Die unsichtbare Gefahr...
04.08.2005
Pro:
gibts nicht
Kontra:
alles
Empfehlenswert:
Nein
 LILITH21
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Erfahrungsberichte:41
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Hallöchen, heute möchte ich euch ausnahmsweisse mal nicht über ein Produkt informieren sondern über eine Krankheit die noch sehr unbekannt ist aber jedes Kind und Baby treffen kann. Der RS-Virus!Was heisst RS-Virus? """"""""""""""""""""""" "RS- Virus" ist die englische Abkürzung für Respiratory Syncitial Virus.In den Wintermonaten verursacht dieses Virus die meisten Fälle von akuter Bronchitis, Lungenentzündungen und dauerhaftes Asthma bei kleinen Kindern. * Typischerweise sind Kinder unter zwei Jahren und besonders Babys unter sechs Monaten betroffen.* Das Virus grassiert häufig in den Wintermonaten und im Frühjahr. Erwachsene und größere Kinder sind meist nur leicht betroffen. Das kleine Kind und besonders das Baby sind von der Krankheit mehr beeinträchtigt und unter Umständen gefährlich krank.Bei Babys, manchmal auch bei Kleinkindern ist unter Umständen eine Einweisung ins Krankenhaus nötig. Gerade bei einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien können lebensbedrohliche Zustände auftreten. Wird das Virus schnell genug entdeckt überstehn die meisten Kinder die Krankheit jedoch ohne bleibenden Schaden. Wie entsteht diese Erkrankung? """""""""""""""""""""""""""""""""""" Der Virus wird durch Hautkontakt übertragen zb. beim Schmussen, sowie durch die normale Tröpfcheninfektion. Hat ein Kind gerade eine andere Infektion durchgemacht, ist es wegen der bereits geschwächten Abwehrlage besonders gefährdet.Welche Anzeichen sind vorhanden? """"""""""""""""""""""""""""""""""" Die Erkrankung beim Kleinkind beginnt damit,* dass die Nase läuft und das Kind niest; * danach folgt Fieber mit 38 bis 39,5°C.* Das Kind fängt an zu husten und hat möglicherweise Atembeschwerden. Es bekommt schwer Luft. Die Symptome verschlimmern sich im Laufe von wenigen Stunden. Zwei bis drei Tage, nachdem der Husten angefangen hat, ist die Krankheit am schlimmsten. Die kleinen Atemwege der Lunge werden in Mitleidenschaft gezogen, und das Atmen fällt schwer und kann schmerzen. Rasselnde Geräusche in der Brust, Blässe und eine bläuliche Färbung der Lippen und unter den Fingernägeln sind Zeichen, dass der Zustand sehr ernst geworden ist. Das gleiche gilt für schnelles Atmen.Babys unter sechs Monaten können nur schwer gestillt werden. Ihr Schlaf wird beeinträchtigt, da das schwere Atmen nur kurzzeitigen Schlaf zulässt. Meist erfolgt sofortiges Erbrechen nach der Nahrungsaufnahme. Der Zustand kann sich so sehr verschlimmern, dass das Kind fast nicht mehr atmen kann. Das Fieber und die Atembeschwerden bewirken, dass das Kind viel Flüssigkeit verliert, dazu kommt dann noch der Verlust durch das Erbrechen. Anzeichen von Mangel an Flüssigkeit können kalte, trockene, blasse Haut, schneller Puls, eingesunkene Augen und vermehrte Schläfrigkeit sein. Bei Babys unter 1½ Jahren kann auch die Fontanelle eingesunken sein.Wie erkennt man diese Krankheit? """""""""""""""""""""""""""""""""" Jeder "Schnupfen", bei dem ein Baby oder Kleinkind ernstlich krank wirkt oder gar Atemprobleme wie schnelle Atmung, Nasenflügeln, ausgeprägte Blässe oder gar Bläulichfärbung der Lippen zeigt, kann eine RS-Virusinfektion sein. Vorsicht ist besonders bei Babys geboten, im Zweifelsfall gehen Sie sofort zum Kinderarzt. Die Diagnose wird durch einen tiefen Nasenabstrich gestellt, damit kann das Virus direkt nachgewiesen werden. Die Diagnose kann auch durch Blutuntersuchungen bestätigt werden, entscheidend ist aber vielmehr der sofortige Behandlungsbeginn beim gefährdeten Kind. Wichtig ist das man beim Kinderarzt den Verdacht ausspricht da viele Kinderärzte leider diesen Virus nicht ernstnehmen bzw. von allein nicht erkennen.Wie wird diese Krankheit behandelt? """""""""""""""""""""""""""""""""""""""2 Babys unter sechs Monaten werden meist in ein Krankenhaus eingewiesen, wenn sie sicher an RS-Virus erkrankt sind . Dies gilt besonders, wenn das Kind Atembeschwerden hat und schlecht essen, trinken oder schlafen kann. Ältere Kinder können oft zu Hause gepflegt werden, da die Erkrankung nicht so bedrohlich wird wie bei Babys, die sich mit dem Atmen erschöpfen können. Antibiotika haben keine Wirkung, da es sich um Viren handelt und nicht um Bakterien. Inzwischen gibt es eine gezielte antivirale Therapie, die im Krankenhaus bei schwer kranken Kindern angewendet werden kann. Einigen Kindern helfen bestimmte Medikamente, die die Atemwege erweitern. Als Hilfe für die Atmung bekommt das Kind häufig Sauerstoff, manche Kinder müssen sogar beatmet werden.Wenn es an Flüssigkeitsmangel leidet, kann der Arzt dem Kind Flüssigkeit über eine Infusion verabreichen. Auch wenn das Kind die Krankheit innerhalb einer Woche hinter sich gebracht hat, kann es noch lange danach husten. Der Husten kann sich besonders in Verbindung mit einer Erkältung wieder verschlimmern.So beugen Sie Ansteckungen mit dem RS-Virus vor: """"""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""" Haltet eure Babys unter sechs Monaten generell von erkälteten Personen fern. Erkrankte oder möglicherweise ansteckende Personen sollten die Hände gründlich mit Seife waschen, bevor sie Babys auf den Arm nehmenwas eigendlich sich auch so gehört und nicht noch betont werden müsste. Ebenso vor dem Kochen und Essen sowie nach jedem Toilettenbesuch und Naseputzen. Dies gilt besonders in den Wintermonaten und wenn Euer Kind von vornherein geschwächt ist, beispielsweise durch eine Frühgeburt oder einen Herzfehler.Das Stillen hat eine vorbeugende Wirkung gegen Entzündungen der Atemwege, darunter auch gegen das RS-Virus. Diese Vorbeugung hält allerdings nur in den ersten drei Monaten an und ist nicht absolut zuverlässig. Was können Ihr selbst tun? """"""""""""""""""""""""""""Achtet darauf, ob euer erkältetes Kind richtig frei atmen kann. Außerdem solltet Ihr sichergehen, dass es genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Gebt dem Kind reichlich zu trinken. Falls das flache Liegen im Bett Probleme bereitet, legt dem Kind zum Schlafen ein Kissen unter den Nacken, um ihm das Atmen zu erleichtern. Beim Schlafen achtet darauf, ob Flachlagerung genügt oder eventuell ein Kissen unter dem Nacken die Atmung erleichtert. Soviel erstmal zum Virus an sich nun erzähle ich euch den Grund warum ich euch damit zuballere:Meine Erfahrung: """""""""""""""""""" Unsre Tochter ist am 17.11.2002 ganze 6 Wochen zufrüh auf die Welt gekommen und hatte schon da Probleme mit der Atmung. Die ersten 2 Tage verbrachte sie im Brustkasten zur Überwachung. Knapp 4 Wochen nach der Geburt fing sie an zu kränkeln nach einem Besuch bei bekannten deren Säugling auch krank war. Da sie uns nicht darüber informiert hatten vor unserm Besuch, haben wir den Besuch sofort abgebrochen, aber die nicht mal 5 Min dort hatten gereicht um unsre Tochter anzustecken. 2 Tage nach den ersten Anzeichen wie Naselaufen und erhöhte Temperatur fing sie an richtig zu Fiebern und jede Nahrung zu erbrechen. Beim Trinken und weinen lief sie Blau an und wir fuhren sofort in die Notaufnahme der Kinderklinik. Dort musste sie eine Blutprobe abgeben und wir wurden darüber informiert das unser Kind eventuell lebensbedrohlich krank sei und sofort beatmet werden müsse. Der Verdacht des Arztes bestätigte sich und sie kam sofort auf Quarantänestation mit einem andern RS-Virus Kind das am selben Abend eingeliefert worden war. Sie wurde in ein Bettchen gelegt bekam eine Atmungsmaske an und wurde verkabelt mit dutzenden überwachenden Maschinen, die Herztöne, Lungenfunktionstüchtigkeit und Lungengeräusche überwachen sollten. Man stellte fest das sie die Lunge nur noch 40% Sauerstoffzufuhr bekam und es wichtig war das die Maske erstmal aufblieb. Als wir am nächsten Tag in die Klinik kamen mussten wir sehn das sie Cortison zugeführt bekam um das Virus anzugreifen und andre Antibiotika um ihre Abwehr zu stärken und das Cortison besser zu verkraften. Wir kamen uns so Hilflos vor als wir unser kleines Baby da unter diesen vielen Schläuchen und Schnüren sehen mussten. Sie sah aus wie ein kleines zerbrechliches Porzellanpüppchen das sofort zerbricht wenn man es anfässt. Es dauerte knapp anderthalb Wochen bis wir sie endlich am 25.12.2002 wieder mit nach Hause nehmen durften. Zuhause musste sie dann noch 3 mal täglich Inhalieren bekamen dafür vom Kinderarzt das Gerät und die entsprechenden Flüssigkeiten auf Rezept. Noch heute ist sie was Viren und Erkältungen angeht immer die erste in der Familie die sich was einfängt und diejenige die am längsten damit rummacht bis zur Genesung. Wir hatten glück das unser Kinderarzt damals Lungenspezialist war der danach unsre Tochter weiterbehandelt hatte, da ihre Lunge doch schon sehr geschwächt worden war und er genau wusste was zu tun war. Viele Kinderärzte tun den RS-Virus heute noch als normale Grippe ab und überlassen die Eltern sich selbst da sie entweder nicht genug aufgeklärt sind über den Virus oder leider einfach nicht genügend geschult wurden Ihn zu erkennen. Ich hoffe ich konnte euch den Virus einwenig näher zu bringen und ihn einigermaßen verständlich erklären. Hiermit schliesse ich meinen Bericht mit besten Wünschen und das er eure Kinder nie treffen mag.Dieser Bericht erscheint in Kürze auch bei Yopi unter selbigen Namen.
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23.09.2005 09:38
Kranke Kinder sind was schlimmes, ich bin dann immer mit krank.So eine schlimme Krankheit hatten meine beiden noch nicht, aber der Große hatte jetzt innerhalb eines Jahres 4 Lungenentzündungen und das reicht mir schon :-( Na dann hoffe ich mal, daß ihr das nie mehr durchmachen müßt.
27.08.2005 23:53
Also, ich hatte noch nichts davon gehört zuvor - danke für den Hinweis, ein sehr interessanter, informativer, ausführlicher Bericht, Gesundheit wünscht minimalist
15.08.2005 13:28
so - ich habs versprochen - und nun hast du bekommen, was du verdienst ... .-) lg mozarteum