Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Preis, geht schnell |
| Kontra: |
bricht eventuell |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Irgendwie bin ich heute in Schreiblaune und so kommt nach der Überarbeitung vorhin und einem Bücherbericht jetzt noch ein Bericht hinzu: über einen Tortenboden. Genauer gesagt über den:
RUF Obstkuchen-Teig (Grundmischung zum Selbermachen)
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VERPACKUNG
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Die Backmischung lächelt einem im Laden aus einer grünen Pappschachtel an. Auf ihr sieht man das „RUF“-Zeichen, die Artikelbezeichnung, sowie einen sehr appetitlich aussehenden Obstkuchen.
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INHALT
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In der Pappschachtel finden wir schließlich 2 Beutel mit der Grundmischung (je 250g). Diese besteht laut Verpackung aus:
- Weizenmehl
- Zucker
- Stärke
- Säuerungsmittel Diphosphate
- Emulgator E 475
- Backtriebmittel Natriumhydrogencarbonat
- Salz
- Aroma
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WIR BRAUCHEN ZUSÄTZLICH...
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... 125 g wiche Margarine oder Butter, 1 Ei, 30 ml (2 EL) Wasser
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ZUBEREITUNG
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Auf der Verpackung erfahren wir mehrere Rezeptvorschläge, kommen wir doch erst mal zu dem Grundrezept des einfachen Tortenbodens:
(1) Zur Grundmischung (1 Beutel) das Ei, die Margarine und das Wasser geben
(2) Diese Pampe mit einem Rührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten
(3) Den Teig in eine GEFETTETE Form geben
(4) ...und ab in den Backofen
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BACKZEIT DES GRUNDTEIGES
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- beim Elektroherd: 200° C (vorgeheizt!)
- Heißluftherd: 170° C
- Gasherd: Stufe 3 (nicht vorgeheizt!)
- BACKZEIT: ca. 20 Minuten
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NACH DEM BACKEN...
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Ein schlichter Tortenboden ist ja nun mehr als langweilig und deshalb sollte danach ja noch irgendwas mit ihm passieren.
Erstmal lassen wir den Teig mal schon abkühlen. Danach sollen wir ihn laut Verpackung mit einer Prise Ruf-Sahnefest bestreuen. Ich muss gestehen, dass ich das damals auch ganz brav gemacht habe (habe ich im Supermarkt gleich mitgekauft). Ich gehe aber mal davon aus, dass man hier nicht unbedingt markentreu bleiben muss :)
Jau, und jetzt lassen wir der Phantasie mal freien Lauf... jetzt kommt nämlich erst mal das Schönste überhaupt: das Belegen. Wie man lustig ist und wie man Spaß hat, kann man nun richtig schöne Früchte drauflegen. Die dann noch mit Tortenguss glasieren, im Kühlschrank fest werden lassen – und fertig. Ein schöner Obstkuchen.
Die Verpackung sagt jetzt noch: „mit Schlagsahne servieren“ (Ruf natürlich! *ggg*). Na ja, ich verzichte da gerne drauf (ich HASSE Sahne!), aber das ist geschmackssache und da kommt ja auch jeder drauf – auch ohne Anleitung...
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ANDERE REZEPTE
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Auf der Verpackung können wir noch die Rezepte für Zwetschgen-, Apfel- und Aprikosenkuchen lesen. Ich gebe hier einfach mal das Beispiel des Zwetschgenkuchen (weil er bestimmt am besten schmeckt – ich liebe Zwetchgen...). Außerdem bringt es wohl nicht so viel, wenn ich hier bei allen drei Sachen stur die Verpackung wiedergebe.
ZWETSCHGENKUCHEN:
~ Wir brauchen ~
- 2 Beutel Grundmischung
- 250g weiche Margarine
- 2 Eier
- 1,5 kg Zwetschgen
- Zucker zum Bestreichen
~ Zubereitung ~
- Obstkuchenteig zubereiten (wie oben bereits beschrieben!)
- Teig auf gefettetes Backblech streichen
- Gewaschene, entsteinte Zwetschgen mit der Innenseite nach oben auf Teig legen
- ca. 40 Minuten backen (Backeinstellungen siehe oben)
- nach dem Backen abkühlen lassen und evtl. mit Zucker bestreichen
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EIGENE MEINUNG
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Ich muss gestehen, dass ich die Rezepte auf der Verpackung noch nicht ausprobiert habe (aber die Zwetschgen hören sich wirklich gut an...). Lediglich den Obstboden habe ich bisher ausprobiert – also sozusagen das Grundrezept.
Ich kann dazu eigentlich nur sagen, dass ich es ziemlich schwachsinnig finde. Es hat geschmeckt, daran lag’s also wirklich nicht, aber die Arbeit war eigentlich verschwendete Zeit. Fettet man an einer Ecke nicht genug, bricht da was raus und es ist nicht mehr schön (ging mir an einer Seite so – ging kaputt). Außerdem macht es Arbeit (wenn auch nicht allzu viel, denn es ist beleibe nicht schwer).
Wie können wir das ganze einfacher haben? Richtig. Wir holen uns nen fertigen Tortenboden im Supermarkt. Die schmecken (finde ich) genau so, sind heile und sehen gut aus. Wir haben also Zutaten, Arbeit, das Saubermachen und evtl. Wut gespart – ist doch perfekt.
Für das Grundrezept finde ich die Backmischung also wie beschrieben blöd. Anders sieht es bei den anderen Rezepten aus. Die habe ich zwar noch nicht ausprobiert, aber hier hat die Mischung meiner Meinung nach einen Sinn.
Beispiel: der Zwetschgenkuchen. Hier muss ein ganzes Blech belegt werden und dabei ist eine Mischung natürlich von Vorteil und erspart im Gegensatz zum Selbermachen wirklich Zeit.
Es gibt natürlich diese Unverbesserlichen, die auch bei solchen Riesenkuchen den Teig komplett selber machen wollen (z.B. ich *g*). Dann kann natürlich auf die Mischung verzichtet werden. Macht ein bisschen mehr Arbeit, aber ist auch nett :)
Hier greife ich komischerweise nie auf die Backmischung oder auf irgendwas Fertiges zurück (bei der Größe gibt’s da ja auch nicht), bei einem kleinen Tortenboden nehme ich allerdings immer so’n fertiges Teil aus dem Supermarkt. Weiß eigentlich auch nicht, wieso... hat sich so eingebürgert :)
Positiv an der Mischung beim Grundrezept war bei mir allerdings noch, dass der Teig durch das Obst nicht so durchgesifft ist. Eklig ist es ja eindeutig, wenn das Obst seine komplette Feuchtigkeit an den Teig abgibt und das dann so ein wabbeliges, nasses Etwas ist. Habe ich hierbei nicht erlebt. Es gilt aber natürlich, dass das Obst ordentlich abtropfen muss. Bei triefender Nässe kann auch dieser Teig nix dafür, wenn er sich voll saugt.
So, dann hoffe ich, ich konnte mit diesem Bericht ein bisschen weiterhelfen. Es ist halt, wie man hoffentlich durch meine eigene Meinung erkennen konnte, alles eine Frage dessen, was man selber will und wie man seinen Kuchen zubereiten will.
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Dann wünsche ich noch einen schönen Abend und bedanke mich für’s Lesen, Bewerten und Kommentieren. VLG, tylerfan
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© tylerfan, 04/2003
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sehr hilfreich
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(07.05.2002)
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