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1. Technische Daten + Herstellerangaben + Preis + Kaufort · 1600 dpi (Abtastrate) · optischer Sensor · 16Bit Übertragungsrate (die meisten Mäuse haben nur 8Bit) · bis zu 1200 Actions per Minute · bis zu 15G-Beschleunigung · 3 Tasten · Ultraslick Teflon Feet · USB-Anschluss · On the Fly Sensitivity
Gekauft habe ich mir die Maus im Media Markt und bezahlen musste ich dafür ca 25 €. Somit ein echtes Schnäppchen für eine Gaming Mouse.
2. Was bedeutet das für den Nutzer Hat man eine normale Maus mit einem optischen Sensor kann die Maus bei sehr schnellen Bewegungen kurzzeitig einen Aussetzer haben. D. H. Sie bleibt kurzzeitig stehen oder er springt unkontrolliert über den Bildschirm. Die Höchstbeschleunigung von 15G, wie es bei diesem Modell der Fall ist hat dieses Problem nicht. Denn hier wirkt die 15fache Erdanziehungskraft. So arbeitet die Maus stets sehr präzise und genau. Dies eignet sich natürlich insbesonders für Computerspiele wie Strategiespiele oder Ego-Shooter. Weiterhin sorgt die wahnsinnig hohe Abtastrate von 1600 DPI für eine wahnsinnig präzise Steuerung der Maus. 1600 DPI bedeutet, dass alle 2,54 cm 1600 Punkte abgetastet werden. Eine Otto-Normal-Maus hat lediglich 400 – 800 DPI. Somit also nur die Hälfte oder ein Viertel von dieser. 1200 APM stehen für 1200 schnelle Klicks pro Minute mit der Maus. Eine normale Maus wäre da schon längst überfordert. Im Normalfall ist dieser Wert aber von einem Nutzer nie zu erreichen. Selbst sehr schnelle Spieler schaffen lediglich ca. 800 APM und das auch nur mit Hilfe der Tastatur. Die Teflon-Füße der Maus sind ein weiterer Pluspunkt. Somit kann man die Maus auch auf sehr rutschigem Untergrund optimal und sehr präzise bewegen. Man braucht dazu auch kaum Widerstand. Ein weiteres Feature ist die On The Fly Sensitivity. Mit diesem Extra kann man beispielsweise beim Spielen die Bewegungsgeschwindigkeit und die Spielgenauigkeit einstellen. Für diese Funktion muss dann das Mausrad verwendet werden. Den einzigen Nachteil den ich bei dieser Maus sehe, ist dass die Gaming Maus lediglich 3 Tasten besitzt. Denn normalerweise lässt sich eine Gaming-Mouse immer programmieren. Hier können dann nämlich die Tasten der Maus mit bestimmten Funktionen belegt werden. Hier kann jedoch nur das Mausrad programmiert werden. Aber das stört mich nicht weiter. Zwar kann man die beiden anderen auch frei belegen, allerdings habe ich dabei festgestellt, dass es dann zu Problemen kommt.
3. Aussehen der Mouse Die Razer Maus kommt in einem eleganten Look daher. Das Licht ist orange. Mausrad und Seiten sind hier beleuchtet. Die restliche Maus weist ein edles Schwarz auf. Sie sieht auch sehr ergonomisch und stylisch aus.
4. Ergonomie Wie oben schon erwähnt, sieht sie nicht nur ergonomisch aus, sondern ist es auch. Sie ist 60mm breit, 120 mm breit und 37 mm hoch. Für meine etwas kleineren Hände eignet sich die Maus wirklich perfekt und liegt einfach super in der Hand. Durch die Ergonomie kann man sie leicht und einfach bedienen ohne dass das Steuern zum Problem werden könnte oder sie leicht aus der Hand rutscht. Sie ist klein und kompakt. Auch liegen die Finger durch den ergonomischen Schnitt perfekt auf ihr. Die Tasten sind natürlich auch für diesen Zweck erbaut. Man kann eigentlich gar nicht von ihnen abrutschen und auch das Danebendrücken ist Fehlanzeige.
5. Installation Die Installation ist wie immer ein echtes Kinderspiel. Man muss nur die beigefügte CD ins Laufwerk des Rechners legen und schon kanns losgehen. Man muss dafür eigentlich gar nichts lesen. Einen Tipp kann ich Euch jedoch geben: Installiert unbedingt die Treiber. Von Windows wird die Maus automatisch erkannt und hat auch schon die geeigneten Treiber auf Lager. Die Treiber sind sehr wichtig um die On The Fly Sensitivity zu benutzen. Mit den Treibern ist außerdem eine Feinabstimmung der Geschwindigkeit auf der X- und Y-Achse möglich. Eine weitere Möglichkeit die einem die Treiber ermöglichen ist die, dass man die 1600DPI auf die DPI-Zahl einer Standardmaus heruntersetzen kann und zwar auf 400 DPI. Dies wird oft dann gemacht, wenn die Geschwindigkeit der Maus für den Nutzer zu schnell ist. Man muss aber auch aufpassen, dass man die Maus nicht zu arg aufdreht, denn sonst kann es sein, dass zwar die Maus schnell, Windows hingegen aber viel zu langsam ist. Dies kommt daher, dass man in den Einstellungen von Windows die Zeigerbewegungssprünge selbst einstellen kann. So kann man, wenn die Einstellung ziemlich weit unten ist das Ganze sehr präzise einstellen. In den Treibereinstellungen ändert man lediglich wie weit man die Maus im Eigentlichen bewegen muss, damit die jeweilige Bewegung erkannt wird.
6. Test Mein Einsatzgebiet für die Maus sind hauptsächlich Strategiespiele in Echtzeit. Als ich sie schon das erste Mal getestet habe, war ich schon hin und weg. Für diesen Preis hätte ich eine so hervorragende Leistung nicht erwartet. Bis auf die wenigen Tasten, erkennt man keinen Unterschied zu einer sehr teuren Gaming-Mouse. In den Strategiespielen lassen sich die Bewegungen äußerst präzise und schnell ausführen. Auch für meine Ego-Shooter hat sie sich sehr gut geeignet. Sogar noch besser als für die Strategiespiele. Der Sensor hat selbst bei rasend schnellen Bewegungen keinerlei Aussetzer. Auch habe ich bei einem Kollegen von mir festgestellt, der eine sehr teure Acer Gaming Mouse besitzt, dass diese weitaus langsamer reagiert als meine Maus.
7. Abnutzung Zwar ist die Maus erst eine kurze Zeit in meinem Besitz, allerdings weiss ich von einem guten Kollegen, der die gleiche Maus besitzt und sie nun schon seit ca. 2,5 Jahren nutzt, dass sie keinerlei Abnutzungserscheinungen aufweist. Weder wird die Betätigung der Tasten nach einer Weile schlechter noch weist sie sonstige Beschädigungen, wie beispielsweise an den Teflonfüßen, etc auf. Das Mausrad bleibt auch sehr fest in seiner Verankerung.
8. Meinung Wer sich eine gute und günstige Gaming-Mouse zulegen möchte ist mit der Razer DeathAdder Maus optimal bedient. Sie ist einfach zu bedienen, schnell installiert, nutzt sich nicht schnell ab, hat alle meine Test gut bestanden, ist sogar noch besser wie einige teurere Mäuse und hat alles was ein Gamer braucht. Das einzige Manko dass sie aufweist sind die wenigen Tasten und dass es bei der Programmierung von linker und rechter Maustaste zu Steuerproblemen kommen kann. Da ich diese Tasten jedoch nicht programmieren will, ist mir das auch egal. Kann sie somit nur empfehlen.
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02.02.2010 16:06
Ich hab jetzt schon lange Zeit eine G9 von Logitech und könnte sie mir gar nicht mehr wegdenken. Lg, Flo.
02.02.2010 11:14
Ach bei Mäusen wird zuviel mit Werbung gearbeitet. Irgendwie muss man die hohen Preise ja rechtfertigen.
01.02.2010 11:01
Naja, ich hab da andere Favoriten ;-)