Erfahrungsbericht über

Raveland AXT 1000

Gesamtbewertung (6): Gesamtbewertung Raveland AXT 1000

 

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Bass in the back

4  20.11.2002

Pro:
Solide, nicht allzu sperrig, ordentlicher Sound

Kontra:
eigentlich nix

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Klang

Verarbeitung

Zuverlässigkeit

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dawari

Über sich:

Mitglied seit:27.12.2000

Erfahrungsberichte:7

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 29 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo Leser,

das Produkt um das es hier geht ist der
Raveland AXT 1000
Das ist eine aktive Bassreflex-Subwooferkiste fürs Auto.

Beschreibung:
10" / 25cm Basschassis in einem Gehäuse mit den Abmessungen (BxHxT): 36x37x46 cm.
An der einen Stirnseite sitzt das Lautsprecher-Chassis, auf der anderen die Endstufe.
Die Endstufe bringt laut Herstellerangabe 70 Watt RMS und 150 watt maximal, was aber höchstwahrscheinlich wie gewöhnlich ein bisschen übertrieben ist.
Die Endstufe hat einerseits Hochpegeleingänge, so dass man sie auch mit Radios ohne Line-Ausgang ansteuern kann, man schließt dann einfach die Lautsprecherkabel dort an. Andererseits gibt es auch die üblichen Chinchbuchsen für NF-Signale.
Dazu kommen ein Regler für Lautstärke (Gain), zwei Schieber für Trennfrequenz der Aktivweiche (80 oder 120 Hz) und Phase (0 oder 180 Grad) und Anschlussklemmen für Stromplus, Minus (Masse) und Steuerleitung (zum ein- und ausschalten des Subs)
Das Gehäuse ist schwarz beflockt und wirkt ganz ordentlich solide, in der einen Seitenwand befinden sich zwei Bassreflexöffnungen..
Die Endstufe wirkt ein bisschen popelig. Die Schalter und der Gainregler sind recht wackleig, dafür können die massiven Anschlussklemmen überzeugen.

Wieso gekauft?
Ich fahre eine Kombi und möchte den Laderaum ab und zu auch ganz nutzen. Den Sub kann ich einfach abklemmen (30 Sekunden) und rausnehmen. Festeinbauten, z.B. eine Heckablage wären unpraktischer. Free-Air-Woofer fallen sowieso weg.
Speziell auf den AXT kam ich aufgrund ordentlicher Testresultate und günstigem Preis. Kurz probegehört und gekauft.

Einbau:
Bei mir liegt der Sub im Kofferaum des Kombis direkt hinter der Rückbank. Strom habe ich direkt von der Batterie nach hinten gelegt (Kabel mit 6 qmm sollte schon sein), Masse habe ich im Kofferraum an einem Massepunkt angeschlossen.
Das Chinchkabel mit der Remoteleitung sollte man nicht direkt neben Stromkabeln verlegen, sonst gibts Einstreuungen.
Die Remoteleitung hängt bei meinem Radio am Schaltsignal für elektrische Antennen.
Insgesamt braucht das Teil schon ordentlich Platz, sit aber meiner Meinung nach praktischer als eine Rolle, da man es nicht fetmachen braucht. Die Beflockung verzahnt sich ganz gut mit dem Kofferaumteppich, da rutscht nichts.

Klang - das wichtigste ;-)
Der Subwoofer ist aufgrund der nicht gerade riesigen Membran und der eher moderaten Endstufenleistung sicher kein Brutalo-Basshammer. Aber im Verbund mit ordentlich Frontboxen erzeugt er ein schön sattes aber nicht dröhnendes Bassfundament. Das ganze ist aber auch sehr Musikstilabhängig. Komischerweise (?) kommt vor allem Rockmusik (In Extremo, Faith no more) richtig fett. Allerdings ist mein momentanes Frontsystem noch nicht so das optimale, so dass ich im unteren Mittenbereich ein "Loch" habe. Das ist vor allem bei elektronischer Mucke nicht so toll, aber kein Fehler des Subwoofers. Ich habe um dem zu begegenen die Trennfrequenz auf 120hz gestellt, um zumindest noch ein paar Tiefmitten dazuzugewinnen. Sollte man aber gut überlegen ob man das macht, da der Lautsprecher dann schon deutlich "ortbar" ist, dh. man hört wo die Bässe herkommen.
Auch die Lautstärkeanpassung an die anderen Lautsprecher ist schwierig - zur Not kann man aber auch während der Fahrt mit dem Bassregler am Radio ein bisschen Tiefton zugeben oder wegnehmen.
Ich höre eher in modderater Lautstärke, aber die Endstufe hat auch genug Saft für ziemlich hohe Soundpegel. Verzerrungen konnte ich da bisher keine hören, vermutlich ist da auch irgendwann ein limiter am Werk (keine Angaben dazu im etwas spärliche Beiblatt),

Probleme:
Ich hatte üble Einstreuungen (hohes Sirren, vermutlich Lichtmaschine), die auch durch sorgfältige Kabelverlegung nicht weggingen. Ich habe dann noch einen NF-Trennübertrager (ca 15 Euro) gekauft und in die Chinchleitung eingeschleift. Jetzt ist Ruhe!

Preis:
Ich habe den Subwoofer für 60 Euro bei Conrad gekauft, war ein Sonderangebot. Regulär sidn es 10 Euro mehr. Der Nachfolger (das beschrieben Gerät ist ein Auslaufmodell) kostet etwa 80 Euro. Das ist auch noch nicht zuviel. ich habe viele Subs probegehört und auch wesentlich teurere und größere Systeme haben zumindest mich nicht überzeugt.
Das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr gut.

Fazit:
Kauf nicht bereut - am satten Bass erfreut.
High-Ender und UmbaUmba-Strassenbeschaller rümpfen die Nase, aber ich finde das Teil reicht allemal für den normalen Musik-im-Auto-Geniesser.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
totetz

totetz

26.12.2003 16:02

Schöner Bericht, gut geschrieben. Objektiv beschrieben und nicht ala " Kauft Subwoofer für 500 Euro und mehr, alles andere ist Müll".

mumpel6

mumpel6

22.09.2003 17:28

hi! von mir nur ein h das es sowaqs gibt wie daten die man angeben muss! mfg mumpel

Samwitch

Samwitch

10.12.2002 12:12

Hab leider kein Auto... *schnief*... Hey, deine Berichte gefallen mir... weiter so! Liebe Grüße, Sam

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  1. tobiw83
  2. Jabberwokky
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"hilfreich" von (7%):
  1. quakecenter
  2. mumpel6

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