Rarotonga

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Erfahrungsbericht über "Rarotonga"

veröffentlicht 26.09.2008 | esp1
Mitglied seit : 21.04.2000
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Vertrauende : 107
Über sich :
Ich würde mich freuen, wenn es wieder mehr Kommentare geben würde zu den Berichten und bedanke mich auf diesem Weg für die vielen bh´s und sh´s. Danke an alle Leser.
Ausgezeichnet
Pro unterhaltsam, tolle TänzerInnen
Kontra eigentlich nichts
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"Südseeträume - Island night - Romantik, Rythmen und Tänze"

Island Nights, Edgewater

Island Nights, Edgewater

Im Rahmen unseres Cook Islands Aufenthaltes im Jänner bzw. Februar 2008 buchten wir eine sogenannte Island Night im Edgewater Resort, einem der führenden Hotels auf der Insel

*** Die Buchung ***

Nachdem wir uns am Prospektständer in unserem Hotel einige Infos geholt hatten, fragten wir am Freitag die Junior Chefin, welche der Island Nights sie empfehlen könne, da fast jeden Tag in einem anderen Hotel eine Island Night stattfindet. Sie empfahl uns das Edgewater Resort und das Rarotonga Beach Hotel. Wir entschieden uns dann für das Edgewater und baten sie, auch gleich eine Reservierung für den nächsten Tag vorzunehmen.

Adresse:
Edgewater Resort&Spa
PO Box 121
Avarua
Rarotonga, Cook Islands
Tel.: (+682) 25435
Fax: (+682) 25475
Internet: www.edgewater.co.ck

Leider weiß ich nicht mehr genau wie teuer die Show war. Ich bilde mir ein, dass wir 26 Euro pro Person bezahlt haben, kann das aber nicht mehr mit Sicherheit sagen.

*** Vor der Show ***


Wir nahmen den Clockwise Bus, der vor den Royale Takitumu Villas hielt um halb 7, so dass wir um kurz vor 19 Uhr im Hotel waren. Wir meldeten uns an, bezahlten und dann wurde uns unser tisch zugewiesen. Schnell war auch eine Kellnerin da, um unsere Getränkewünsche aufzunehmen.

Ein paar Augenblicke später lernten wir auch unsere Tischgenossen kennen, ein älteres Ehepaar aus Großbritannien, welches den umgekehrten Weg von uns nahm. Sie machten nämlich einen Zwischenstopp auf ihrem Weg nach Neuseeland, von wo wir ja 4 Tage vorher angekommen waren. Da ergab sich natürlich jede Menge Gesprächsstoff und wir konnten einige Tipps und Informationen weitergeben.

Die erste Runde Getränke wurde gebracht und ich nahm gleich mal einen ordentlichen Schluck vom hervorragend gekühlten Steinlager Bier. Gespannt warteten wir nun, bis es losgehen würde. Schon jetzt wurde uns klar, dass diese Island Night nicht eine reine Tourishow sein würde, denn es kamen auch jede Menge lokaler Bewohner, herausgeputzt in ihren Ausgehkleidern, die Männer zum Teil auch mit einer Blüte im Haar.

Dann betrat ein kleiner und etwas rundlicher, fröhlicher Mann die Bühne, machte schon das uns, von der Maori Show in Neuseeland bekannte Spielchen, welche Nationen denn anwesend wären. Weiters fragte er gleich wer denn auf Hochzeitsreise hier sei. Rund 13 Pärchen zeigten auf. Dann bereitete er uns auf die Show vor, erzählte ein wenig, was wir sehen würden und schon ging´s los.


*** Die Show ***

Gespannt lehnten wir uns zurück, doch schon bald wurden wir mitgerissen von den schnellen Rhythmen die uns vorgetrommelt wurden. Begeisternd klatschten wir Beifall bei den großen Mädels, die wirklich eine Augenweide waren in ihren Kokosnuss Oberteilen. Aber besonders süß waren natürlich auch die Kleinsten der Kleinen, der Tänzer Nachwuchs sozusagen. Die Trommler leisteten Schwerarbeit denn es war ja nicht unbedingt kühl, sondern eher schwül und warm in dem offenen, aber überdachten Saal.
Viel zu schnell verging die Zeit, die Darbietungen waren zwar alle irgendwie ähnlich, aber trotzdem begeisternd und mitreißend. Immer wieder kam der Moderator zwischendurch auf die Bühne, erklärte den nächsten Auftritt, streute ein paar lustige Bemerkungen ein, um den Abend einerseits aufzulockern, andererseits, um den Trommlern, Sängern und Tänzern Verschnaufpausen

Gegen Ende fragte der Moderator in Die Runde wer Geburtstag habe und denen wurde dann ein kräftiges Happy Birthday gesungen bzw. mussten sie mit den Tänzern und Tänzerinnen einen typischen Tanz tanzen. Aber das war noch nicht das Ende, denn da Rarotonga ein beliebtes Ziel für Hochzeitsreisende ist, stellte er auch noch die Frage, wie viele Honeymoon Pärchen anwesend seien. Wenn ich mich recht erinnere, dann waren über 10 Hochzeitsreisende Pärchen anwesend. Die wurden nun alle auf die Bühne gebeten und man spielte einen Walzer zu dem getanzt werden musste. Zu unserer Überraschung stellten wir fest, dass wir das doch deutlich besser konnten, als die übrigen, aber das wäre ja noch schöner gewesen, wenn wir doch aus der Welthauptstadt des Walzers, Wien, stammen.

Mit viel Gelächter ging die lustige und unterhaltsame Show zu Ende. Der Moderator erklärte uns noch die Vorgehensweise beim Buffet und kündigte an, dass im Anschluss auf der Terrasse noch Tanzmusik gespielt werden würde.


*** Das Essen ***

Aber soviel Kultur macht natürlich hungrig und so freuten wir uns jetzt auf das Buffet, das auf der Terrasse aufgebaut war. Zu essen gab es: Truthahn, Fisch und Rindfleisch, diverse Salat und Zuspeisen, wie Reis, Süßkartoffel, normale Kartoffel und diverse Desserts. Es schmeckte alles wirklich hervorragend und man konnte nachholen so oft man wollte. Das Fleisch war wunderbar zart und wir genossen das Essen in vollen Zügen. Vor allem der Fisch sei hier lobend erwähnt, der durch festes Fleisch bestach und wirklich lecker schmeckte. Wie immer bei einem Buffet schafft man es leider nicht, all die Köstlichkeiten zu probieren. Ich probierte auch wieder das landestypische Ika Mata, das ich bereits einige Tage vorher in einem Restaurant gegessen hatte. Dabei handelt es sich um rohen Fisch, der mit Zitronensaft mariniert und mit Kokosnusscreme serviert wird. Schmeckt wirklich erfrischend und lecker. Dazu gab es herrlich kaltes Steinlager Bier.

Nachdem wir uns also derart gestärkt hatten, setzten wir uns auf die Terrasse am Rande des Sandstrandes, genossen die etwas kühlere Abendluft und lauschten der Band, bei der der Moderator der Show auch der Sänger war. Es wurde getanzt und fröhlich gefeiert. Doch um halb 12 mussten wir aufbrechen, da der letzte Bus ging und wir ja wieder in unser Hotel zurück wollten.

*** Fazit ***

Wir haben es absolut nicht bereut, dass wir diesen Cultural Evening gebucht haben. Es war natürlich eine sehr touristische Veranstaltung, aber doch eine gute Gelegenheit, die Kultur, die Sitten und Gebräuche der Einheimischen ein wenig kennen zu lernen und zu verstehen. Für einen normalen Touristen, der jetzt nicht über unbegrenzt Zeit verfügt, vermutlich die einzige Art, näher mit den Ureinwohnern in Kontakt zu kommen. Aber es war auch schön zu sehen, dass sehr viele Einheimische an diesem Abend teilnahmen. Da ja sonst nicht soviel los ist, ist das sicherlich auch für die "Locals" eine willkommene Gelegenheit, auszugehen und zu feiern.

Ich kann den Besuch einer derartigen Show nur jedem empfehlen. Man nimmt wirklich schöne Eindrücke mit nach Hause.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • nikoundalex veröffentlicht 20.05.2012
    da will ich auch mal hin....lg
  • celles veröffentlicht 12.07.2011
    bh, exzellent, die Cooks fehlen uns noch
  • monja43 veröffentlicht 24.06.2011
    ich habe noch die Inselnacht auf Aitutaki im Kopf, die TänzerInnen waren noch sehr jung aber mit Hingabe bei der Sache
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Produktdaten : Rarotonga

Produktbeschreibung des Herstellers

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