Radio Eins ist meine Nummer Eins unter den Berliner Radiosendern. Die Beliner Radiolandschaft hat in den letzten 15 Jahren einen erstaunlichen Wandel durchgemacht. Ältere Zeitgenossen werden sich bestimmt noch an Rias, DeTe64, Rockradio B, Radio4U und viele andere öffentlich finanzierte Sender ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von joas über Radio EINS Berlin 16.08.2000
Produktbewertung des Autors:
Pro:
bester Sender in Berlin
Kontra:
Information natürlich lang nicht so gut wie bei Deutschlandfunk oder Info - Radio
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Radio Eins ist meine Nummer Eins unter den Berliner Radiosendern. Die Beliner Radiolandschaft hat in den letzten 15 Jahren einen erstaunlichen Wandel durchgemacht. Ältere Zeitgenossen werden sich bestimmt noch an Rias, DeTe64, Rockradio B, Radio4U und viele andere öffentlich finanzierte Sender erinnern, die kamen und gingen. Allen gemein war der Qualitätsanspruch, der sie klar von den sinnentleerten Privatsendern wie NRJ, RTL und Konsorten abhob. Würdige Nachfolger dieser Tradition sind die beiden Sender Fritz und Radio Eins, die als Kooperationen von SFB(Berlin) und ORB(Brandenburg) betrieben werden und ihren Sitz in Potsdam haben. Hierbei richtet sich Fritz eher an die Teenies und Radio Eins eher an die Twens, auch wenn diese Unterscheidung so manchen über-30-jährigen Fritz-Hörer wohl auf die Palme bringen würde. Bei Radio Eins ist man gut aufgehoben, wenn man gute Musik mag und dennoch nicht auf Information und Unterhaltung verzichten will. Zudem gibt es ein paar Highlights, zu denen man extra das adio anstellt und ehrfürchtig lauscht. Dazu gehören z.B. die sehr empfehlenswerte Sendung "radioEINS.de" (Sonntags, 12-14 Uhr), die mit viel hintergründigem Humor (und natürlich auch vordergründigem...) alles rund um Computer und Internet beackert. Ein ähnliches Unterfangen ist die Internet Radio Show (Sa., 14-16 Uhr), die einen beim Surfen an die Hand nimmt und mittels dem datango-Player sogar live dazu eine Netz-Führung zu interessanten Orten im Netzt anbietet. Jeder Morgen beginnt beschwingt, wenn man Volker Wieprecht und Robert Skuppin in "Der schöne Morgen" (werktags, 6-9 Uhr) lauscht. Hatten sie früher schon mit der "schönen Sendung" das radiohören am Samstagmorgen zur Pflicht gemacht, dürfen sie sich nun täglich ihre Frotzeleien und schlagfertigen Kommentare um die Ohren hauen, daß es spritzt. Welch ein Unterschied im Vergleich zu den Pseudo-Gute-Laune-Hengsten der Privatsender! Schade nur, dß die Aendung so früh beginnt, da verpaßt der Student doch meist mehr als die Hälfte... Ein weiteres Highlight ist die in meinen Bekanntenkreisen mittlerweile zum Kult aufgestiegene "Show Royale" (So. 16-18 Uhr) mit Grissemann und Stehrmann, den beiden Österreichern, die nicht zuletzt mit ihrer 100.000 DM-Frage Radiogeschichte geschrieben haben. In Österreich sind die beiden übrigens wegen eines Haider-Mordaufrufs zu personae non gratae (stimmt der Plural?) geworden. In Berlin arbeiten sie noch daran. Hannover dürfte spätestens nach der Eröffnung des Dirk-Stehrmann-Museums auf der Expo am Dienstag dieser Woche zum verbotenen Terrain für die beiden Komiker geworden sein. Sehr interessant für Medien-(und speziell Radio-)Freaks ist die Sendung "Der Apparat" (Sa., 18 Uhr), deren Moderator durch ein solides Fachwissen glänzt und zudem sehr unterhaltsam die mitunter recht trockenen Themen moderiert. Eher abtörnend ist die Wunschsendung "Chernos Turnshow"(So., 14-16 Uhr), bei der Cherno Jobatey seinen recht gewöhnungsbedürftigen Humor kultiviert und zwischendurch mal mit der Mama telefoniert. Der Abend gehört den Musik-Specials (Prime Cuts, Experience, Lost in Music, Dubsolution, Freistil, Elektro Beats, Peel, Ocean Club, Roots), die für jeden Geschamck etwas bereithalten und schwer zu empfehlen sind! Die Musik ist dementsprechend vielfältig. Tagsüber kommt durchaus auch mal der eine oder andere Titel aus den Charts, wobei natürlich die qualitativ hochwertigen überwiegen. Der Abend ist dann den etwas spezielleren Geschmäckern gewidmet. Jedoch auch wenn man z.B. nicht auf Dub steht, wird man wegen der Qualität der Anmoderationen und der sachkundigen Führung durch die Sendung etwas von "Dubsolution" haben. Ideal ist das ganze auch für Einsteiger, die sich für eine Richtung interessieren, aber erst mal kostenlos reinhören wollen, um herauszufinden, was ihnen gefällt. Der Serviceteil im Radio-Eins-Programm ist okay. Hier würde ich mir ein wenig mehr Mühe wünschen bei den Nachrichten, deren Meldungen oft über Stunden im Wortlaut nicht geändert werden, so daß man sie oft schon mitsprechen kann. Der Verkehrsfunk ist angenehm und erspart einem dummdreiste "Flitzer-Blitzer"-Ankündigungen wie im Privatradio. Die veranstaltungstipps sind umfassend. Hier erfährt man auch mal vom Ska-Fest irgendwo in Brandenburg, von dem man sonst nie was gehört hätte. Zu gewinnen gibt's viel, natürlich nie Geld, sondern eher Sachpreise, die jedoch oft einfallsreich sind und zu denen man ´meist auch noch eine Geschichte, ein Interview o.ä. geliefert bekommt. Der Marktanteil von Radio Eins ist leider verschwindend gering, was bei der grossen Konkurrenz in Radio City Berlin jedoch auch nicht verwunderlich ist. Erst bei der letzten Erhebung der Marktanteile tauchte das Radio in die Signifikanz auf. Davor war es immer an der 2%-Hürde gescheitert. Radio Eins ist in Berlin auf 95,8 (Kabel 99,95) zu empfangen. Auch im Internet findet sich unter www.radioeins.de viel nützliches. U.a. auch Livestreams, nähere Informationen zu den gespielten Titeln u.ä.. Auch das Design der Seiten ist ansprechend, in schwarz-orange gehalten. Ich kann Radio Eins jedem wirklich empfehlen, der dem 08/15-Schema der Privaten entkommen will und dennoch nicht auf gute Laune verzichten kann. Hört Orange!
Was, diese Radiosendung gibt es doch noch? Ich war begeistert, als ich entdeckte, daß Holger Luckas nach wie vor einmal wöchentlich sein musikalisches Feature bringt. Jeden Dienstag von 23 bis 1 Uhr präsentiert er vollmundig "Exoten, Extreme, Experimente" ...
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Pro: Informations- und Unterhaltungsmix, morgendliche Infoschiene Kontra: Msusikauswahl zwischen Vor- und Nachmittag ist oft einfallslos
...Es ist schon erstaunlich, daß der journalistisch (sehen wir von info radio als reinem News-Funk und Fritz als reiner Musikwelle mal ab) wohl beste halbwegs ernstzunehmende Sender in Berlin-Brandenburg hier nbisher schlicht fehlt -im Vergleich zum Rest der ...
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Pro: Hier steht wirklich das Programm im Vordergrund, ob Musik oder eben hier die Lesung von Harry Potter. Kontra: Man kann eben nicht alle 5 min. 30000 DM einsacken wie bei anderen Sendern. Allerdings muss deshalb radioeins auch nicht alle 5 min. darauf hinweisen.
Am Freitag den 13.10. ab 19:00 strahlt radioeins die komplette Marathonlesung des ersten Harry Potter Bandes aus. Dies dann auch noch ohne nervige Werbeunterbrechungen oder ähnlichen. Dies verspricht ein wunderbarer Radioabend zu werden.
Durch diese od ...
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Pro: Der Sender für die mittlere Generation Kontra: Zum Glück Gewöhnungsbedürftig
Wer schon immer mehr die intelligente Musik vorzog, vor der platten der Privaten war bestimmt schon in jüngeren Jahren bei Fritz. Nun wird man aber Älter und ist aber noch nicht bereit nun sich in seinem Musikgeschmack zu verbiegben, zu den Jüngern oder z ...
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Radio Eins kenne ich bereits seit ein paar Jahren.Der Sender fiel mir damals zufällig auf.Das war noch vor der Werbeoffensive des Senders.Ich stellte im Radio auf die neue Frequenz von 95,8MHZ und lauschte dem Geschehen.Es war glaube ich zur nächtlichen Z ...
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Pro: Supersender von vorne bis hinten Kontra: gannuex
...Zuallererst moechte ich mal sagen, dass ich nie so der grosse Radiohoerer war. Klar, als gebuertiger Niedersachse hoert man NDR2 so nebenbei bei Mutti in der Kueche, das Frystyxradio von ffn und vielleicht mal zum Autofahrn enjoy radio (*uzz**uzz**uzz*) aber so richtig war Radio hoeren nie mein Ding.
Bis ich nach Berlin zog und auf der Arbeit mehr oder weniger dazu verdammt war, Radio zu hoeren. Dort landeten wir irgendwann bei Radio Eins, nachdem wir die Playlist von 94.3 auswendig kannten und eine grosse Leidenschaft begann.
Auch wenn ich nicht maennlich bin und deswegen nicht in hirnloses Geifern ausbreche, wenn ich die Stimme von Anja Caspari hoere, ist Radio Eins binnen kuerzester Zeit zu meinem Lieblingssender mutiert.
In Berlin findet man Radio Eins auf der Frequenz 95,8 und auch der Livestream ueber das Internet ist...
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Pro: Musik, Moderation, einfach alles! Kontra: Ich wüßte keine!
...Radio eins ist nämlich der einzige Sender im Berlin/Brandenburger Raum, den man wirklich den ganzen Tag hören kann! Es handelt sich außerdem um wirklich Radio! Mit dem Begriff Radio verbinde ich gute Musik und redaktionelle Beiträge die sich hören lassen! Schade ist nur, daß man auch hier - zwar nur sehr selten - von schlechter elektronischer nicht ganz verschont bleibt! Im großen und ganzen wird man das aber schon!
Doch "RADIO eins" zeichnet noch mehr aus! Es gab z.B. eine Sendung, in der zwei Stunden lang alle Versionen von "Stairways To Heaven" gespielt wurden, die jemals den Weg zur Veröffentlichung gefunden haben! Dieser Song wurde nämlich von den Hörern zur Nummer eins des letzten Jahrhunderts gewählt! Welcher andere Radiosender würde eine solche Sendung überhaupt machen? Wahrscheinlich keiner!
Was man bei Radio EINS nicht...
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...Radios in meiner Umgebung ist SAW auf keinem Speicherplatz zu finden!! Und das wird so bleiben!!
Einziger Lichtblick ist der Verkehrsfunk, jedoch kann man deshalb nicht den Rest ertragen.
Glücklicherweise lebe ich noch im Einzugsbereich der Berliner Radiosender. Es lebe Radio EINS und Fritz !!
PS: Den neuerlichen Misserfolg von SAW haben wir zu verdanken, dass die Moderatoren nun bei anderen Sendern auftauchen. Hoffentlich lassen sich diese nicht anstecken....
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