Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Garantie und hohe Passgenauigkeit, ständige Verfügbarkeit |
| Kontra: |
Unverschämte Preise |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Eigentlich beinhaltet ja schon der Begriff Auto alle Schreckensrufe, die einen Autobesitzer so einfallen, sollte er einmal des Deutschen liebstes Kind in die Werkstatt bringen müssen. "Au", wenn er einen Defekt an seinen Fahrzeug feststellt und "O(h)", wenn er dann die dazugehörende Rechnung präsentiert bekommt.
Markenunabhängig, beruft sich jeder Autohersteller auf die Qualität und Zuverlässigkeit seiner Auto(original)ersatzteile. Nur so können weitreichende Schäden am Kraftfahrzeug vermieden werden und wird die eventuell bestehende Garantie aufrecht erhalten. So zumindest die Automobilhersteller. Was die Garantie angeht, haben sie leider recht. Es mag noch so Irrwitzig klingen, aber wer während der Garantiezeit z. B. nicht das von dem jeweiligen Hersteller empfohlene Motoren- oder Getriebeöl benutzt, verliert unter Umständen seinen Garantieanspruch, sollte es an diesen Teilen zu einem Defekt kommen.
Ebenso sieht es mit echten Ersatzteilen aus. Sekundärschäden, welche durch Nicht-Originalersatzteile verursacht werden, sind nicht Ersatzpflichtig. Das kann die etwas billigere Auspuffanlage sein, oder aber die Bremsbeläge eines anderen Herstellers.
Wieso ist das nun aber überhaupt ein Thema? Warum müssen sich die Leute nach billigereren Ersatzteilen umschauen und warum werden diese überhaupt angeboten? Die Antwort ist einfach und eigentlich doch nicht ganz so simpel. Das Hauptgeschäft eines Autohändlers besteht eigentlich nicht im Autoverkauf, sondern in den erforderlichen Service- und Reparaturarbeiten. Dort wird das richtige Geld gemacht. Sicherlich wird an dem Fahrzeug schon richtig gut verdient, aber zieht man die Unkosten des Händlers ab, so bleibt da nicht viel. Das ist eigentlich bei allen Gebrauchsgütern so. Das Auto ist da keine Ausnahme.
Ein Kraftfahrzeug hat bestimmte Teile, welche einem Verschleiß unterliegen. Das hat nichts mit Qualität zu tun, sondern einfach mit der Nutzung eines Kraftfahrzeuges. Ob es nun die Reifen, die Auspuffanlage oder die Bremsbeläge sind. Etliche andere Kleinteile kommen noch hinzu.
Häufig kommen die verschiedensten "Markenteile" von einem Zulieferer. Bei uns im Ort gibt es z. B. die Fa. Johnson Controls. Die stellen Autokonsolen her. Eine Woche Daimler Chrysler, eine Woche VW, dann mal wieder 3 Tage für Skoda usw. usw.. Genauso sieht es mit der Elektrik oder auch mit anderen Bauteilen aus. Der Clou ist nur, dass die Endmontage bei verschiedenen Herstellern erfolgt und diese bestimmte Eigenarten beim Zusasmmenbau der Fahrzeuge haben. Da werden ganze Baugruppen zusammengeführt und als Segment in so ein Kfz eingebaut. Der Vorteil für den Hersteller, sollte ein Element dieses Segmentes ausfallen, muß gleich alles raus. Das erhöht den Gewinn und sorgt für Arbeitsstunden in den Vertragswerkstätten. Oftmals wird sogar Spezialwerkzeug benötigt, welches selbst für freie Autowerkstätten nicht zur Verfügung steht. Der Kunde ist somit gezwungen, die Fachwerkstatt aufzusuchen.
Ich möchte das einmal an einem kleinen Beispiel verdeutlichen. Mein Megane hat ein Heckklappe und wenn diese geschlossen wird, löst sie einen Kontakt aus, welche die Kofferraumbeleuchtung ausschaltet. Dieser kleine "Nippel" ist aus Kunststoff und kaum größer als ein 4er Legostein. Nun ist mir dieses verdammte Ding abgefallen und ich hatte es nicht bemerkt. Am nächsten Morgen jedoch, sprang mein Auto nicht mehr an. Die Batterie war leer. Starthilfe bekommen und ab zur Renault-Werkstatt und mal schnell so ein Teil besorgt. Denkste! Diesen Nippel gibt es nicht einzeln. Er ist nur als komplettes Set für die Kofferraumbeleuchtung erhältlich. Also Ein- Ausschalter und dieser "Nippel". Der ganze "Spass" hat 23 Euro plus Mehrwert gekostet. Als der Verkäufer dann auch noch fragte, ob es denn eingebaut werden sollte, bin ich fast explodiert. Ich teilte ihm ein wenig barsch mit, dass ich diesen blöden "Nippel" schon alleine aufstecken könne.
Einige Wochen später hatte ich dann neue Reifen für mein Auto benötigt. Es war Freitagnachmittag und kurz vor Geschäftsschluß. Bei der Reifenfirma stellten sie dann fest, daß eine der Felgen beschädigt war. Eine neue musste her und ich fragte entsprechend. Natürlich hatten sie genau diese Größe nicht auf Lager. Meine Renault-Autowerkstatt liegt genau daneben und so bin ich schnell rüber. "Kein Problem" war die Antwort auf meine Frage. Schnell eine Stahlfelge aus dem Lager geholt und schon ratterte der PC. 42 EURO!!!!!!!!!! Ich dachte ich bin im falschen Film. Diese dusselige Felge hätte mich bei dem Reifenhändler 32 Euro gekostet. Würde ich sie nun mit Geschenkpapier bekommen oder nach nebenan getragen? Nichts. 42 Euro und das war es. Für eine ordinäre Stahlfelge.
Was lerne ich nun daraus?
Während der Garantiezeit ist es leider unumgänglich, eine Fachwerkstatt aufzusuchen. Ansonsten kann es Ärger geben sollte ein Garantiefall geltend gemacht werden. Leider ist die Rechtsprechung da immer noch auf der Seite der Hersteller. Also ein legalisiertes Wuchergeschäft.
Wer nach der Garantie Geld sparen will, sollte sich Verschleißteile für den Pkw bei freien Händlern besorgen oder auch eventuell auf dem Schrottplatz. Ein gebrauchter, neulackierter Kotflügel ist durch nichts von einem "Original-Ersatzteil" zu unterscheiden. Genauso sieht es mit Glühbirnen, Wischerblättern, Autoflüssigkeiten (Motor, Getriebe, Bremsen, Kühlung pp. ) aus. Dort können wirklich viele Euros gespart werden.
Diese ganze Angelegenheit wäre ja auch kein Thema, würden die Autohersteller vernünftige und angemessene Preise verlangen. Wer aber ein Markenradio von z B. Blaupunkt nur mit einem Auto-Firmenlogo versieht und dann gleich 100 Euro draufschlägt oder Scheibenwischerblätter für 15 Euro das Paar anbietet und beim Aldi bekommt der Verbraucher dafür 3 Paar, der darf sich nicht wundern, wenn die Geschäfte immer schlechter gehen. Der Verbraucher ist sparsamer geworden und das Auto hat nicht mehr diesen hohen Stellenwert, wie vielleicht noch vor 20 Jahren.
Ich kann jedenfalls nur jedem potientiellen (Opfer) Käufer empfehlen, die Preise genauestens zu vergleichen und auch einmal daran zu denken, dass wir keine Preisbindung mehr haben. Will der Händler nicht entgegenkommen, dann geht einfach.
Was natürlich bei Renault ein kleines Problem ist, ist die Tatsache, dass die Ersatzteile sehr schlecht auf dem freien Markt zu bekommen sind. Da sind dann schon mal recht lange Bestell- und Wartezeiten drin. Und wer wartet schon gerne? Da ist natürlich die Lagerhaltung bei Renault eine Klasse für sich. Bei unserem Händler ist jedenfalls, so glaube ich zumindest, alles vorrätig. Das ich ein Pluspunkt. Da gibt man dann auch schon mal etwas mehr aus, wenn die Alternative so aussieht, dass auf das Auto eine Woche verzichtet werden muß.
Bei der Bewertung habe ich daher schwer getan. Ich bewerte in der Mitte, da die Teile an sich sehr gut sind, nur der Preis nicht stimmt.
Aber was soll's? Dies war eh mein letzter Renault. Das nächste Auto wird auf keinen Fall ein Franzose.
Ich wünsche Euch mit Euren Autos allzeit gute Fahrt und kommt immer heile dort an, wo Ihr hin wollt.
In diesem Sinne, Martin
PS: Das war mein letzter Bericht vor dem Urlaub. Die Türkei ruft und ich folge ihr gerne.
| weitere Erfahrungsberichte |
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23.09.2002
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Michael-at-Home
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sehr hilfreich
02.08.2002
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sehr hilfreich
04.10.2002
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Bewertung für Renault Ersatzteile von
woidaifel
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So etwas sollte es geben. Und das gibt es.
Bei S&K !
Dort findet ihr nicht nur günstige Ersatzteile. Nein dort findet ihr auch noch sportliche Gebraucht- und Neuwagen. Natürlich auch noch Sportzubehör.
Dazu eine kleine Geschichte :
Als ein Bekan ...
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sehr hilfreich
11.04.2001
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Renault nur bei Ottomobil de
Bewertung für Renault Ersatzteile von
yanko
Pro: sehr schnell,billig,informiert einem,wo sich die Teile gerade befinden
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hilfreich
14.01.2001
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