Resident Evil: Undistinctive
03.10.2007
Pro:
Milla Jovovich, nette Endzeitstimmung, actionreich, kurzweilig
Kontra:
nicht wirklich innovativ, teilweise ziemlich zusammenhangslos, einfach nicht der Brüller
Empfehlenswert:
Ja
 schranzkaenguruh
Über sich:
Das Känguruh ciaot wieder!! In der Zwischenzeit haben sich Unmengen Lesungen angestaut, die ich nich...
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Grrröööööwrfff! … um Euch mit den Worten eines Zombies zu begrüßen. Diese Sprache sollten wir schon mal lernen, denn in der nächsten Zeit rollt eine wahre Welle an Horrorfilmen und Thrillern auf uns zu. Darunter ist auch "Resident Evil : Extinction" der in den ersten Oktobertagen angelaufen ist. Da freie Tage am besten im Kinosessel genossen werden, haben wir ihn uns heute Vormittag auch direkt angeschaut. Ich weiß, Frevel. Wer schaut denn schon einen Zombie-Film bei Tageslicht? Ich! … und ich ahnte nicht, wie gut das passt ;-)
………………………………………………………………………………………………… . Eine kleine Nachhilfestunde
{In meinen letzten Filmberichten müsst ihr wirklich ständig die Nachhilfebank drücken. Was lernen wir daraus? Es gibt viel zu viele Fortsetzungsfilme, aber das ist für Euch wahrscheinlich nicht wirklich eine Neuigkeit. Heute handelt es sich allerdings nicht um einen zweiten, sondern um einen dritten Teil und das offene Ende, soviel sei schon verraten, lässt durchaus einen Fortsetzungsmarathon befürchten: Die Rede ist von den (bislang) drei "Resident Evil" Filmen, die auf den gleichnamigen Spielen (Rechner & Konsole) basieren. Da die Filme aus dem Material der vorhergegangenen Spiele entstanden sind, möchte ich, nun, da ihr schon die Nachhilfebank drücken müsst, kurz darauf eingehen. Die Spiele haben ihren Ursprung 1996 in Japan, wo sie unter dem Namen "Biohazard" erschienen. Die verschiedenen Teile der Serie werden dem Genre "Survival-Horror" zugeordnet, was das einfache Spielprinzip im Grunde schon beschreibt. Der Spieler steuert durch ein Actionspiel und muss mit beeindruckenden Waffen, spielerischer oder taktischer Geschicklichkeit und je nach Spielvariante allerlei Gimmicks sein eigenes Überleben sichern. Die Mehrheit der Teile der Spielserie greift (entgegen zur Masse der klassischen Ego Shooter) auf die "Third Person" Ansicht zurück, das heißt man sieht den Rücken der eigenen Spielfigur auf dem Screen.
Die Hintergrundgeschichte der Spiele ist mehr oder weniger identisch mit der Hintergrundgeschichte der Filme. Handlungsort ist Raccoon City. Der allmächtige und ebenso korrupte lokale Konzern, die Umbrella Company, befasst sich neben allerlei legalen Aktivitäten auch mit Biowaffenforschung und Genmanipulation. Pech, dass eines Tages die Erschaffung eines Superkriegers ein bisschen fehlschlägt und so das T-Virus entsteht: Infizierte haben unbändigen Hunger auf Fleisch, ignorieren entstehende Bissverletzungen und Missgestaltungen und werden zu beinahe klassischen Zombies. In einigen der Spiele gibt es übrigens unterschiedliche Möglichkeiten, wie die Sache enden kann. Also schnappt Euch bei Gelegenheit einen Rechner oder die Konsole Eures Vertrauens und findet heraus, wie ihr Euch so als Superheld gegen das T-Virus macht. Bevor wir aber Euch dabei zuschauen, wie ihr die Welt rettet oder untergehen lasst, schauen wir uns doch an, wie es Actionheldin "Alice" in den zugehörigen Filmen macht?} …………………………………………………………………………………………………
. Resident Evil: Genesis {Im März 2002 werden Alice und Rain auch in den deutschen Kinos in den "Hive", eine riesige Genforschungsfabrik, geschickt, um das ausgebrochene Virus einzudämmen. Schwierig ist nur, dass die vom Virus getöteten Forscher nicht wirklich tot sondern ganz im Gegenteil sogar sehr, sehr hungrig sind - Alice und Rain stehen ganz oben auf der Speisekarte. Den beiden Frauen wird jedoch schnell klar, dass nicht die Zombies die eigentliche Gefahr für die Menschheit sind …} …………………………………………………………………………………………………
. Resident Evil: Apocalypse {Im September 2004 ist Raccoon City, wo das Virus nicht eingedämmt werden konnte und die Überlebenden einen erbitterten aber ungleichen Kampf führen, wieder auf der deutschen Kinoleinwand zu sehen. Alice, deren Körper von der Umbrella Company zu Experimenten missbraucht wurde, erwacht im verseuchten Raccoon City. Ihre Sinne sind geschärft, ihre Beweglichkeit ist erhöht und ihre physischen Kräfte sind optimiert. Was ist geschehen?
Die Umbrella Company hat sich für eine eigene Methode der Schadensbegrenzung entschieden: In wenigen Stunden soll die Stadt, inklusive aller Überlebender, mittels biochemischer Waffen dem Erdboden gleich gemacht werden. Ein Funktionär des mächtigen Konzerns bangt jedoch um seine geliebte Tochter, die über eine geheime Mission zum Ausreiseticket für Alice und eine Gruppe Überlebender wird. Alice hat jedoch nicht damit gerechnet, dass zeitgleich auch ein weiteres Experiment des korrupten Konzerns ist, dessen Hauptdarstellerin sie selbst ist. Ein übermächtiger Gegner fordert sie zu einem Kampf auf Lebend und Tod.
Auf der fünften Seite meiner Berichte findet ihr übrigens den Filmbericht zum zweiten Teil, den ich damals direkt nach Kinostart verfasst habe. } ………………………………………………………………………………………………… # Resident Evil: Extinction
. Basisdaten {Damit ihr den Film nicht verwechselt, beispielsweise mit "MadMax", hier die obligatorischen Basisdaten für Euch. Bitte verzeiht, wenn ich Euch zutraue, interessante Daten selbst auf IMDB zu recherchieren und diesen Teil daher kurz halte.
Titel: Resident Evil: Extinction Genre: Thriller, Horror Filmlänge: 94 Minuten FSK: keine Jugendfreigabe Startdatum: 27.09.2007 Verleih: Constantin Film Regie: Russell Mulcahy} ………………………………………………………………………………………………… . Die Story
{Irgendwo im Nirgendwo erfahren wir, dass die Umbrella Company mal wieder kein Glück hatte: Auch durch die vollständige Zerstörung von Raccoon City konnte das Virus nicht eingedämmt werden. Die Welt hat sich in ein riesiges Brachland mit unüberwindbaren Wüsten verwandelt und die wenigen Überlebenden müssen in Konvois ständig in Bewegung bleiben, um nicht zum leichten Ziel für die allgegenwärtigen Zombies zu werden. Der Konvoi von Claire und Carlos, dem sympathischen Polizisten aus dem zweiten Teil, gerät durch einen Schwarm infizierter Krähen in arge Bedrängnis. Alice, die eine Veränderung in sich spürt und sich deshalb von den überlebenden Menschen fernzuhalten versucht, kann der Gruppe zu Hilfe eilen und nur durch den Einsatz unglaublicher Kräfte retten. Das Freisetzen dieser Kräfte ruft allerdings auch Dr. Isaac von der Umbrella Company auf den Plan, der nun endlich wieder sein geliebtes "Projekt Alice" orten kann. Während Alice und der Konvoi aus Überlebenden den letzten sicheren Ort in Alaska erreichen wollen, möchte Dr. Isaac mal wieder mit dem "Projekt Alice" experimentieren.
… und wir alle erinnern uns an den zweiten Teil, an dessen Ende das "Projekt Alice" gestartet wurde und sich das Umbrella Logo auf der Iris von Alice abzeichnete. Wird Alice durch den korrupten Konzern gesteuert? Verliert Alice ihre Eigenbestimmung? Auf wessen Seite steht Alice? Und: Spielt all das überhaupt noch eine Rolle, wenn die Welt untergeht?} ………………………………………………………………………………………………… . Meine Filmkritik
{Eigentlich fängt der Film erstmal sehr viel versprechend an. Plötzlich sind wir wieder im ersten Teil (oder wir glauben es zumindest) und Alice erwacht in diesem schrägen Haus der Umbrella Company. Diesmal handelt es sich allerdings nicht um unsere Alice, sondern um einen ihrer Klone. Alice-Polly, wenn man so will. Dieser recht originelle Anfang flacht allerdings sehr schnell in einen durchschnittlichen Actionfilm ab, der fehlende Originalität mit ein paar Schockmomenten und gesteigerter Brutalität kompensieren will. Ob's klappt? Hach, ich glaube ich habe eine kreative Blockade beim Schreiben! Ich wische mir theatralisch über die Stirn, seufze und rufe, dass ich unter diesen Umständen nicht arbeiten kann! Nee, mal ernsthaft: Der Film überfährt mich ein bisschen mit Sprachlosigkeit, weil ich ihn eigentlich nur mit einem Schulterzucken quittiert habe. Überhaupt ist ein Schulterzucken wahrscheinlich die beste Beschreibung für diesen Film. Ich habe nun nicht großartig im Kinosessel gelitten, wie bei anderen kürzlich erschienen Zombiefilmen, aber ich habe den Kinosaal nun auch nicht sonderlich begeistert verlassen. Ein Schulterzucken eben. Oh, ich muss revidieren: "Kein Bund fürs Leben" ist ja gar kein Zombiefilm. Er wurde vermutlich nur von solchen erdacht und geschrieben. Mein Fehler.
Schluss mit Ausreden und Hinauszögerungen. Nun wird der Film kritisiert … äh zerfleischt. Und wenn ich sonst auch schon nur mäßig unterhalten wurde, über die verschiedenen Möglichkeiten, eine Zerfleischung zu Zelebrieren, bin ich nun bestens informiert. Womit wir dann auch direkt beim Punkt der Gewaltdarstellungen wären. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen, die ab 16 Jahren freigegeben waren, musste "Extinction" nun auf eine Jugendfreigabe verzichten. Dies deckt sich auch mit meiner Empfindung. Der dritte Teil ist wesentlich weniger zimperlich, was Fressorgien von und Buffets für Zombies angeht. Auch ansonsten sind die Gewaltdarstellungen intensiv und deftig, wenngleich aus meiner Sicht nicht allzu geschmacklos. Da ich diese Gewaltsteigerung im Grunde als ziemlich unwichtig für den Film empfunden habe, wundere ich mich ein wenig darüber, warum dafür die Jugendfreigabe geopfert wurde? Damit wird die jugendliche Zielgruppe, die für Ballerspiel-Verfilmungen nicht selten wichtig ist, erstmal aus dem Kinosaal ausgeschlossen. Die Gewaltszenen waren nicht besonders originell und haben dem Film aus meiner Sicht keinerlei Vorteile eingespielt. Mir kam es ein bisschen so vor, als hätte man ob der Einfallslosigkeit kapituliert und dafür einfach mal einen netten Headshot gezeigt. Dämlich, selbst für Actionfans. Hätte man die Kamera hier und da früher weggeschwenkt oder zwei Sekunden früher geschnitten, hätte der Film sich viel besser an die beiden Vorgänger angeschmiegt und die Altersfreigabe ab 16 wäre sicherlich wieder erreicht worden. Dämlich wie manche Dinge eben sind, dürfen die ersten beiden Teile nun bereits mit 16 gesehen werden. Aber, liebe Jugendliche, den dritten Teil dürft ihr dann erst in zwei Jahren gucken, weil die Altersfreigabe durch ein paar total unspektakuläre (und reichlich dümmliche) Szenen verschenkt wurde. Wie bescheuert ist das denn? Ein bisschen deftiger ist der Film auch deshalb, weil er zum Großteil bei Tageslicht spielt. Die Zombies aus den Vorgängerteilen haben wir eigentlich nur bei Nacht oder im Dämmerlicht gesehen. An der Oberfläche sehen die Zombies richtig niedlich aus, mal abgesehen davon, dass sie entweder verwesen oder zu extremem Sonnenbrand neigen. Nicht ganz verstanden habe ich, warum alle Zombies, mal abgesehen von den logischen Bisswunden, ein bisschen arg missgestaltet wirken. Okay, der Konvoi überfährt regelmäßig ein paar unschuldige Zombies. Reifenabdrücke auf den Gesichtern sind also erklärt. Aber warum haben sie Schlupflider, hängende Lippen und super spitze Zähne? Die Idee "Zombies bei Tageslicht" finde ich immer nett, wie auch schon bei wesentlich besseren Filmen wie "Dawn of the Dead" oder "Shawn of the Dead". In "Extinction" werden die Zombies mit sehr liebevoller Perversion dargestellt, sodass ich vermute, dass auch die Großaufnahmen verwester Gesichter ihren Teil zur fehlenden Jugendfreigabe beigetragen haben. Auch wieder so ein Punkt, auf den ich gut hätte verzichten können. Mir haben die Zombies in den "Resident Evil" Filmen noch nie besonders gut gefallen und die deutlichen Missbildungen haben mich einfach gestört. An anderen Stellen wurden wiederum sehr gute Ideen eingearbeitet, zum Beispiel die wirren Haare oder diverse Schockmomente.
Die heimlichen (aber toten) Stars sind auch in diesem "Resident Evil" Teil die Tiere. Schon im zweiten Teil hat mich die Idee mit den untoten Rottweilern wirklich amüsiert. Das ist einfach mal eine supernette Idee und die Möglichkeit infizierter Tiere wird einfach viel zu oft vergessen oder ignoriert. Ihr dürft Euch freuen, auch in diesem Teil dürfen Lassies Freunde wieder mitbeissen. Eine echt gute Idee waren auch die infizierten Krähen, die den Konvoi überfallen. Diese Szene erinnert mich stark an "Die Vögel" und diese Assoziation fand ich einfach stark. Hätte mir gut gefallen, wenn die Szene nicht schon für den Trailer verbraten worden wäre. Die Endzeitstimmung ist gut ausgedacht, hätte teilweise aber ein bisschen intensiver umgesetzt werden können. Ich hätte gerne mehr über das Leben im Konvoi und das Überleben in dieser kargen Vegetation erfahren. Als Ausgleich habe ich ein paar Explosionen und abgeschnittene Köpfe bekommen. Da es sich um einen Actionfilm und noch dazu um eine Spielverfilmung handelt, ein durchaus fairer Tausch. Mit der Story bin ich einigermaßen zufrieden, auch wenn man hier mehr hätte machen können. Teilweise kommt richtig Tempo in den Film und anderen Stellen klatscht man sich einfach den Kopf.
Im Vergleich zu den beiden Vorgängerfilmen haben mich besonders die harten Umbrüche gestört. Die beiden ersten Teile sind temporeiche Actionfilme mit wenig Hirn aber viel Durchschlagskraft. Diesmal ist der Film zwar brutaler und deftiger aber, für meine Begriffe, durchaus nicht actionreicher. Für meinen Geschmack sind häufig zu lange Pausen entstanden und irgendwie fehlt dem Film "Geschwindigkeit". Schade eigentlich, man hätte wirklich soviel daraus machen können! Ähnlich zusammenhanglos wirkt teilweise die Filmmusik. Ich musste echt zweimal hinhören, als plötzlich "Iron Butterfly" über die Kinolautsprecher dröhnte. Kein schlechter Song, zugegeben. Da die "Resident Evil" Teile aber eigentlich mit sehr elektronischer, futuristischer Musik unterlegt sind, habe ich mich wirklich gewundert. Die Filmmusik war ein gestückelter MischMasch, der nicht so recht zusammenpassen wollte. Diesen Eindruck hatte ich teilweise auch bei der Aufeinanderfolge der Ereignisse. Es werden unzählige Handlungsfäden und Aspekte angeschnitten aber nicht wirklich ausgearbeitet. Richtig geärgert hat mich der Filmkuss zwischen Alice und Carlos. Ich hatte im zweiten Teil zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die beiden irgendwie scharf aufeinander sein könnten. Muss denn echt jede Sympathie in einem Verzweiflungskuss enden? Aber es ist ja noch viel schlimmer. Als Carlos und Alice aufeinander treffen, fehlen wirklich nur kleine Herzchen, die aus ihren Köpfen schweben. Das kam für mich durchaus unvermittelt, da es eben im zweiten Teil keinerlei Anzeichen dafür zu geben schien. Außerdem bin ich der Meinung, dass Alice auch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist und eine Liebesgeschichte (und sei sie noch so zart) überhaupt nicht ins Filmkonzept passt. Unglaubwürdig! Pfui!
Das Ende bietet wahrlich den größten Schocker! Es bleibt offen und wir dürfen uns vor einem weiteren Teil fürchten! Ich werde mir auch den dritten Teil sicherlich mal wieder angucken, wenn er im Fernsehen läuft, aber ich denke es ist langsam genug. Muss denn echt jeder Film zu einem wahren Marathon ausgeschlachtet werden? Offensichtlich schon} ………………………………………………………………………………………………… . FAQ für Eilige
{1. Mochte ich "Resident Evil: Extinction"? - Der Film war in Ordnung - nicht mehr, aber auch nicht weniger. 2. Hat mir der Trailer gefallen? - Die meisten Kritikpunkte die ich weiter oben angebracht habe, hatte ich ehrlich gesagt bereits vermutet. Ich denke es war für den Film auch wirklich schwierig an die beiden anderen Teile anzuknüpfen, da er visuell so anders ist. Am Trailer hat mich massiv gestört, dass er schon die hälfte des Films verraten hat.
3. Was kann ich über den Stab sagen? - Ich finde es bezeichnend, dass drei Teile auch drei Regisseure benötigt haben. Immerhin war Milla Jovovich dabei, die ich als Actionheldin einfach klasse finde. Ich denke sie ist eine tragende Säule des Films, weil sie einfach mal so ein ganz anderer Typ von weiblicher Actionheldin ist. Ich mag sie! 4. Bin ich im Kinosessel vor Angst gestorben? - Blödsinn. Allerdings bin ich zweimal zusammengezuckt, weil ich einfach nicht mit einem Zombie gerechnet habe.
5. Fand ich den Film bewegend? - Nicht wirklich. Aber ich denke das muss und soll er auch nicht sein. 6. Was hat mir besonders gut gefallen? - Die düstere Endzeitstimmung und die infizierten Krähen. Ansonsten kann ich den Film nur mit einem Schulterzucken quittieren und mir hat nicht viel so gut gefallen, als dass ich es hier unbedingt erwähnen wollte. Ach doch ja: Ich wollte schon immer mal einen Zombie mit einem Handy spielen sehen. Die Szene war richtig geil!
8. Was hat mir überhaupt nicht gefallen? - Ich habe den Film teilweise als ruckelnd und wenig zusammenhängend empfunden. Viele Szenen haben mich an andere Filme erinnert und schienen mir nur wenig originell. Die Liebesgeschichte zwischen Alice und Carlos hat mich massiv gestört, da sie aus meiner Sicht einfach nicht in den Film passt. 9. Würde ich noch mal hineingehen? - Ich denke schon. Ich bin unverbesserlich und kinosüchtig, das wisst ihr doch ;-)} …………………………………………………………………………………………………
. Beipackzettel für Ängstliche {Ist das nicht toll, dass ich beinahe all meine Kategorien wieder verwenden kann? Ist aber eigentlich falsch ausgedrückt. Ich denke von Angst braucht bei diesem Film nicht die Rede sein, da er viel zu actionreich und oberflächlich ist, um wirklich Angst entstehen zu lassen. Das ist jedoch nicht negativ zu werten, da er vermutlich auch nicht ängstigen will. Der Film ist allerdings nicht für allzu sensible Gemüter geeignet, da er teilweise doch auf deftige Szenen zurückgreift. Diesen Film also bitte nicht im Kino gucken, wenn ihr Blut und Gewalt nicht wirklich sehen mögt. Dann greift bei Gelegenheit lieber auf die DVD und einen netten Menschen zurück, der Euch sagt, wann ihr wieder gucken könnt!} …………………………………………………………………………………………………
. Fazit {Mein Fazit lehnt sich direkt an meinen Filmbericht zum Vorgänger an. Es handelt sich um einen ziemlich oberflächlichen Actionfilm den ihr Euch im Kino oder zu einem seichten Filmabend ansehen könnt aber wirklich nicht unbedingt ansehen müsst. Ihr solltet eine Menge Actionfreude und ein abgehärtetes Gemüt mitbringen, wenn ihr Spaß an diesem Film haben wollt. Bitte erwartet nicht zu viel und seit Euch darüber bewusst, dass der halbe Film bereits im Trailer verbraten wurde. Auch wenn der Film nicht gerade mit Originalität und Kreativität prahlen kann, so handelt es sich doch um einen (größtenteils) kurzweiligen und mehr oder weniger durchschnittlichen Actionfilm. Ich denke es ist eine passende Fortsetzung der bisherigen Reihe, wenngleich ich diesen Teil für den bislang Schwächsten halte. Aber Achtung, auf IMDB wurde dieser Teil als der bisher Stärkste bewertet.
Ich spreche eine eingeschränkte Empfehlung für Actionfans aus, die wissen worauf sie sich einlassen und Lust auf eine phantastische Milla Jovovich haben, die ohne viel Story ein paar Zombies über den Haufen ballert.} ………………………………………………………………………………………………… . Grußwort
{Ein herzliches Dankeschön das ihr Euch die Zeit für meinen Filmbericht genommen habt. Ich freue mich immer riesig über Eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare! Auch in dieser Woche werden meine Lesungen und Gegenlesungen aber nicht prompt erfolgen sondern können auch mal ein paar Tage dauern. Das liegt daran, dass ich am Abend oft einfach zu müde bin, um Eure Berichte durchzuackern. Seid Euch aber sicher, ich freue mich schon auf Euer Geschreibsel und die Lesungen kommen bestimmt :o) Es grüßt Euch herzlich, Euer Känguruh}
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02.11.2008 14:45
Das ist nix für mich, aber Deinen Bericht finde ich super. BH und LG Kjeldi
17.02.2008 11:26
So viele Worte, für einen äussert schwachen Film! Hab ihn gestern gesehen und hätte vermutlich einen Stern weniger vergeben. Die Schauspieler sind wirklich mies, die Story teils unlogisch, Horror kommt keiner auf und Milla Jovovich, die du so gut fandest, konnte mich auch nicht wirklich überzeugen und war auch ziemlich mies synchronisiert. Mit der Spielserie hat das ganze dann auch nix mehr zu tun. Die Darstellung der Jill Valentine sorgt bei mir für Depressionsschübe.
30.12.2007 19:23
undistin was?