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Was ich mir nach dem Film gedacht habe, ist so ein Satz, den man normalerweise nur von Leuten hört, die unbedingt raushängen lassen müssen, wie intellektuell sie sind und wieviel Bücher sie doch lesen, hab ich mir gedacht. Obwohl ich das nicht tu, konnte ich mir diese Bemerkung nicht verkneifen, weil es stimmt. Das Buch war endsspannend, obwohl schon in der Vorlage ganz klar die Rollen des Siegers und des Verlierers verteilt waren. Der junge Anwalt mag zwar im ersten Moment wie ein David gegen das große Goliath-Versicherungsunternehmen aussehen, doch bald stellt sich raus, dass er mit UZIs bewaffnet ist und sein Gegner von Anfang an keine Chance hat. Das Buch konnte da noch mehr rausholen und genauer auf den Charakter des jungen Anwalts eingehen, wobei im Film gleich von Beginn an klar ist, dass er fünfzig zu null im Vorteil ist. Da holen auch die knackigen und erfahrenen Schauspieler nichts mehr heraus. Es ist nunmal nicht jedes Grishambuch verfilmbar. Tja, schade. Also, nicht den Film anschauen, sondern den dicken Schmöker genießen.