Erfahrungsbericht über

Red Dead Revolver (Xbox)

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung Red Dead Revolver (Xbox)

1 Angebote von EUR 39,95 bis EUR 39,95  

Alle Red Dead Revolver (Xbox) Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


Es glühen die Eisen...

4  09.02.2010

Pro:
passender Sound, recht einfache Steuerung, wechsel zwischen den Figuren, Mehrspielermodus, vorhand

Kontra:
Grafik z . T .  kantig und leichtes flimmern, Story verliert sich in den Aufträgen immer mal wieder, e

Empfehlenswert: Ja 

Syrus13

Über sich:

Mitglied seit:13.10.2009

Erfahrungsberichte:4

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 23 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Einen guten Western, gibt es im Fernsehen viele; doch was ist mit Videospielen? Hier findet man solche Spiele kaum und so eine staubige Atmosphäre wäre doch mal was anderes. Das dachte sich Rockstar auch und versuchte mit Red Dead Revolver auf den gängigen Konsolen einzuschlagen. Vielversprechender könnte es ja eigentlich auch nicht sein, da Rockstar auch an der bekannten Grand Theft Auto Reihe gearbeitet hat. Vielleicht ein Kaufgrund, doch wie hat man es jetzt nun geschafft ein völlig neues Erlebnis zum Leben zu erwecken? Es fängt mit einem (recht allgemein bekanntem) Anfang an, der der Grundsatz ist, für das was Protagonist Red Harlow so alles erwartet.

Red Harlow ist ein richtiger Cowboy und will dies seinem Vater auch zeigen, der ihm seinen Revolver schenkt um schießen zu üben. Also begibt sich der junge Red den Abhang hinunter und übt mit Flaschen und Pfannen. Diese dient dann als Tutorial, dass dann noch weiter geht. Nach dem erledigen dieses kleinen „Auftrags“, wird das Haus von Räubern angegriffen. Er hört nur noch seinen Vater rufen. Red begibt sich also schnell wieder zum Haus, wobei es jetzt nun von Räubern wimmelt. Kein Problem für unseren anstehenden Helden, diesen Räuber das Garaus zu machen. Dazu schießt er den Räubern verletzend ans Bein etwa um ihnen dann mühelos die letzte Kugel zu verpassen. Doch alles vergeblich; Red’s Eltern sind getötet worden und Red schwört Rache, Rache an Räubern und die Rache seiner Eltern.

Jahre später verdingt unser Westernjunge, der inzwischen schon gereift ist, sein Geld durch das Kopfgeld. Doch ein Zwischenfall bindet ihn dann an eine Serie von „Killern“, die der Prärie schaden. Kaum sind sie an einem Vermeidlich friedlichen Ort angekommen, schon wird der Sheriff, dieser halb verlassenen Stadt schwer verwundet.
Und wie aus dem nichts, erscheinen dann Banditen, die Red an den Kragen wollen. Nach einem ordentlichen Schusswechsel, müssen sie den Sheriff irgendwie in die nächste Stadt buxieren, in der es einen Arzt gibt. Folgerecht steigen sie in den nächsten Zug, und fahren oder zumindest versuchen es heil in die Stadt Brimstone zu schaffen.

Brimstone dient dann als Anlege Punkt der restlichen Story des Spiels. Beim nächsten Sheriff der Stadt, holt ihr euch die Aufträge rein und beginnt ein weiteres Kapitel des Wild West Spiels.
Doch Brimstone dient nicht nur dem herkömmlichen Einfahren von Aufträgen; Nein, man kann hier auch so andere Dinge machen; diese sich teils teils auf Story oder den Mehrspielermodus beschränken.
Die Leute in der Stadt wissen eigentlich ziemlich viel über die Geschehnisse, die euch vielleicht noch erwarten. Meist aber geben sie euch einfach eine Auskunft über interessante Örtlichkeiten in der Stadt.
Da Red seine Gegner natürlich auch schnell „Ins Gras beißen“ (was in den Einöden nicht möglich ist ïŠ)lassen möchte, können sie sich beim nächsten Waffenhändler um die Ecke auch schlagkräftiger Waffen holen. Vorausgesetzt wird aber unbedingt eine volle Brieftasche.
Zudem gibt es in Brimstone noch kleine Krämerläden, die euch eigentlich nichts bringen, aber Dinge freischalten können, die Sekundär im Menü abrufbar sind, wie etwa Charaktere für den Mehrspielermodus.

Das besiegen von den ganzen Banditen, Räubern und Indianern erfordert natürlich den geübten Umgang mit dem Colt; was aber im Tutorial schon alles erklärt sein sollte.
Um Gegner zu besiegen, empfiehlt es sich zu versuchen in den Kopf zu schießen ala „Headshot“. Dem sollte der Gegner nichts mehr entgegen zu setzen haben und stirbt schlussendlich. Natürlich darf man den Gegner auch quasi verwirren. Schießt aufs Bein-der Feind krümmt sich schmerzerfüllt-Ihr schießt im dann die letzte Kugel in den Virtuellen Körper.
Doch so manche Gegner typen; vor allem Endgegner sind leider nicht So schnell zu besiegen. Zwar kann hier ein Kopfschuss sehr hilfreich sein, dennoch muss man auch mit anderen Mitteln kämpfen, die einen in der momentanen Situation helfen könnten.
Der sogenannte „Dead-Eye“ Modus ist eine sehr hilfreiche Art, schwere Banditen, schnell zu besiegen. Auch hilfreich ist dieser Modus, falls euch mal ein Endgegner gegenübersteht.
Dieser Dead Eye Modus ist fast Matrix mäßig. Drückt man den entsprechenden Knopf, wechselt Red in den Modus und die Umgebung und Lebewesen(Menschen) verlangsamen ihre Bewegungen, was folgerichtig auch zu langsamen Reflexen führt.
Nun wird der Gegner mit Fadenkreuzen überseht und der Dead Eye Modus wird verlassen. Jetzt schießt Red je eine Kugel für ein Fadenkreuz ab, und euer gegenüber sollte nicht mehr in seinen staubigen Stiefeln stehen.
Diesen Modus kann man aufladen, was durch einen Balken am Bildschirm angezeigt wird. Je mehr Gegner man „Normal“ tötet, desto häufiger kann man den Modus nutzen, da der Balken dementsprechend aufgeladen wird.

Desweiteren muss sich Red, den Klassischen Mann gegen Mann Duell stellen. Diese Situationen passieren im Spiel immer an bestimmten Stellen. Ein bis Zwei, oder auch drei Gegner, tauchen auf und ihr wechselt die Kameraperspektive.
Jetzt wird mit Ministickbewegungen, der Colt aus Red’s Gürtelschnalle geholt und man muss darauf die Gegner anvisieren. Das anvisieren passiert per Knopfdruck, wenn ihr eine Körperstelle berührt. Jedoch muss gesagt sein, dass man die empfindlichsten Stellen treffen sollte, da man wie bereits geschrieben, mit nur sechs Fadenkreuzen anvisieren kann und man diese nutzen sollte.
Die „empfindlichen“ Stellen der gegenüber stehenden Person erkennt man, wenn sich das Fadenkreuz von Gelb auf Rot färbt. Zwar ist ein Gelbes Fadenkreuz kein Beinbruch, dennoch ist es hilfreicher und effektiver, wenn man Rote Fadenkreuze hat.
Bei mehreren Gegnern, muss man Das mehrmals bzw. schneller machen, denn sonst wechselt die Perspektive wieder und ihr fallt eventuell dem Tode zum Opfer, wenn auch nur ein Gegner übrig bleibt.

Je mehr Gegner man besiegt, desto häufiger bekommt man deren Kopfgeld, dass man zum kaufen für Accessoires oder Waffen braucht. Damit man aber mehr Geld bekommt, muss man Combos landen, diese man durch den Dead Eye Modus oder dem normalen Schusswechsel erreichen kann.
Nachdem man einen Auftrag erledigt und den entsprechenden Endgegner besiegt hat, bekommt man Auszeichnungen. Je besser die Trefferquote beispielsweise ist, desto größer ist die Chance, die Auszeichnung Ausgezeichnet zu bekommen, und einen zusätzlichen Charakter oder einen weiteren Ort für den Mehrspielermodus freizuschalten.

Die Grafik ist natürlich schon etwas in die Jahre gekommen. Das merkt man an den Charakteren, die teils ziemliche Eckige Gesichter haben, also die Proportionen nicht stimmen. Dennoch punktet Red Dead Revolver, mit einem guten Western Feeling. Die Orte sind dementsprechend im Western Look gestaltet und bieten auch ab und zu ein bisschen Wüste Regionen, in dehnen man zu kämpfen hat. Die Geschäfte beziehungsweise Lokale sehen auch super aus und so macht es ordentlich Spaß sich durch Red’s Abenteuer zu schießen.

Der Sound bringt ein paar Oldies mit. Die Musik ist abgestimmt auf die schon angesprochenen Oldies die einfach nach dem Wilden Westen zu klingen vermögen. Wenn die Musik dann man nicht da ist, dann läuft „Düdel“ Musik im Hintergrund, die aber in keinster Weise stören tut. Rockstar typisch, muss man wieder mit Englischen Synchro und mit dem deutschen Untertitel leben. Gut ist dann aber auch, dass die Synchronsprecher sich gut anhören und einen Teil zur Atmosphäre beitragen. Auch die Geräusche, wenn man zum Beispiel mit Stiefeln über einen Holz pass läuft passt einfach.

Die Steuerung klappt weitestgehend ohne Probleme. Zwar ist es oftmals ungünstig, wenn man in der Unterzahl kämpft, was heißen soll: Allein, aber das lässt sich noch ertragen. Das dabei die Kamera aber leicht verrücktspielt ist aber aushaltbar und nicht auffallend störend. Ansonsten kann man eigentlich nicht meckern; das Zielen und schießen ist nicht zu Überladen, sodass auch Anfänger einfach ins Spiel einfinden dürften. Nett beispielsweise sind der Dead-Eye Modus und das Mann gegen Mann Duell; die sich Bedienerisch ordentlich spielen lassen obwohl das Mann gegen Mann Duell die Steuerung etwas ins Defizit zieht, wegen der leichten Ungenauigkeit.

Fazit: Endlich mal etwas anderes als das Szenario der Moderne. Red Dead Revolver entführt den Spieler, mit vielen verführerischen Dingen, wie Grafik in den wilden Westen.
Die Grafik und der Sound schmiegen sich wundersam zusammen, sodass so gut wie immer ordentliche Atmosphäre herrscht. Die Missionen sind zwar nach einiger Zeit, zwar immer nach dem selben „Schieß Muster“ abgehakt, bieten aber durch einige Elemente Abwechslung.
Auch der Mehrspielermodus ist eine nette Variante, mal mit bis zu drei weiteren Spielern, das Eisen glühen zu lassen. Zusätzlich motiviert außerdem, dass man, wenn man sich gut in den Aufträgen der Story schlägt, dass man weitere Mehrspieler Orte und Charakter spielen lassen kann. Apropos Story; diese ist zwar okay, verliert aber in den Aufträgen an Bedeutung, sodass später der Rote Faden etwas verloren geht.
Wer sich mal in der heißen Prärie rumschlagen will, wird mit diesem Spiel gut unterhalten.

Hinweis: Erstveröffentlichung auf www.gamezone.de unter dem Nicknamen PhilCassidy
Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
DottiGross

DottiGross

09.02.2010 19:26

Aha, sehr interessant dieser Bericht. lg Dotti

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken
Preisvergleich sortiert nach Preis
Red Dead Revolver (Xbox)

Red Dead Revolver (Xbox)

Red Dead Revolver ist munitionsgeladene Revolver-Action in ...

mehr

€ 39,95

Händler kann Preis
erhöht haben

Amazon.de Marketplace Videospiele 139 Bewertungen

Versandkosten: EUR 2,9...

Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 -​ 2 Werktagen.​.​.

     zum Shop  

Amazon.de Marketplace Videospiele

* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein,
da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.


Preisvergleich
Red Dead Revolver (Xbox)
Red Dead Revolver (Xbox)
Amazon.de Marketplace Videospiele
€ 39,95 *
Versandkosten: EUR 2,9.​.​.​...
mehr
 zum Shop
Amazon.de Marketplace Videospiele
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Ähnliche Angebote
Red Dead Revolver (Playstation 2) Red Dead Revolver - Xbox - US (Xbox) Red Dead Revolver (PlayStation2)
Red Dead Revolver ​(Playstation 2) Red Dead Revolver -​ Xbox -​ US ​(Xbox) Red Dead Revolver ​(PlayStation2)
Hitmeister.de Amazon.de Marketplace Videospiele Amazon.de Marketplace Videospiele
€ 19,98 *

Händler kann Preis
erhöht haben

€ 19,99 *

Händler kann Preis
erhöht haben

€ 14,22 *

Händler kann Preis
erhöht haben

Versandkosten: 1.​90
mehr
Versandkosten: 0.​90
mehr
Versandkosten: 3.​00
mehr
 zum Shop  zum Shop  zum Shop
Hitmeister.​de Amazon.​de Marketplace Videospiele Amazon.​de Marketplace Videospiele
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Red Dead Revolver (Xbox) - Testbericht von sinfortuna High Noon
  sehr hilfreich
Red Dead Revolver (Xbox) - Testbericht von Striker1981 Hier rauchen die Colts
  sehr hilfreich
Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 218 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"sehr hilfreich" von (100%):
  1. simrose_07
  2. Yolante
  3. hundeliebe02
und weiteren 20 Mitgliedern

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.
Das könnte Sie interessieren
Blazing Angels: Squadrons of WWII (Xbox) Blazing Angels: Squadrons of WWII (Xbox)
Actionspiel; Flugsimulationsspiel; Simulation - Altersfreigabe: ab 12 Jahren - 1-2 Spieler; Game-Link; Memory Card; Speicherbedarf 1-2 Blocks, System Link 2-16 Spieler, Xbox Live Gaming. - Ubisoft
1 Testbericht
Zum Angebot für € 5,62
Project: Snowblind (Xbox) Project: Snowblind (Xbox)
Actionspiel; Xbox Live - Altersfreigabe: ab 16 Jahren - 1-16 Spieler; Game-Link; Xbox Live Gaming. - EIDOS
1 Testbericht
Zum Angebot für € 6,99
XIII (Xbox) XIII (Xbox)
Actionspiel; Xbox Live - Altersfreigabe: ab 16 Jahren - 1-8 Spieler; Memory Card; Speicherbedarf 15 Blocks, Online Gaming. - Ubisoft
5 Testberichte
Zum Angebot für € 9,99