Auch kurz SMEV genannt, eine „Krankheit“, die mit Vorliebe Raumschiffe befällt, bei deren Konstruktion so viel gespart wurde, dass der Untergang schon vorprogrammiert scheint. Passender Weise trägt dieses Schiff den Namen „Titanic“, im gleichnamigen Buch „Raumschiff Titanic“, das nicht von ... Bericht lesen
Beliebtheit erfreut. Das Buch wurde verfasst von keinem Geringeren als von Monty Python Terry Jones! Er ist in seiner Arbeitskleidung auf dem hinteren Innencover abgebildet, den Laptop auf dem hüllenlosen Schoß. Natürlich spielt Jones' schräger englischer, keineswegs immer jugendfreier Humor eine tragende Rolle. Im Herzen unserer Galaxis hat eine Zivilisation, von der wir bisher nichts wussten, den größten und schönsten Sternenkreuzer gebaut, den es je gegeben hat -- die Starship Titanic. Im Inneren majestätisch und luxuriös ausgestattet, erinnert es an eine Mischung aus dem Hotel Ritz, dem Chrysler-Gebäude, dem Grab des Tutenchamun und dem Stadtbild von Venedig. Die Starship Titanic ist ein unübertroffenes Wunderwerk der Technik. Da kann nichts schiefgehen. Rein Theoretisch! Denn obwohl es entworfen wurde vom größten Genie des Universums, haben seine Teilhabern gepfuscht und Geld unterschlagen -- wie im richtigen Leben. Kaum zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochen, wird das Schiff Opfer eines SMEF (Spontaner Massiver Existenz-Fehlschlag), fliegt in den Hyperspace und verschwindet -- nur um Sekunden später auf der Erde in das neue Haus von Dan, Nettie und Lucy zu krachen, die dort gerade eine Pension einrichten wollten. Aus der Traum! Während sich der vierte Mann, Nigel, aus dem Staub macht, entsteigt dem Raumschiff Leovinus, der Konstrukteur, und verschwindet. An Bord geht Nettie, dicht gefolgt von Lucy und Dan. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch findet das Trio einen Weg ins Innere und ist fasziniert. Doch als sie gerade anfangen wollen, das eindrucksvolle Interieur zu bestaunen, setzt sich das Schiff in Richtung Weltraum in Bewegung. Aber keine Angst: Man ist nicht allein. Die Besatzung besteht aus einer Vielzahl nicht richtig funktionierender Roboter und einem verwirrten Papagei. Auch der Journalist, der Leovinus gefolgt war, taucht auf -- und verliebt sich heftig in Lucy, die eigentlich die Freundin von Dan ist bzw. war. Das Trio stellt erstaunt fest, dass es sich mit der Crew unterhalten kann. Man versucht, sich den neurotischen Robotern verständlich zu machen und trifft zum Beispiel Fenice, den eingebildeten Portier, oder Nobby, den eingebildet kranken Liftboy, der in Kriegserlebnissen schwelgt. Am Anfang sind die Drei Passagiere der 3. Klasse, doch die Temperatur sinkt unaufhaltsam, da die Erbauer auch an der Energieversorgung gespart haben -- und innerhalb kürzester Zeit nimmt eine der mächtigsten Kräfte, die der Mensch kennt, Besitz von ihnen: der unstillbare Wunsch nach einer kostenlosen Umbuchung -- Upgrade -- in eine höhere Klasse. Leider hat der zuständige Page, eine Tischlampe, so seine eigenen Vorstellung, welche Berechtigung dafür legitim ist. Über die 2. Klasse arbeitet man sich langsam aber sicher in die erste Klasse vor, während einem immer mehr Räume des Schiffes zugänglich werden und sich sein Geheimnis mit jedem Schritt ein wenig mehr lüftet. Es stellt sich heraus, dass Leovinus sein wunderbares Schiff von einer Künstlichen Intelligenz namens Titania steuern lassen wollte. Allerdings fehlen die wichtigsten Bestandteile der KI, der "Memory Core". Diesen gilt es nun sukzessive zusammenzusetzen. Aus Versehen wird eine Bombe aktiviert, die von 1.000 herunterzählt, die sich aber stets kurz vor Null verwirren lässt, sodass sie erneut anfängt zu zählen. Schließlich wird das Schiff auch noch angegriffen und gekapert. Doch Netties heroischer Einsatz beschwichtigt die Piraten -- es sind die ersten Erbauer des Schiffs -- und es geht zum Heimatplaneten von Leovinus. Der Weg zurück zur Erde ist jedoch noch weit. Mehr wird nicht verraten, doch es gibt ein Happyend. Terry Jones macht seinen Job gut: Es gibt reichlich komische Szenen, aber nicht von der schenkelschlagenden Sorte. Die Bombe sorgt für Spannung, und bis Leovinus gerettet ist, dauert es auch noch ein Weilchen. Wie sich ein Journalistenkollege von der Computer-Fachzeitschrift c't äußerte: "Ganz nett, aber kein epochales Werk -- eher etwas zum Zeitvertreib." Er brauchte nur etwa 3 Stunden zum Lesen der 242 Seiten. --Michael Matzer
Beliebtheit erfreut. Das Buch wurde verfasst von keinem Geringeren als von Monty Python Terry Jones! Er ist in seiner Arbeitskleidung auf dem hinteren Innencover abgebildet, den Laptop auf dem hüllenlosen Schoß. Natürlich spielt Jones' schräger englischer, keineswegs immer jugendfreier Humor eine tragende Rolle. Im Herzen unserer Galaxis hat eine Zivilisation, von der wir bisher nichts wussten, den größten und schönsten Sternenkreuzer gebaut, den es je gegeben hat -- die Starship Titanic. Im Inneren majestätisch und luxuriös ausgestattet, erinnert es an eine Mischung aus dem Hotel Ritz, dem Chrysler-Gebäude, dem Grab des Tutenchamun und dem Stadtbild von Venedig. Die Starship Titanic ist ein unübertroffenes Wunderwerk der Technik. Da kann nichts schiefgehen. Rein Theoretisch! Denn obwohl es entworfen wurde vom größten Genie des Universums, haben seine Teilhabern gepfuscht und Geld unterschlagen -- wie im richtigen Leben. Kaum zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochen, wird das Schiff Opfer eines SMEF (Spontaner Massiver Existenz-Fehlschlag), fliegt in den Hyperspace und verschwindet -- nur um Sekunden später auf der Erde in das neue Haus von Dan, Nettie und Lucy zu krachen, die dort gerade eine Pension einrichten wollten. Aus der Traum! Während sich der vierte Mann, Nigel, aus dem Staub macht, entsteigt dem Raumschiff Leovinus, der Konstrukteur, und verschwindet. An Bord geht Nettie, dicht gefolgt von Lucy und Dan. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch findet das Trio einen Weg ins Innere und ist fasziniert. Doch als sie gerade anfangen wollen, das eindrucksvolle Interieur zu bestaunen, setzt sich das Schiff in Richtung Weltraum in Bewegung. Aber keine Angst: Man ist nicht allein. Die Besatzung besteht aus einer Vielzahl nicht richtig funktionierender Roboter und einem verwirrten Papagei. Auch der Journalist, der Leovinus gefolgt war, taucht auf -- und verliebt sich heftig in Lucy, die eigentlich die Freundin von Dan ist bzw. war. Das Trio stellt erstaunt fest, dass es sich mit der Crew unterhalten kann. Man versucht, sich den neurotischen Robotern verständlich zu machen und trifft zum Beispiel Fenice, den eingebildeten Portier, oder Nobby, den eingebildet kranken Liftboy, der in Kriegserlebnissen schwelgt. Am Anfang sind die Drei Passagiere der 3. Klasse, doch die Temperatur sinkt unaufhaltsam, da die Erbauer auch an der Energieversorgung gespart haben -- und innerhalb kürzester Zeit nimmt eine der mächtigsten Kräfte, die der Mensch kennt, Besitz von ihnen: der unstillbare Wunsch nach einer kostenlosen Umbuchung -- Upgrade -- in eine höhere Klasse. Leider hat der zuständige Page, eine Tischlampe, so seine eigenen Vorstellung, welche Berechtigung dafür legitim ist. Über die 2. Klasse arbeitet man sich langsam aber sicher in die erste Klasse vor, während einem immer mehr Räume des Schiffes zugänglich werden und sich sein Geheimnis mit jedem Schritt ein wenig mehr lüftet. Es stellt sich heraus, dass Leovinus sein wunderbares Schiff von einer Künstlichen Intelligenz namens Titania steuern lassen wollte. Allerdings fehlen die wichtigsten Bestandteile der KI, der "Memory Core". Diesen gilt es nun sukzessive zusammenzusetzen. Aus Versehen wird eine Bombe aktiviert, die von 1.000 herunterzählt, die sich aber stets kurz vor Null verwirren lässt, sodass sie erneut anfängt zu zählen. Schließlich wird das Schiff auch noch angegriffen und gekapert. Doch Netties heroischer Einsatz beschwichtigt die Piraten -- es sind die ersten Erbauer des Schiffs -- und es geht zum Heimatplaneten von Leovinus. Der Weg zurück zur Erde ist jedoch noch weit. Mehr wird nicht verraten, doch es gibt ein Happyend. Terry Jones macht seinen Job gut: Es gibt reichlich komische Szenen, aber nicht von der schenkelschlagenden Sorte. Die Bombe sorgt für Spannung, und bis Leovinus gerettet ist, dauert es auch noch ein Weilchen. Wie sich ein Journalistenkollege von der Computer-Fachzeitschrift c't äußerte: "Ganz nett, aber kein epochales Werk -- eher etwas zum Zeitvertreib." Er brauchte nur etwa 3 Stunden zum Lesen der 242 Seiten. --Michael Matzer
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Beliebtheit erfreut. Das Buch wurde verfasst von keinem Geringeren als von Monty Python Terry Jones! Er ist in seiner Arbeitskleidung auf dem hinteren Innencover abgebildet, den Laptop auf dem hüllenlosen Schoß. Natürlich spielt Jones' schräger englischer, keineswegs immer jugendfreier Humor eine tragende Rolle. Im Herzen unserer Galaxis hat eine Zivilisation, von der wir bisher nichts wussten, den größten und schönsten Sternenkreuzer gebaut, den es je gegeben hat -- die Starship Titanic. Im Inneren majestätisch und luxuriös ausgestattet, erinnert es an eine Mischung aus dem Hotel Ritz, dem Chrysler-Gebäude, dem Grab des Tutenchamun und dem Stadtbild von Venedig. Die Starship Titanic ist ein unübertroffenes Wunderwerk der Technik. Da kann nichts schiefgehen. Rein Theoretisch! Denn obwohl es entworfen wurde vom größten Genie des Universums, haben seine Teilhabern gepfuscht und Geld unterschlagen -- wie im richtigen Leben. Kaum zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochen, wird das Schiff Opfer eines SMEF (Spontaner Massiver Existenz-Fehlschlag), fliegt in den Hyperspace und verschwindet -- nur um Sekunden später auf der Erde in das neue Haus von Dan, Nettie und Lucy zu krachen, die dort gerade eine Pension einrichten wollten. Aus der Traum! Während sich der vierte Mann, Nigel, aus dem Staub macht, entsteigt dem Raumschiff Leovinus, der Konstrukteur, und verschwindet. An Bord geht Nettie, dicht gefolgt von Lucy und Dan. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch findet das Trio einen Weg ins Innere und ist fasziniert. Doch als sie gerade anfangen wollen, das eindrucksvolle Interieur zu bestaunen, setzt sich das Schiff in Richtung Weltraum in Bewegung. Aber keine Angst: Man ist nicht allein. Die Besatzung besteht aus einer Vielzahl nicht richtig funktionierender Roboter und einem verwirrten Papagei. Auch der Journalist, der Leovinus gefolgt war, taucht auf -- und verliebt sich heftig in Lucy, die eigentlich die Freundin von Dan ist bzw. war. Das Trio stellt erstaunt fest, dass es sich mit der Crew unterhalten kann. Man versucht, sich den neurotischen Robotern verständlich zu machen und trifft zum Beispiel Fenice, den eingebildeten Portier, oder Nobby, den eingebildet kranken Liftboy, der in Kriegserlebnissen schwelgt. Am Anfang sind die Drei Passagiere der 3. Klasse, doch die Temperatur sinkt unaufhaltsam, da die Erbauer auch an der Energieversorgung gespart haben -- und innerhalb kürzester Zeit nimmt eine der mächtigsten Kräfte, die der Mensch kennt, Besitz von ihnen: der unstillbare Wunsch nach einer kostenlosen Umbuchung -- Upgrade -- in eine höhere Klasse. Leider hat der zuständige Page, eine Tischlampe, so seine eigenen Vorstellung, welche Berechtigung dafür legitim ist. Über die 2. Klasse arbeitet man sich langsam aber sicher in die erste Klasse vor, während einem immer mehr Räume des Schiffes zugänglich werden und sich sein Geheimnis mit jedem Schritt ein wenig mehr lüftet. Es stellt sich heraus, dass Leovinus sein wunderbares Schiff von einer Künstlichen Intelligenz namens Titania steuern lassen wollte. Allerdings fehlen die wichtigsten Bestandteile der KI, der "Memory Core". Diesen gilt es nun sukzessive zusammenzusetzen. Aus Versehen wird eine Bombe aktiviert, die von 1.000 herunterzählt, die sich aber stets kurz vor Null verwirren lässt, sodass sie erneut anfängt zu zählen. Schließlich wird das Schiff auch noch angegriffen und gekapert. Doch Netties heroischer Einsatz beschwichtigt die Piraten -- es sind die ersten Erbauer des Schiffs -- und es geht zum Heimatplaneten von Leovinus. Der Weg zurück zur Erde ist jedoch noch weit. Mehr wird nicht verraten, doch es gibt ein Happyend. Terry Jones macht seinen Job gut: Es gibt reichlich komische Szenen, aber nicht von der schenkelschlagenden Sorte. Die Bombe sorgt für Spannung, und bis Leovinus gerettet ist, dauert es auch noch ein Weilchen. Wie sich ein Journalistenkollege von der Computer-Fachzeitschrift c't äußerte: "Ganz nett, aber kein epochales Werk -- eher etwas zum Zeitvertreib." Er brauchte nur etwa 3 Stunden zum Lesen der 242 Seiten. --Michael Matzer
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Erfahrungsbericht von SkyMcK über Raumschiff Titanic / Adams, Douglas; Jones, Terry 6. Juni 2002
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
sehr hoch
Spannung:
ziemlich spannend
Humor:
sehr humorvoll
Pro:
witzig, originell
Kontra:
-
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Auch kurz SMEV genannt, eine „Krankheit“, die mit Vorliebe Raumschiffe befällt, bei deren Konstruktion so viel gespart wurde, dass der Untergang schon vorprogrammiert scheint. Passender Weise trägt dieses Schiff den Namen „Titanic“, im gleichnamigen Buch „Raumschiff Titanic“, das nicht von Douglas Adams persönlich geschrieben wurde, sondern nur in seinem Auftrag und zwar durch die Hand von Terry Jones. Douglas Adams, bekannt und berühmt geworden durch die Buchreihe „Per Anhalter durch die Galaxis“, der leider bereits im letzten Jahr sehr jung verstarb hat hier einen würdigen Nachfolger gefunden, der seinem Stil kaum nachsteht.
Nun aber erst mal ein wenig zum Inhalt: Wie schon gesagt, handelt die Geschichte auf dem Raumschiff Titanic, der ganze Stolz des Volkes der Blerontiner, konstruiert vom größten Genie des Universums Leovinus. Dummerweise jedoch verschlang dieses irrwitzige Projekt zu viel Geld, so dass heimlich beim Einsatz der Materialien gespart wurde, denn der Planet ist Pleite. So spekuliert man, ohne Leovinus Wissen, auf eine gewaltige Versicherungssumme, die bei einem Verunglücken des Schiffes fällig wäre. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, beschädigt man noch den intelligenten Computer Kern „Titania“ und hinterlässt eine „intelligente Bombe“ im Schiff, die von 1000 rückwärts zählt.
Leovinus entdeckt kurz vor dem geplanten Stapellauf den Schwindel und wird mitsamt dem Betrüger zum Planten Erde verschlagen, weil die Titanic ein Spontanes Massives Existenz Versagen erleidet – wer D. Adams gelesen hat, wird sich vielleicht sogar noch an die kurze Erwähnung dieser Tatsache erinnern. Da sich der gewaltige Sternen- und Luxuskreuzer nicht steuern lässt, wird ein kleines Pfarrhaus irgendwo in England sauber in der Mitte geteilt, nur dass hier niemand eine Doppelhaushälfte wollte. Aus intergalaktischer Freundlichkeit bietet ihnen einer der Roboter eine kostenlose Passage an, da können die drei Erdlinge Dan, Lucy und Betty natürlich nicht nein sagen. Das war es dann aber auch in Punkto Freundlichkeit, denn nun erleben die drei Freunde ihr blaues Wunder.
Schnell entdecken sie, worauf sie sich hier eingelassen haben, es droht ihnen der baldige Tod, wenn es ihnen nicht gelingt, möglichst schnell eine Einstufung in die Super Galactic Traveller Class zu bekommen. Davor steht allerdings ein ebenfalls defektes, dafür aber umso bürokratischeres Robotersystem. Ganz nebenbei zählt auch noch besagte intelligente Bombe hinunter und lässt sich nur schwerlich ablenken. Das in einem modernen Raumschiff auch ein Papagei nicht fehlen darf, versteht sich ja von selbst. Welche weiteren Probleme die drei verschollenen Reisenden noch erleiden müssen, ob die Titanic auch hier untergeht und welche Abenteuer Leovinus auf der Erde zu bestehen hat, das solltet ihr wirklich selbst lesen.
Ich selbst kaufte mir das Buch in dem Glauben, es sei von Douglas Adams, da irritierender Weise beide Namen auf dem Buchdeckel zu finden sind, habe den Kauf allerdings auch später nicht bereut, sind doch beide Schreibstile sehr ähnlich und die mitwirkende Handschrift von Adams unverkennbar. Wer den „Anhalter“ verschlungen hat, dem wird auch dieses Buch sicher gefallen, allerdings wäre es vermutlich besser erst die fünf Bände des Anhalters zu lesen – das hört sich nur viel an. Ich habe dieses Buch in einem Zuge durchgelesen, es sind ja auch nur knapp 250 Seiten. Für ca. 8€ erhält man hier ein Buch mit vielen Passagen, an denen man sich eines Grinsens oder gar Lachens nicht erwehren kann und die einen immer wieder an Arthur Dent und all die anderen aus der „Anhalter“ Geschichte erinnern. Witzig und originell geschrieben ist es fast ein echter Adams, aber eben nur fast. Ob als Geschenkidee oder nur so zum Lesen zwischen durch – nicht vergessen, der Trend geht zum Zweitbuch, eindeutig – ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Pro: Aus einer Idee von Douglas Adams entstanden, ganz unterhaltsam, nette Charaktere Kontra: Trotz allem KEIN Roman von Douglas Adams
...nämlich in Wirklichkeit „Douglas Adams’ Raumschiff Titanic“, denn geschrieben wurde das Buch ganz alleine von Terry Jones. Die Geschichte, die dahinter steckt und als Anhang auch im Buch enthalten ist, ist eigentlich sehr kurz.
Douglas Adams hat in seiner 5-Bändigen Trilogie „Per Anhalter durch die Galaxis“ das Raumschiff Titanic kurz erwähnt, in drei Sätzen. Aus der Idee entstand erst mal gar nichts. Später wurde ein PC-Spiel programmiert, zu dem ... ...den Kopf gesetzt, das perfekteste Raumschiff aller Zeiten zu erschaffen. Ganz egal, dass dies den Planeten Yassakka in den kompletten wirtschaftlichen Ruin treibt. Das Raumschiff Titanic soll sein Meisterwerk werden, doch am Abend vor dem Stapellauf wird ihm schmerzlich klar, das er geblendet wurde. Das Raumschiff ist nichts weiter als eine Hülle, kein einziger Part funktioniert so, wie er eigentlich soll und Titania, das zentrale Computergehirn ...
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...und aller Zeiten, hat ein Raumschiff gebaut, welches an Größe und Schönheit nicht mehr übertroffen werden kann. Der Bau schreitet auch gut vorran, bis Geldnot eintritt. Danach wird an allen Ecken und Enden nur noch gespart. Am Tag des Stapellaufes ist das Schiff leider noch nicht fertig. Dies stört aber keinen. Von außen sieht das Raumschiff fertig aus und eigentlich sollte es auch fliegen. Also wird das Schiff planmäßig vom Stapel gelassen. Die ... ...erwarten.
Irgendwann schlägt das Raumschiff dann auf der Erde auf. Und das mitten in einem Haus, welches ein paar Leute zum Hotel umbauen wollten. Als Entschädigung für den entsdandenen Schaden werden sie an Bord gebeten und erhalten eine Gratis-Passage. Damit nimmt der Wahnsinn seinen Lauf.
Die Leute sind nun gefangen in einem Raumschiff, welches von Bürokratie, Inkompetenz und unvollendeter Technik nur so strotzt. Doch es gibt auch noch ander ...
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Neulich stolperte ich bei Zweitausendeins über die gebundene Ausgabe von "Raumschiff Titanic", dem zuletzt erschienenen Buch von Douglas Adams. Oder von Terry Jones. Wie man nun will. Und ich griff zu. (Klar, oder?)
Autoren:
Douglas Adams, geboren 1952, verstorben am 13.5.2001, wurde bekannt durch seine fünfbändige Triologie "Per Anhalter durch die Galaxis" ("Per Anhalter durch die Galaxis", "Das Restaurant am Ende des Universums", "Das Leben, ... ...für den Fisch" und "Einmal Rupert und zurück") und durch weitere, grossartige Bücher, wie "Dirk Gentlys hollistische Detektei" und "Der lange, dunkle Fünfuhrtee der Seele".
Terry Jones. Geboren: Ja. Gestorben: Nein. Zwischendurch: Gründungsmitglied von Monthy Python, Kinderbuchautor und Autor diverser weiterer Bücher, die allesamt durch Großartigkeit bestechen (z.B. "Trolle", aber dazu mehr irgendwann).
Handlung:
Leovinus, das grösste Genie im ...
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Hier nun der dritte Teil meiner Erfahrunsberichtsreihe über meinen Lieblingsautor. Naja, eigentlich ist das Buch ja von Terry Jones, auch wenn sogar der Verlag die deutsche Ausgabe als ein Werk von Adams anpreist. Adams lieferte eigentlich nur die Idee und ein gleichnamiges Computerspiel, Terry Jones dann das Buch, allerdings ist man durch den Schreibstil und Witz des Buches mehr als einmal versucht dies zu vergessen und Adams als Autor in Erinnerung ... ...Geschichte
3) Witz
4) Mehr dazu
5) Fazit
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Einband
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Die Einband des Taschenbuchs ist, wie auch bei Adams "Per Anhalter durch die Galaxis"-Reihe, ein Bild des Weltraumes, sprich schwarzer hintergrund mit vielen hellen Punkten. In der Mitte schwebt ein riesiges Raumschiff, welches sehr ungewöhnlich und fehl am Platz scheint. Warum? Na weil es ein bißchen aussieht ...
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Pro: sehr lustig, intelligenter Denkanstoß Kontra: leider nicht vom Großmeister Adams persönlich
...Rest' schrieb Douglas Adams: 'Das Raumschiff Titanic erlitt kurz nach seiner Jungfernfahrt SmEV (Spontanes massives Existenz Versagen)'. Dies war eine kurze, fixe Idee, die einige Jahre Später von der Softwarefirma 'The Digital Village' wieder aufgenommen wurde, um ein Computerspiel mit diesem Thema als Basis zu schreiben. Douglas Adams war begeistert und wirkte äußerst aktiv an der Entstehung mit. So aktiv, dass er nicht in der Lage war, seinem ... ...zu. So entstand 'Douglas Adams': Raumschiff Titanic'.
Die story
Leovinus, intergalaktisches Universalgenie und gefeierter Architekt ist entsetzt. Einen Tag vor dem Stapellauf seines neuen Meisterwerks, dem Raumschiff Titanic, muss er feststellen, dass am Bau gepfuscht wurde. Materialien wurden eingespart und ganze Bereiche des riesigen Luxus-Raumkreuzers sind unfertig. Doch das Schlimmste ist: Der intelligente Computer-Kern des Schiffes, 'Titania', ...
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...Seit dem "Hitchhiker Guide to the Galaxy" aka "Per Anhalter durch die Galaxis"habe ich nicht mehr soviel gelacht wie bei diesem Buch. Nach DouglasAdams' Idee schrieb TerryJones (Macher des legendären "Monty Python's Flying Circus") die Geschichte des RaumschiffTitanic in einer so lustigen Weise, ich konnte manchmal vor lachen nicht mehr weiterlesen. :) Ich werde hier nichts über die Geschichte erzählen um euch den Spaß zu lassen. Ich selbst habe die englische Originalfassung gelesen, die deutsche Fassung leider noch nicht. Dieses Buch ist für jeden HHG-Fan ein Muß! Ich selbst würde die englische Version bevorzugen, da kommt erst dieser Humor zur Geltung. Wer mejr wissen will und E-Cards Verschicken will, sollte mal da schauen:
http://www.starshiptitanic.com
http://www.tdv.com...
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Pro: nett für Zwischendurch Kontra: einfach kein Adams, recht plump!
...Einen regelrechten Fehlkauf hab ich als eingefleischter DouglasAdams Fan mir mit RaumschiffTitanic eingebrockt. Während die neue Taschenbuchausgabe von Goldmann noch fairerweise sowohl die Namen "DouglasAdams" als auch den eigentlichen Autor "TerryJones" auf dem Cover aufführt, habe ich mir damalig noch die Rogner&Bernard Erstausgabe gekauft, auf welche als Überschrift in grossen Lettern einfach nur "DouglasAdams" stand.
Beim (etwas übereilten) Kauf war ich überzeugt, auch tatsächlich ein Buch von Adams in der Hand zu halten - erst bei genauerem Betrachten las ich klein darunter auf dem Cover "Roman von TerryJones".
Und das ist das eigentliche Problem. Douglas hat lediglich - und man muss dazu sagen "leider" - seinen guten Namen für diesen Pulproman, der auf ein Computerspiel Adams' beruhen, hergegeben.
TerryJones mag...
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Pro: immer wieder gut, Kult Kontra: chaotisch erscheinend, man sollte alle Bücher gelesen haben
..., oder euch vielleicht dazu inspiriert, es mal wieder zur Hand zu nehmen. Es lohnt sich auf alle Fälle. Muß man doch nicht einmal begeisterter Science Fiction Freund sein, auch wenn dies sicherlich dem Lesespass nicht abträglich ist, hier bekommt man einfach ein Buch, das von Anfang bis Ende mit bestem britischen Humor angefüllt ist. Sozusagen der Monty Python in Buchform. Der einzige Wehrmutstropfen ist wohl, daß äquvalente Nachfolger nach dem frühen Tode DouglasAdams? wohl kaum noch zu erwarten sind, auch wenn mit TerryJones und dem ?RaumschiffTitanic? ein relativ vielversprechender Roman erschienen ist.
Aber egal, ich jedenfalls kann mir die Trilogie aus fünf Bänden, ich sagte doch schon, daß hier nichts normal ist, immer wieder zu Gemüte führen und herrlich darüber lachen. Also genau das Richtige für all diejenigen, die auch etwas...
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hilfreich 12.06.2002
(14.06.2002)
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