... Religion - beglücken. Ich hatte evangelische Religion, aber der katholische Kurs hat so ziemlich das gleiche besprochen wie wir und wir haben auch die selben Klausuren geschrieben. Und wenn in einem kurs der Unterricht ausfiel sollten die Schüler halt mit in den anderen Kurs gehen.
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Erfahrungsbericht von Kati13021985 über Religion GK 21.06.2004
Produktbewertung des Autors:
Arbeitsaufwand:
durchschnittlich
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:
mäßig
Prüfungsanforderungen:
hoch
Pro:
in meinem falll sehr interessant, . . .
Kontra:
. . . aber kann je nach Lehrer auch langweilig sein
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
RELIGION-GK
Nach Berichten über meine LKs (Mathe und Pädagogik) und mein drittes Abifach (Englisch) möchte ich euch nun mit einem Bericht über mein viertes Abifach - ev. Religion - beglücken. Ich hatte evangelische Religion, aber der katholische Kurs hat so ziemlich das gleiche besprochen wie wir und wir haben auch die selben Klausuren geschrieben. Und wenn in einem kurs der Unterricht ausfiel sollten die Schüler halt mit in den anderen Kurs gehen.
INHALTE
In den letzten Jahren meines Reliunterrichts habe ich bestimmt mehr gelernt als in den vielen Jahren davor. Die Fülle der Themen ist mir spätesten beim Erstellen einer Übersicht zur Abi-Vorbereitung aufgefallen. In der 12 beschäftigten wir uns zunächst mit Jesus-Bildern (Historischer Jesus - kerygmatischer Christus, Historität Jesu, Zeit Jesu, Leben Jesu). Ein weiteres Thema waren Wunder (Was ist ein Wunder?, Erklärungsansätze) sowie Kreuzestod und Auferstehung. Dann besprachen wir Gottesbilder des AT und NT, sowie Gottesbeweise und Religionskritik. Außerdem beschäftigten wir uns mit der Theodizeefrage (Wie kann man die Existenz Gottes angesichts des auf der Welt existierenden Leiden rechfertigen?). In der 13 hatten wir dann das Oberthema Kirche. Hier ging es um Kirche in der Öffentlichkeit, Modernität von Kirche, Martin Luther + Reformation, Jesus als Ursprung der Kirche, das Reich Gottes und Heil. Kurz sprachen wir auch Inquisition an. Im zweiten Halbjahr beschäftigten wir uns mit Eschatologie, der Lehrer von den letzten Dingen. Hierbei dreht sich alles um das Weltende, das Leben nach dem Tod, das Jüngste Gericht usw.
Das waren die groben Themen. Als ich für meine mündliche Abiprüfung gelernt habe war meine Liste um einiges länger, weil ich hier nicht jeden kleinen Teilbereich aufgeführt habe.
Die Themen waren natürlich unterschiedlich interessant, mal mehr und mal weniger aktuell bzw. sie hatten mal mehr und mal weniger Bezug zu unserem eigenen Leben. Aber gerade dadurch, dass sie so unterschiedlich waren, war für jeden mal was dabei, was ihn interessierte bzw. wo er sich gut einbringen konnte, weil er schon einiges zum Thema wusste. Unsere Lehrerin scheute es auch nicht und ihre Meinung zu bestimmten Fragestellungen zu sagen - aber natürlich ohne uns diese aufzwingen zu wollen.
Wichtig ist auch, dass man nicht an Gott glauben und religiös sein muss, um den Reliunterricht interessant zu finden oder hier eine gute Note zu bekommen. Aber Reli ist auch kein reines Laberfach - wobei natürlich auch dieses Gerücht nicht vollkommen von der Hand zu weisen ist. Man kann hier unter anderem auch damit Punkte sammeln, dass man seine Meinung zu einem Thema sagt usw. Aber man muss schon erst einmal die Texte verstehen, damit man weiß, worum es geht. Zudem muss ein gewisses Grundwissen über Religion vorhanden sein bzw. erlangt werden.
METHODIK
Hierzu muss ich sagen, dass wir eine sehr gute Lehrerin hatten. Sie kam neu an unsere Schule, als ich in der 11 war und von da an hatte ich bei ihr Unterricht - nur die Kurszusammensetzung änderte sich öfter. Diese Lehrerin war keine junge, engagierte Referendarin, von denen man ja in der Regel neue Methoden, Gruppenarbeit und Motivation pur gewohnt ist. Nein, sie hat schon einige Jahre Berufserfahrung und andere Lehrer in ihrer Situation sind schon so in ihre Art und Weise zu unterrichten eingefahren, dass sie diese für die einzig richtige halten. Obwohl unserer Lehrerin des Öfteren bemerkte, dass sie lieber an ihrer alten Schule geblieben wäre, merkte man auch, dass sie großes Interesse daran hatte, dass ihr Unterricht bei uns ankommt.
So fragte sie uns immer wieder nach unserer Meinung zum Unterricht und ging auf unsere Wünsche ein. In den drei Jahren, wo ich bei ihr Unterricht hatte, machten wir öfter Gruppenarbeit und außerdem ein “Stationenlernen“, guckten einen Film (“Die letzte Stufe“), lasen eine Lektüre (“Der Besucher”) und machten ein Projekt, wo wir Plakate gestalten oder Filme drehen konnten.
Doch natürlich ist der größte Teil Textarbeit. Da kommt man natürlich nicht drum herum! Aber die anschließenden Diskussionen über die Texte ließen es selten langweilig werden. Unsere Lehrerin brachte uns immer kopierte Texte mit, daher arbeiteten wir ohne Buch. Klar, dass man im Reliunterricht auch mal die Bibel in der Hand hat. Aber damit übertrieb es unsere Lehrerin wirklich nicht, was ihr sicher auch einige Schüler dankten.
Zwischendurch gab es immer wieder Aktionen mit Karteikarten, damit wir mal auf eine andere Art und Weise Zugang zu einem Thema fanden.
Wir bekamen auch öfter mal Hausaufgaben auf, die auch in der nächsten Stunde besprochen wurden; wer hier nachlässig war, machte keinen besonders guten Eindruck.
KLAUSUREN
Da ich Reli als viertes Abifach hatte, habe ich hier auch Klausuren geschrieben. Diese sahen immer in etwa gleich aus. Wir bekamen einen Text, der in irgendeiner Form etwas mit dem aktuellen Unterrichtsthema zu tun hatte und dazu drei Aufgaben. 1. In der ersten Aufgabe mussten wir eigentlich immer die Hauptaussagen des Textes zusammen fassen. 2. Die zweite Aufgabe verband meistens den Text mit Sachverhalten, die vorher im Unterricht besprochen wurde, z. B. durch einen Vergleich. 3. Hier wurde nach unserer persönlichen Meinung gefragt, der Bedeutung des Themas/der Problemstellung etc. für heute lebende Christen oder Chancen, Gefahren einer bestimmten Ansicht etc.
Ich habe außerdem meine Facharbeit in Reli geschrieben, die eine Klausur ersetzte. Das bietet sich an, weil man hier eine recht große Themenwahl hat und nicht rein wissenschaftlich bleiben muss, sondern die eigene Meinung mit einfließen lassen kann. Ich habe über den “Umgang des Menschen mit dem Tier” geschrieben, andere über Engel oder Hexen.
FAZIT
Religionsunterricht muss nicht langweilig sein! Auch wenn man mir jahrelang was anderes beibringen wollte (so kam es mir zumindest vor) - meine letzte Lehrerin hat mich vom Gegenteil überzeugt. Viele unterschiedliche Themen sorgen für Abwechslung. Auch wenn man nicht an Gott glauben muss, ein bisschen Interesse an Religion sorgt sicher für eine positivere Arbeitseinstellung.
Ich hatte zusätzlich Glück, dass ich eine sehr gute Lehrerin hatte, da gibt’s es auf jeden Fall auch andere Sorten.
PS: Im Oktober fange ich mein Reli-Studium an und hoffe, dass mein Interesse dann nicht verloren geht.
Pro: Interessante Themen, anspruchsvoll, viele Dinge werden hinterfragt, Diskussionen, aktuelle Themen werden behandelt, Punkte für´s Abitur Kontra: manchmal beschäftigt man sich nunmal mit der Bibel etc., aber dafür ist es ja auch Reliunterricht
Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!
+++ Einleitung +++
Da ich euch im letzten Bericht schon mal einen Einblick in mein Schulleben gewährt habe, möchte ich mit diesem Bericht daran anknüpfen und euch einen weiteren Grundkurs vorstellen. Dieses M ...
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Schwierigkeitsgrad der ...
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sehr hilfreich
20.06.2003
Alles erlaubt? Bewertung für Religion GKvon
Lilian-the-Great
Pro: s.t. Kontra: s.t.
Hallöchen!
Mit diesem Bericht ändere ich nun bald meine Farbe *stolzbin* und deswegen möchte ich hier ein etwas heikles Thema behandeln, das einzig heikle in meiner Schullaufbahn, warum werdet ihr noch erfahren. Klein Lilly, gerade einmal 16 Jahre al ...
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03.12.2001
War sehr ök-ay Bewertung für Religion GKvon
helmut.agnesson
Pro: Mensch denkt übe Dinge anch, die sonst nicht brücksichtigt werden Kontra: ¿ Kann der LER Unterricht das wirklich nicht leisten ?
...Moin und Schalom,
vielleicht habt Ihr gleich gemerkt, dass obige Wortschöpfung aus ökumenisch und okay besteht. Ich möchte mich beim Berichten aus dem Religion - Grundkurs weitestgehend auf die Erfahrung beschränken, die ich gemacht hatte, als ich zu Fle ...
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Pro: Laberstunde... Kontra: ...Was man den Klausuren nicht anmerkt!
...Jaja, Religion. Eines der wohl umstrittensten Fächer die man heutzutage in der Schule haben kann. Die allgemeinen Meinungen schwanken von langweilig bis zu schwer und von öde bis interessant... Ich habe mich jedoch Anfang der 11ten Klasse für Religion und ...
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Pro: viele Vorurteile verlieren ihre Basis Kontra: total vom Lehrer abhängig
...Weil ich mich momentan auf das mündliche Abi in Religion (katholisch) vorbereite, hab ich mir gedacht, mal eine Meinung über einen Reli-Gk zu schreiben.
Wie immer kann dies natürlich kein Anhaltspunkt dafür sein, wie solche Kurse im allgemeinen ablaufen. ...
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Pro: Mathe ist nunmal wichtig - auch wenn es keinen spass macht Kontra: -
...Mathe zählt wohl allgemein nicht zu den beliebtesten Fächern.
Kein Wunder - denn man kommt hier mit blossen Rumgelabere nicht
weiter, im Gegensatz zu Fächern wie Religion oder GK, in denen
ein loses Mundwerk wichtiger ist als Sachverstand. Ich finde
es unverständlich das man ein Fach wie Mathe im Laufe der
Oberstufe sogar abwählen kann, während man jahrelang in Deutsch
seine Zeit damit verschwendet irgendwelche Bücher zu analysieren
und interpretieren die ohnehin niemand interessieren.
Der Mathe-GK ist meiner Meinung nach eine verünftige Sache für
all jene, die im Hinblick zum Beispiel auf ein späteres Studium ihre
Mathekenntnisse nicht völlig vernachlässigen wollen, aber dennoch
nicht den Mathe-LK wählen wollen, der eindeutig einer der schwersten
aller LKs ist....
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Pro: Interessante Abwechslung, Themen nah am Schülerleben Kontra: Ab und zu arg abgehobene Philosophie (aber eher selten)
...müßig sich durch Kants Kategorischen Imperativ oder Marx'sche Gesellschaftsanalysen zu kämpfen, hat man jedoch einen fitten Lehrer (ich kanns nur betonen mit DEM steht und fällt die Qualität dieses Fachs!) ist das im Normalfall kein Problem. Auch was Prüfungen angeht ist normalerweise der Lernstreß im mittleren Niveau, da die Themen immer sehr klar umrissen sind und mit ein bißchen Einfühlungsvermögen in die Materie auch leicht zu verstehen sind. Wer also Bock hat auf eine interessante Abwechslung im Schulalltag sollte es sich überlegen, den Ethik-GK zu besuchen (dann sollte jedoch aber auch schon in der 11. Ethik als Ersatz zu Religion gewählt worden sein, kann sonst ein "schwerer" Einstieg werden!)!...
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Pro: nichts Kontra: langweilig, eigentlich gibt es weder richtig noch falsch
...Der Deutsch GK ist meiner Meinung nach einer der unnötigsten Pflichtkurse die es gibt, vielleicht noch nach Religion, obwohl ich in Deutsch genauso viel wichtiges gelernt habe.
Denn in Deutsch werden fast ausschließlich Gedichte, Kurzgeschichten usw. gelesen und diese dann natürlich interpretiert. Und genau das ist für mich der Knackpunkt. Ich bin naturwissenschaftlich orientiert, meine Lieblingsfächer sind Mathe und Informatik. Da ist alles logisch und klar strukturiert. So will es mir auch nicht in den Kopf gehen, wie man aus einem 20-zeiligen Gedicht einen 5 Seiten Aufsatz schreiben soll.
Ich meine, was soll das? Egal welches Gedicht ich bisher gelesen habe, ich konnte danach höchstens sagen, ja das hat mir gefallen, oder da und da gibt es Reime. Das war es aber auch schon. Was der Autor damit jetzt alles tolles sagen wollte...
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