man kann herrlich seinen Gegner verwirren, in dem man die Fragen so geschickt stellt, dass der Antwortgebene sofort antwortet, obwohl er eigentlich nur ein Feld vielleicht vorwärts wollte, weil dort Jetons liegen oder ein interessantes Feld ist. Für das erste Spiel mit 4 Leuten haben wir 2 Stunden mindestens gebraucht. Wir haben herzhaft gelacht.
Das Spiel ist für 2-6 Spieler von 12 Jahren an ab. Die Spieldauer ist mit 60-90 min angegeben. Ob 12 jährige die Fragen beantworten können, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Hallo, um gleich mal deinen Schlußsatz zu kommentieren.(Du bezweifelst ob 12jährige die fragen beantworten können)Bei uns wird es fast schon mit der ganzen Familie gespielt wobei da schon drei unserer Kids: 11,13,fast15, mitspielen.
Da sich die Karten ja irgendwann wiederholen wenn man es öfter spielt ist auch ein gewisser Lerneffekt dabei. Ich würde es gerade ab 12 empfehlen,weil es eine gute Möglichkeit ist die Allgemeinbildung aufzubessern. Allerdings haben wir die Regeln ein wenig anders interpretiert als du. Wirklich geniales Spiel, Gruß Tomedaflomi
17.10.2001 23:30
Super Bericht und eine tolle Geschenkidee für Weihnachten!!!!!!:o) Lieben Gruß marlou
19.09.2001 09:48
Ich mg Wissensspiele. Vielleicht kaufe ich es mir bald.
22.07.2001 22:08
Hallo, um gleich mal deinen Schlußsatz zu kommentieren.(Du bezweifelst ob 12jährige die fragen beantworten können)Bei uns wird es fast schon mit der ganzen Familie gespielt wobei da schon drei unserer Kids: 11,13,fast15, mitspielen. Da sich die Karten ja irgendwann wiederholen wenn man es öfter spielt ist auch ein gewisser Lerneffekt dabei. Ich würde es gerade ab 12 empfehlen,weil es eine gute Möglichkeit ist die Allgemeinbildung aufzubessern. Allerdings haben wir die Regeln ein wenig anders interpretiert als du. Wirklich geniales Spiel, Gruß Tomedaflomi