RSD Reise Service Deutschland

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Erfahrungsbericht über "RSD Reise Service Deutschland"

veröffentlicht 23.11.2017 | kuause
Mitglied seit : 23.11.2017
Erfahrungsberichte : 1
Vertrauende : 0
Über sich :
Interissierter Reise-Naturliebhaber und Hobbyfotograf.
Durchschnittlich
Pro Krüger Nationalpark, Kap der guten Hoffnung
Kontra lange Busfahrten, lange Wartezeiten, Ausflüge die nicht im Reiseverlauf enthalten waren
sehr hilfreich
Zuverlässigkeit
Fahreigenschaften:
Empfundene Qualität:
Bedienung
Platzangebot:

"Südafrika im Eiltempo innerhalb von 7 Tagen"

Reise mit RSD Reisen im November 2017 für 10 Tage nach Südafrika

Reiseleiter für die Region Johannisburg und Pretoria war Herbert,
für die Region Kapstadt Uschi.

Herbert erzählte nicht viel über Land und Leute, Geschichte und Natur.
Die Mittagspausen waren gut organisiert und wurden kurz gehalten.

Uschi erzählte mehr über das Land.
Beide Reiseleiter hätten uns im Bus über das aktuelle Wetter am nächsten Tag
informieren können, zumal es in beiden Regionen zu Temperaturstürzen von
15°C kommen kann. Auf der Jeep Safari haben einige von uns gefroren, weil
sie viel zu leicht bekleidet waren.

Jetzt möchte ich etwas über den Reiseverlauf schreiben.

Die angebotene 10 Tagereise ist abzüglich Flugzeit nur 7 Tage vor Ort gewesen.
Für diese große Region viel zu kurz.
Bis auf 2 Hotels mit 2 Übernachtungen mussten wir täglich das Hotel wechseln.
Die Hotels waren alle gut und das Essen in Südafrika auch.

Der erste Urlaubstag fiel komplett weg, da der Abflug erst um 18.00 Uhr war.
In dem Reiseprogramm wurde der Hinflug von Düsseldorf nach Johannesburg und der Rückflug von Kapstadt nach Düsseldorf beschrieben.
Tatsächlich ist der Hin- und Rückflug über Istanbul gewesen.
Somit waren wir auf dem Hinweg mit Wartezeit von 3 Std in Istanbul gesamt 18,5 Stunden unterwegs.

Die am Flughafen Düsseldorf durchgeführte Sitzplatzreservierung für einen Fenstersitz bei der Türkisch Airline haben wir beim Einchecken nicht erhalten, angeblich wegen dem Tausch der Maschinen.
Die Maschine war voll besetzt, die Sitzreihen waren sehr beengt für diesen langen Flug.

Die Busfahrt von Pretoria zum Krüger Nationalpark dauerte 6 Stunden mit WC-Stopps , Mittagspause und Fotopause am Blyde River Canyon. (ca. 3/4 Std.)
Der eingesetzte Bus hatte sehr beengte Sitzreihen.

Das Highlight dieser Reise war der Krüger Nationalpark.
Es begann morgens mit Lunchpaket sehr früh und endete gegen 16.00 Uhr incl. diversen WC-Stopps und Mittagspause. Die Safari wurde, wie beschrieben, im Bus auf asphaltierter Straße durchgeführt.
Gegen einen Aufpreis von 95 Euro hatte man die Möglichkeit mit einem Jeep zu
fahren, was die Meisten auch machten. Der Reiseleiter erzählte uns, dass sich die Fahrer über Funk über den Standort der Tiere verständigen. Das Funkgerät unseres Fahrers war jedoch defekt und wir mussten es dem Zufall überlassen, was wir sehen konnten.
Es war trotzdem sehr schön, auch wenn wir nicht alle bekannten Tiere gesehen haben.
Wenn man selbst etwas entdeckt hatte, wurde nicht angehalten. Am Wegesrand entdeckte ich mehrere schöne Vögel. Für mich als Vogelliebhaber sehr schade!!!
Der Halt hätte nur kurz gedauert. Denn aus dem Jeep Vögel zu fotografieren, war einfach nicht möglich. Die Reisenden im Bus hatten am Ende noch mehr Tiere und Vögel gesehen, als wir mit dem Jeep.

Am nächsten Tag ging es wieder nach Johannesburg (Busfahrt wieder 6 Stunden)
und der Flug nach Kapstadt (2 Stunden).

Dort empfing uns unsere Reiseleiterin Uschi.
Es sollte eine erste Programmänderung geben.
Wegen dem guten Wetter sollte es direkt auf den Tafelberg gehen.
Das wäre auch sehr schön gewesen, wenn dort nicht eine sehr lange Menschenschlange gewesen wäre.
Wir hatten bereits 16.30 Uhr und wir fragten uns natürlich, ob wir oben dann überhaupt noch etwas sehen könnten. Zwei Stunden Wartezeit mussten wir auf jedenfalls einplanen und oben wahrscheinlich das gleiche. Nach ca. 1 Stunde hat die Reiseleiterin das Vorhaben beendet und wir fuhren wieder ab.
Eine Reiseleiterin, die schon Jahre in der Nähe von Kapstadt
wohnt, sollte diese Situation kennen, zumal der Berg tagelang wegen des schlechten Wetters nicht besucht werden konnte.
Sie hätte wissen müssen, dass der Andrang für den Tafelberg
bei gutem Wetter sehr groß ist und die Schlangen an der Talstation deshalb unendlich sein müssen.
Das vergebliche Warten hätte man sich an diesem Tag sparen können.
Für den Museumbesuch, der eigentlich auch auf dem Programm stand, war es zu spät. Das Museum schließt bereits um 17.00 Uhr. Also ging es weiter zur Waterfront.
Alle Mitreisenden, die das Zusatzpaket gebucht hatten, konnten dort ihr Abendessen einnehmen. Vorher konnte man kurz ein paar Fotos vom Hafenviertel machen.
Nach dem Essen ging es gleich ins Hotel.

Am nächsten Tag sollte es, lt. Programm, eigentlich auf dem Tafelberg
gehen. Wir fuhren jedoch nach Wilderness, wo unser nächstes Hotel lag, Enfernung ca.440km. Unterwegs machten wir auf einer Kosmetikfarm für Ajuweda Produkte 2,5 Stunden Rast, um dort einzukaufen und zu essen. Auch dieser Halt stand nicht im Reiseplan.
Das war kostbare Zeit, die uns für den Tafelberg verloren ging, aber mit
Sicherheit ein Vorteil für die Reiseleitung.

Am Hotel hatten wir ca. 1,5 Stunden Zeit, um am Strand den Indischen Ozean zu genießen, bevor es nach Knysna ging, um das Abendessen auf der romantischen Lagune einzunehmen.
Unter Lagune hatte ich mir jedoch etwas anderes vorgestellt.
Für mich war es eine Schifffahrt auf einem See. Das Essen war ganz gut.
Sehen konnte man nicht mehr viel, weil die Sonne bereits unterging.

Laut Programm stand am nächsten Tag der Tsitsikamma Nationalpark auf dem
Programm, mit Besichtigung des Big Trees.
Ich hatte mich zuhause ein wenig vorbereitet und freute mich schon sehr auf
den Park, einer der letzten Urwälder Südafrikas.
Voller Enttäuschung ging es nur zu diesem bekannten Baum mit Aufenthalte von ca. 0,5 Std.

Es wurden einfach am Vormittag und Nachmittag zwei Ausflüge dazwischen geschoben, die im Reiseprospekt nicht angeboten bzw. erwähnt wurden.
Whale Watching (Plettenbay) und Township in Knysna.
Die, die diese Ausflüge nicht zusätzlich bezahlt haben, mussten sich die Zeit anders vertreiben. Vormittags gingen 2,5 - 3 Stunden für das Whale-Watching und 2 Stunden am Nachmittag
für Township verloren.
Der wunderschöne Tsitsikamma Nationalpark hat einiges mehr zu bieten,
als nur den Big Tree. Es gibt dort mehrere Hängebrücken übers Wasser und schöne Wanderwege zum genießen. An diesem Tag blieben wir in unserem Hotel in Wilderness.

Am nächsten Tag ging wieder zurück nach Kapstadt mit Zwischenstopp in
Stellenbosch für eine Weinprobe. Da das Wetter sich verschlechtert hatte,
entfiel der Tafelberg wieder und wir gingen mal kurz für eine Stunde ins Museum und
in den Company Garden.

Der letzte Tag in Kapstadt begann mit dem Kap der Guten Hoffnung.
Die Hinfahrt über den Chapmans Peak Drive war schön. Unterwegs
konnten wir viele blühende Pflanzen, die ich auf der Garden Route vermisst habe, sehen. Man hatte vor Ort ca. 1,5 Stunde Zeit, um zum Leuchturm zu laufen oder mit der Bahn hoch zu fahren. Von dort hatte man eine tolle Aussicht.

Dann stand der Besuch einer
Straußenfarm auf dem Programm, wo man die Möglichkeit hatte, einzukaufen
und ein wenig über die Straußenzucht zu erfahren.
Es war traurig zu sehen, wie die kleinen Strauße dort gehalten werden
in einem Stall mit Betonboden ohne Streu.

Auf dem Rückweg zum Flughafen fuhren wir über Simon Town, wo sich nach meinen Informationen eine Pinguin-Kolonie aufhält. Zu Beginn unserer Reise fragte ich Uschi, ob man diese Pinguine besuchen könnte?
Antwort: Zu wenig Zeit, dass steht nicht im Programm.

Am Flughafen wurden wir abgesetzt, uns blieben genau 4 Stunden Wartezeit bis zum Rückflug über Istanbul in die Heimat.

Meine persönliche Meinung ist, dass ich nie mehr mit RSD reisen werde.
Es wird vieles im bunten Reiseprospekt dargestellt und vor Ort zu wenig davon umgesetzt.
Das ist der Nachteil einer Billigreise, dann lieber etwas mehr bezahlen und
den Urlaub mit allen Möglichkeiten die Südafrika bietet, genießen.
Ich finde es wirklich schade, dass Südafrika uns so gezeigt wurde.

Denn das Land hat viel Schöneres zu bieten, als Straußenfarm, Weinregion und Township.
Wir hätten ein kleines Stück vom letzten Urwald Südafrikas sehen können.

Wenn ich an Südafrika denke, denke ich nur an den wunderschönen Krüger
Nationalpark und das Kap der Guten Hoffnung. S C H A D E


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Dieser Erfahrungsbericht wurde 29 mal gelesen und wie folgt bewertet:
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • momo40 veröffentlicht 24.11.2017
    sh, lg
  • sapadi veröffentlicht 24.11.2017
    sh und lg
  • Leseliebe veröffentlicht 24.11.2017
    sh
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Produktdaten : RSD Reise Service Deutschland

Produktbeschreibung des Herstellers

Ciao

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