Radisson Hotel, Bismarck

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Radisson Hotel, Bismarck

Hotel - 605 East Broadway Ave, Bismarck, North Dakota, 58501 - Mittelklassehotel - 215 Zimmer

> Detaillierte Produktbeschreibung

60% positiv

1 Erfahrungsberichte der Community

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Erfahrungsbericht über "Radisson Hotel, Bismarck"

veröffentlicht 30.11.2017 | celles
Mitglied seit : 27.02.2011
Erfahrungsberichte : 2274
Vertrauende : 192
Über sich :
Gut
Pro im Zentrum
Kontra das Zimmer war j
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Blaubär läuft Amok.und lügt...Unser Zimmer war nicht schön!"

Radisson Hotel, Bismarck

Radisson Hotel, Bismarck

Grüß Gott aus Wien!

In Bismarck, der Hauptstadt von North Dakota, hatte ich auch nicht so viel Auswahl und hatte das Radisson Bismarck für 98 Euro die Nacht gebucht, natürlich ohne Frühstück. Das Radisson hat eine sehr zentrale Lage in der Nähe der Mainstreet in der 605 E Broadway Ave, Bismarck, ND 58501, USA und das Hotel wird bei booking.com als 4 Sterne Hotel geführt. Meiner Meinung nach wäre es ein 2 Stern Hotel. Wo die 4 Sterne her sind, ist mir ein Rätsel!


UMGEBUNG

Das Radisson Bismarck lag nahe der Mainstreet und diese war gleichzeitig auch der Highway, sodass auch gleich ein McDonalds auf uns wartete. Dies ist sonst in Innenstädten der USA eher die große Ausnahme. Dort gingen wir auch gleich am nächsten Tag Mittagessen.

Sonst war das historische Camp Hancock mit seiner alten Lok rund 10 Gehminuten weit weg und der CVS und der TARGET zum Lebensmitteleinkauf rund 20 Gehminuten. Dort haben wir auch gleich zusätzlich eine Wrangler Jeans gekauft. Dumm war es, dass es viel bergab ging und wir die Einkäufe bergauf schleppen mussten. Das State Capitol von North Dakota, welches unser Hauptziel war, lag rund 35 Gehminuten weit weg.


ANREISE

Als wir den Koffer sahen, haben wir gleich vom Flughafen aus über die Gratisnummer das Hotel wegen des kostenlosen Shuttles anrufen. Das ging mittels Standleitung vom Flughafen aus, nur ist diese auch immer so, dass man die Angestellten vom Hotel dermaßen leise hört, dass ich mir immer ein Ohr zuhalten muss, dass ich überhaupt etwas verstehe. Die Dame sagte mir, dass der Shuttle eigentlich gerade am Flughafen stünde und wir mitfahren konnten.

Ich habe den Fahrer dann auch angesprochen, der gerade mit einem anderen sprach, ob er nur ganz kurz warten könnte, denn der Koffer ist eben aufgegangen und wir müssten ihn nur schließen. Darauf kam die Antwort, dass das Hotel einen Vertrag mit Delta hätte und die Crew sofort fahren müsste. Wir bräuchten nur 30 Sekunden und der komische Fahrer guckte beim Einsteigen der Crew 3x nach, ob Platz wäre und wir durften dann Gnadengesuch halber mitfahren, obwohl nachher auch noch 3 Plätze leer blieben. Die Crew war auch sehr abgehoben, da gab es schon nettere, aber US Piloten sind halt etwas ganz Besonderes. Nach 15 Minuten Fahrt durch die Dunkelheit kamen wir am großen Radisson Bismarck an und für den Fahrer gab es von uns aus kein Trinkgeld…und von den anderen aus auch nicht!


ANKUNFT

Wir stiegen am Haupteingang aus und die eine Dame, die auch noch mit uns im Shuttle war, schoss wie von Hornissen gestochen vor zur Rezeption. Sie war somit als erste dran. Die Crew musste nur auf einer Liste unterschreiben und deren Schlüssel lagen schon zur Entnahme auf. Wir mussten rund 5 Minuten warten, wurden aber anschließend schnell und nett bedient.


GANG

Unser Zimmer war nicht weit vom Lift weg und auch schon der Gang wies darauf hin, dass das Hotel nicht das neueste war. Der Gang war zwar nicht wirklich düster, aber zugesagt hat dieser mir auch nicht. Das Licht war aber ausreichend, dass wir die Türe leicht mit unserer Zimmerkarte öffnen konnten.


ZIMMERBILDER

Nachdem ich nicht mehr wusste, wie die Lobby aussah, habe ich mal bei Buchungsplattformen nachgesehen. Dort sah ich auch diverse ZIMMERBILDER und ich bekam den Mund nicht mehr zu. Da wurden geräumige Zimmer abgebildet, die mit unserem Zimmer nichts mehr zu tun hatten. Unser Zimmer war winzig und alt und wenn ich mir die schönen Betten und Schreibtischen als auch bei uns nicht vorhandenen Sofas zu ansehe, muss ich annehmen, dass das Hotel uns das schäbigste Zimmer des Hotels zugewiesen hatte. Das ist echt eine harte Pille, denn wir hatten bisher mit Radisson immer positive Erfahrungen gemacht.


ZIMMER

Der erste Eindruck war enttäuschend und daran änderte sich auch nicht mehr viel, denn das Zimmer sah sowohl abgewohnt als auch ältlich aus. Noch dazu war es klein mit rund 17 m2 Wohnfläche kaum größer als eine Schiffskabine. Das war auch so, dass man an den Betten kaum vorbei kam, weil gegenüber der Schreibtisch stand und man sich hier ganz dünn machen musste.

Die beiden Doppelbetten standen sehr eng aneinander und dazwischen gab es nur ein kleines, schmales Nachtkästchen und auf diesem musste auch noch ein kleiner Uhrenwürfel in grauer Farbe stehen. Diesen bräuchten wir eigentlich gar nicht genau so wenig wie das Tastentelefon. Schon viel wichtiger war die Stehlampe mit dem fragilen Gestell und dem kantigen Lampenschirm. Dieser war hellgelb und die Lampe spendete ein weiches Licht, welches eher an die Wand fiel.


Betten

Wie gesagt war nicht viel Platz zwischen den Betten und die beiden Betten war von der Größe her Queensize und dies reichte schon zum Schlafen. Dennoch wurde es nichts aus einem netten Schlaf, denn es war sehr miefig im Zimmer. Der Geruch passte auch eben sehr gut zu dem braun gestreiften Überwurf, welcher mich an eine abgewetzte Schnürsamthose erinnerte und mir ganz und gar nicht gefiel.

Die Betten sahen so aus, als ob sie gar nicht optimal gemacht wurden. Eigentlich sahen sie mehr danach aus, als wäre eben jemand aus dem Bett gestiegen. Die Pölster sahen eher verdrückt auch und die Bettdecke genauso. Die vier quadratischen, weißen Pölster lagen zu zweit aufeinander und mit einem größeren Abstand zu weiteren zwei anderen Pölstern, also eben mal 4 Pölster auf einem Bett.

Die Decke war nicht zu dick und bei den Temperaturen und die Matratze war so, dass sie mir zu hart und steif war. Der Schlaf war unruhig, aber dafür war es wenigstens im Zimmer leise. Wie der Rest im Zimmer standen auch die Betten auf einem braunen Teppich mit einem hellbraunen Streifenmuster.

Auch ein Ottoman musste noch mit hinten in das kleine Zimmer und das fand in der Ecke mit dem Bild seinen Platz. Dahinter gab es eine Stehlampe mit einem goldenen Gestänge. Der weiße Lampenschirm lieferte abends genügend Licht, dass man auf dem braun karierten Ottoman auch noch genug Licht zum Lesen hatte. Ma konnte dort schon bequem sitzen mit der gut gepolsterten Lehne und den nicht minder weichen Armlehnen. Auch der Fußteil davor war durch seine quadratische Form eine gute Hilfe für gestresste Füße. Von der Optik war der Ottoman noch das schönste Möbelstück im Zimmer.


Schreibtisch

Der Schreibtisch war gegenüber vom Bett an der weißen Wand und dort hatte ich einige US Steckdosen zur Verfügung. Dies war wichtig, denn ich konnte den Adapter anschließen und meine Geräte aufladen. Auch konnte ich dort das kostenlose WLAN nutzen. Der Schreibtisch sah auch nicht mehr so taufrisch aus und davor war ein schwarzer Bürosessel auf Rollen. Der war eher Standard und darauf saß ich gut und konnte auch noch nach hinten wippen.


TV

Der mittelgroße Flatscreen wurde von uns eher missachtet und gar nicht mal eingeschaltet, weil es am Vortag schon sehr spät war und in der Früh haben wir nur mal schnell den Weather Channel angesehen. Der Fernseher stand auf einer Kommode mit 3 Schubladen, die wir auch für unsere Poloshirts nutzten.


BAD

Das Bad war auch wieder sehr klein und man konnte sich dort kaum umdrehen. Es bestand aus weiß gestrichenen Wänden mit einem schwarz gerahmten Bild an der Wand. Der Boden war ein grauer Fliesenboden, der alt aussah, aber nicht schmutzig, sondern recht passabel von der Reinlichkeit her.

Auffällig war auch der fast quadratische und große Spiegel mit dem schwarz silbernen Rahmen. Dieser ersetzte freilich nicht den abwesenden Kosmetikspiegel, aber er war ganz gut ausgeleuchtet und reichte mal zum Rasieren. Leider musste man sich dafür schon ziemlich weit über den Waschtisch nach vorne beugen.

Der Waschtisch war lang und hatte eine Platte mit grau getupfter Marmoroptik. Auf diesem stand ein metallener Spender an Kosmetiktüchern, die ich gerne verwendete. Auch gab es Accessoires wie Gel und Bodylotion. Das rechteckige, weiße Waschbecken war im Waschtisch vertieft und hatte einen Einhebelmischer zum gelungenen Abgleich der Wassertemperatur. Der Unterbau des Waschtischs stellte eine dunkelbraune Konstruktion aus Holz dar mit zwei Fächer voller Badetücher und auch das WC Papier und der Haartrockner im Sack fanden dort Platz. Rechts an der Wand gab es noch eine Metallstange mit zwei weißen Handtüchern.

Der Thron war sauber und auch wie alles andere frei von Haaren der Vorgänger und spülte auch sehr gut.

Die Dusche hinter dem weißen Duschvorhang war wieder ein Fixkopf mit sechs schwarzen Düsen, welche man etwas regulieren konnte. Die Wanne war sauber und weiß, aber alt. Auch kann ich das von der braunen Wandoptik her sagen, denn diese sah abscheulich aus. Wenigstens gab es zwei Ablagen, wohin man sein Shampoo stellen konnte. Der Wasserhahn hatte auch wieder nur das mit viel Wasser heiß und wenig Wasser kalt und somit war auch hier das Bemühen um Wassersparen eine Fehlanzeige.


LOBBY

Die Lobby haben wir noch nach dem Auschecken und Einkaufen genossen und ich kann sie nur loben. Wenigstens war diese groß und hell. Wir setzen uns auf die beiden großen Sofas vor dem TV, verfolgten auf CNN die Nachrichten und packten das Gekaufte ein.


SWIMMINGPOOL

Diesen gab es auch, aber wir haben ihn nur kurz gesehen und das war schon in Ordnung.


LOBBY

Nach dem Auschecken waren wir noch beim Target shoppen und kehrten danach in den Hotelklotz mit seinen 7 Wohnetagen zurück. Wir verlangten unser Gepäck, setzten uns auf zwei Sofas vor dem Fernseher und guckten etwas CNN. Dort konnte man gemütlich sitzen und das auch in Fauteuils. Das kostenfreie WLan haben wir auch noch genossen, bis uns der kostenlose Shuttle abermals zum Flughafen hinausführte. Diesmal war es aber ein anderer und höflicher Fahrer, welcher auch Trinkgeld bekam. Das Hotel mit unserem Zimmer war keine Freude und Pech fürs Hotel, dass ich hier nicht über ein Zimmer von der Internetseite schreiben könnte. Schön war unser Zimmer nicht, aber leise.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • quacky4321 veröffentlicht 11.12.2017
    bh
  • Ciaochsi veröffentlicht 03.12.2017
    lg und nicht verzagen
  • Sydneysider47 veröffentlicht 30.11.2017
    die Überschrift finde ich nicht gut
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Produktdaten : Radisson Hotel, Bismarck

Produktbeschreibung des Herstellers

Hotel - 605 East Broadway Ave, Bismarck, North Dakota, 58501 - Mittelklassehotel - 215 Zimmer

Haupteigenschaften

Klassifikation: Mittelklassehotel

Zimmer: 215

Typ: Hotel

Adresse: 605 East Broadway Ave, Bismarck, North Dakota, 58501

Stadt: Bismarck

Land: USA

Region/Bundesland: North Dakota

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 30/12/2005